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1

Sonntag, 16. Juli 2017, 07:52

Streckenplanung für Kurven-Erbrecher

Liebe Korsikagemeinde. Wir werden mit dem Womo in Porto-Veccio landen und planen auch wieder Bonifacio zu besuchen.
Wir haben das letzte Jahr auf Korsika explizit den Westen gemieden, da mein Familie im Fond bei längeren engen Kurvenpassagen bzw Serpentinen regelmäßig übel wird und sich übergeben. Mit dem Topf auf dem Schoß möchte ich sie nicht wieder nötigen.
Ich würde aber mal zu gerne Ajaccio und Propriano kennenlernen.
Wie komme ich dort Kurvenschonend hin? Geht das überhaupt?!

Danke euch!

der_Corse

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2

Sonntag, 16. Juli 2017, 08:49

Lieber Pico,

ohne Kurven geht's auf Korsika nicht. "Der gerade Kurve" ist noch nicht erfunden! :-) Ich bewerte deshalb deinen Wunsch als nicht erfüllbar.

Viele Grüße

Jürgen

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St.Flo (16.07.2017)

Mufflon

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3

Sonntag, 16. Juli 2017, 09:21

...
Hallo Pico,

dann fahr doch mal langsamer. :lol_1:


Ob sich jetzt Propriano oder Ajaccio lohnt.... hm.
Sarténe ist auf jeden Fall sehenswert.


Es ist ab Roccapina bis Sarténe sehr kurvenreich. 45min. etwa
Bei deiner Fahrweise vielleicht kürzer r4%/

Vorher und nachher ok.
Die RN ab Olmeto ist sehr gut ausgebaut, klar, mit vielen Kurven aber
sehr gut zu fahren und nicht zu eng.


In Ajaccio das WoMo am Parkplatz vom Fährhafen abstellen.
Innenstadt mit Auto meiden.
08.00 ; 12.00; 13.00; UHR Rushhour w)acko Stop and go


Höchstgeschwindigkeit 90 bzw 110 km/h :winking2:
:copiloto rallye: :puke:
Signatur von »Mufflon« Gruß
Martin

... verwirren sie mich nicht mit Tatsachen,

meine Meinung steht fest!

4

Sonntag, 16. Juli 2017, 12:27

Grüss dich Pico, wie realistisch wäre denn ein Platzwechsel, also nicht den Fahrer in den Fonds aber die " Kleinen" nach vorne.
Vor Jahren nahm ich die Tochter einer Freundin mit, sie war für ihr Problem bekannt und sie fuhr mit mir in den Schwarzwald, aber es kam nicht die Spur einer Unpässlichkeit auf.
Wir schoben es auf die erhöhte Rücksitzbank meines damaligen Lada Niva. Die kleine hatte eine klasse Rundumsicht in diesem Wagen und fand es nur toll.
Hans

wolfgang

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5

Sonntag, 16. Juli 2017, 12:42

@pico: Moin !

Also ich frage mich, wie die das überhaupt bis Korsika schaffen wollen. So ganz ohne (fast ohne ) Kurven. :winking2: Du Armer, was hast Du denn da für eine Familie erwischt? c$i/ng
Seekrank dürfte da wohl auch kein Fremdwort sein, stimmt`s? :ill:
ACHTUNG SPAAAAAß!

Egal, Da müssen wir jetzt durch und eine Lösung finden. ... Also auf GERADEM Wege den Westen hoch scheidet aus. Wobei ich an gar nicht so viele scharfe Serpentinen denken muss, wenn ich die Strecke virtuell abfahre.
Lesen während der Fahrt ist eh schlecht.
Hast Du es schon mit "Superpep" probiert? Das soll ganz gut wirken.
Dann wäre da noch die optimierte Antibrechreizkurvenfahrtechnik zu besprechen. Habt ihr ein höheres Auto mit weicher Federung, welches sich in den Kurven neigt? Der am meisten Betroffene sollte möglichst vorne sitzen und weit schauen. Wird bei einer ganzen Familie nur bissl schwierig. (Oh, grad gesehen, dass ihr ja ein Womo habt. Also ist dem wohl auch so. )
Das Problem ist nämlich nicht die Kurve selbst, sondern das Gehirn und die Sinnestäuschung. Die Augen melden etwas anderes als das was die drei Bogengänge (Vestibulum) als Teil des Inneohres dem Gehirn melden. Ein fester Horizont wirkt oft schon etwas, ebenso das Sitzen in der Mitte, was bei nem Womo schwierig wird. Vorne sitzen ist auf jeden Fall zu empfehlen! Und langsam fahren. ::,,II8

