neue Ökotaxe für Wohnmobile ab 2018 geplant

  • aktueller link: Camping-cars : La CTC adopte le principe d’une écotaxe pour inciter à un comportement vertueux


    kurze Zusammenfassung, da ich trotz der frühen Uhrzeit schon auf dem Sprung bin: ab 2018 sollen Wohnmobile eine Art Ökosteuer bezahlen müssen, die aber bei Campingplatzaufenthalten gemindert wird.
    Damit soll -endlich- dem Wildstehen Einhalt geboten werden.


    Falls gewünscht, eine detailliertere Zusammenfassung am Nachmittag.


    Gruss
    Thomas

  • Na, das is n Ding :


    2015 sind von 28 000 Camping Cars ca. 20 - 30 % nicht !! auf Campingplätzen gewesen.


    Irre


    Ja, dagegen gehört schon was unternommen.
    Im Oktober stehen wirklich viel so rum. Kommst 2 Tage hintereinander an einen abgelegenen Strand - trifft man sie wieder - und die [definition=7]CP[/definition] s sind ja nicht alle auf.
    Klar, bequem so - und meist tolle Gegend !
    LG
    C.

    Es gibt viele Wege zum Glück - einer davon ist, aufhören zu jammern !
    ( Albert Einstein ) Ein anderer : aufhören sich über Kleinigkeiten aufzuregen

  • Nicht dass ich prinzipiell gegen eine solche Taxe wäre, außerdem besitze ich kein solches Fahrzeug, aber mir stellen sich da sofort ein paar Fragen:
    - Wie soll die Entrichtung dieser Gebühr erfolgen (Vignette?) und vor allem wie soll der Aufenthalt auf einem Campingplatz gegengerechnet werden?
    - Ist mit der Entrichtung dieser Taxe dann ein Freibrief verbunden, sein Wohnmobil irgendwo hinstellen zu können, sozusagen wild zu campen? Das kann ja wohl nicht im Sinne der Erfinder sein.

  • Hallo Horst, andemu :


    ich nehme an , die wollen alle Wohnmobile besteuern !
    Bei Buchung der Fähre - oder so ....
    G.
    C.

    Es gibt viele Wege zum Glück - einer davon ist, aufhören zu jammern !
    ( Albert Einstein ) Ein anderer : aufhören sich über Kleinigkeiten aufzuregen

  • Giacchetto ,
    Details würden mich auch interessieren.


    Danke.


    --------------------



    Die Diskussion über eine Taxe gab es schon vor längerem
    einmal.
    Wurde nie eingeführt.


    Die Höhe der Taxe sollte aber WoMo´s generell abhalten
    auf die Insel zu kommen und hätte mit dem
    Fährticket entrichtet werden müssen.


    Hoffe man findet eine gerechte, sinnvolle und durchführbare Regelung.

    Gruß
    Martin

    ... verwirren sie mich nicht mit Tatsachen,

    meine Meinung steht fest!

  • Hier ergänzend ein paar Einzelheiten, die ich dem von mir anfangs verlinkten Beitrag entnehme:


    - zunächst einmal wird begründet, warum man über die Einführung dieser Abgabe nachdenkt:
    das Wildcampen/-stehen ist einerseits verboten, schwierig zu kontrollieren und es entsteht nicht nur den Campingplätzen etc. dadurch ein finanzieller Schaden, sondern auch die taxe de sejour (so was wie Kurtaxe) die bei [definition=7]CP[/definition]-Aufenthalten, Hotelübernachtungen und Ferienwohnungen fällig wird wird dadurch von den Wohmmobilisten umgangen. (die Frage sei nebenbei erlaubt, was mit dieser taxe de sejour eigentlich finanziert wird)


    - wie Cornelia schon schrieb, haben im Jahr 2015 ca 6400 Wohnmobile, das sind 20-30% der insgesamt 28000 Wohnmobile, die die Insel besucht haben, keinen Camping- oder autorisierten Stellplatz gesehen.


