Fremdenlegion übt…. und vieles anderes mehr ...

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  • Ich hab nach der Schule ein freiwillig soziales Jahr gemacht...das ich schon damals und auch im Nachhinein sehr bereichernd empfand. ....und viele Jahre später hatte ich dann Zivis, die allermeisten mega engagiert und interessiert und ebenfalls gerade auch mit ihrer Jugendlichen Unbekümmertheit eine richtige Bereicherung in der sozialen Arbeit.

  • Tjaerd Hallo Tjaerd mal einige Anmerkungen von mir zu Deinem Beitrag;

    Bei dem, was nach der Generation unserer Eltern an Nachwuchs herangezüchtet wurde

    Meine Frau und ich haben unsere Kinder nicht herangezüchtet sondern wir haben versucht sie zu erziehen. Nach dem Feedback das wir von unseren zwischenzeitlich erwachsenen Söhnen erhalten ist uns dies wohl gelungen.

    Nehmen wir aber mal unsere Staatsorgane. Bekleckern sie sich oft mit ihrem Auftreten auch nicht gerade mit Ruhm. Bspw. wie man auf Ämtern oder der Exekutive behandelt wird.

    Das Auftreten unserer sogen. Staatsdiener lässt durchaus nicht selten zu wünschen übrig und entweder ist ihnen Dienstleistung nie vermittelt worden oder es ist den Bach runtergegangen.

    Im Laufe meines Berufslebens habe ich Einblick in die öffentliche Verwaltung erhalten. Sicherlich gibt es Fälle bzw. Vorgänge die nicht so bearbeitet/behandelt werden wie es sein sollte. Dies sind Einzelfälle und für Den- oder Diejenigen die es negativ trifft/betrifft schlimm. Die große Masse wird aber korrekt bearbeitet. Eine Pauschalierung ist nicht zielführend.

    Ich nehme mal beispielhaft die Polizei heraus und ziehe mal Vergleiche zu unseren Nachbarländern, da ich mich oft in B, NL und F bewege.

    Aus meiner Sicht haben Polizisten bei unseren Nachbarn ein ganz anderes Auftreten. Da hat man bei ihrer Ausstrahlung schon von alleine Respekt. Andererseits treten sie viel freundlicher, hilfsbereiter und kooperativer auf, als ihre deutschen Kollegen.

    Und speziell in F und zum Teil auch B wird gegen die Polizei nicht selten wesentlicher massiver vorgegangen - ich sage nur "brennende Straßen".

    Somit kann sich die deutsche Polizei aus meiner Sicht bei ihrem Auftreten gegenüber dem Bürger nicht mit zunehmender Aggressivität herausreden.

    Setzen, Sechs. Ich war 45 Jahre lang bei der Polizei des Landes B-W und kann dies so nicht bestätigen. Sicherlich gibt es auch hier einzelne Vorgänge die nicht korrekt bearbeitet wurden, aber die große Masse wird auch hier korrekt bearbeitet. Zum Thema Arbeitsweise der Polizei und Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei gibt es jeder Menge Umfragen. Da kannst Du dich ja mal im www informieren.

    Welche "Daseinsfürsorge" meinst Du?

    Im Rahmen seiner Daseinsfürsorge deckt der Staat nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens ab. Es ist jetzt müselig dies aufzuführen. Es beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod beim Ausstellen der jeweiligen Urkunde.

    Grüße aus dem kalifornien Deutschlands

    Uwe:womo_01:

  • Meine Frau und ich haben unsere Kinder nicht herangezüchtet sondern wir haben versucht sie zu erziehen. Nach dem Feedback das wir von unseren zwischenzeitlich erwachsenen Söhnen erhalten ist uns dies wohl gelungen.

    Jeder zieht sich den Schuh an, der passt, aber ich wollte und will niemanden persönlich angreifen.

    Als Gegenbeispiel frage ich dazu nur, warum viele Ausbildungsbetriebe keine ausbildungsfähigen Azubis mehr finden oder dabei enorme Schwierigkeiten haben.


    @"Im Laufe meines Berufslebens habe ich Einblick in die öffentliche Verwaltung erhalten. Sicherlich gibt es Fälle bzw. Vorgänge die nicht so bearbeitet/behandelt werden wie es sein sollte. Dies sind Einzelfälle und für Den- oder Diejenigen die es negativ trifft/betrifft schlimm. Die große Masse wird aber korrekt bearbeitet. Eine Pauschalierung ist nicht zielführend."

