Beiträge von flachlandtiroler

    Entlang der Küste geht IMHO nix. Also bleibt, das Tal des [definition=26]Porto[/definition] rauf- und wieder runter zulaufen.
    Wahlweise abschnittsweise auf Nebenwegen mit entsprechend Höhenmetern, oder aber etwas nivellierter die Straße entlang. Während der Randzeiten (Temperatur!) sollte auch der Verkehr erträglich sein, aber viel Spaß macht's wahrscheinlich nicht.
    Von der Entfernung her sollte das für eine Rund bis hinter Ota und auf der anderen Talseite zurück reichen.
    Nachgegoogelt, die reine Runde D84-D124 umfasst 16km -- die vielen Kurven machen's möglich w00t
    Abgekürzt über die Brücke bei P.126 sind es dann 11,5km; wenn man schon vor dem Ort Ota umdreht 10,8km.


    Schöne Strecken würde ich z.B. im Wald von Aitone vermuten, aber da fährt man locker eine halbe Stunde mit dem Auto hinauf...

    In Algajola gibt's zwei Reitställe, gleich nebeneinander: U Cantarrettu und Cavall'cade. Zweigen unweit der Tankstelle landeinwärts ab.


    U Cantarrettu ist nur saisonal in Betrieb (k.A. wo die Pferde den Rest des Jahres sind) und hängt an einem dran. Als Stützpunkt recht weit landeinwärts, zum Strand läuft man bestimmt 15-20 Minuten.


    Cavall'cade zweigt vorher rechts ab, beide beschildert. Hier gibt's sowohl Gruppenstunden mit Ponies für die Kleinen als auch Ausritte in die Balagne (Wanderwege) und --zumindest in der Nebensaison-- am Strand entlang

    Falls der Besitzer nicht da ist, Telefonnumer steht am Eingangstor.

    Wenn alles so bleibt wie es ist, schreckt es vielleicht doch so manchen ab, den herrlichen Wanderweg zu gehen.

    Dem stimme ich zu. Gut ausgestattete Hütten zu bauen ist wie neue Autobahn zu teeren -- neue und bessere Strecken generieren mehr Verkehr und der Kapazitätszuwachs frißt sich selber auf.
    Bis jetzt ist es so dass man sich entweder diesem Reservierungssystem unterwerfen muss, was schwachen Gehern z.B. auch Rasttage oder vorzeitige Abbrüche verleiden kann. Oder man zeltet / biwakiert, was alleine schon aufgrund der Schlepperei manchen davon abhalten wird, sich am GR20 zu versuchen.


    Es gilt m.M.n., einen Kompromiß zwischen den nötigen Umweltstandards und einer aus meiner Sicht unerwünschten Komfortsteigerung zu finden.


    Persönlich umgehe ich das Übernachtungsproblem durch Wahl der Vor-bzw. Nachsaison -- da ist die Welt noch in Ordnung (ausser das die Sanitärs immer versperrt sind ...).


    Da ein Vergleich zu diesen super-modernen Alpenhütten gezogen wurde: Diese gibt es im wesentlichen an einigen tatsächlich überfrequentierten 4000ern. Der oft extreme Bauplatz rechtfertigt m.M.n. durchaus eine Abkehr von der traditionellen Bauweise.
    Nicht gutheißen würde ich, wenn man die Hüttenkapazitäten gemäß der Spitzenlast auslegen, also diese stark vergrößern würde. Das ist was ich weiss aber bei Gonella, Gouter, Betemps, Domhütte usw. nicht geschehen.

    Weia...


    Sind knapp 500km, wovon ja ein ganzer Teil mit max. 80...120 km/h gefahren werden muss; über Nacht also vielleicht 5 1/2 bis 6h.
    Aber Freitags mittags ist es in Basel voll, in Luzern voll und vor Mailand womöglich auch noch. Zu dem Feierabend- kommt dann auch noch der Reiseverkehr (Gotthard-Einfahrt, Mautstationen).


    Wenn ihr noch bis Freitag mittag arbeiten müßt, würde ich so schnell es geht losfahren und lieber ggf. nochmal am Vierwaldstätter See rasten oder im Tessin.


    Wenn ihr Freitag schon frei habt, würde ich den Nachmittag meiden (früh morgens fahren und sich auf der Alpensüdseite oder an der ligurischen Küste einen schönen Tag machen).


    Gruß, Martin

    Der Gotthard-Tunnel (Autobahn) wird nur dann gesperrt, wenn auch der Paß befahrbar ist. Die Sperren sind idR nachts Mo/Di, ... Do/Fr. Am Wochenende geht's also immer.


