Erdbeben der Stärke 4,3 in Pisa - Beben in der gesamten Region

Hallo lieber Gast. Schön, dass Du hereinschaust! Einen angenehmen Aufenthalt wünscht das korsika-forum.info Team. Ach ja. warum nicht gleich registrieren? Das ist völlig kostenlos und du kannst dich aktiv am Forenleben beteiligen. Wir sind ein Verein und betreiben dieses Forum völlig frei von Werbung. Wir freuen uns auf dich.
  • Danke Ernest.


    Es hat zwar nix mit dem Erdbeben zu tun, aber ich interessiere mich ein bisschen für die "geologische Umgebung" von Corse.

    Daher frage ich mich schon lange, ob das Tyrrhenische Meer eine Kaldera ist, aber leider konnte ich ich bisher noch nicht viel darüber finden.

    Auf die Idee hat mich gebracht, dass das Tyrrhenische Meer ein bisschen wie ein Kessel aussieht und am Rand der Vesuv, der Ätna, die Campi Flegrei, der Stromboli und der Palinuro liegen.

    Es heißt zwar, dass es keine Kaldera wäre, aber mich erinnert die Struktur an die Struktur eines Supervulkans.

    Viele Grüße

    Tjaerd


    Man kann etwas so lange nicht, bis man es gemacht hat!

  • Plattentektonik. Gilt auch für Korsika.

    Für alle, die jetzt Angst bekommen: das ist die Erdbeben-Gefährdungskarte für Europa:

    https://static.seismo.ethz.ch/efehrcms/Poster/ESHM20_HAZARD_Poster_DE_small.pdf

    Auf Korsika und Sardinien gibt es quasi keine Erdbeben.

    Pisa liegt nicht in den stärksten italienischen Bereichen, aber die Gefährdung ist fast so hoch wie auf der schwäbischen Alb, wo es die stärksten Erdbeben in Deutschland gibt.

    So, genug gefachsimpelt. Ich mache jetzt mal weiter mit der Erdbebenberechnung für ein Krankenhaus im Zollernalbkreis...

    • Offizieller Beitrag

    Für alle, die jetzt Angst bekommen: das ist die Erdbeben-Gefährdungskarte für Europa:

    https://static.seismo.ethz.ch/efehrcms/Poste…er_DE_small.pdf

    Hallo lieber Mark,

    die von Dir verlinkte Quelle scheint mir sehr suspekt!
    Denn sie zeigt eben gerade nicht deutlich die in Europa als geologisch "interessant" bekannten Regionen!

    Pisa liegt nicht in den stärksten italienischen Bereichen, aber die Gefährdung ist fast so hoch wie auf der schwäbischen Alb, wo es die stärksten Erdbeben in Deutschland gibt.

    Das ist ja wohl blanker Unsinn! Sorry!! Woher stammt diese Deine Information?!?

    Die in Europa geologisch gefährlichsten Formationen sind gängigerweise die phlegräischen Felder bei Neapel und die Vulkaneifel.
    Kann ich auf Deiner verlinkten Quelle so nicht erkennen!
    Verleih mir gerne die Brille um sie darauf zu erkennen! h/%

    Trotzdem Danke + meine LG aus Teemitrum
    Ernest

    PS: ich grüße als einer der selbst schon mal ein Beben im Hohenzollerngraben erlebt hat, auf der Couch im Oberrheingraben ...

  • Das ist ja wohl blanker Unsinn!

    Warum derart beleidigende Worte?

    Ich habe deinen Beitrag gemeldet. Mal schauen, was passiert…

    Woher stammt diese Deine Information?!?

    Kannst du lesen? Hast Du den Text auf dem verlinkten Dokument gelesen?

    Dort sind Quellen genannt.

    Da du die „Geologie“ ansprichst: tatsächlich spielt die lokale Geologie eine Rolle, wie stark die Grundbeschleunigung auf Bauwerke wirkt. Dabei gibt es dämpfende und verstärkende Schichten. Der Einfluss ist aber relativ gering (Faktor 0,75 bis 1,5).

    Wenn du neuere Erkenntnisse zur Erdbebengefährdung in der Eifel hast, solltest du dich dringend an den NA-Bau des DIN wenden, damit das in die gültigen Normen einfließen kann…

  • Meine zugehörige Antwort erwarte ich aber gerne noch immer ...

    Wie oben geschrieben: auf dem verlinkten Dokument ist die Quelle angegeben.

    Zitat daraus:

    "Ein Kernteam von Forschenden
    aus verschiedenen Institutio-
    nen in ganz Europa hat im Rah-
    men diverser Projekte bei der
    Entwicklung des Europäischen
    Erdbebengefährdungsmodells
    2020 (ESHM20) zusammenge-
    arbeitet."


    beteiligt waren u.a.:

    1. ETH Zürich, Schweiz
    2. Nationales Institut für Geophysik und Vul-
    kanologie (INGV), Italien
    3. Deutsches GeoForschungsZentrum
    (GFZ), Deutschland
    4. Institut für Erdwissenschaften (ISTerre),
    Frankreich
    5. Höheres Technisches Institut (IST),
    Universität Lissabon, Portugal
    6. Kandilli Observatorium und Erdbeben-
    forschungsinstitut, Bogazici Universität, Türkei


    Also die führenden europäischen Erdbebenforscher.

    Dort steht auch, wie diese Karte zu lesen ist:

    "(...) Nach den geltenden Bau-
    vorschriften sind erdbebensichere
    Wohn- oder Bürogebäude so ausge-
    legt, dass sie den erwarteten Boden-
    erschütterungen standhalten, die mit
    einer Wahrscheinlichkeit von 10% in ei-
    nem bestimmten Zeitintervall (d. h. 50
    Jahren) überschritten werden. Dies ist
    die durchschnittlich erwartete Lebens-
    dauer eines normalen Wohngebäudes (...)"

    Diese Berechnungen basieren übrigens nicht nur auf aktuell gemessenen Erdbeben, sondern insbesondere auf historischen Berichten über Erdbeben und geologischen Erkenntnissen über noch viel frühere Erdbeben.

    Die Erläuterung oben zeigt aber schon, dass wir nicht so bauen, dass auch ein ungewöhnlich katastrophales Erdbeben ohne Schäden bleiben würde. Das könnten wir uns nicht leisten. Ein Restrisiko besteht.

    Wir berücksichtigen aber, wie schlimm die Auswirkungen eines Einsturz wären. Scheunen und Ställe dürfen wir mit abgeminderten Erdbebenlasten bemessen. Nicht schön für die Tiere, aber bauen muss ja bezahlbar bleiben.

    Bei Krankenhäusern, Polizei- und Katastrophenschutz-Gebäuden setzen wir höhere Lasten an, da diese Gebäude gerade nach einem Erdbeben wichtig sind.

    Der Ausbruch von Supervulkanen in den nächsten 10.000 bis 5.000.000 Jahren fällt unter "Restrisiko". Daraus Bauvorschriften abzuleiten würde auch keinen Sinn machen. Wenn es dazu kommt, wirst du auch in einem Luftschutzbunker am Ufer des Laacher Sees wenig Überlebenschancen haben.

    Diese Karte spiegelt also die Erkenntnisse der führenden europäischen Erdbebenforscher der letzten 80 Jahre wieder. Daher ordne ich es nicht als "blanker Unsinn" ein...

Zur Forenübersicht

Bitte diesem Link zur Forenübersicht folgen. Hier können auch neue Themen gestartet werden.