    Ich habe nicht von der Arbeitsqualität gesprochen, sondern wie Staatsdiener nicht selten auftreten.


    @"Im Rahmen seiner Daseinsfürsorge deckt der Staat nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens ab. Es ist jetzt müselig dies aufzuführen. Es beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod beim Ausstellen der jeweiligen Urkunde."

    Selten habe so einen ... gelesen. Hättest Du es selber erlebt, würdest Du diese Aussage wohl nochmal überdenken.

    Mehr dazu wäre aber absolut off topic, warum das Thema beendet sein sollte.

    Viele Grüße

    Tjaerd


    Man kann etwas so lange nicht, bis man es gemacht hat!

  • Die Daseinsvorsorge und Fürsorge umfasst die Grundversorgung, also Bildung, Verkehr, Müllabfuhr, Energieversorgung etc. Ich glaube, ihr habt hier ein unterschiedliches Verständnis des Begriffs. Damit ist in minem Verständnis nicht gemeint, dass der Staat all dies vollumfänglich bezahlt aber Dienste eben bereitstellt.

    Lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Ein verpflichtender Freiwilligendienst :rollparty: könnte das ergänzen und unterstützen. Hab damals ganze 2 freiwillige Jahre durchgezogen weil's toll war :rollparty:

  • Wenn wir hier jetzt beim Staat angekommen sind, so stellt sich die Frage, welche Staatsform denn tatsächlich die beste ist, so dass alle auch bereit sind, dafür etwas zu tun und schlimmstenfalls sogar dafür zu kämpfen, bis zum Einsatz des eigenen Lebens.

    Seit Jahrtausenden wird danach gesucht, aber DEN Staat, der es tatsächlich allen recht machen kann, gibt es offensichtlich nicht.

    • Offizieller Beitrag

    Dann würdest du auch sagen, dass wir die beste Regierung aller Zeiten haben?

    wenn man sich mal auf der Welt umschaut geht es auf jeden Fall deutlich schlechter d%$c)4

  • Zum Thema Arbeitsweise der Polizei und Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei gibt es jeder Menge Umfragen. Da kannst Du dich ja mal im www informieren.

    Jeder spricht nunmal auch gerne aus seiner persönlichen Erfahrung, so sind wir Menschen. Ich hatte erst gestern ein 30minütiges Gespräch mit einem sehr reflektierten freundlichen Polizisten. Und ja, es ging um eine polizeiliche Angelegenheit wegen eines Vorfalls mit meinem Sohn, kein privater smalltalk. Mir hat das Gespräch jedenfalls Vertrauen vermittelt. Ich möchte heutzutage nicht Polizist sein, die stehen ganz schön unter Druck.

    auch off topic. Was das Thema mit der Fürsorge des Staates angeht, könnte ich auch ein Lied singen, im positiven als auch im negativen. Es geht aber auch immer um Eigenverantwortung und Selbstfürvorsorge.


    Interessanter thread;)party:


    Grüße vom nebligen Bodensee

    pipa

  • Das mit der Fürsorge des Staates sehe ich auch so. Jedenfalls ist das soziale System in Deutschland weltweit einzigartig. Ich denke auch das es immer Einzelfälle gibt die durchrutschen und was dann natürlich ärgerlich ist. Ärgerlich natürlich auch da das System auf anderer Seite ausgenutzt wird. Aber das ist halt der Mensch und das wird es auch immer geben. Aber ich bin trotzdem froh das es in Deutschland so etwas gibt. Ich lebe gerne in Deutschland und bin auch stolz auf mein Land. Das ist nur gesunder Patriotismus und hat in keinster Weise etwas mit "Rechts" zu tun. Ich finde es sollten mehr Deutsche stolz auf ihr Land sein und auch sehe ich es nicht verkehrt wenn überall Deutschlandflaggen wehen (ist in anderen Ländern in jedem Vorgarten zu sehen). Ob es nun dafür reicht für Deutschland in den Krieg zu ziehen weiß ich ehrlicherweise nicht. Aber mein Haus und Hof und mein Dorf würde ich sehr wohl verteidigen.

