GR20: Welches Schuhwerk, u.a.

  • Gigantisch, wie viele Gearheads es hier doch gibt.


    Mtroja, wenn Du ein "Ultralight-Ego" hast, dann solltest Du vielleicht doch mal Trailrunner ausprobieren. Wenn Du halbwegs sportlich und etwas trainiert bist, nicht zu schwer, dann kannst Du den GR 20 und vor allem auch viel anspruchsvollere Wege damit sehr gut gehen. Ich gehe seit etwa 10 Jahren nur noch mit den Speedcross von Salomon, egal ob zum Laufen oder zum Wandern , auch und gerade mit Gepäck für mehrere Tage in Autonomie (natürlich alles UL). Besonderer Vorteil: man muss keinen Leichtschifferstek mit dreifachem Prusik elegant über den Handrücken werfen können, um sie zu binden, man zieht an der kleinen Schlaufe und der Schuh sitzt. Der Grip der Sohle ist zehnmal besser als alles was ich von La Sportiva, Meindl oder Hanwag früher hatte. In der Szene der Trailrunner hier laufen geschätzte 99,9 % mit den Speedcross, du bekommst in den Läden vor Ort auch kaum andere Trailrunner. Trailrunner haben vor allem auf den felsigen Sektionen am GR Vorteile, weil hoher grip am Fels und der Fuß ist viel beweglicher. Wenn Du nicht gewohnt bis mit flachen Schuhen zu gehen, dann solltest du natürlich erst nur tageweise "umsteigen" und nicht den kompletten GR am Stück laufen bzw. vorher schon üben.


    Martin, ich muss nun doch mal eine Lanze für's Tra ilrunning brechen, denn was Du kritisierst, entbehrt doch jeder Grundlage: wer hier durch die Berge läuft, der kann es, es gibt eine erkleckliche Szene von Runnern auf Korsika, ein Trailrunner schaut nicht auf die Uhr, er hört aus seinen Körper, was der ihm sagt. Runner sind keine "Herde von Bisons", man läuft zu zweit, zu dritt, oft aber (so wie ich) alleine. Abkürzungen in die Serpentinen des GR machen alle möglichen Wanderer, ich - und auch alle Runner die ich kenne - meiden den GR generell zum wandern, und ganz speziell aber zum schnellen Laufen. Ansonsten gilt beim Running: bevor du irgendwas lostrittst, oder bevor du ausrutscht, bevor du Lärm machst, bist du längst schon wieder auf dem andren Fuß -ob man das von jedem "poids lourd" auf dem GR auch sagen kann ?


    Viele Gemeinden organisieren mittlerweile ihren ganz eigenen "Trail", weil die Runner-Szene eben so groß geworden ist. Damit wurde schon so mancher zugewachsene Weg wieder instand gesetzt und für's Wandern reaktiviert . Die Sportart ist doch zutiefst "ökologisch", besonders erfreulich in einer Region, wo die jungen Leute ansonsten immer nur alles mögen und nutzen, was motorisiert ist.

    C'est pas l'homme qui prend la Corse, c'est la Corse qui prend l'homme.

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  • Vielmehr allerdings sieht man an den großen Aufwand deiner Beiträge, dass dir das auch wirklich wichtig ist.

    Da macht das Antworten auch mehr Spass und geht auch mehr ins Detail.

    Danke erst mal, das höre ich natürlich gerne.

    Den Link kann ich nur empfehlen. Ich habe zwar die Kommentare nicht gelesen, aber der Hauptartikel ist differenziert, nicht blind-ideologisch und fasst die Problematik gut zusammen.


    Ich hatte 2014 die Firma Woolpower mal angefragt. Hier ein Auszug aus der Antwort:

    WOOLPOWER CHANGES TO MULESING-FREE MERINO WOOL FROM PATAGONIA

    Woolpower has exceptionally high standards of quality, environmental impact and ethics. Since Australian wool producers cannot currently guarantee 100% mulesing-free Merino wool, Woolpower will purchase wool produced in the Patagonia region of South America.

    Mulesing – a procedure done to Merino sheep in Australia to prevent fly infestation – is a thorny issue, and the company has long been looking for a solution.

    “We are very bothered by mulesing,” says Woolpower’s president Adam Brånby. “The problem is that until now we have been unable to find an alternative source of wool that meets our high standards of quality. But now, thanks in part to the latest debate about mulesing, our suppliers have reacted and we can now redirect our purchasing to Patagonian Merino wool. And because we have our own production facility right here in Sweden, we are able to make this change very quickly.

