Fremdenlegion übt…. und vieles anderes mehr ...

  • So viel ich weiss, zahlt im Krankheitsfall erstmal der Arbeitgeber und dann die Krankenkasse. h/%

    Bei Selbstständigkeit gibt es keinen Arbeitgeber und wenn man in der falschen Beziehungskonstellation ist, gibts eben keinen Cent.

    Mir wurde hinter vorgehaltener Hand gesagt, dass ich mich doch offiziell trennen und ausziehen solle, damit ich Geld bekommen hätte.

    Wenn man sowas erlebt hat, denkt man manchmal etwas anders über unseren SOZIALstaat. Bspw. im Kontext zu Diäten & Co.

    Viele Grüße

    Tjaerd


    Man kann etwas so lange nicht, bis man es gemacht hat!

  • Gut.

    Als Selbstständiger zahlst du Einkommens-/Umsatzsteuer. Du hast die Afa und zahlst keine Sozialabgaben, hast daher auch keine diesbezüglichen Ansprüche. Das ist der Deal den du eingehst.

    Ich war selbst in einer GibvollgasbisdieHütteabbezahltist-Selbstständigkeit. Bevor ich das Angestellenverhältnis gekündigt habe, habe ich die nötigen Berufsunfähigkeits-und sonstigen Vorsorgeversicherungen abgeschlossen.

    Was hat das mit unserem Sozialstaat zu tun?

  • Steuern sind bspw. ein gutes Stichwort und die Sache ist koplexer, weil noch andere Dinge mit reingespielt haben, wie bspw. die Corona-Krise.

    Es ist ein Unding, wie einfach manche Leute an Bürgergeld kommen und man aus einer soliden Situation kommend zu hören bekommt "dass ich mich doch offiziell trennen und ausziehen solle, damit ich Geld bekommen hätte."

    Ich möchte es hier aber auch nicht weiter auswalzen, da es zu sehr off topic ist.

    Viele Grüße

    Tjaerd


    Man kann etwas so lange nicht, bis man es gemacht hat!

  • Legionellen sind doch, wenn ich mich richtig erinnere, eine extra gegen Legionäre entwickelte biologische Waffe.

    Leider haben die Legionellen nie begriffen, wie sie herausfinden, ob ihre Wirte nun tatsächlich Legionäre sind.

  • Man möchte sich allerdings gar nicht vorstellen, wie jemand physisch gestrickt sein muss um in eine Fremdenlegion einzutreten. Den eigenen Tod oder Andere zu töten in Kauf zu nehmen, ohne dabei das eigene Land, also quasi Haus und Hof, zu verteidigen sondern eines, mit dem man eventuell gar nichts zu tun hat. Ich glaub, mit so jemandem möchte man keinen Nachbarschaftsstreit haben.

  • Hallo zusammen,

    mir erschliesst sich nicht wirklich, warum man so einen Eiertanz um eine allgemeine Dienstpflicht macht. Der Großteil aus meinem damaligen Umfeld hat irgendwie von dem Dienst profitiert, egal nun ob bei der Bundeswehr oder als Zivi. Für einige war es ein Wegweiser für den beruflichen Werdegang und jeder war danach auf die eine oder andere Art gereift. Man kam ja oft direkt von der Schule und hatte noch wenig bis keine Berührung zur Arbeitswelt. Und es war zweifellos ein Gewinn für die Gesellschaft. Ich war auch Zivi und habe aus der Zeit persönlich viel mitgenommen. Irgendwann war ich dann sogar Vorsitzender des Vereins, bei dem ich meinen Zivildienst abgeleistet hatte und war rund 20 Jahre dort engagiert. Wäre ich nicht Zivi gewesen, wäre das alles mit Sicherheit anders gelaufen.

    Im Lauf der Jahre hat man dann die Dauer des Dienstes immer weiter reduziert. Das war in meinen Augen nicht gut, da der Zivi, kaum war er richtig eingearbeitet, auch schon wieder weg war. Und ich würde es als großen Gewinn für die Gesellschaft sehen, wenn jeder junge Mensch auf irgendeine Art und Weise seinen Beitrag für das Gemeinwesen leistet. Vielleicht könnte dann auch das Wort "Pflegenotstand" aus dem allgemeinen Sprachgebrauch gestrichen werden.

    Das mit dem Verweigern des Kriegsdienstes und den früher teils unwürdigem Prozedere, dem man sich unterziehen musste, kann man ja künftig bleiben lassen. Einfach ankreuzen: Bundeswehr oder Gesellschaftsdienst. Wobei Bundeswehr natürlich auch ein Dienst an der Gesellschaft ist. Bin ebenfalls Pazifist und halte die Bundeswehr dennoch für nicht verzichtbar. Zumindest nicht so lange, wie irgendwelche Männer mit Testosteronüberschuss die Weltpolitik steuern.

    Grüße
    Georg

    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Schorschi (6. November 2025 um 09:10)

  • Wichtig bei einem Pflichtdienst wäre in meinen Augen allerdings die Gerechtigkeit. Entweder für alle oder keinen. Ganz bestimmt kein Losverfahren und keine allzu milden Kriterien für eine Ausmusterung.

    Worüber ich mir dann allerdings durchaus etwas Sorgen mache, ist die Frage, wie man mit denjenigen umgeht, die gar keinen Bock haben oder ein vielleicht etwas überzogenes Anspruchsdenken, welches man der Generation Z (oder bei welchem Buchstaben sind wir gerade?) nachsagt. Diese dürfen beziehungsweise sollten natürlich nicht zu einer Belastung für das System werden. Wobei damals die Sanktionsmaßnahmen vorhanden waren, das Zivildienstgesetz war da nahe am Wehrdienstgesetz dran, inklusive der Möglichkeit, eine Ausgangssperre oder ähnliches zu verhängen. Wobei es die Drückeberger natürlich früher auch schon gab und irgendwie kam man mit denen auch zurecht oder hat sie in die Spur gebracht.

    Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

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