Anreise mit Zug und Fähre - macht das noch irgendwer ausser mir?!!

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  • die frage ist ernst gemeint. manchmal fühl ich mich hier beim lesen wie im falschen film. davon abgesehen, dass ich einige erfahrungen weitergeben könnte, würde es meinem corsischen ♡ guttun, hier gleichgesinnte dieser art zu finden :prost_02:

  • Ich glaube schon, da ich auch schon diverse Empfehlungen hier im Forum gelesen habe. Für einen Wanderurlaub, bei dem ich das Auto nicht brauche, würde ich das auch machen, wenn ich genug Zeit dafür hätte. Ich bräuchte aber schon mindestens einen Tag, eventuel auch 2für die Anreise zur Fähre.

  • Da hatten wir doch schon einige Beiträge hier im Forum, u.a. von Leuten, die das regelmäßig so machen.

    Kalliste
    26. Januar 2022 um 15:50
    Ipiaf
    22. Mai 2024 um 11:58

    Und noch viele mehr...

    Grüße
    Georg

    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

  • Wenn der Schwerpunkt unseres Urlaubs auf einer mehrtägigen Wanderung liegt (z.B. im letzten Jahr einen Teil des MaM Nord) machen wir die Hin- und Rückreise auch mit Bahn und Fahre (im Fall von Korsika).. Mit den Bahnverbindungen, sowohl auf dem Festland als auch auf Korsika hat alles bestens geklappt...Malheur hatten wir auf dem Heimweg mit Corsica Ferries (aber das ist ein anderes Kapitel) 🫣

    Wenn wir aber zelten wollen, dann muss unser Caddy herhalten und das viele Zeugs schleppen 🤣.

  • Liebe Eva,

    mit ein wenig Geduld beim suchen hier im Forum findest eigentlich recht informative Beiträge mit Anreise Tipps über die Schweiz/ Italien und Frankreich.

    Davon habe ich einiges nützliches weitergeben können und bei uns kommen mehr und mehr Bahnfahrer zu Besuch. Sogar mit Interrail Ticket aus Holland oder Dänemark und dann noch über Paris - Marseille/Toulon. Und Familie.Würde ich mir gar nicht mehr zutrauen. Mit viel Gepäck und ich hole Sie am Bahnhof von Tattone ab. Immer interessant und gar so nicht teuer. Die buchen über auf Bahn spezialisierte Reisebüros.

    In Deinem Fall würde ich den ICE nach Frankfurt nehmen und dann weiter mit dem TGV nach Marseille.Schnellste Verbindung und zuverlässig. Detailliert beschreiben bei unseren Anreise Tipps .

  • danke euch allen:)party: lieber Maroni, danke für die tips - die ich aber nicht brauche. du hast mich missverstandenn oder nicht gründlich gelesen. ich bin schon viele male mit öffis gefahren, von 1992 bis jetzt.

    inzwischen hab ich rausgefunden, wie ich "omma" entspannt und mit gutem (naja, so gut's geht) gewissen nach terra santa komme. glaub nicht, dass ich da noch gross was verbessern könnte... ausser es gibt ein wundermittel gegen mal de mer;(party: aber das ist hier nicht das thema.

  • Ja ja… Ich hatte vor einigen Jahren mal recherchiert, weil ich das Fahrrad unbedingt mitnehmen wollte.
    War mir aber alles zu wackelig.

    Mit Zug, Fähre und ganz kleinem Köfferchen würde ich noch immer gern mal nach Korsika fahren wollen - vorausgesetzt, man bleibt nur kurz, beschränkt sich auf eine gut vernetzte Gegend, z.B. Algajola. Hier in ein liebes Strandhotel.
    Mit dem TGV in 8 Std. nach Marseille und weiter mit Corsica Linea. Irgendwann mal…

  • Im Frühjahr und Herbst gibt es eine Direktverbindung von Zürich nach Genua. Teilweise fahren die Züge sogar bis Livorno.

  • Ich war jetzt schon öfters mit Bahn und Fähre auf der Insel, auch schon mit dem Fahrrad im Gepäck. Geht alles sehr entspannt. Man muss nur für den wenig zuverlässigen DB Abschnitt genug Reservezeit einplanen. Das Angebot von Offis auf der Insel ist leider sehr bescheiden.

  • Ich werde dieses Jahr mit Zug und Fähre zum Wandern nach Korsika fahren.

    Hinreise 1. Strecke ab Nachmittag bis Offenburg, 1 Umstieg mit ausreichend Zeitpuffer (hoffe 36 Minuten in Göttingen reichen). Am nächsten Tag weiter über Straßburg nach Marseille. Einziger Umstieg in Straßburg mit ausreichend Zeitpuffer, nehmen extra einen Zug früher.

    Rückreise über Livorno, nach der Fähre noch nach Florenz und am nächsten Tag dann nach Hause. Der unzuverlässige Teil erst am Ende, und von Erfurt kommen wir auf jeden Fall heim :)party:

  • Im Frühjahr und Herbst gibt es eine Direktverbindung von Zürich nach Genua. Teilweise fahren die Züge sogar bis Livorno.

    Das ist ein interessanter Tip, kannte ich noch nicht ( wg. Anreise über Mailand). Kostet mit BC50 ca.110€ und aus dem Norden kann man mit dem Nachtzug bis Basel/Zürich anreisen. Das werden wir mal ausprobieren.....

