Beiträge von flachlandtiroler

    Hallo Felix,


    inwieweit hat es piucore jetzt geholfen, dass Du eine andere Diskussion mit Eskalationspotenzial angezettelt hast... ::,,II8

    --

    Ich bin selber nicht gegen Wildzelten, vorallem nicht gegen dessen pauschale Verteufelung; aber wer Meinungsfreiheit einfordert, muss auch die "Moralapostel" gelten lassen bzw. ertragen.

    In heutigen Zeiten von Zensur und "Lügenpresse" muss man ja froh sein, dass man überhaupt noch *miteinander* diskutiert. Respektvoller Umgang mit Andersdenkenden ist auch in einem Forum wichtig.


    Grüße, Martin

    Wären also im Thread zu belassen all die Beiträge zum Titel des Threads, und für die anderen Beiträge könnte ich mir einen Thread mit Namen "Offroad auf Korsika" vorstellen? Was meint ihr?

    Wie so oft ist es nicht so digital, wie eine Umfrage es glauben machen will...


    Ich bin dafür, das Thema OR aus diesem Faden herauszuhalten.


    Ich bin dafür, das Thema vollständig aus dem Forum herauszuhalten.

    Da letzteres vielleicht ein kleines bisschen intolerant erscheinen könnte w00t :

    Gebt dem Belgier doch seine Spielwiese in Gestalt eines eigenen Fadens. Je versteckter, desto besser... oder anders gesagt:

    Je mehr Öffentlichkeit dieses Thema hier beansprucht, desto mehr wird man seinerseits zu Meinungsäußerungen verleitet. Auswirkung auf das Diskussionsklima hier ist ja bekannt.

    Um nochwas zu den vermuteten Preisteigerungen beizutragen, unsere bevorzugte Destination in den Herbstferien (also quasi Null-Saison...) nimmt gegenüber vor vier, fünf Jahren fast das Doppelte. Wir sind mal mit 30€/Tag für ein T2 angefangen (Mitte Oktober, wohlgemerkt), vor zwei Jahren haben wir AFAIR 38€ bezahlt. Jetzt sind es 65€. In der Hauptsaison das Doppelte.


    Ein anderes, privat geführtes schönes Quartier ist gar komplett von der Erdoberfläche verschwunden. In der guten Lage haben wir im September (also Zwischensaison) AFAIR etwa 100€/Tag für ein großes T3 (drei Schlafzimmer) bezahlt.

    Dort hat wer einen Komplex mit Luxusappartments gebaut. Würde die Suiten als kleine T3 einstufen (Kinder- und Elternschlafzimmer, 4 Personen), Kostenpunkt pro Woche: 1900 Euro -- am Ende der Saison, wohlgemerkt! Hauptsaison: Das Doppelte... also deutlich über fünfhundert Euro am Tag w00t


    Meine Theorie ist, dass mit dem steigenden Aufkommen von Flugverbindungen eben auch der reiche, bequeme Gast eine Chance bekommen soll. Für Betuchte war Korsika bislang zu unsicher, die Anreise zu stressig & zu lang, es hat verhältnismäßig wenige richtig gute Hotels, die Strassen zu schlecht für die eigene Limousine etc.

    der Titel des Threads ist vielleicht etwas misslungen ... ich vermute mal: er fragte nicht nach den AA?

    Ich habe beim Threadstarter um die Erlaubnis zur Abänderung nachgefragt.


    Meine LG aus Delirium

    Ernest

    *g*


    Ich bin erklärter Gegner der grassierenden "political correctness" und daher gegen eine Änderung.

    Die einen finden es witzig und für die anderen ist halt derjenige, der sich auf Kosten der Alkoholkranken lustig macht der Buhmann.

    So what?


