Vorsicht vor dem Hasenkopf-Kugelfisch

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  • Hallo zusammen,

    da hat ein weiteres, u.u. sehr unangenehmes Tierchen den Weg ins Mittelmeer gefunden. Und zwar der Hasenkopf-Kugelfisch, der vor allem dann als solcher zu erkennen ist, wenn er sich aufplustert.

    Der Verzehr kann tödlich enden, aber auch bei Berührung ist eine Vergiftung möglich. Der Kerl kann wohl sogar Angelhaken durchbeissen. Da sich die Art normalerweise in Tiefen von 10 bis 100 Metern aufhält und der Fisch auch nicht als angriffslustig gilt, muss man aber auch kein Drama daraus machen.

    Neulich war ein Bericht im CM oder auf CNI, aber den finde ich gerade nicht mehr, dafür gibt's hier weitere Infos:

    Corse : méfiez-vous du poisson à tête de lièvre
    Après avoir colonisé une grande partie de la Méditerranée, le lagocephalus sceleratus se rapproche dangereusement des côtes de l’île de Beau
    www.leparisien.fr
    Tödliche Gefahr im Mittelmeer | petri-heil.ch | Dein Schweizer Fischereimagazin
    Lagocephalus sceleratus – oder auch Hasenkopf-Kugelfisch: Was putzig klingt und auch hübsch aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick – und die zweite…
    www.petri-heil.ch

    Grüße
    Georg

    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

  • Schorschi 10. April 2025 um 14:45

    Hat den Titel des Themas von „Vorsicht vor dem Hasenkop-Kugelfisch“ zu „Vorsicht vor dem Hasenkopf-Kugelfisch“ geändert.
  • Jetzt mal Spaß beiseite. Mittlerweile breitet sich überall ein Viezeug aus das ist schon beängstigend. Mir reicht auf Korsika schon die Bilharziose, da brauch ich nicht noch so ein Kugelfisch. Aber vielleicht tut sich da ja ein Markt für die heimischen Fischer auf und man kann den Fang nach Japan exportieren.

  • Hier ist es ja mehr die Gefahr beim Verzehr.

    Aber sicher sorgen der stärkere Austausch und sich verändernde Umweltbedingungen und menschliches Verhalten für die Verbreitung auch unerwünschter Arten.

    Hier bei uns nervt ab Sommer die Tigermücke extrem, woanders der Riesen-Bärenklau oder das Asiatische Springkraut oder die Japanische Fliege. Die Nosferatu-Spinne gibt's im Garten und die Asiatische Hornisse ist im Vormarsch.

    Und wir selbst pflanzen eifrig Kirschlorbeer, weil er so schön einfach ist, aber nicht hierhin gehört und kaum bis keinen ökologischen Nutzen hat.

    Manches Neue ist giftig, anderes "halt nur jetzt da" oder einfach unnötig aber "so praktisch".

    Gruß Bernd

    Das ist mein Umgang mit einem Kirschlorbeer beispielsweise

    • Offizieller Beitrag

    Mir reichen die stinkenden Blattwanzen, die ich jedes Jahr im Fühjahr zu hunderten in der Wohnung in Frankreich zusammenkehren muss. Die waren dort ja auch nicht heimisch und wurden von irgendwo eingeschleppt.

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