pico, probiere doch mal Superpep aus. Ich meine, der Brüller-Tipp auf Deine Frage ist es nicht, ich weiß. Aber die Kurven kann ich halt nicht gerader machen.
Viele Stehpausen fällt mir da noch ein. :winking2:

Gruß
wolfgang
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hensmen (16.07.2017)

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6

Sonntag, 16. Juli 2017, 15:59

Als Außenstehender ist natürlich kaum einzuschätzen, was an Kurven noch erträglich ist und was nicht. Die Route an der Küste entlang vorbei an Bonifacio, Roccapina, etc. ist bis auf das Teilstück Roccapina - Sartène eigentlich gar kein Problem, was Kurven angeht. Natürlich geht es an Olmeto vorbei in die Berge und da warten natürlich Kurven und Steigungen, aber die Straße ist sehr gut ausgebaut und die Kurven nicht so eng, dass es Probleme geben sollte. Das Stück von Roccapina nach Sartène ist schon was Anderes. Mir persönlich kam es zwar auch nicht so schlimm vor, aber das ist ja auch immer subjektiv.

Die Info gab es im Prinzip ja schon. Ich schreibe aus einem anderen Grund, der hier auch schon angedeutet wurde: Meines Erachtens lohnt es sich nicht, die doch recht lange Fahrt auf sich zu nehmen, um Propriano und Ajaccio zu erkunden. Propriano kann man sich definitiv sparen. Da kann man gut einkaufen, Strandpromenade ist auch ok, aber das war es im Prinzip. Ajaccio ist natürlich etwas Anderes, aber dafür eine solche Fahrt auf sich zu nehmen, wenn die Familie auch noch erheblich mit Kurven zu kämpfen hat, macht für mich keinen Sinn.

Da ich kein WoMo-Fahrer und Camper bin, kann ich das aber wohl eh nicht ganz so nachvollziehen. Ich frage mich des Öfteren, warum man die doch recht hohen Fährkosten und die vergleichsweise lange Anreise auf sich nimmt, wenn man das Highlight der Insel - die Berge - kaum bis gar nicht erkunden kann. Gibt es hierzu eigentlich schon ein Thema? Das wurde doch bestimmt schon mal diskutiert, oder? Würde mich wirklich interessieren, da der ein oder andere Bekannte mittlerweile unter die Camper gegangen ist (wie so oft familienbedingt) und ich dann eigentlich von Korsika abrate, zumal die Betreffenden auch alles andere als wanderbegesitert sind. Was wären also die Gründe für einen Korsika-Trip mit WoMo, wenn man die Bergwelt kaum bis gar nicht erkunden würde? Ich mache dazu gerne auch ein eigenes Thema auf...ich versuche schon mal, was über die Suchfunktion zu finden.

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Mufflon (16.07.2017), wolfgang (17.07.2017)

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7

Sonntag, 16. Juli 2017, 17:04

Was wären also die Gründe für einen Korsika-Trip mit WoMo
Das WoMo an sich ist nicht verkehrt.
Ein kleiner VW-Bus oder ein Transit eben kleine Wohnmobile
sind wendig und halten niemand auf.

Wenn man aber mit so einem riesen Alkoventeil
mit Gartenzwerg und Scootergarage umherkutschiert,
0,0 Bodenfreiheit, kein Böschungswinkel ergo total unbrauchbar
wenn man Korsika kennen lernen möchte...
kann ich das auch nicht mehr nachvollziehen.

Zumal werden solche Kisten einmal im Jahr vorgekramt
und ohne viel Fahrpraxis auf Serpentinen bewegt?