    Woolpower are from February 2008 buying their fine Merino wool from the Patagonia region of South America, where ethical handling of the sheep can be guaranteed. “We are not closing our doors to Australia. When the Australian wool industry can guarantee 100% mulesing-free Merino wool of the same high quality as they produce today, we would initiate the conversation again,” says Adam Brånby.


    Woolpower scheint also ok zu sein.

    Mtroja, wenn Du ein "Ultralight-Ego" hast, dann solltest Du vielleicht doch mal Trailrunner ausprobieren. Wenn Du halbwegs sportlich und etwas trainiert bist, nicht zu schwer, dann kannst Du den GR 20 und vor allem auch viel anspruchsvollere Wege damit sehr gut gehen.

    […]

    Martin, ich muss nun doch mal eine Lanze für's Trailrunning brechen, […]

    Mist, jetzt wird es schon wieder kompliziert und nicht mehr schwarz/weiß …


    Zum Ultralight-Ego. Ich bin vielleicht der einzige, überzeugte Nicht-Ultralight-Trekker mit einer weitgehenden Ultralight-Ausrüstung. In vielerlei Hinsicht achte ich auf jedes Gramm und begeistere mich für eine neue Hose oder einen neuen Hut, weil er 10g leichter ist. Auf der anderen Seite habe ich den 70+15 Aircontact Pro-Rucksack von Deuter, der mit 3307g nun klein Fliegengewicht ist, und wegen meines 1088g-Daunenschlafsacks wurde ich auch schon belächelt. Ultralight? Naja.

    Meine Philosophie lautet: Ultralight ja, aber nicht nur um des Prinzips willen.

    Wenn ich mich 14 Tage komplett selber ernähren muss, einen Bärenkanister mitschleppen muss, mitunter 3 Liter Wasser als Vorrat benötige und mich in Bereichen zwischen -5 und +30°C aufhalte, dann braucht es eben einen entsprechenden Rucksack und bei 23kg "Zuladung" reicht ein Ultra-Light-Rucksack ohne ausreichende innere Stütze einfach nicht mehr. Beim GR20 käme ich natürlich mit einem leichteren Modell aus, aber nun nehme ich den, den ich habe und mit dem ich gut zurecht komme.

    Auch mit einem 500g-Daunenschlafsack hätte ich überlebt, aber mit meinem konnte ich bei Minusgraden auch noch erholsam schlafen und nicht nur überleben.

    Und die Schuhe? Ob ich noch als "halbwegs sportlich und trainiert" durchgehe, weiß ich nicht. 86kg sind auch nicht nichts. Aber knöchelhohe Schuhe brauche ich, sonst fühle ich mich nicht sicher, und ich bin wohl eher Bär als Gazelle, ausdauernd aber langsam. Aber vielleicht lasse ich mich ja von Trailrunners, die an mir vorbeiflitzen, inspirieren.

    Interessant finde ich auch noch, die Art und Weise, wie manchmal das "Packgewicht" je nach Mentalität angegeben wird. Die einen geben damit an, wie leicht ihre Ausrüstung ist, und erst auf Nachfrage stellt sich heraus, dass da Verpflegung und Wasser noch gar nicht mitgerechnet sind. Ich gebe eher damit an, wie schwer mein Rucksack ist. Dafür ist dann auch alles dabei, inklusive 3 Liter Wasser und allem, was am Beckengurt baumelt (Foto, Fernglas, Satellitentelefon, etc.).


    Viele Grüß


    mtroja

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  • denn was Du kritisierst, entbehrt doch jeder Grundlage

    ohne dir nahe treten zu wollen,

    im Normalfall bin ich 150 bis 180 Tage pro Jahr im Gebirge unterwegs und das seit

    fast 20 Jahren dazu kommen nochmal über 15 Jahre mit ein paar weniger Tagen im Jahr.

    Dieser Umstand führt zu meiner Grundlage.

    Wenn du dich anders verhältst ist das schön für die Umwelt und für dich, aber unterstelle mir nicht,

    dass ich hier ohne Grundlage schreibe.

    Wenn dir das Trailrunning gefällt, so soll es so sein, über die dazugehörigen Schuhe wurde hier differenziert geschrieben.

    Wenn du die Zeit hast regelmäßig auf Trail zu gehen, dann ist es, wie in vorangegangenen Beiträgen auch bereits schon geklärt

    war, mit Trailrunningschuhe möglich.

