Sieht eher nach Wildcamping aus.
Er hat „Jehova“ gesagt! Zum Glück nicht auch noch, dass es einen Touch von Offroad hat. 😎
Sieht eher nach Wildcamping aus.
Er hat „Jehova“ gesagt! Zum Glück nicht auch noch, dass es einen Touch von Offroad hat. 😎
Wir gehören hier ja auch zu den älteren Semestern...aber Campen bedeutet für uns auch nach wie vor mit unserem Zelt herrliche Zeit möglichst naturnah und ohne "Gedöns" zu verbringen. Nichts schlimmer als mega Rutschen, Beschallung und Bespaßung am besten von morgens bis in die Nacht. Inzwischen haben wir das "Krabbelzelt", das auf den Fahrradgepäckträger passen musste gegen ein großes Zelt getauscht, in dem man stehen und zur Not auch mal einen Regentag gemütlich verbringen kann. Der Schneidersitz auf der Bastmatte fällt auch nicht mehr so leicht, und so gibt es einen kleinen Tisch und Stühle.....Aber ansonsten verzichten wir gerne auf viel Komfort (auch die Lichterkette gehört noch nicht ins Gepäck...da müssen Kerzen reichen 😅) Und gerade das ist für mich der Luxus beim Zelturlaub...mit möglichst wenigen Dingen eine so schöne, wertvolle Zeit in der Natur zu verbringen.....und dabei hab ich nie das Gefühl, dass was fehlt...ganz im das Gegenteil.
Zur Ergänzung: wir machen nicht nur Urlaub mit dem Zelt, sondern auch mall in gites, Ferienwohnungen oder im Hotel. Aber: mindestens einmal im Jahr muss Zelten sein!
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Hier übrigens der Beitrag im FB-Forum, welcher mich zu diesem Beitrag animiert hat:
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Wie haben es unsere Kinder nur ohne die Poolanlage geschafft?
Jeder von uns hätte sicher ne Idee für den perfekten Campingplatz entsprechend der Anfrage.
Ich hasse zelten und mag etwas Luxus wie ein Bett und ein eigenes Bad aber verstehe, was ihr meint und finde den Trend auch schade. Da ist so wenig Abenteuer übrig.
Also ich erinnere mich schon daran, dass wir als Kinder bzw. junge Jugendliche durchaus Spaß hatten, wenn es einen Pool auf dem Campingplatz gab. Eine Poolanlage war absoluter Luxus. Wir hatten aber auch Spaß, wenn es keine gab.
Und so arg schlimm fand ich die Anfrage gar nicht. Was hat Dich darüber stolpern lassen?
Grüße
Georg
Bonsoir à tous!
Welches Zelt, in dem man stehen kann, könnt ihr empfehlen?
Ich hantiere noch mit 2-Personen Krabbelzelt. Immerhin sind Tisch und Stühle an Bord. Auf dem Boden rumliegen mag ich nicht mehr. Bin ja auch schon Ü50.
wie immer wäre am besten - jeder nach seiner facon.
Für diejenigen, die es eher old school mögen, wird es immer schwieriger. Das Upgrading macht vor fast keinem Platz halt. Hat natürlich ökonomische Gründe.
Wenn dann noch das Verbleibende nicht mehr als das alte Normal, sondern viral als das neue Hipster-Ding verkauft wird und nur noch Großstadt-Vollbärte um einen rum, dann wird's wirklich eng.
Gruß
Bobby
Und so arg schlimm fand ich die Anfrage gar nicht. Was hat Dich darüber stolpern lassen?
Ich weiß nicht.... diese Anfrage war vielleicht einfach nur der Tropfen zum Überlaufen und diese steht für ganz viele mehr oder weniger identische Anfragen, welche einfach nahezu täglich kommen. Kaum einer macht sich mehr nur ein wenig die Mühe, in den vielen Beiträgen eines Forums zu recherchieren. Jeder will sofort alles auf dem Silbertablett präsentiert bekommen und dann soll natürlich das Ziel auch allen Komfort bieten, den sich der Urlauber so vorstellt.