Hatte früher einen Hanomag AL 28 mit dem gab es kein Limit.
Da waren ein paar Wasserkanister drin,
ein Kneipentisch und Bänke und was zum kochen, fertig.


Zum Thema grüne Gesichter in den Kurven...
beim segeln versucht man die Marsmenschen zu beschäftigen,
das lenkt ab.
Ist auf einem Schiff natürlich etwas einfacher...

Nummerschilder raten z.B.

Bei den Mittelchen darauf achten
wie die wirken, es gibt welche die einfach nur
schläfrig machen, das ist suboptimal wenn dann
ein Spaziergang im Strassenverkehr ansteht s))((
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Martin

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8

Sonntag, 16. Juli 2017, 17:50

Warum dürfen Wohnmobilurlauber sich an den Bergen nicht erfreuen?
Müssen wir so etwas jetzt in gesonderten Themen besprechen,.....
Mal so ganz nebenbei haben wir keine Ahnung mit welchem Teil Picos Familie auf Korsika Urlaub macht und manchen wird sogar im Auto schlecht.
Mich wundert hier nur langsam über was man sich alles wundern kann und es dann auch noch reinschreibt, mir wird es nicht auf der Insel zu eng, sondern hier im Forum, sorry.
Hans

9

Sonntag, 16. Juli 2017, 17:52

Nun ja Kurven sind nicht gleich Kurven. Letztes Jahr bin ich mit dem Rad den Col de Bavella hoch und anschließend mit dem Camper hoch und runter gefahren. Zudem noch ein paar Tage in den Bergen verbracht. War herrlich aber diese Strecke war für
Meine Familie zu viel. Wie dem auch sei, wenn sich die besagten Orte nicht lohnen lasse ich es und such mir andere Ziele.

Edit: Ich fahre mit einem Kastenwagen und kann mich über mangelnde Straßenlage nicht beschweren!
Zudem würde meiner Familie auch im PKW schlecht werden.

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10

Sonntag, 16. Juli 2017, 18:10

Hallo @hensmen,

es hat doch niemand geschrieben, dass WoMo-Urlauber sich nicht an den Bergen erfreuen können. Mir geht es quasi um Argumente pro Korsika mit WoMo, wenn man die Berge eher als Randnotiz wahrnimmt.

Man kann wie Thomas antworten oder auch wie du. Wer das Forum mit seiner Antwort eher "eingeengt" hat, lasse ich mal dahingestellt. Aber alles ok, werde dieses scheinbar sensible Thema ggf. mal via PN mit dem ein oder anderen hier erörtern. Stress möchte ich wahrlich keinen verbreiten. Das ist nicht mein Ding...zumindest nicht in einem Forum zu einer liebgewonnenen Insel. Letzteres sollte uns alle einen.

Viele Grüße und viel Spaß auf der Insel
Pablo

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Lindo (16.07.2017)

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11

Sonntag, 16. Juli 2017, 19:20

Warum dürfen Wohnmobilurlauber sich an den Bergen nicht erfreuen?
Müssen wir so etwas jetzt in gesonderten Themen besprechen,.....
Mal so ganz nebenbei haben wir keine Ahnung mit welchem Teil Picos Familie auf Korsika Urlaub macht und manchen wird sogar im Auto schlecht.
Mich wundert hier nur langsam über was man sich alles wundern kann und es dann auch noch reinschreibt, mir wird es nicht auf der Insel zu eng, sondern hier im Forum, sorry.
Hans
Hallo Hans,

tut mir leid wenn du das anders verstanden hast
als es gemeint war.

ich schätze mal grob, dass ich etwa 250.000 km
auf der Insel gefahren bin.
Da hatte ich sehr viel Gelegenheit große Wohnmobile
an allen möglichen und unmöglichen Stellen zu sehen.

Die Besitzer total überfordert, Beifahrer die schon geheult haben,
beschädigte Unterböden, eine wirklich sehr, sehr lange Liste.

