A Galeotta (CL) macht erste Testfahrt

  • Corsica Linea's first LNG-powered ferry kicks off sea trials
    French shipping firm Corsica Linea said that its first LNG-powered RoPax ferry, A Galeotta, has started its sea trials in Italy.
    lngprime.com


    Das neue, LNG-betriebene Schiff der Corsica Linea hat heute erstmals die Werft in Porto Viro/IT verlassen. Aufgrund seiner Maße dürfte das Schiff insbesondere auf Marseille-Ajaccio eingesetzt werden und die an Grimaldi (bzw. Finnlines) zurückgehende Fähre Vizzavona in der Flotte ersetzen.

  • Hallo Domenic,

    ich hatte am WE schon im Marinetraffic gesehen, dass das Schiff gelistet ist. Genau für die von Dir genannte Strecke ist sie wohl vorgesehen. Ich wusste aber nicht, dass die Vizzavona wieder abgegeben wird. Durch das verspielte Vertrauen der Gelben hätte CL ja neue Kapazitäten gebrauchen können.

  • Jetzt ist sie auch im Reservierungssystem drin. Ihre erste Fahrt im Liniendienst macht sie demnach am 15.11. von Marseille nach Ajaccio und löst dort die Jean Nicoli ab. Die Vizzavona fährt vorerst weiter nach Bastia.


    Philipp

  • Meine Information bzgl. der Vizzavona stammt von Mare Nostrum Corsica. hier wird davon gesprochen, dass das Schiff ab 2023 für Finnlines fährt:

    "Le navire sera placé de nouveau sur les lignes du groupe Grimaldi, en Baltique, à compter de 2023 (pour le compte de sa filiale Finnlines)"


    Chriss70 Mehr Kapazität bei CL wäre in den meisten Momenten des Jahres möglich. Die Méditeranée diente den gesamten Frühling über zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine, Monte d'Oro und je nach Saison Paglia Orba bzw. A Nepita haben sonntags (ebenso wie die Kalliste der Méridionale) "frei" und die Jean Nicoli lag noch im Frühsommer mehrere Tage pro Woche - vermutlich auch aufgrund behördlicher Anordnungen der algerischen Regierung - beschäftigungslos in Marseille. Mehr Verbindungen nach Korsika scheinen sich schlichtweg nur im absoluten Hochsommer zu rechnen, wenn man nicht à la CF auf Kosten seiner Mitarbeiter und der Sauberkeit und Zuverlässigkeit der Schiffe alle Möglichkeiten ausschöpft. Zuletzt fuhr die Nicoli ja häufiger parallel zum Paoli/Vizzavona-Kurs nach Bastia, die Nepita am Ruhetag nach Ajaccio und die Monte d'Oro fuhr am Ruhetag zusätzlich nach Ile Rousse, teilweise auch die Kalliste.


    Angesichts der von der Collectivité de Corse überwiesenen Millionen im Rahmen der DSP dürfte diese Zurückhaltung zugegebenermaßen leichter fallen. Sardinien wurde dieses Jahr ja auch nicht bedient, obwohl CF da gerüchtehalber eine echte Goldgrube aufgetan hat.