    - praktisch soll das Ganze so aussehen:
    bei Buchung der Reisemuss der Wohnmobilist online eine Vignette mit Barcode kaufen, deren Preis der écotaxe entspricht und an der Windschutzscheibe befestigt werden muß (CH-Vignette, Versicherungsvignette, control technique/TÜV Vignette, Umweltvignette,....hat der französische oder italienische Autofahrer da noch den Durchblick durch seine Windschutzscheibe...? ich vergaß, Wohnmobilscheiben sind ja von sich aus schon mal größere). Diese Vignette wird dann auf [definition=7]CP[/definition]'s eingescannt und registriert. Für jeden solchen Aufenthalt wird ein bestimmter Betrag gutgeschrieben. Am Ende der Reise wird abgerechnet und im Optimalfall (jede Nacht auf einem autorisierten Platz) der komplette Betrag der ursprünglich entrichteten écotaxe erstattet. Der Grundbetrag pro Nacht, der im Voraus entrichtet werden muß, soll entsprechend hoch ausfallen, damit auch wirklich der Anreiz entsteht einen [definition=7]CP[/definition] aufzusuchen.


    - juristisch sei das möglich und im Einklang mit der europäischen Gesetzgebung. Die Einnahmen aus dieser Steuer muss allerdings Umweltmaßnahmen zugute kommen.
    zugleich soll es Fördermittel für die communes geben um Wohnmobilgerechte Stellplätze zu errcichten, mit Entleerungsmöglichkeiten der Chemieklos (die oft genug in freier Wildbahn entleert werden)


    - im Herbst soll diese Steuer endgültig eingeführt werden und bereits ab 2018 gültig sein. Da dieser Antrag in der Assemblée de Corse einstimmig angenommen wurde, dürfte auch der der Ausgang der im Herbst anstehenden Territorialwahlen daran nichts ändern


    Bevor jetzt hier demnächst eine erneute heftige Diskussion über Wohnmobile an sich und im allgemeinen losbricht (aus der ich mich raushalten werde, meine Meinung ist bekannt) möchte ich noch anmerken, daß der Artikel keine konkreten Informationen darüber enthält, wie genau das Procedere des Erwerbs einer solchen écotax Vignette abläuft.


    Gruss
    Thomas

  • Die geplante Gebühr ist als écotaxe "remboursable" bezeichnet. Es ist also davon auszugehen, dass man eine Gebühr mit der Fährpassage zusätzlich entrichten muss, diese aber dann gegen Vorlage von Übernachtungsrechnungen rückerstattet bekommt . Dieses Prinzip der Rückzahlung gegen Rechnungsvorlage gibt es bereits beim "droit de navigation" (eine Art KFZ-Steuer für Boote), dort erhält man 50 % zurück, wenn man ein "ravitaillement" oder eine Hafengebühr vorlegt. Hierbei reicht eine einzige Rechnung, bei der écotaxe Camping-Cars werden wohl für jede verbrachte Nacht verlangt.
    Aktuell sind natürlich noch diverse Details unklar:
    ab wann ist ein "fourgon" ein Camping-Car
    wie können ausländische Touristen beim Trésor Public die Rückerstattung bekommen.
    wie regelt man es, wenn "résidents" mit einem Camping-Fahrzeug die Insel verlassen und wieder zurück kommen
    werden auch Caravanes besteuert


    giacchetto: zu Deiner (rhetorischen) Frage, was mit "taxe de séjour" finanziert werden soll:


    die taxe de séjour ist das für die in der Gemeinde vorübergehend logierenden Touristen , was die taxe d'habitation für die dauerhaft dort lebenden "résidents" ist. Sie ist nicht projektbezogen, soll die Kosten für die touristische Frequentierung der gemeindlichen Einrichtungen erleichtern. Dabei geht es um Errichtung, Schutz und Erhalt. Beispiele wären: Strandreinigung und -bewachung, Aufstellen von Schildern, Errichtung und Unterhalt von Toiletten, Mülleimern, Parkplätzen, eines Office de Tourisme etc . Die Kostenliste für eine touristische Gemeinde ist ja lang.


    Unter diesem Gesichtspunkt, dass eine solche écotaxe die Touristen in Wohnmobilen an den Kosten des Gemeinwesens beteiligt, ist es doch ein sehr sinnvolle Maßnahme.


    Und der präventive Einzug dieser Steuer hat gegenüber der "taxe de séjour" noch den Vorteil, dass die Gelder
    tatsächlich in die kommunalen Kassen gelangen . Die "taxe de séjour" wird zwar von Hotels und Campingplätzen eingezogen, aus langjähriger Erfahrung, dass das Einbehalten der "taxe de séjour" von vielen Betreibern als Gewohnheitsrecht betrachtet wird.


    Für Boote ist auch schon seit längerem eine écotaxe für das Ankern an der korsischen Küste vorgesehen, da gibt es aber noch sehr viele Widerstände.

    C'est pas l'homme qui prend la Corse, c'est la Corse qui prend l'homme.