    Vielleicht sollten wir Deutschen etwas weniger meckern. Würde dem tollen Land nur gut tun. Das ist meine persönliche Meinung und ich akzeptiere natürlich auch andere Sichtweisen. Aber damit lebe ich sehr gut und erzähle gerne wo ich herkomme.

    VG Jan

  • Vielleicht sollten wir Deutschen etwas weniger meckern. Würde dem tollen Land nur gut tun.

    Hallo Jan,

    vor 7...8 Jahren hätte ich dir noch zugestimmt, und ja, auch jetzt jammern wir verglichen mir anderen Ländern, (noch) auf hohem Niveau. Aber, und das ist klar erkennbar, es geht aktuell rapide bergab. Arbeitsplätze brechen weg, dass einem schwindelig wird. Laut einer Analyse von EY sind innerhalb eines Jahres über 50.000 Arbeitsplätze alleine in der Automobilbranche verloren gegangen, was fast 7 % der Stellen entspricht. Eine Umfrage von Metall- und Elektrounternehmen ergab, dass 38 % der Automobilunternehmen für 2026 einen weiteren Personalabbau planen. Einige Experten warnen, dass der Stellenabbau erst der Anfang sein könnte und die Krise noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. Wenn aber die Autoindustrie darniederliegt hat das Auswirkungen auf alles um uns herum, auf die Bäcker, die Friseure, die.....

    Drücken wir gemeinsam die Daumen, dass sich alles wieder stabilisiert!

    Viele Grüße
    Jürgen

  • Hallo,mir ist die Tage dieser Artikel vom August unter die Augen gekommen. Vielleicht hat noch jemand Lust ihn zu lesen.

    "Verhaltensökonom übers Schimpfen

    Den Deutschen geht es besser denn je

    von Sina Mainitz

    09.08.2025 | 06:30

    Überall Gemecker - übers Wetter, Inflation, Krisen. Doch objektiv gesehen hat es nie eine bessere Zeit zu leben gegeben. Das sagt IW-Verhaltensökonom Enste im Gespräch.

    Ein Essay."

    Hier geht's zum Text

    Verhaltensökonom übers Schimpfen: Den Deutschen geht es besser denn je
    Überall Gemecker - übers Wetter, Inflation, Krisen. Doch objektiv gesehen hat es nie eine bessere Zeit zu leben gegeben. Ein Essay.
    www.zdfheute.de

    Viele Grüße

  • Aber, und das ist klar erkennbar, es geht aktuell rapide bergab. Arbeitsplätze brechen weg, dass einem schwindelig wird. Laut einer Analyse von EY sind innerhalb eines Jahres über 50.000 Arbeitsplätze alleine in der Automobilbranche verloren gegangen, was fast 7 % der Stellen entspricht. Eine Umfrage von Metall- und Elektrounternehmen ergab, dass 38 % der Automobilunternehmen für 2026 einen weiteren Personalabbau planen. Einige Experten warnen, dass der Stellenabbau erst der Anfang sein könnte und die Krise noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. Wenn aber die Autoindustrie darniederliegt hat das Auswirkungen auf alles um uns herum, auf die Bäcker, die Friseure, die.....

    Schon die alten Apachen sagten "Wenn ein Pferd tot ist, sollte man absteiegen."

    Ist das Wegbrechen der Arbeitsplätze in der AI durch unseren Staat verursacht oder die Unfähigkeit der Unternehmen (welche sich viel zu lange zukunftsträchtigen Entwicklungen verschlossen und an alten Zöpfen festgehalten haben)?

    Mit solchen Dingen wurde unser Staat schon immer erpresst bzw. hat sich erpressbar gemacht. Die besten Beispiele oder Vorreiter sind Kohle und Stahl.

    Sorry, aber da bin ich zu sehr Kaufmann. Kann ein Unternehmen nicht am Markt bestehen, wird es vom Markt eliminiert. Da bringt es auch nichts, es an den Tropf zu hängen und sich damit Wählerstimmen zu sichern.

    Die gleiche Erfahrung musste ich in einer Bank mit Anfang der Finanzkrise machen. Aber auch daraus wurde nichts gelernt. Die Banken wurden durchgezogen und gerettet und die gleichen Banker machen den gleiche Mist weiter - nur unter einem anderen Namen.


    @"Vorschlag zur Güte: Wir einigen uns darauf, dass "wir im besten Deutschalnd aller Zeiten leben"!"

    Ich hoffe, dass das ironisch gemeint war.