    An dem Punkt sind wir schon längst vorbei und ist nicht mehr relevant.


    Trailrunning ist Mode geworden (bin selbst den Interlac Restonica gelaufen 99-2002), ausgelöst von Leuten die das können, verwässert und mit negativen Image versehen

    von Leuten die das weniger können.

    Ähnlich wie die nie endende MTB Debatte.

    Es ist nicht die Sportart an sich, es ist die Masse, die Modeerscheinung, das Trittbrettfahren.


    und auch alle Runner die ich kenne - meiden den GR generell zum wandern

    die du kennst...

    halte dich mal am Castell Vergio auf und dann weiter Richtung Manganu...

    oder Corte-Sega-Manganu oder Corte- Lac du Melu in der HS

    Es werden immer mehr Agenturen die solche Veranstaltungen organisieren.

    Dazu kommt noch der ganze Autokorso der den Trailrunnern saubere Wäsche und Verpflegung hinterherfährt.... ökologisch!


    Das Gemeinden hier auch sehr engagiert sind ist toll und für die Jugend freut mich das ebenso sehr.

    Aber Trailrunning als zutiefst ökologisch darzustellen ist für meinen Geschmack übertrieben und trifft genauso wenig zu,

    wie für den z.B GR 20.


    Ich werde mich aus diesem, bis vor kurzem guten Thread, nun fernhalten.

  • Martin, du trittst mir nicht zu nahe, keine Sorge, aber ob mein Beitrag hier "relevant" ist oder nicht, das hast du nicht zu entscheiden. Und dass durch das, was ich hier geschrieben habe nun dieser Faden "nicht mehr gut" ist, das halte ich für übertrieben.


    Übertrieben ist auch,wie Du das Phänomen Trailrunning darstellst. Etwa 30 000 Wanderer pro Jahr, man spricht von 400 000 Übernachtungen und von 9 bis 12 Millionen Umsatz jährlich auf dem GR 20. Wieviel Prozent davon sind Trailer ? Ein Prozent ? Zwei ? Die korsische Runner-Szene findet definitiv nicht auf dem GR statt, sondern um Corte, um Ajaccio, um die Ballungsgebiete, logischerweise. Es gibt ein paar Versuche, organisiertes trailen anzubieten, von Veranstaltern auf dem Festland und auch mal von Korsen selbst, aber die Zielgruppe ist doch marginal. Die kämpfen doch alle ums überleben. Man braucht dafür doch Teilnehmer, die es drauf haben, wer sich für eine mehrtägige geführte Tour anmeldet muss ja in der Lage sein, täglich einen Halbmarathon zu laufen.


    Wenn ich von fehlender Grundlage spreche, dann meine ich damit, dass ich auch nach deinem letzten Beitrag immer noch nicht weiß, was Du dem Trailrunning eigentlich vorwirfst, ich meine damit nicht deine Person und Erfahrung, sondern dass du die Kritik daran nicht begründest.


    Das eigentliche "Massenphänomen" ist das Wandern im Allgemeinen, für Wanderer wird viel mehr Gepäck hin- und her transportiert wie für Runner. Ich begegne Runner-Gruppen überhaupt nicht.

    Und was meinst du mit "Verwässerung" der Sportart und "schlechtes Image" , das ist mir zu kryptisch, und wen sollte das stören, wenn es so wäre ? Warum sind Leute, die als "Trittbrettfahrer" sich einer Sportart anschließen, denn schlechter, nicht jeder kann ein Profi sein. Was kümmert dich das ?

    Warum ist Running nicht ökologisch verträglich ? Es ist doch nicht schlechter als Wandern oder Rennradfahren ? Man braucht nicht mal viel Equipment. Und wenn dem so wäre, welche Sportart wäre denn ökologischer ?

    Über ein Konzept, wo man das Gepäck der Wanderer mit Fahrzeugen transportiert und über das generelle Vermarktungskonzept des GR kann man sicher sehr kritisch denken, aber sehe ich das falsch, dass du selbst auch den GR 20 anbietest, angeboten hast, zumindest meine ich, das von dir hier schon gehört zu haben.


    Kurzum: ich kann deiner Argumentation überhaupt nicht folgen, sie erscheint mir widersprüchlich, diffus und übertrieben, und nur das meine ich mit "entbehrt jeder Grundlage".

    C'est pas l'homme qui prend la Corse, c'est la Corse qui prend l'homme.

