Beiträge von Knox

    Für Anreisende von "entlang der A5" aus dem Südwesten: wir fahren dieses Jahr zum dritten Mal die "Lötschberg - Simplon" Route zur Nachtfähre nach Savona. Ich finde das immer noch eine sehr reizvolle Variante.

    Wenn man von der A5 kommt, gibt es auch noch die Strecke über Montreux - Grand-St-Bernard - Aostatal. Wenn man dann um Turin herum fährt und die A6 nach Savona, kann man die A26-Baustellen ganz umgehen...

    und parkt (nicht campt) um am nächsten Tag dann weiterzufahren,

    Wenn man im Womo übernachtet, dann ist es campen. Auch ohne Tisch und Stuhl draußen. Das ist übrigens auch in Deutschland so. Die geduldete "Übernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit", die viele hier als Freibrief fürs Wildcampen sehen, gilt für Zwischenstopps auf langen Reisen, weit von zu Hause entfernt. Wer ne Stunde von zu Hause irgendwo in der Natur campt, ist Wildcamper. Insbesondere, wenn er extra für diese Übernachtung dort hin gefahren ist.

    Es wurden auch schon

    mehrere Vergleichsfahrten ab dem Fährhafen oder ab dem Gotthardtunnel unternommen. Es war immer die schnellere Route.

    Die Strecke am See lang ist wirklich schön. Aber dass diese Strecke schneller sein soll als über Mailand, kann ich mir kaum vorstellen. Dann muss am Lago schon extrem wenig los sein (was ich bisher tagsüber noch nie erlebt habe) und gleichzeitig muss bei Mailand richtig Stau sein. Bei üblichem Verkehr sollte Mailand etwa 45 Minuten schneller sein.

    Dann würde ich schon eher Mendrisio-Malnate-Campagnola und dann auf die A26 fahren.


    PS: wobei das natürlich auch mit der üblichen Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn zusammenhängt. Wenn hinten nur ein CS werkelt, dauert es über Mailand auch etwas länger ;-)

    Da habe ich die genau gegenteiligen Erfahrungen mit unseren Kindern gemacht.

    Hallo Olli,

    aus "unseren Kindern" schließe ich, dass du nicht alleinreisend warst. Wenn man die ganze Nacht durchfährt und die Kinder durchschlafen, dann sind die bei der Fährüberfahrt topfit und man selbst halt müde.

    Ich fahre grundsätzlich auch lieber nachts Auto, aber nicht in der Konstellation.

    Gruß

    Mark

    Weißt du zufällig auswendig welche Hafenstädte von dort aus angesteuert wird?

    Wie schon gesagt wurde: Corsica Ferries fährt von Savona aus, insbesondere nach Bastia, aber ab und an auch nach L‘ile-Rousse. Als Alleinfahrerin mit 2 Kindern in dem Alter kann ich dir die Nachtfähren (egal ob von Savona oder Genua aus) nur wärmstens empfehlen! Unsere Jungs (und auch wir Eltern) haben da immer wie die Steine geschlafen und sind gut erholt auf der Insel angekommen…

    Starterbatterien sind nun mal auf kurzeitig hohe Ströme ausgerichtet und nicht auf möglichst viele Entladezyklen.

    Das ist grundsätzlich richtig. Ich sehe aber kein Problem darin, eine Starterbatterie für einige Urlaubstage als "Bordbatterie" zu missbrauchen. Ein guter Zustand der Batterie und ein vernünftig eingestellter Batteriewächter natürlich vorausgesetzt.

    Unter Womofahrern, insbesondere bei den Selbstausbauern, gibt es Verfechter des große-Starterbatterie-Ansatzes. Die verzichten auf getrennte Bordbatterien mit entsprechender Ladetechnik (Ladebooster) und verbauen statt dessen große Starterbatterien (2 bis 3 Batterien direkt parallel geschaltet). Sofern nach einer tieferen Entladung zeitnah gut nachgeladen wird, scheint das wohl nicht zu schaden.


    Mittlerweile werden ja größere Powerstation (ecoflow River Max o.ä.) erschwinglich, so dass man sich relativ leicht im PKW eine "Bordbatterie" nachrüsten kann.

    Auf Korsika sind die Supermärkte super und es gibt wirklich ......alles! Teils sind sie gigantisch.