  • Die "taxe de séjour" wird zwar von Hotels und Campingplätzen eingezogen, aus langjähriger Erfahrung, dass das Einbehalten der "taxe de séjour" von vielen Betreibern als Gewohnheitsrecht betrachtet wird.

    da hat es 2010 in Serra di Ferro / [definition=28]Porto Pollo[/definition] gescheppert.
    Innerhalb einer Woche wurden bei allen Vermietern, Camping, Hotels
    die Bücher überprüft.
    Man muss ja auch eine Gästeliste führen und Dokumente vorweisen...


    Selbst das Bürgermeisteramt/Kommunalverwaltung kam in Schwierigkeiten,
    weil es für nix Quittungen gab...


    Ich musste für mein Segelschiff die Gebühren immer in Bar
    bezahlen... (4-stelliger Betrag)
    Scheck oder Überweisung wurde abgelehnt...


    Seit dieser "Razzia" läuft nun alles seinen ordentlichen Gang.


    ________________________________________


    Für die Frage Wohnmobil oder nicht Wohnmobil gibt es
    doch die Definitionen zwecks Kfz-Steuer... wäre ein Ansatz.


    Sehe nur technisch / organisatorisch noch einige Hürden
    und die werden erstmal Geld verschlingen.

    Gruß
    Martin

    ... verwirren sie mich nicht mit Tatsachen,

    meine Meinung steht fest!

  • Na, so ein Schwachsinn wird ja jedes Jahr erneut diskutiert, sowohl auf Korsika als auch auf Sardinien. Hat sich zum Glück bisher nicht durchgesetzt. Und sollte das mal passieren, werde ich die betreffende Insel halt nicht mehr bereisen. Und ich hoffe, dass möglichst viele WoMo-Fahrer ebenso denken.


    Ach, bevor jetzt hier wieder so ein "Freihsteh-Genöle-Shitstorm" kommt, ich selber habe auf Korsika oder Sardinien nie frei gestanden (siehe u.A. meinen Reisebericht hier von 2014) und habe es auch nicht vor. Trotzdem brauche ich solch eine Bevormundung ebenso wenig wie den damit entstehenden Mehraufwand an Papierkram etc. Jede blöde Quittung aufheben u.s.w., ich hab doch kein fahrendes Büro.



    Aha - wo bitte sind belastbare Quellen, die das belegen? Ist in dem Artikel doch bloß eine Vermutung. Wahrscheinlich haben diverse Campings einfach "vergessen", ein paar Übernachtungen anzugeben... brutto für netto ist halt mehr... habe oft genug selber keine Quittung erhalten, der Zwanziger für die Übernachtung verschwand einfach in der Hosentasche...

    Viele Grüße
    Robert


    ************************************************************************************************************************************************************
    Schweigen bedeutet nicht immer Zustimmung. Manchmal hat man einfach keine Lust, mit Anderen zu diskutieren.  :pardon: 

  • Der Grundbetrag pro Nacht, der im Voraus entrichtet werden muß


    Kling alles nicht sehr durchdacht - was ist denn, wenn ich noch gar keine Rückfahrt gebucht habe...? Muss ich dann die Gebühr z.B. bis zum Jahresende im Voraus entrichten??? :pillepalle:



    bei Buchung der Reisemuss der Wohnmobilist online eine Vignette mit Barcode kaufen, deren Preis der écotaxe entspricht und an der Windschutzscheibe befestigt werden muß (CH-Vignette, Versicherungsvignette, control technique/TÜV Vignette, Umweltvignette,....hat der französische oder italienische Autofahrer da noch den Durchblick durch seine Windschutzscheibe...? ich vergaß, Wohnmobilscheiben sind ja von sich aus schon mal größere). Diese Vignette wird dann auf [definition=7]CP[/definition]'s eingescannt und registriert.


    Und die Infrastruktur dafür steht schon? Jeder der über 180 Campingplätze ist mit so einem Scanner ausgerüstet? Viele der kleineren CPs haben doch noch nicht mal nen Computer in der Rezeption stehen...

    Viele Grüße
    Robert


    ************************************************************************************************************************************************************
    Schweigen bedeutet nicht immer Zustimmung. Manchmal hat man einfach keine Lust, mit Anderen zu diskutieren.  :pardon: 

  • Mmh, weiß nicht, was ich davon halten soll.


    Wenn ich Die Taxe bezahlt habe, ist das dann der Freibrief für's Freistehen? Es würde mich nicht wundern, wenn so manch einer diese Sichtweise dann einnimmt.