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  • Geht s jetzt schon wieder los ?

    Manche Sachen wären besser über PN zu klären !:meinung:

    :winke:

    Es gibt viele Wege zum Glück - einer davon ist, aufhören zu jammern !
    ( Albert Einstein ) Ein anderer : aufhören sich über Kleinigkeiten aufzuregen

  • Mir scheint, hier stoßen wirklich zwei Welten aufeinander, die ziemlich diametral auseinander liegen. Ich kann beide Argumentationen nachvollziehen und respektiere sie. Allerdings kann Ich mich selber dazu (noch) nicht positionieren, weil ich noch keine eigenen Erfahrungen mit Trailrunnern gemacht habe. Vielleicht ja nach dem GR20.

    Ich fände es allerdings schade, wenn der Thread hierdurch Teilnehmer verlieren würde, zumal es ja nur indirekt ums Trailrunning ging. Allerdings endet er wahrscheinlich nun sowieso, da ich mich für meine Schuhe entschieden habe.


    Somit zurück zum eigentlichen Thema.

    Ja, die Schuhe sind teuer. Einerseits habe ich schon eine deutliche Meindl-Affinität und könnte mir den Vakuum Top Men GTX gut vorstellen, aber ich will versuchen, noch in ein größeres Geschäft zu kommen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob es Hanwag in der Schweiz gibt, zumindest gibt es keine Schweizer Homepage.

    Ja, es gibt Hanwag in der Schweiz, allerdings musste ich dazu nach Bern. Blöderweise gab es in dem Geschäft nur den Meindl Island und nicht den Vakuum Top Men zum direkten Vergleich mit dem Hanwag Alaska. Der Alaska hat mir sehr gut gefallen und ich hatte das Gefühl, dass er mindestens so gut sitzt wie der Vakuum. Außerdem hat er mehr Leder und sehr clevere "Schnürsenkel-Umlenkrollen" mit einer kleinen Kugel, wie bei einem Kugellager, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob die sich wirklich drehen oder eher aufgrund der glatten Oberfläche den Schnürsenkel gut gleiten lassen. Ohne direkten Vergleich konnte ich mich aber nicht zu ihm durchringen.

    In der Kurzform der Geschichte habe ich den Alaska dann auf Vorschlag der Verkäuferin bestellt und nach Hause geliefert bekommen. Heute konnte ich ihn nun in mein "heimatnahes" Geschäft mitnehmen und dort direkt mit dem Meindl Vakuum Top Men vergleichen.

    Ich habe nicht gezählt, wie oft ich nun zwischen den beiden hin- und hergewechselt habe, jeweils mit unterschiedlichen Socken. Das Rennen war ganz, ganz knapp, aber letztlich hat der Vakuum Top Men gewonnen.

    Der Handwag ist etwas "wuchtiger" und vor allem ca. 2cm höher als der Vakuum. Meine Ferse habe ich im Handwag praktisch gar nicht mehr gespürt, was ja an sich super wäre, aber letztlich hatte ich das Gefühl, dass sie etwas zu viel Platz hatte. Insgesamt schien mir der Hanwag auch einen Ticken größer zu sein, was ich vor allem bei den dünnen X-Socks gemerkt habe, weniger mit den Wrightsocks. Ausschlaggebend war zum Schluss die Höhe des Schaftes, die mich dann doch etwas gestört hat. Der Meindl war einfach etwas anschmiegsamer.

    Sollte ich letztlich mit dem Vakuum doch nicht glücklich werden, wird mein nächster Schuh aber sicherlich ein Hanwag.


    Nicht ausschlaggebend, aber trotzdem ganz nett, war die Tatsache, dass das Geschäft gerade zwei "20%-auf-Alles" Tage hat. Der Schuh kostet somit nicht 339 CHF, sondern 271 CHF (ca. 230€). So günstig bekäme ich ihn selbst in Deutschland nur mit Mühe.