Ganz wesentlicher Teil der Urlaubsplanung war für mich immer die Vorbereitung auf den Urlaub. Wie viel Spaß hatte ich beim Recherchieren nach den passenden Spots (Reiseführer Pagenstecher: Mit dem Wohnmobil nach Korsika -Ausgabe 1), wie sehr habe ich mich dann vor Ort darauf gefreut, diese Spots auch zu finden. Und das ohne GPS-Daten etc. (z.B: Am Ortsende von XXX kommt nach 3,2 Kilometern auf der rechten Seite eine Zypresse. Hier parken und dann 300 Meter in den Wald reinlaufen) Und dann standest Du alleine an einer wunderbaren Badestelle..... Und wie oft haben wir auch ganz alleine wunderschöne Spots gefunden, bei welchen man damals sogar auch noch mal für eine Nacht einfach wild campen konnte.
Bei jedem Urlaub hatte man so in etwa im Kopf, was man alles sehen oder besuchen wollte - und manchmal hat man es dann auch gesehen oder besucht. Machmal kam aber auch alles einfach komplett anders wie geplant und es war IMMER schön. Das geht mir heute irgendwie bei den neuen Touristen komplett ab und das finde ich halt einfach schade.
Aber wie gesagt - aussterbende Spezies.
Ich bin allerdings sehr dankbar dafür, dass ich Korsika auf diese Art und Weise kennen und lieben gelernt habe. Und nicht im Luxus-Wohnmobil sondern im Zelt, T3, T4 und Wohnwagen 🥰
So ist aber mittlerweile ein Großteil unserer Gesellschaft, wo nur noch konsumiert werden will. Alles andere würde doch Arbeit bedeuten.
Das sieht man doch auch wunderbar an mancher Eintagsfliege hier im Forum und welche Fragen dann gestellt werden, wo eine einfache Frage an Dr. Google reichen würde.
Wobei die Zeiten früher (80er) auch nicht einfacher waren.
Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, wo früher - vor allem Italiener - riesige Trümmer von Womos (für damals), gemessen an den damaligen Straßenverhältnissen auf Corse, hoch in die Berge sind. Und wenn sich zei begegnet sind, ging lange Zeit nichts mehr, weil keiner ausweichen konnte und jeder eine riesige Wagenschlange hinter sich hatte.
Die Straße so breit wie bei uns eine Fahrspur und rechts und links daneben gefühlt alles einen halben Meter ausgewaschen. Da stand man dann bei der sengenden Hitze. 😂
Aber an diese Wegbeschreibungen mit markanten Bäumen o.ä. kann ich mich auch noch erinnern und wo man dann einfach mal drauf losgefahren ist. 😀
Ohne Navi hat man aus meiner Sicht aber auch viel mehr von der Umgebung mitbekommen, weil man sich auf ganz andere Dinge konzentriert hat, wie heute.
Hallöchen,
Also ich kann schon nachvollziehen, dass die Ansprüche wachsen. Gerade bei Familien.
Heutzutage sind idR beide Elternteile voll berufstätig. Die Begeisterung, im Urlaub quasi Haushalt und Kinderbeschäftigung unter erschwerten Bedingungen zu betreiben ist eher übersichtlich. Hotels mit Kinderprogramm und Ferienwohnungen mit optionaler Halbpension und technischer Vollausstattung (Spülmaschine/Waschmaschine/Klimaanlage/TV) sind hoch im Kurs.
Die Bereitschaft im Urlaub mal einen gewissen Minimalismus als Abenteuer zu probieren, ist bei vielen nicht gegeben oder wird einfach nicht als erholsam empfunden. Ich persönlich finde das auch traurig, aber nachvollziehbar.
Mag vielleicht auch daran liegen, dass viele mittlerweile meinen, ihren Erholungsurlaub (!) im Vorfeld durchplanen zu müssen mit tollen Spots, die man gesehen haben muss. Da traut sich doch keiner mehr zu sagen: „Du, ich hab zwei Wochen lang gelesen, im Sand gebuddelt und aufs Meer geschaut.“
Nachdenkliche Grüße
Eva
Unser Nachbar hat sich ein 7,5 m Wohnmobil zugelegt, da er mit seinem 9m Wohnwagen ein Jahr im voraus reservieren musste, um immer auf dem gleichen Campingplatz vor Venedig einen Platz zu erhalten.
