Was versteht Ihr unter Camping?

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  • Bonsoir à tous!
    Welches Zelt, in dem man stehen kann, könnt ihr empfehlen?

    Ich hantiere noch mit 2-Personen Krabbelzelt. Immerhin sind Tisch und Stühle an Bord. Auf dem Boden rumliegen mag ich nicht mehr. Bin ja auch schon Ü50.

    das allerbeste Zelt, was ich je hatte war das von Rejka, ist aber halt nur für Zwerge wie mich richtig zum Stehen. In 10 minuten tiptop aufgebaut, sturmerprobt, regenmassenerprobt, ohne Schnickschnack.

    REJKA Antao IV Camp | günstiges 4-Personen Tunnelzelt, Familienzelt
    Unser Antao IV Camp ist unser größtes Tunnelzelt und bietet dir ausreichend Platz für die ganze Familie.
    www.rejka.eu

    Die letzten Jahre hatte ich einen Palast, aufblasbar statt Zeltstangen

    , dabei, bei schlechtem Wetter (48h Sturm und Regen, Wind bis 100 km/h auf dem California ...). War auch stabil, ist aber riesig vom Packmass und wiegt fast 20 kg.

    Deshalb: Rejka! Meine Topempfehlung.

    Gruss vom herbstlich anmutenden Bodensee,

    pipa

  • Ja die Zeiten ändern sich für jeden mit zunehmendem Alter (und Einkommen). Mein Werdegang ist ja auch der von vielen: Zuerst nur mit Rucksack und Zelt, dann mit Auto und Zelt, jetzt mit Bus ohne Zelt...

    Wer übrigens mal Campingurlaub machen möchte wie annodunnemals, dem empfehle ich Tschechien. Da gibts noch die zeltübersäten Wiesen in Massen und die Wohnmobile sind lange nicht im Ansatz so verbreitet wie anderswo auf dem Kontinent. Und von den Preisen fang ich erst gar nicht an zu schwärmen ;)

    Viele Grüße, Fren

  • Ja und Salzwasser gibt's da auch nicht ;)

    Es wird anhand dieses Beispiels nur eben deutlich, dass begehrte Ziele wie eben alles ums Mittelmeer vermehrt die wohlhabenderen Touristen mit ihren weißen Schlachtschiffen anzieht und "Camping mit Verzicht" aus der Mode gekommen ist. Anderswo gibt's das aber noch.

  • Jetzt muss ich hier auch mal meinen Senf dazu geben. Campingurlaub war für uns bisher auch (fast) immer Zelten. Als Studenten waren wir mit Rucksack und Zelt und dem Zug unterwegs. Sitzgelegenheit war die Isomatte vor dem Zelt, so ein Schaumgummimodell wo man jeden Stein durch gespürt hat. Kühlung hatten wir gar nicht, in größerer Gruppe ließ sich das so einrichten, dass Käse oder Wurst immer direkt alle wurden, Marmelade oder Schokocreme gehen zur Not auch ohne Butter.

    Dann kamen die ersten Campingurlaube mit Familie. Die ersten beiden Jahre mit Mietunterkunft (einmal Mietzelt, einmal Mobilehome), dann haben wir uns ein eigenes Familienzelt gekauft. Ein großes Tunnelzelt von Quechua, ausreichend Platz um auch mal einen Schlechtwettertag zu überstehen, Sthhöhe auch für große Personen. Allerdings braucht man dafür schon einen recht großen Stellplatz, um dann auch noch das "Outdoorwohnzimmer", Hängematte und Auto unterzubringen. Packmaß riesig und über 20 kg. Die Ausrüstung ist dann auch im Laufe der Jahre auf Glamping-Niveau angewachsen. Auf Korsika haben wir uns immer wohl gefühlt, da dort noch viele Leute mit Zelt unterwegs waren. Die beiden Male in Südtirol standen wir immer in Bereichen, wo überwiegend Wohnmobile und Wohnwagen standen, ähnlich am Gardasee. Da fühlt man sich dann mit dem Zelt schon eher wie ein Außenseiter. Wir lieben auch die eher einfachen Campingplätze ohne großen Schnichschnack. Baguetteverkauf am Morgen ist schon schön, ein Restaurant in Laufweite nicht zu verachten (aber kein Muss). Pool brauchen wir nicht, wenn das Meer in der Nähe ist. Animation ist eher ein Ausschlußkriterium.

