Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen

  • bezüglich der Verhaltensweisen der Menschen auf der Insel derzeit ,

    da habe ich folgende Informationen:


    Freunde sind permanent en train unterwegs und berichten von vielen vielen Menschen, welche sich nicht wirklich an die Corona-Spielregeln halten (pas de Masque et distance)


    Unser Sohn (seit Ende Juli als Tourist mit seiner jungen Familie unterwegs) hat via Whatsapp immer wieder berichtet (wie es auch schon in einem anderen Thread Helen berichtet hat) - dass viele Menschen (wohl auch Touristen) sehr lax mit den Regeln umgehen...


    Dieses Stimmungsbild ist sicherlich nicht repräsentativ,

    jedoch zeigt es mir, wie fragil die allgemeine Situation derzeit ist...

  • Zitat

    wie fragil die allgemeine Situation derzeit ist...

    ...und wie Stimmung bei den Menschen nach fast einem halben Jahr der Einschränkungen, die sie mit großer Geduld mitgetragen haben, langsam kippt. Sie wollen Normalität, nicht zu verwechseln mit „neuer Normalität“, zurück, die aber leider nicht in Sicht ist.


    Viele Grüße


    Jürgen

  • wir werden sehen wie es hier weitergeht. Allerdings wurde ich jetzt schon von einigen Franzosen und Italienern angesprochen, dass sie alle neidisch nach Deutschland mit den geringen COVID-Zahlen schauen.


    Schon seltsam, dass die anderen Ländern das alles viel realistischer sehen wie die Deutschen selbst....


    Es scheint so, dass unsere Regierung nicht alles falsch gemacht hat.

    Schöne Grüße aus Karlsruhe


    Frank

  • Meine Erfahrungen aus den letzten 3 Wochen auf der Insel haben gezeigt, dass verwunderlicherweise gerade die jüngeren Leute (20-35) aus den Ländern die es am härtesten getroffen hat, am lockersten mit den Grundregeln (Abstand, Maske) umgegangen sind.
    Dabei sollten diese aus ihren eigenen Erfahrungen (viel strengerer Lockdown) ja eigentlich gelernt haben... nicht mal auf die Küsse zur Begrüßung wurde verzichtet.

  • Hallo,


    alle, die sich nicht an die Regeln halten, gehören einen Tag als Helfer auf die Intensivstationen in denen Coronakranke liegen !

    Dann können sie sich ja hinterher überlegen, ob sie weiterhin so unvernünftig weitermachen ......

    :meinung:

  • Mannae


    diese Info ist der Witz des Jahres.

    Gestern habe ich meinen Sohn am Flughafen in Bastia abgeholt. Im Flughafen trugen zwar alle eine Maske, aber das Gedränge am Kofferband: dicht an dicht. Rundum aber die Sitzgelegenheiten schön mit Abstandsband markiert.

    Der Flughafen hat 3 Kofferbänder, nur eins davon war in Betrieb und da kamen die Koffer von inzwischen 3 gelandeten Maschinen. d. h. alle Leute (ca. 100) um dieses eine Band so hatten auch wir eine Wartezeit 45 Min. bis der Koffer dann kam.

    Man hätte leicht wenigstens Abholer und Fluggäste trennen können. Weit und breit keine Security oder Flughafenangestellte um das zu regeln. Ich finde das einen Skandal im Rahmen der ganzen Verordnungen.


    Grüße

    Helen

  • Wir waren heute in Dax (nicht auf Korsika sondern in der Aquitaine) auf dem Wochenmarkt. Der Markt verteilt sich in der gesamten Stadt. Immer wenn man sich einem Bereich genähert hat wo sich Stände befanden haben alle Menschen sofort die Masken aufgezogen. Das hat wirklich gut funktioniert. Ich hatte heute kein schlechtes Gefühl.


    Morgen wollen wir Mal in die baskischen Berge fahren. Dabei werden wir kurzfristig auch Mal die spanische Grenze überfahren. Wir entscheiden dann kurzfristig ob es möglich ist dort das Auto zu verlassen. Frankreich hat bisher die Grenze nicht geschlossen.

  • So. Wir haben heute einen schönen Tag im den Baskischen Bergen verbracht.


    In Espelette waren Menschen ohne Ende. Es bestand Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet. Wir sind sofort weiter gefahren. Selbes Szenario an der Talstation der Bahn auf La Rhune.


    Wir sind dann in Dancharia über die Grenze nach Spanien gefahren. Der Parkplatz des Restaurants ist in Frankreich und das Restaurant schon in Spanien. Die Hygieneregeln vorbildlich umgesetzt. Im riesigen Speisesaal nur maximal die Hälfte der Tische als normal und nach 14 Uhr waren nur noch wenige Gäste anwesend. Wir haben uns dort sehr sicher gefühlt und sind zum Essen geblieben.


    Nach dem Essen sind wir nach St. Jean de Luz gefahren, haben dort aber keinen Parkplatz gefunden. Menschenmengen auf den Straßen und in den Bars und Cafés. Masken wurden getragen aber Abstandsregeln gab es keine mehr.


    Wir waren dann noch in Capbreton. Dort waren auch sehr viele Menschen aber die Maskenpflicht auf der gesamten Strandpromenade wurde streng durch viel Polizei und Security durchgesetzt. Aber in den Bars und Restaurants ging es für meine Gefühle auch viel zu eng zu. Wir sind dann auch nicht lange geblieben und nicht eingekehrt.


    Alles in allem haben wir uns in den französischen Touristen Hotspots heute nicht wohl gefühlt. Wir waren dann froh als wir wieder auf unserem Dorf Zuhause waren. Die nächsten Tage werden wir die Touristenhochburgen erst einmal meiden.