    Montblanc-Tunnel kann ich nur abraten: Der kosten fast vierzig Euro (!) einfach (!!)und aufgrund der Abstandsvorschriften da ist oft Stau vor den Portalen. Unterm Strich ist dann der Tunnel am Gr.St. Bernhard deutlich schneller und günstiger sowieso.
    Insgesamt sind diese Wege aber deutlich länger als die Gotthardstrecke. San Bernhardino gäbe es auch noch, ist aber aus Westdeutschland nur bei unvorhergesehenen Sperren am Gotthard sinnvoll IMHO.

    Wenn die Kinder im Auto schlafen können, würde ich nachts durchfahren und dann auf der Fähre noch was ausruhen.
    Wir haben das etliche male so gemacht und effektiv ja noch 'ne knappe Stunde mehr zu fahren als Köln.


    Wenn denn eine Zwischenübernachtung vorgesehen ist:
    Anstelle eines Badestopps (sicher auch sehr empfehlenswert) könnte man sich auch gut als Kontrasterlebnis die verschneiten Schweizer Berge ansehen. Entlang der Susten-Paßstraße (Sustlihütte) oder im Val Bedretto (Rif. Piansecco) gibt es zwei südseitige Hüttenanstiege, die mit jeweils einer Viertelstunde Anfahrt ab der Autobahn plus etwa einer Stunde Wanderung erreichbar sind. Oben können die Kinder rumtoben und -kraxeln und man ist mal wirklich weg von dem Verkehrslärm.

    Wir haben es nach Möglichkeit immer andersherum gemacht d.h. sind von Savona gefahren.
    Von Köln aus bleibt das knapp unter 1000km und man kann einfach in der Nacht durchflutschen und morgens aufs Schiff. Ist für Kinder m.M.n. entspannter, an Deck rumzutoben als im Auto w00t


    Wenn man noch Zeit totschlagen muß vor der Abfahrt ist paar Kilometer an [definition=26]Porto[/definition] Vado vorbei ein kleiner Strand; in Genua und Livorno sieht es in unmittelbarer Nähe des Fähranlegers schlecht aus; Pisa ist bestimmt sehenswert, einem Bekannten hat man dort allerdings das Auto leergeräumt...


    Wer die Gotthard-Strecke fährt, hat übrigens etwa gleich weit & teuer nach Nizza wie nach Livorno. Letzten Endes würde ich es von dem Überfahrts-Termin abhängig machen, der am besten paßt.

    Schön dass es hier auch Freunde des korsischen Granits gibt. ::)))


    Der "Falaise du Corse" beschreibt die Klettergärten der Insel ja bereits in der 4. Auflage; der relative neue "Grandes Voies" kümmert sich ergänzend um die Mehrseillängenrouten und alpinen Touren. Dieser ist somit das (sicher weitaus aktuellere) Gegenstück zu dem Topoguide Kletterführer; beide verstehen sich allerdings als Auswahlführer.
    Für die Bavella, das wohl größte Klettergebiet der Insel, gibt es noch diverse Gebietsführer, die z.T. auch rein optisch schon ein Augenschmaus sind.


    Zu den Klettergärten, v.a. im nördlichen Inselteil habe ich einiges auf den outdoorseiten geschrieben, falls da jemand Fragen zu hat...

    Ja buchen für Oktober geht schon, nur die Anzahl der angebotenen Verbindungen ist halt noch ungewohnt dürftig :blah:


    Ich hoffe mal Ernest behält recht -- mir geht es nicht unbedingt um den Roulette-Gewinn


    sondern eben hauptsächlich darum, durch CH zurückzufahren (und nicht über Toulon).


    Okay, üben wir uns also noch was in Geduld... h/%


    Gruß, Martin

    Hallo zusammen,


    bei finde ich derzeit nur einen Übersichts-Fahrplan bis Ende September.
    Bei Buchungsanfragen bekomme ich für die Rückfahrt Mitte Oktober dann nur noch Verbindungen von und von Ajaccio nach Toulon.
    Wir würden -aus reiner Gewohnheit- gerne wieder die Gotthardstrecke zurückfahren d.h. nach Savona oder wenigstens Livorno oder Nizza übersetzen.
    Wir sind schon öfter in dieser Zeit auf Korsika gewesen und mir kommt vor, man hätte (auch frühzeitig) schon erheblich mehr Verbindungen zur Auswahl gehabt.


    Kennt jemand die Gepflogenheiten, wird der Fahrplan für Oktober noch ergänzt?


    VG und besten Dank im vorraus,
    Martin