    Grüße,
    Georg


  • Aha - wo bitte sind belastbare Quellen, die das belegen? Ist in dem Artikel doch bloß eine Vermutung. Wahrscheinlich haben diverse Campings einfach "vergessen", ein paar Übernachtungen anzugeben... brutto für netto ist halt mehr... habe oft genug selber keine Quittung erhalten, der Zwanziger für die Übernachtung verschwand einfach in der Hosentasche...


    Exakt das habe ich auch gleich gedacht. "In dubio preo reo" -- das gilt gleichermaßen für den vermeintlichen Wildcamper wie für den vermeintlich Schwarzgeld-kassierenden Campingplatz.


    Ob die Küstenorte Wohnmobilisten ein Angebot machen oder diese lieber gleich vertreiben/vergrämen, ist ja eine kommunale Entscheidung. Dies aber auf ein bzw. zwei Department auszudehnens trägt, auf keinem Wege zur Umsatzsteigerung bei. Ich persönlich finde es auch sinnfrei, mit einem ungelenken WoMo durch Korsika zu kurven, könnte mir aber vorstellen dass eine höhere Akzeptanz von WoMos auch zu einer Saisonverlängerung bei den Campingplätzen beiträgt. Wer Korsika in der Nebensaison individuell bereisen will, für den sind feste Unterkünfte mit dem ganzen Wasserkopf dran doch ein Graus.


    Gruß, Martin

  • Wer Korsika in der Nebensaison individuell bereisen will, für den sind feste Unterkünfte mit dem ganzen Wasserkopf dran doch ein Graus.


    Na ja, ist halt die Frage, wie man individuell definiert. Definiert man individuell dahingehend, dass man jeden Tag woanders nächtigt (und sei es auf dem im Sommer proppenvollen, angesagten [definition=7]CP[/definition] am Strand ), hast du natürlich recht. Für mich ist es aber auch "individuell", in einem Bergdorf zu wohnen und täglich woanders zu wandern oder an den Strand zu fahren oder einfach nur die Aussicht zu genießen. Zur aktiven Erholung absolut empfehlenswert und die Korsen haben auch was davon.


    Generell ist jeder Urlaub individuell...der eine mehr, der andere weniger w&&((k

  • könnte mir aber vorstellen dass eine höhere Akzeptanz von WoMos auch zu einer Saisonverlängerung bei den Campingplätzen beiträgt

    das gibt sich nicht viel.
    Die meisten Hotels und Campings machen etwa zur gleichen Zeit zu.
    Na ja, und 28.000 WoMo´s egal wo sie rumstehen macht gerade mal 4 % der
    Urlauber aus. (habe 3 Pers. pro WoMo gerechnet)


    Es rentiert sich einfach nicht einen Personalstamm das ganze Jahr über zu bezahlen.
    Der limitierende Faktor bei der Saison ist das Wetter der alpinen Insel.
    Ab Mitte Oktober ist das Wetter Glücksache und bis Mitte Mai ist es noch empfindlich
    kalt Abends.
    Das kann dann auch im WoMo ungemütlich werden.
    Da ist Sardinien ganz was anderes.
    Gerade WoMo´s würden sich das wegen der aufwändigen, teuren Anreise überlegen.
    Mit Flieger, Hotel und Leihwagen sieht es schon besser aus und für die
    paar wenigen gibts genug Hotels.

    Gruß
    Martin

    ... verwirren sie mich nicht mit Tatsachen,

    meine Meinung steht fest!

  • ich verstehe nur nicht warum da jetzt noch

    Schadstoffwerte mit eingerechnet werden und das auch noch

    zu einem hohen Anteil.


    Die meisten WoMo´s haben moderne Motoren die nicht mehr

    als PKW´s raushauen.

    Die ganz großen LKW-Motoren ja sogar weniger als PKW´s.

    Die Logik ist mir zu hoch, da müßten ja alle Fahrzeuge bezahlen vor allem große SUV´s und alte 4x4.


    Seltsame Rechnerei, auch die Anzahl von 20 -30% Wildcamper erscheint mir zu hoch. h/%


    Die sollen das Wort "Eco" weglassen und eine reine Infrastruktursteuer nach Größe des WoMo´s einrichten.

    Von mir aus könnten die VW Bus Größen frei durchgehen und die ganz dicken Brummer sollen dick bezahlen.


    und dann der Verwaltungsaufwand...

    der wird wahrscheinlich einen großen Teil der Einnahmen verschlingen...

    Gruß
    Martin

    ... verwirren sie mich nicht mit Tatsachen,

    meine Meinung steht fest!

