Impressionen - Casabianda, das verlassene Feriendorf

  • Hallo zusammen!


    Das verlassene, besser, aufgegebenes Feriendorf Casabianda an der Ostküste in der Nähe Aleria ist alle mal ein Besuch mit der Kamera wert. Die von morbiden und maroden Charakter strotzenden Anlage bietet alles, was ein moderner 'Lost Place' hergeben kann.


    Gruß

    Dieter


    [Externes Medium: https://youtu.be/YP5cSPRKTlc]

  • Hallo Dieter,

    Vvele dieser untypischen Motive hätte ich wohl auch fotografiert, darum habe ich sie mir gerne angesehen.

    Einem der Fotos habe ich spontan einen Namen gegeben: "Besen()rein - manche Dinge hält man besser schriftlich fest"

    Gruß

    Bernd

  • warum wurde das Feriendorf denn aufgegeben?

    Hallo Jürgen Mr. Bricolage


    Das Feriendorf wurde 1972 auf eine Initiative des CNOSAP (Centre National des Œuvres Sociales de l’Administration Pénitentiaire) also Nationales Zentrum für Sozialarbeit der Strafvollzugsverwaltung eröffnet. Ich nehme an, dass das Feriendorf für staatliche Bedienstete und deren Angehörige zur Nutzung zu Verfügung stand. Die Anlage war 30 Jahre in Betrieb. 2010 verkaufte das Justizministerium das Gelände an die Gemeinde Aleria. Quelle: Sarl Victoria Corp


    Wie es mit dem ehemaligen Feriendorf in Zukunft aussieht steht wohl in den Sternen.


    Gruß

    Dieter

  • Godot


    kleine Ergänzung: die ehemalige Ferienanlage Casabianda liegt auf dem Gelände des auch heute noch in in Betrieb befindlichen gleichnamigen Gefängnisses. Es diente als kostengünstige weil subventionierte Ferienanlage für Angestellte im Strafvollzug. Nach mehreren Sprengstoffanschlägen wurde die Anlage dann aufgegeben.

    Da das naheliegende Gefängnis ein offener Strafvollzug vor allem für Sexualstraftäter ist, die dort die letzten Jahre ihrer langjährigen Haftstrafe absitzen (besser gesagt: abarbeiten) kann ich mir kaum vorstellen das das von dir verlinkte Projekt jemals realisiert werden wird. Abgesehen von Naturschutzbedenken spricht auch dagegen daß das ganze umliegende Gebiet von den Strafgefangenen bewirtschaftet wird ( Holzwirtschaft,Imkerei, Schafe+Ziegen, Oliven etc.) und diese im Normalfall ohne Aufsichtspersonal unterwegs sind. Sicher dind dir die Schilder aufgefallen, die entlang des Zufahrtsweges davor warnen diesen Weg zu verlassen.... ich würde da jedenfalls nur sehr ungerne (Familien-) Urlaub machen...

    Gruss

    Thomas