Ich rede hier von den großen Teilen und wenn ein sehr guter Freund mich fragen würde,
ob es Sinn macht mit so einem Teil nach Korsika zu fahren,
bräuchte ich keine 0,1 Sekunden um mit "Nein" zu antworten.


Genauso wie FlipFlops nicht ins Gebirge gehören
passen auch große WoMo´s nicht auf enge Gebirgsstrassen.

Das hat nichts damit zu tun, dass ich den Insassen die Berge nicht gönne.

Kennst du die alte Strecke noch von Solenzara hoch ins Bavella?
Da haben sich Szenarien abgespielt...

oder Scala di Regina auch ganz Klasse.

Mir tut es dann immer leid (meistens), weil mit Urlaub hat es für den
Fahrer nichts mehr zu tun, für die Mitfahrer auch nicht.

Das diese großen Dinger hier allgemein nicht gern gesehen sind
hat auch seine Gründe..

So, ich hoffe,
dass es keinem zu eng wird hier

und Pico seine Mannschaft gut über die Insel schippert.
Signatur von »Mufflon« Gruß
Martin

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der_Corse (16.07.2017), wolfgang (17.07.2017), Moriani (17.07.2017)

der_Corse

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12

Sonntag, 16. Juli 2017, 20:53

Genauso wie FlipFlops nicht ins Gebirge gehören
passen auch große WoMo´s nicht auf enge Gebirgsstrassen.
Danke, das kann nicht oft genug und in dieser Deutlichkeit gesagt werden!

cinto

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13

Montag, 17. Juli 2017, 09:36

@pico:

Eigentlich versteh ich nicht, wenn du doch mal nach Ajaccio möchtest, dann buch doch eine Fähre dorthin! Die Route National nach Süden Propriano, Sartene, Bonifacio ist nicht so extrem kurvenreich. Die Rückfahrt auf den Kontinent kannst du dann von Porto Vecchio aus machen. Oder umgekehrt. Man ist ja nicht bei Hin-und rückfahrt mit der Fähre an denselben Ort gebunden.

Grüße
Helen

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wolfgang (17.07.2017)

14

Montag, 17. Juli 2017, 17:11

Mir war die Aussage Wohnmobil in Verbindung mit Korsika geht gar nicht und dann will niemand was von den Bergen wissen zu pauschal.
Der Kauf und Verleih von Wohnmobilen nimmt stetig zu und viele Urlaubsländer stellen sich darauf ein, welche Chancen sich dahingegen für Korsika bieten, ist den Verantwortlichen wohl noch nicht ganz klar.
Es darf auch nicht vergessen werden, daß viele Urlaubsländer flachfallen und jetzt Korsika ins Visier rückt. Jetzt verlang ich ja nicht, daß alle restlichen Strassen zu geraden Römerstrassen werden.
Was spricht gegen Konzepte wie im Restonica Tal, Fahrzeuge wie Wohnmobile bleiben wo auch immer aussen vor und können wirklich sicher parkiert werden und die Insassen mit welchem auch immer vorhandenen Chuttle System, in die Verbotszone gebracht werden. Auch könnte man sich überlegen ob man einen Teil der zum Beispiel Deutschen Wohnmobil Überwinterer, den Spaniern abzwackt und nach Korsika umlenkt.
Dies würde vielleicht zu einer längeren Saison führen, dies sind natürlich alles Gedankenspiele, aber Wohnmobile durch Ratschläge und fehlender Infrastruktur von der Insel fernzuhalten, funktioniert doch erst recht nicht, vor allem, wenn der Markt sich so rasant weiterentwickelt.
Dies sind sicher keine Tatsachen, ich vergleiche es mit den Berührungspunkten von Wohnmobil und Motorrad bzw. Gespann.
Es ist mittlerweile normal und wird auch immer häufiger angenommen, wenn auf Treffen die Besucher mit Wohnmobil und die jeweiligen Fahrzeuge auf dem Hänger, ankommen und einfach nicht mehr auf der Luma schlafen wollen. Die meisten verdienen gut und bringen ihr Geld unter die Leute. Selbiges hat sich bei Motorradfahrern entwickelt, früher wurdest du als nasser Motorradfahrer der Rezeption verwiesen und weitergeschickt, die Zeiten sind heutzutage vorbei. So wird irgendwann auch Wohnmobilen Tribut gezollt, weil diese halt doch Geld ins Land bringen, auch wenn sie zwei Dosen Ravioli mehr im Vorrat haben als andere Reisende.
Deshalb finde ich, daß gerade wir Urlauber hier im Forum, mehr Toleranz walten lassen können, gerade auch im Verkehr.
Hans