  • Hallo zusammen,


    jeder, der schon einmal in Ausgestaltung und Durchsetzung von Rechtsnormen direkt oder indirekt involviert war, wird wissen, dass das durchaus eine Kunst ist.

    Dennoch hat man schon schwierigere Ausgangslagen juristisch bewältigt.


    Würde man nach erstem reflexartigen "Wie soll denn das gehen?" "Hat XY auch schon probiert und ist gescheitert" die Segel streichen, könntet ihr jede Gesetzgebung vergessen.

    Dazu gehört auch immer ein pragmatischer Realismus: Alle Hintertüren bekommt man nicht immer zu.


    Ich werde das gespannt verfolgen.


    Noch zwei Anmerkungen:

    Die geschätzten 20-30% erscheinen mir auch sehr hoch gegriffen. In der Nebensaison ist der Anteil vielleicht glaubhaft, aber bezüglich aller Campingfahrzeuge für das ganze Jahr davon auszugehen, dass fast jede 3. Übernachtung wild/frei ist, glaube ich nicht. Meiner persönlichen Meinung nach, wäre 0% die ideale Zahl. Das Fass darf aber gerne zu bleiben.


    Mit der Eintreiberei der sogenannten Kurtaxe hat auch so manches deutsche Touristenörtchen so seine Probleme.


    Gruß

    Bobby

  • Hallo zusammen,


    warum habe ich nur das ungute Gefühl, daß das zu einem Bürokratiemonster ausarten könnte....!? Und irgendwie sehe ich schon die langen Schlangen am Fährhafen, hinter denen sich auch die PKWs stauen, weil die Beschilderung zweideutig ist und der eine oder andere Wohnmobilfahrer dann noch versucht auf die richtige Spur zu kommen. Ich lasse mich aber natürlich auch gerne positiv überraschen.


    Grüße

    Georg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Schorschi ()

  • Nun,

    das kann doch locker über die Fährbuchung einkassiert werden !

    Da ist ja die Größe des Womo s und die Zeit bekannt !

    Oder ?

    Es gibt viele Wege zum Glück - einer davon ist, aufhören zu jammern !
    ( Albert Einstein ) Ein anderer : aufhören sich über Kleinigkeiten aufzuregen

  • ...

    ich frage mich dann sowieso für was ein WoMo dann noch gut ist?

    Sinn und Zweck ist doch die Unabhängigkeit und spontan da zu übernachten wo

    es einem gefällt.

    Wenn das nicht möglich ist (Gesetzte/Gebühren) dann wäre ein Caravan sinnvoller

    und günstiger.

    Ausserdem hat man nicht so ein Klotz am Bein bei Ausflügen. (rede jetzt von den größeren Fahrzeugen)


    Ehrlich gesagt, in all den Jahren hier, sind mir WoMo´s nur ganz selten negativ wegen wild campieren aufgefallen.

    Das einzige was mich richtig nervt, sind die großen Alkoventeile, die sehr oft mangels Fahrkönnen derartig langsam fahren

    und damit andere zu waghalsigen Überholmanövern "nötigen". Auf die könnte ich gerne verzichten und es nützt mir

    in diesem Fall nichts wenn die eine Gebühr bezahlt haben.


    Wegen den paar schwarzen Schafen die hier "falsch" stehen und sich mit mitgebrachten Konserven unbeliebt machen,

    rentiert sich dieser ganze Gebührenapparat nicht.


    Lieber den Bußgeldkatalog konsequent durchsetzen wer Müll, Chemietoilette falsch entsorgt etc. oder anderweitig die Natur zumüllt/zerstört.

    Die Bußgelder hierbei extrem hoch ansetzen.

    Wenn sich das rumspricht, dass die Gendarmerie und die Police da rigoros durchgreifen, ist das Thema erledigt und

    es hat keine "Falschen" erwischt.


    Mit der Écotaxe macht man sich keine Freunde und verfehlt das Ziel.

    Gruß
    Martin

    ... verwirren sie mich nicht mit Tatsachen,

    meine Meinung steht fest!

Jetzt den 2018er Forenkalender bestellen!
Weihnachten steht schon vor der Tür und Du hast noch keine
Weihnachtsgeschenkidee? Etwas ganz besonderes und individuelles
ist unser neuer Forenkalender, der wie jedes Jahr in Zusammenarbeit
mit unseren Usern entstanden ist.
Die Auslieferung erfolgt pünktlich vor Weihnachten!

AB SOFORT KÖNNEN DIE KALENDER

IM SHOP BESTELLT WERDEN!