So ist er jetzt viel flexibler
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Immerhin nutzt er jetzt 3-4 x pro Jahr sein Schiff, um vor Freizeitparks und Badeparadiese halten zu können. So sind sie morgens die Ersten und abends die Letzten, die den Park besuchen. Auch eine Einstellung zum Camping.
Ich glaube mittlerweile, das Camping nur noch eine Gemeinsamkeit hat. " Auf irgendeine Art sollten Räder unter dem Gefährt sein".
Am Sonntag geht's los, in der Hoffnung möglichst viele Minimalisten zu treffen. Die D69 gibt mit ihren Kurven eher Hoffnung weniger Dickschiffe anzutreffen.
Liebe Grüße aus dem Regen der Schwäbischen Alb mit 12 Grad,
Bernd
Hab gerade von Freunden gehört, die mit einem umgebauten Kastenwagen auf gut Glück nach Bornholm sind.
Sie waren nur einen Tag da, weil es keine freien Plätze mehr gibt.
Also zum Fährhafen, Richtung Schweden.
Dort, zumindest an der Küste, dasselbe Bild. Alles im voraus gebucht und nichts mehr frei.
Sind jetzt wieder auf dänischem Festland, da sieht es wohl besser aus.
Tscha, die alten Zeiten sind vorbei, egal, ob man sie besser fand oder nur anders.
"Camping - Die Geschichte einer Leidenschaft"
Heute, ARTE, 17:40 h
Und dieses wunderbare Foto ...... Foto Nr. 3 bei der Beschreibung der Sendung:
(Ich wusste nicht, ob ich das Foto hier einstellen durfte.)
VG
Und dieses wunderbare Foto ...... Foto Nr. 3 bei der Beschreibung der Sendung:
Gabs damals schon den T@b?
Das auf dem Bild ist kein T@b sondern der Piccolino von
Kunststoffe Roehnert https://share.google/3naCA3jxRuwrS15pn
Danke guri
War nicht ernst gemeint, aber die Form erinnerte mch halt stark an aktuelle Modelle.
Gruß Bernd
Camping ist für mich die schönste und freilassenste Art Urlaub zu machen...
Es begann in den 60igern mit meinem Vater der mit mir in seinem alten Zelt aus Baumwolle, Bambusstangen und einer geknöpften Eingangstür am Wochenende mal an einen See fuhr. Als Jugendlicher bin ich dann mal mit meiner Schwester und noch 2 Freunden in Dänemark schier abgesoffen, da das Zelt bei ÜBerbelegung ja nicht trocken blieb. Zum 18. Geburtstag bekam ich von meinen Eltern als Hausersatz ein Zelt und eine Kiste mit Geschirr geschenkt, mit dem ich viele Jahre unterwegs war.
Mittlerweile haben auch wir ein größeres Zelt und auch einen Kastenwagen der uns viel Freude bei spontanen Reisen am Wochenende in diverse Städte macht. Aber in den Sommerferien genießen wir das Zeltleben beim Frank auf dem Platz und ich freue mich immer über mein großes Wohnzimmer zwischen dem Kastenwagen und dem Zelt.
Die Entschleunigung beim Zelturlaub ist einfach herrlich, nichts muss man tun, nirgendwo zum Frühstück erscheinen und nicht irgenwann bepackt zum Strand gehen. Man lebt in den Tag hinein, genießt die vielfältige Kommunikation mit anderen Menschen aus vielen Ländern und nimmt Rücksicht aufeinander.
In wenigen Tagen geht es los und dann liege ich in der Hängematte und schaue durch die Bäume in den Himmel. --- und die nettesten Begegnungen hat man immer wieder beim Abspülen..
Liebe Grüße, Peter
Hallo Peter,
schön von Dir hier zu lesen. Ich freu mich auf die kommende Zeit 🥰
Alles anzeigenGeht das im Duster auch schon als Camping durch?
Einziger Luxus war ein ganz einfacher Gaskocher, um Kaffee kochen zu können.
Als ich am ersten Abend die Klappe aufgemacht habe, hat sich ein französisches Pärchen fast weggebrüllt, als sie die Polster gesehen haben, und kam erstmal mit einer Flasche Wein und Gläsern rüber. 😀
Genau meins :-) ist nur leider im Moment nicht Korsika...
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... aber bei einem Bauern, der's dort erlaubt hat
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