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WHans (17.07.2017)

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15

Montag, 17. Juli 2017, 17:45

Wie bin ich gestern eigentlich auf Thomas gekommen? Egal...

Ihr habt sicher beide recht, Martin und Hans. Ich sehe es wie Martin, dass einige Orte/Regionen auf Korsika mit einem größeren WoMo nicht angesteuert werden können oder sollten. Allerdings steht außer Frage, dass man Möglichkeiten schaffen kann (teilweise ist dies sicher schon geschehen), die einem ermöglichen, die entsprechenden Regionen zu erreichen. Und wenn jemand seine kleineren Fahrzeuge direkt mitnimmt, habe ich definitiv auch kein Problem. Gegen WoMos und Camper an sich habe ich sowieso nichts. Warum auch? Ein Campingplatz ist mir allemal lieber als ein Hotelbunker oder ein Villenviertel. Es ist wie bei den meisten Dingen: Solange es nicht übertrieben wird (und davon ist man auf Korsika sicher noch weit entfernt) und sich die Leute vernünftig verhalten, kommen alle klar!

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hensmen (17.07.2017)

ElliRey

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16

Mittwoch, 19. Juli 2017, 17:52

Solange es nicht übertrieben wird (und davon ist man auf Korsika sicher noch weit entfernt) und sich die Leute vernünftig verhalten, kommen alle klar!
Tut mir leid Leute, ich muss da jetzt nochmal kurz meinen Senf dazu geben...
@Pablo: da gebe ich Dir absolut recht, muss aber leider ein "ABER" dran hängen... Solange es nicht übertrieben wird... Noch ist das nicht der Fall, NOCH... ...und sich die Leute vernünftig verhalten... und das ist dann schon das größere Problem. Ich will gar nicht anfangen aufzuzählen, wie oft ich mir schon über Verhaltensweisen von Touris an den Kopf gefasst habe. Manchmal fragte ich mich schon, ob der Verstand mit Urlaubsbeginn ausgeschalten wurde. (Und bitte jetzt nicht angegriffen fühlen, es gibt solche und solche und ich will das um Gottes Willen nicht pauschalisieren.) Sprich, leider kann man von vernünftigen Verhalten nicht zwangsläufig ausgehen...

@hensmen:
"Der Kauf und Verleih von Wohnmobilen nimmt stetig zu und viele Urlaubsländer stellen sich darauf ein, welche Chancen sich dahingegen für Korsika bieten, ist den Verantwortlichen wohl noch nicht ganz klar.Es darf auch nicht vergessen werden, daß viele Urlaubsländer flachfallen und jetzt Korsika ins Visier rückt. Jetzt verlang ich ja nicht, daß alle restlichen Strassen zu geraden Römerstrassen werden."
Ganz ehrlich, da komm ich jetzt nicht wirklich mit... Willst Du damit sagen, dass Korsika sich dem steigenden Wohnmobil Markt anpassen soll??? Klar, Du schreibst daß die restlichen Straßen nicht zu Römerstraßen" ausgebaut werden sollen, aber wie denn dann???
Es gibt (für mein empfinden leider nur eine Hand voll) sehr rücksichtsvolle WoMo-Fahrer. Sie haben ein Auge auf die anderen Verkehrsteilnehmer, die eventuell nicht gerade im Urlaub sind und mit 20 km/h die Aussicht genießen wollen. Die hinterlassen auch keinen Dreck und fahren brav auf Campingplätze und lassen auch ein ordentliches Sümmchen beim Essen gehen und sonstigen Aktivitäten auf der Insel. Da sage ich nur mit Kusshand "Herzlich Willkommen auf Korsika!" :womo_01:
Und dann gibt es aber auch ne Menge andere und mein Mann hat da schon ein paar gute Gründe angefügt, warum die sich dann nicht so verhalten, wie man es gerne hätte. (Ist ja nicht immer ungeniertes Touriverhalten - aber auch das gibt es, vor allem bei den Franzosen... §c)? ) Oft ist es einfach Überforderung und dann macht es auch dem Urlauber keinen Spaß mehr...
Korsikas Charme sind die Berge mit ihren kleinen Dörfern und den noch kleineren Straßen und das soll Bitteschön auch so bleiben! Natürlich muss es Hauptwege geben, auch für die Bevölkerung, zwecks Krankentransport etc. pp. Da können dann auch WoMos entspannt langgondeln. Und wenn es irgendwohin gehen soll, wo ein WoMo nicht hinkommt, dann gibt es mehrere Möglichkeiten: =)/ :moto_2: Wo ist hier eigentlich der Eselsmiley??? Also reiten geht manchmal auch, wenn mans denn kann... <img src="wcf/images/smilies/wink.png" alt="w&&((k" title="wink" style="font-size: 0.8em;" />