    Ein paar Dinge welche niemand leugnen kann.

    Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer und auch die Luft für unseren Mittelstand wird dünner.

    Unser Sozialstaat wird immer mehr zurückgebaut. Im Gegensatz zu heute gab es früher Zahnersatz und Brillen als Kassenleistung. Damit hat es angefangen, alles aufzuweichen.

    Früher ging man auch einfach zum Arzt.

    Bis vor etwa 2 Jahren zog bei Fachärzten noch die Krebskarte, um einen zeitnahen Termin zu bekommen. Mittlerweile kann man auf lebensnotwendige Untersuchungen Monate warten.

    Früher brauchte man auch keine Tafeln, wo die Tafeln heute nicht selten nicht wissen, wie sie die Menschen verorgen sollen.

    Auch ging man früher einfach in Rente.

    Ich möchte mir noch nicht ausmalen, wie das laufen oder funktionieren soll, wenn die Generation X in Rente geht.

    Meine Prognose ist, dass 50% von Altersarmut betroffen sein werden.


    Wer heute wohlhabend ist, dem geht es gut, aber ärmeren Menschen wird es immer schlechter gehen. Zumal sie keine Lobby haben.


    Unsere größten Unternehmen, die nicht selten schon im Nationalsozialismus mitgemischt und ihren Reichtum begründet haben, bluten unser Land bspw. mit Steuerflucht, Subventionen & Co. aus.

    Dagegen etwas zu unternehmen traut sich niemand, weil das die Mächtigen in unserem Land sind.

    Warum scheuen bspw. unsere super Reichen eine spezielle Besteuerung wie der Teufel das Weihwasser?

    Warum sagen sie nicht "Deutschland hat uns groß gemacht, wir helfen."?

    Ich kenne nur einen Unternehmer, der sich immer, in guten, wie in schlechten Zeiten zum (Produktions-) Standort Deutschland bekannt hat: Wolfgang Grupp


    Ich verstehe unter dem besten Deutschland aller Zeiten etwas anderes und wenn wir da wieder hinkommen wollen, müssten ganz andere Wege gegangen werden.

    Viele Grüße

    Tjaerd


    Man kann etwas so lange nicht, bis man es gemacht hat!

  • "Verhaltensökonom übers Schimpfen

    Den Deutschen geht es besser denn je

    Selten habe ich eine solche Aneinanderreihung von Plattitüden gesehen und Vieles kann man mit Fakten zerlegen.

    Auch wäre eine Definition von "den Deutschen" mal sehr nett.

    Viele Grüße

    Tjaerd


    Man kann etwas so lange nicht, bis man es gemacht hat!

  • Was mir wichtig ist.

    Deutschland ist kein schlechtes Land und hier zu leben ist auch gut und schön!

    Trotzdem sehe ich einige Entwicklungen kritisch.

    Viele Grüße

    Tjaerd


    Man kann etwas so lange nicht, bis man es gemacht hat!

  • Was mir wichtig ist.

    Deutschland ist kein schlechtes Land und hier zu leben ist auch gut und schön!

    Trotzdem sehe ich einige Entwicklungen kritisch.

    Dem kann ich nur zustimmen.

    Und ich bezweifle inzwischen, dass es ein Land gibt, in dem wirklich alles besser ist.

    Ich habe mich im Rahmen von Auswanderungsgedanken mit einigen Ländern beschäftigt, auch mit exotischen, die ich früher bereist habe.

    Aber "irgend was ist immer", seien es zu große Hitze im Sommer, zu viel Regen, zu viel Kälte, zu viele Touristen, zu lange Zeiten mit dunklen oder hellen Tagen, zu wenig gute ärztliche Versorgung, zu hohe Steuern bei Geringverdienenden, zu viele anders Denkende, zu viel/zu wenig...

    "Das Paradies" gibt es bestenfalls in einem zeitlich befristeten und sehr fragilen Rahmen.

    Wir können nur hoffen, dass nicht irgend einer der Regierenden völlig durchdreht und dass die inzwischen wohl kaum noch aufzuhaltenden Veränderungen durch den Klimawandel moderater bleiben als angenommen.

    Und wir sollten uns vielleicht alle etwas mehr in Zufriedenheit üben, uns über das freuen, was wir haben und die kleinen Glücksmomente im Alltag erkennen und genießen.

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