    Nun waren wir schon ein paar Jahre nicht mehr Campen, hat sich einfach nicht so ergeben. Entweder mit Freunden die keine Camper sind,oder aber in Gegenden in denen das Wetter zum Campen (mit Zelt) zu unsicher war. Unser großes Familienzelt existiert inzwischen nicht mehr. Früher haben wir uns immer überlegt, wenn wir dann mal nur noch zu zweit reisen vielleicht im Bus zu schlafen. Vielleicht auch ein kleineres, aber nicht ganz kleines neues Zelt uns zuzulegen. Mal sehen was daraus wird. Auf jeden Fall denken wir gerne an unsere Campingurlaube mit dem Zelt zurück, die Unkompliziertheit und die entspannte Atmosphäre auf dem Campingplatz.

    • Offizieller Beitrag

    Irgendwann vor Corona sind wir mit der Fähre von Civitavecchia nach Palermo gefahren und haben am selben Tag in Messina aufs Festland übergesetzt. Ganz da unten in Süditalien stieg ein älterer deutscher Herr aus seinem Luxuswohnmobil und fragt ob er uns fotografieren darf, er hätte schon lange keine solche Zeltcamper wie uns mehr gesehen. Wir waren zu zweit und hatten jeder schnarchbedingt sein eigenes Wurfzelt dabei. :thumbupparty:

    • Offizieller Beitrag

    ...und die standen 50m voneinander entfernt, oder hattet ihr spezielle Zelte....? :phat:

    So was in der Art habe ich auch gedacht 😁

    Zwei Zeltwände dämpfen da doch erstaunlich gut. :pardon:

    Das Camp sah immer so ähnlich aus

  • C

    Camping war für mich immer nur Zelt,Spirituskocher und kleine DDR Campingplätze,die man,zumindest bei den begehrten, auch schon mal zeitigst reservieren musste. Dann kam eine campingresistente Frau und nach und nach Kinder und die Unterkünfte wurden massiver. Als ich dann im letzten Jahr in meine "Sturm- und Drangzeit" kam,hab ich mir ein Dachzelt zugelegt und bin mit unserer Fellnase durch Schweden geringelt. Da gibt es sehr schöne, einfache Stellplätze an bezaubernden Orten. Ich hab nur Campingplätze gewählt, wenn der Wettergott meinte, die Belastbarkeit meiner Nase bezüglich eines nassen Hundes zu sehr zu strapazieren.

    Jetzt muss ich nur noch meine Frau von den Vorzügen des einfachen Lebens 1.50m überm Erdboden und der Wärmeweiterleitung in kühlen Nächten überzeugen.;)party:

    VG

    Mario

  • Auch auf Korsika immer ein Vergnügen 🥰

    Hallo Stephanie,

    das eröffnet mir ja ganz neue Argumentationsmöglichkeiten.;)party:

    Aber ich glaube, meine Frau ist da ein zäher Verhandlungspartner. Aktuell muss ich am Wochenende an der Mecklenburger Seenplatte mit unserer Fellnase vorlieb nehmen. Der ist da eher nicht wählerisch.;)party:

    VG

    Mario

  • Ach Mario, da muss doch was zu machen sein.

    Dir muss ich ja nicht sagen, wie toll das Reisen mit Dachzelt ist. Ich liebe die unkomplizierte Art des reisens... vorallem in Frankreich und Korsika. Da kann man einfach spontan los und findet immer etwas passendes.

    Hier in Deutschland ist es leider etwas komplizierter und erfordert dann doch Vorbereitung und Planung/Buchung der Plätze, da leider meist alles voll ist.

    Aber um auch mal am Wochenende "spontan" einen kurzen Trip zu machen ist es einfach genial. Wir waren jetzt erst in Bad Pyrmont und Bad Oeynhausen. Ein bisschen "Kultur"; verbunden mit einem Thermenbesuch und Ausklang auf dem Campingplatz hat schon was und auch den Kids macht es Spaß 😁

    Ich glaube, wenn du deine Frau mal zum Ausprobieren überreden kannst, wird Sie es bestimmt genauso mögen 😉

    Liebe Grüße Stephanie

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