    Nun noch einmal zum Thema Pflege

    Ich bin nun etwas verwirrt. Was bedeutet das ganze jetzt nochmal konkret für einen Schuh wie den Island, Vakuum oder Alaska? Die scheinen mir, was die Materialien anbelangt, gleich zu sein:

    Obermaterial Futter
    Island Sil – Nubukleder GORE-TEX®
    Vakuum Nubukleder GORE-TEX®
    Alaska Gewachstes Nubuckleder GORE-TEX®


    Was für eine Pflege / Imprägnierung empfehlt Ihr? (Von mir aus dürft Ihr ruhig Handelsnamen nennen)


    Viele Grüße


    mtroja

  • Hallo ihr ihr Lieben und sehr Eifrigen hier im Thread,


    irgendwie hat sich meiner Meinung nach dieser Thread allmählich entweder "erledigt" oder ins "Nirwana begeben"! :hmm:

    Ich würde diesen Thread hier daher gerne mal "anhalten" - viel mehr Infos können unsere lieben User hier nicht mehr erfahren!! :thumbsupparty: 


    Lieber + gerne würde ich hier als nächsten Eintrag einen Erfahrungsbericht vom Themenstarter Michael mtroja lesen - der über seine dann da verwendeten Schuhe auf dem GR20 berichtet! :beer:


    Wie seht ihr das hier im Thread? q?rr&%

    Falls ihr mich bis zum DO 19.04.18 nicht vom Gegenteil überzeugt haben konntet werde ich diesen Thread pausieren/deaktivieren bis Michael mtroja einen neuen Thread eröffnet zum Thema oder gerne diesen hier mit neueren Erfahrungen bestückt! 8)party:


    Meine LG aus Teemitrum

    Ernest

  • hallo Ernest,

    also deaktivieren /pausieren finde ich nicht notwendig. Die Informationen waren interessant, lediglich das Intermezzo mit den Trailrunnern gehörte nicht hier mitten rein. Diese Diskussion könnte ausgelagert werden,da sie leider thematisch abgewichen ist.

    Wie bei anderen Infothreads erschöpft sich das Thema automatisch, bleibt aber jederzeit wiederbelebbar.

    Grüße

    Helen

  • Hallo

    Ich würde mich doch noch freuen, einen konkreten Hinweis zum Thema Pflege meiner neu erstandenen Meindl Vakuum Top Men zu erhalten. Die Kombination Leder und Goretex scheint mir ja nicht ganz unproblematisch zu sein, wenn ich Ernest richtig verstanden habe.

    Ich denke das würde noch ziemlich konkret zum Thema dieses Threads "GR20: Welches Schuhwerk, u.a." gehören.


    Unabhängig davon, werde ich Euch gerne im Juli von meinen Erfahrungen berichten.


    mtroja

  • Hallo ihr ihr Lieben und sehr Eifrigen hier im Thread,

    "! :hmm:

    Ich würde diesen Thread hier daher gerne mal "anhalten" - viel mehr Infos können unsere lieben User hier nicht mehr erfahren!! :thumbsupparty: 

    warum muss eigentlich hier im Forum alles reguliert werden ?


    kaum entsteht mal ein interessanter Faden, mit dem ein oder anderen Ausreißer, in dem normal diskutiert wird, schon möchte die Regulierungswut wieder zuschlagen


    daran dass das Forum geradezu überrannt wird und vor lauter Threadˋs aus allen Nähten platzt, kann es wohl kaum liegen h/%r9Z6&

  • Ich sehe das ganz ähnlich. Was meinen Beitrag hier betrifft: ich habe Trailrunner als Schuhe für den GR 20 als praktikabel vorgeschlagen - mehr am Thema dran kann man kaum sein, wenn man den Titel des Fadens betrachtet.

    Die Diskussion über die Sportart habe nicht ich eingeleitet, ich habe -wie dort geschrieben - "eine Lanze für "meine" Sportart brechen wollen, weil sie für mich zu unrecht und völlig unbegründet kritisiert wurde. Ich bin keineswegs persönlich geworden.

    Wie man nun aus so einem Beitrag ableiten kann, das dieses "Intermezzo" hier ausgelagert werden soll, ist mir völlig schleierhaft, wie man daraus einen Grund ableiten kann, dieses Forum zu verlassen, schon erst recht.

    Speziell an dich, Helen: bitte ziehe mich nicht in diese Sache mit hinein - wie du es auch in einem anderen Faden angedeutet hast - und suche dir bitte einen anderen Sündenbock.


    Ansonsten würde ich mal folgendes zur Überlegung anregen: wenn in einem Forum wenige konstruktive, neue, durchdachte, anregende Fäden eröffnet werden, dann sind die User unausgelastet und müssen sich mit sich selbst beschäftigen, die inhaltliche Ebene wird durch Metaebene ersetzt und es gibt nur Streit. Wieviel konstruktives, informatives, fesselndes jedoch in einem Forum zu lesen ist, das liegt wiederum nur an den Usern selbst.