    Das stimmt. Allerdings ist das Preisniveau teils auch gigantisch!

    Wir haben uns angewöhnt, haltbare Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Tomatensauce etc. von zu Hause mitzunehmen. Diese Sachen würden wir im Supermarkt eh als "Standartprodukte" kaufen, die auch auf die Insel geschafft werden. Dafür schauen wir dann bei frischen Produkten, dass sie wirklich von der Insel sind und wir nicht spanisches Obst kaufen...

    Wir nutzen, wie Ernest, u.a. eine CF50 Box. Außerdem haben wir noch eine kleine 17 Liter Box von Offroad Manni. Die gibt es deutlich teurer auch als Carbest Van M...

    Wir hatten bis letztes Jahr einen Cali Beach Campingbus. Jetzt sind wir auf PKW umgestiegen und machen Urlaub im Mobilehome, Ferienwohnung, Pension oder auch mal Zelten für ein paar Tage.

    Besonders die kleine Box nutzen wir dann auch im Auto. Mit 230V Adapter auch mal in Pensionszimmern ohne Kühlschrank.


    Mein Tipp zum Überbrücken der "heißen" Phasen des Tages (so ihr ausreichend Platz in eurer Truhe vorgesehen habt/könnt):

    - stinknormale Kühlakkus während der Stromverfügbarkeit auf minimale Temperatur herunterkühlen (z.B. vor der Fährüberfahrt oder zuvor an sonnenbeschienenen Plätzchen)

    - oder sogar 1,5L-PET als Kühlakku?

    Es gibt auch Boxen mit eingebautem Kältespeicher, u.a. von Kissmann, eventuell auch von Engel. Die Boxen sind aber "sauteuer". Mit den Kühlakkus oder PET-Flaschen erzielt das gleiche. Es geht sogar noch einfacher: Einfach die Kühlbox immer möglichst voll halten, idealerweise mit Getränken (Wasser hat eine sehr hohe spezifische Wärmekapazität). Also wenn Platzt in der Box ist und gerade Strom zur Verfügung steht (während der Fahrt, Solar oder Landstrom) möglichst viele Pietra-Dosen in die Box packen und schön runterkühlen lassen.

    Es ist nämlich so: Die "Kälteverluste" (oder physikalisch richtiger die Wärmeeinträge) per Transmission durch die Dämmung hängen von der Innen- und Außentemperatur ab. Über einen bestimmten Zeitraum kann also nur eine bestimmte Wärmemenge in die Box eindringen. Je mehr kaltes Kühlgut in der Box ist, desto weniger kann diese eindringende Wärmemenge das Kühlgut erwärmen. Beispiel: es dringt 21 kJ ein. Damit würde ein halber Liter Bier um 10 Grad erwärmt. 5 Liter Bier aber nur um 1 Grad.


    Zu längeren Standzeiten: Gute Kühlboxen (wie Waeco/Dometic CF, CFX etc.) haben einen mehrstufigen Batteriewächter. Es hängt jetzt noch vom Batterietyp ab, aber mit dem Wächter auf Stellung "High" sollte auch eine übliche Blei-Säure-Starterbatterie nicht zu tief entladen werden. Wobei es auch einige gibt, die sagen, dass eine solche Entladung (auch eine tiefere Entladung) gar nicht so schlimm ist, wenn zeitnah danach wieder ordentlich nachgeladen wird. Neuere PKW haben übrigens mittlerweile auch oft AGM-Starterbatterien.

    Vor allem Benziner haben oft sehr kleine Batterien. Eventuell reicht der Einbauplatz aber auch für größere Batterien, weil baugleich mit den Diesel-Modellen. Dann könnte man umrüsten, wobei man bei modernen Euro 6 PKW ggf. dem Lademanagement die andere Größe sagen muss.


    Typische Kompressorboxen haben im Kompressor-Betrieb eine Aufnahme von 4 A. Bei 35° Außen/ 5° Innentemperatur läuft der Kompressor nur etwa 30-40% der Zeit. die mittlere Aufnahme liegt also unter 2A.

    Bei einer 60Ah Starterbatterie sollte also ein Betrieb von 10 Stunden möglich sein und danach können noch einige Stunden passiv überbrückt werden.