So, dass hat jetzt mit der Ausgangsfrage gar nicht mehr so wirklich viel zu tun, aber das musste ich jetzt loswerden...


@pico: gute Entscheidung, Propriano und Ajaccio sind es nicht wirklich wert. Sartène dann schon eher und wenn Du in die Berge willst (und das solltest Du!!! ) :bergheil: <img src="wcf/images/smilies/wink.png" alt="w&&((k" title="wink" style="font-size: 0.8em;" /> Dann hast Du ja gute Tips bekommen, bezüglich Übelkeit. Übrigens ist es von Ajaccio aus nicht so übel kurvig und gut ausgebaut, wenn Du zum Beispiel nach Sartène willst. (Ok 2h Fahrt von Ajaccio aus musst Du rechnen) Warum nicht mit dem Zug bis Ajaccio und dann ein Auto mieten (schön langsam fahren und den, dem am schnellsten Übel wird nach vorne) und gemütlich die Gegend erkunden. Eine Nacht im Hotel oder mit einem kleinen Zelt auf einem Campingplatz und am nächsten Tag wieder zurück. Kann man gut von Corte aus planen und da kommt man ja auch mit relativ wenig gekurve hin. Ganz kommst Du eh nicht drum herum. Naja, nur so als eine Idee, so nen Camper muss man ja nicht wirklich überall hin mitnehmen... Der steht sicher auch mal ne Nacht alleine und fürchtet sich nicht...


Oh jeh, ich befürchte mich jetzt mal wieder unbeliebt gemacht zu haben. <img src="wcf/images/smilies/rolleyes.png" alt="r9Z6&" title="rolleyes" style="font-size: 0.8em;" />
Also dann



Signatur von »ElliRey« Grüße von Korsika
Ellen
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17

Donnerstag, 20. Juli 2017, 20:10

Ellen, warum sollst du dich unbeliebt machen, meine Wohnmobilfantasien kan ich nur durch meine Beobachtungen belegen.
Klar hab ich positive wie negative Erfahrungen gemacht und dies mit Reisenden aller Länder. Ganz nett ein junger Holländer, der mit seiner Angel solange hinter einem Fisch herlief bis dieser doch zubiss.
Seine Jagd endete genau vor meinem Zelt, die gespannte Angelschur vor sich, die pure Hilflosigkeit im Blick, wendete er sich an mich mit den Worten " können Sie angeln ? ".
Was legt der Mobilvermieter auch eine Angelausrüstung mit bei.
Wir wissen doch alle wie langsam auf der Insel jede Mühle mahlt. Drum mache ich mir da keine Hoffnungen, daß irgendwann in den Bergdörfer Wohnmobilumgehungsstrassen gebaut werden.
Eher werden sämtliche Strassen auf der Insel so breit, daß alle Reisebusse sich stressfrei passieren können, dies freut die Fahrer und die Besitzer, die zum Teil Namen tragen wie italienisches Gebäck.
Was spricht den dagegen, sich Gedanken zu machen, wie man mit dem immer enger werdenden Raum auf der Insel umgehen soll. Gerade in Foren wie diesem passiert das doch.
Man spricht die Dinge kontrovers an, kann sich als Tourist auch durch mitlesen ein Bild machen.
Klar ist auch, daß vielleicht gerade französische Wohnmobil Fahrer dies anders sehen, aber was willst du machen, wenn die just in der Hauptsaison durch die Calanche müssen.
Vielleicht helfen mit der Zeit nur Durchfahrtsverbote wie im Restonica Tal, dann müssen aber auch Aufklärung und Platzalternativen angeboten werden, für die Dickschiffe aber da kommen wir wieder zu den Mühlen.
Liebe Grüsse vom Hans