    C'est pas l'homme qui prend la Corse, c'est la Corse qui prend l'homme.

  • hallo Michael,

    ich habe "shoe wax eco" von Fibertec.

    Ok, Gehe ich recht in der Annahme, dass es keinen Sinn macht (Sorry, Sinn ergibt), diesen Schuh zusätzlich oder alternativ mit einem Spray zu "imprägnieren"?


    Auf dieser Pflegeseite von Meindl wird der Schuh erst imprägniert und dann gewachst, wobei mir nicht ganz klar ist, ob es sich um einen Schuh mit reinem Leder-Obermaterial handelt, oder nicht um eine Kombination.


    mtroja

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von mtroja ()

  • rinaldu :

    mal ehrlich, wenn du meine Wortschöpfung "Intermezzo" schon als Kritik an dem Trailrunnerbeitrag empfindest, dann zieh dir den "Schuh" halt an. Es war wirklich nicht als persönliche, wertende Kritik gemeint.

    Das würde ich schon ganz anders dann auf den Punkt bringen!

    Ich wünsche noch einen wunderschönen Tag!

    Helen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von cinto ()

  • @mtroya"

    hi, Michael,

    vielleicht hilft dir das:

    Welche Art Pflegemittel verwendet Ihr bei Hanwag im Haus?

    Wir verwenden in der Produktion sehr hochwertige Pflegemittel, die wir beim Finish unserer Bergschuhe einsetzen. Wachs spielt hier noch keine große Rolle, da wir unser Leder bereits perfekt vorbereitet von den Gerbereien erhalten. Imprägniert werden unsere Schuhe aber auf jeden Fall nochmals!

    Ihr entwickelt eine eigene Pflegeserie?

    Ja, das haben wir und wir sind schon sehr stolz auf unsere eigene Linie. Wir haben sie gemeinsam mit den Spezialisten von Fibertec entwickelt. Das ist eine kleine deutsche Marke, die genauso große Nachhaltigkeitsstandards setzt wie wir. Ökologisch sehr hochwertig.

    Was davon braucht denn der Normalwanderer?

    Das kommt darauf an, was er für einen Schuh hat. Wenn ich einen Vollleder-Wanderstiefel wie unseren HANWAG Tatra habe, dann nehme ich das Imprägnierspray für den Nässeschutz und das Wachs für die Lederpflege. Wenn ich einen Schuh mit hohem Textil-Anteil habe, reicht die Imprägnierung.

    Grüße

    Helen

  • Ich persönlich habe zwar keine Hanwag, aber ich besitze ein Modell mit gewissem Anteil an Textilteilen etc. (Lowa Camino LL).
    Meine Wenigkeit macht es genauso wie der Beitrag von Helen es sagt, Leder mit Schuhwachs wenn ich merke sie haben es nötig,
    ansonsten halt Imprägnierung von Fibertex Leather Guard eco.


    Aber den grossen Regenschutz brauchen Wanderschuhe auf Korsika ja glücklicherweise nicht d%$c)4

  • Danke erstmal für Eure bisherigen Pflegeempfehlungen. Ich habe bislang leider die Pflege meiner Schuhe sträflich vernachlässigt. Sorry also, dass ich jetzt nochmal ganz blöd nachfrage, um es bei meinen Neuen richtig zu machen.

    (Alles bezieht sich auf Schuhe, deren Obermaterial komplett aus Leder besteht wie Island / Vakuum / Alaska / etc.)


    1. Das Wachsen dient der Pflege des Leders, hat aber nichts mit "Wasserdichtigkeit zu tun".

    2. Die Imprägnierung macht das Leder zumindest "wassserabweisend".

    Richtig?


    Das Futter besteht aus Goretex, d.h. es ist wasserdicht, aber wasserdampfdurchlässig. Somit ist der Schuh doch wasserdicht, auch wenn das Leder durchlässig ist. Weshalb imprägniere ich dann das Leder?

    Ist das Goretex nicht zuverlässig genug wasserdicht? Gilt somit das Motto mit einer zusätzlichen Wasserabwehr (Imprägnierung des Leders) sinkt die "Nasse-Füße-Wahrscheinlichkeit"?

    Tut es dem Leder nicht gut, wenn es pitschnass wird und profitiert daher von einer Imprägnierung (kein Schimmel oder ähnliches)?


    Oder gibt es noch andere Gründe für das Imprägnieren? Oder habe ich irgendwelche Grundkonzepte nicht verstanden?


    mtroja