  • Die direkte Verbindung geht aber leider nur ein mal pro Tag, Abfahrt 10 Uhr irgendwas und Ankunft gegen 16 Uhr in Genua.

    Es gibt aber viele Verbindungen mit 1x Umsteigen in Milano. Gesamtfahrzeit auch nur etwas über 6 Stunden. Da findet man vielleicht eher was das zur Fähre passt

  • Ja , die Verspätungen und Totalausfälle bei der DB sind eine Zumutung für Kunden - und das Personal. Das Thema würde sich schneller erledigen wenn alle Landtags- und Bundestagsabgeordnete für Dienstreisen die Bahn - von mir aus 1. Klasse- verpflichtend nutzen müssen. Gerne auch die Regios, da tobt das Leben. Die Nutzung der Dienstwagen u.ä. sollte solange verboten werden bis die Bahn einigermassen (bin schon bescheiden) pünktlich,sicherer und mit modernen Zügen ausgestattet ist. Italien grüßt, die Japanerund Chinesen lachen sich schlapp über die neuen bestellten Züge, die nur 200km fahren sollen.

    • Offizieller Beitrag

    Italien grüßt, die Japanerund Chinesen lachen sich schlapp über die neuen bestellten Züge, die nur 200km fahren sollen.

    Es war für mich schon ein grandioses Gefühl auf einer Dienstfahrt zurück aus Berlin im Osten der Republik bis Erfurt auf einer Neubaustrecke mit tatsächlich 300kmh unterwegs zu sein! :winke:
    Mit viel reisetechnischem Komfort ...
    Zu beachten: in den oben benannten Ländern (und auch in: F) gibt es halt so gut wie keine rechtlichen Behinderungen der Planungen und Durchführungen der Bahnprojekte durch Einspruchsmöglichkeiten (z.B. wg. seltener Ameisen oder seit Jahrhunderten vor sich hinsiechender Wälder) !

    Die in z.B. D deutlich vielen Einspruchsmöglichkeiten verhindern aufgrund deren langen Verzögerungsmöglichkeiten leider viele Fortschritte in der Bahntechnik. Und damit den Aufschluss/Anschluss zu Weltstandards ...
    Jeder möge da für sich entscheiden und bewerten.

    LG Ernest

  • Auf deutschem Schienen bringen schnellere Züge nichts. Da bräuchte man schon extra Bahntrassen für den Personenfernverkehr wie z.B. in Frankreich. Ich habe es zum Glück nicht weit bis zur Grenze. Mit viel Puffer kommt aber immer irgendwie ans Ziel. Mit dem Auto muss man ja auch Reserven einplanen.

  • Ganz genau das ist das Problem. Auch in China und Japan (Shinkansen) gibt es Hochgeschwindigkeitstrassen die nur von den Schnellzügen genutzt werden. Güterverkehr findet auf einem separaten Netz statt. Auch deswegen kommen die vielen Verspätungen auf den Personen Fernreisetrassen in Deutschland. Oft hängt/Blockiert ein Güterzug die Strecke und es staut sich nach hinten gesehen alles auf.

  • Zu beachten: in den oben benannten Ländern (und auch in: F) gibt es halt so gut wie keine rechtlichen Behinderungen der Planungen und Durchführungen der Bahnprojekte durch Einspruchsmöglichkeiten (z.B. wg. seltener Ameisen oder seit Jahrhunderten vor sich hinsiechender Wälder) !

    Die in z.B. D deutlich vielen Einspruchsmöglichkeiten verhindern aufgrund deren langen Verzögerungsmöglichkeiten leider viele Fortschritte in der Bahntechnik.

    Durch die Einspruchsmöglichkeiten wurde in der Vergangenheit viel planerischer Unsinn verhindert. Bei uns in Kassel wurde der Bau der ICE Strecke durch den historischen Park verhindert. Dieser Park wurde von König "Lustig" mit Teichen und Schlößchen für seine Maitresse angelegt (lassen). Die Planer der ICE Strecke müssen nie vor Ort gewesen sein.Heute ist dort ein Freilicht Theater, Freizeitsport und biologischer Garten alles bestens von den Menschen besucht. Und sollte ich noch auf "Stuttgart HBF hinweisen? und kommentieren lieber nicht .....

  • Abgesehen von den ständigen Verzögerungen und damit steigenden Kosten finde ich, dass Stuttgart 21 kein schlechtes Projekt ist.

    Ich hänge emotional als Zugezogener nicht so an dem alten Ding wie so mancher hier in der Gegend und die Menschen werden sich sicher daran gewöhnen müssen, dass dieser Bahnhof etwas anders laufen wird als andere Bahnhöfe und man nicht schon Stunden vor Ankunft das Gleis kennt, an dem man abfahren muss, aber das ist in vielen Bahnhöfen Frankreichs ja nicht anders.

    Aber ich fürchte, dass das Scheitern oder Gelingen dieses Bahnhofes viel zu sehr von Faktoren abhängt, die mit der Peripherie drumherum zusammenhängen. Was nutzt der modernste Bahnhof in Stuttgart, wenn es Probleme in Mannheim, Heidelberg, karlsruhe oder Ulm gibt und sie zügeln nicht so einfließen, wie es ein reibungsloser Ablauf erfordern würde.

    Gruß Bernd

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