18

Donnerstag, 20. Juli 2017, 21:01

Liebe "Kurvenerbrecher",

ich habe jahrelange Erfahrungen mit Reiseübelkeit (allerdings nicht Seekrankheit, das war immer okay) und ich habe als Kind bei unseren Sardinien-Reisen immer Scopolamin bekommen (in Pflasterform) . das ist das einzige was hilft. Von Superpep wurde mir immer noch schlechter und Rodavan (gibt es das noch?) hat auch nicht gewirkt. Also wenn es gar nicht anders geht, mal den Apotheker des Vertrauens fragen. Ich fahre mitterweile zum Glück selbst, habe das aber an meine Tochter weitergegeben. Wir werden uns dann für die Kurven auch entsprechend ausrüsten müssen. :respekt:

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hensmen (21.07.2017)

Det

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19

Freitag, 21. Juli 2017, 09:13

Ja Leute ich frage mich auch warum jemand mit einem Womo in der 8m Klasse unbeding nach Korsika oder Sardinien fahren muss. Die 8m Klasse ist komfortabler und wird zunehmen gekauft und geliehen, ich lasse mir das ja noch eingehen, wenn das Teil dann auf dem CP abgestellt wird und mit einem anderen, kleinerem Gerät, Smart, Roller...........die Insel erkundet wird. Aber wie schauts in der Praxis aus, die WoMos werden zum erkunden der Gegend hergenommen und kaum einer macht sich Gedanken ob die Teile da auch durchpassen. Ebenso schlimm sind für mich Busse, gerade in der Calanche.
Jetzt kommt noch hinzu, dass die wenigsten WoMoeigner -fahrer Camper sind und so ist auch ihr Verhalten zu erklären. Wir haben uns vor 10 Jahren überlegt vom WoWa auf WoMo umzusteigen, aber doch wieder einen Wohnwagen gekauft, weil man das Teil abstellen kann und ein Fahrzeug zur Verfügung hat.
Was mich allerdings wirklich verwundert, warum auf Korsika und natürlich auch auf Sardinien die Saison nicht von März bis November geht. Versucht doch mal auf einer Nordseeinsel kurzfristig im November ein Zimmer zu bekommen, dann wisst ihr was ich meine. Wenn ich von der Insel rede ist Sardinien auch gemeint, wir haben dort die gleiche Situation. Sehr viele Campingplatzbetreiber sind Festlandsitaliener und die wollen die Sahne in der Hauptsaison abschöpfen und dann wieder zurück nach Italien. Wir genießen gerade die Vor und Nachsaison, die Nachsaison gerne bis Ende Oktober und da wirds eng mit offenen Campingplätzen. So und jetzt betrachten wir doch bitte die Wildcamping (Unsitte) unter dem Gesichtspunkt wohin mit den Campern und da ist jetzt Sardinien klar im Vorteil, weil es dort mehr Stellplätze gibt.
Camping ist den Hotelanlagen schon von der Bebauung her vorzuziehen, da steht nichts rum, wenn es nicht gebraucht wird, genauso wären die Ferienwohnungsanlagen zu benennen.
Auch wenn wir jetzt mal kurz von der Kotzerei abgekommen sind, es musste mal gesagt werden.

Grüße vom Det