    Grüße, Martin

    Welche Route hast du denn markiert? Ich bin vom Forsthaus Tartagine die übliche Piste auf der anderen Talseite ein Stück lang und dann die vor ein paar Jahren geschlagene Forstpiste zu einem Rücken hoch, diesen höher und dann zu einem überraschend auftauchenden Bergeriegelände. Da waren ein paar Steinmännchen zu finden. Danach gings aber nur noch wild durchs Gelände. Hat man einmal das riesige Erlenkar erreicht braucht es keine Markierungen mehr.

    Im Prinzip das was Du beschrieben hast, wobei ich soweit möglich am Nordostgrat geblieben bin.

    Allerdings ist die Begehung schon rund zehn Jahre her, daher würde ich nicht mehr unbedingt mit den Steinmännchen von damals planen ;-)

    Mal als Beispiel der Monte Grosso

    oh ja...

    Man kann ja das Frintogna-Tal bis zum P.402 hochfahren, dann bleiben nur noch 1550 Höhenmeter. Allerdings muss ich sagen, der Weg ist zumindest für jemanden, der wie ich bei sowas regelmäßig bereits vor der Dämmerung losläuft, nicht besonders einfach zu finden. Bei ungefähr 700m hört der Karrenweg auf (dort rostet ein Caterpillar vor sich hin...) und nochmal eine halbe Stunde weiter wird es dann zumindest in der Dämmerung diffus.


    IMHO noch besseres Beispiel, sozusagen der korsische "Pol der Unzugünglichkeit": Monte Padru vom Forsthaus Tartaigne Melaja. 1700 Höhenmeter zuzüglich einiger Gegensteigungen, absolut marginale Begehungsspuren (ich hab' damals gefühlt Unmengen von Steinmännern errichtet, um wenigstens wieder zurück zu finden). Eigentlich wollte ich damals auch noch weiter zur Cima Statoghia, aber die Aussicht sich von dort wieder hinunter zu finden ins Tartaigne-Tal...


    Paar Fotos: https://www.summitpost.org/monte-padro/201776

    island66 , du hast recht, ich bin ein schlechtes vorbild.

    Ich würde da schon differenzieren:

    Natürlich findet Biwakieren auf Bergtouren in einer Grau- oder (hier: PNRC) Verbotszone statt.

    Aber wer sich dabei nach landläufigen Maßstäben korrekt verhält, bleibt schlicht unsichtbar und kann deshalb auch kein Vorbild sein.

    Damit meine ich sowohl dezentes Verhalten, Beseitigen *aller* Hinterlassenschaften -im Zweifel auch des Mülls von anderen!- als auch die Wahl eines unauffälligen Platzes zu einer entsprechenden Uhrzeit.

    Insofern finde ich es sehr unfair, piucore da mit einer korsischen Horde zu vergleichen, die sich nach allen landläufigen Maßstäben daneben benimmt.

    Die Pietra Piana Hütte liegt am GR20 und zumindest die Übernachtung in der Hütte muss reserviert werden.

    Zelten sollte so gehen.

    Wir waren recht überrascht, da Ende Mai schon so viele Übernachtungsgäste vorzufinden; uns das war lange vor dem gegenwärtigen Pauschaltrekking-Boom am GR20.

    hat vielleicht jemand eine Wanderroute für den Monte Tretorre bei Guagno? Würde dort gerne eine Familienwanderung (Kinder 12+16) mit Hund machen also kein Klettersteig o. ä.. gerne mit Biwakieren

    Ich musste erstmal auf der Karte suchen. Tatsächlich haben wir auch mal eine Zweitages-Familienwanderung ab Guagno gemacht, hoch zur Pietra Piana Hütte (die haben auch Leihzelte) und auf den Monte Rotondo. Genialer Aussichtsberg!

    Von Guagno kann man noch bis etwa 900m hinauf weiter fahren; das Tal des Grosso ist dann recht urtümlich und der Pfad wird wohl nicht soo oft begangen -- so schien es damals. Bis zu einer Bergerie relativ kommoder Anstieg, zur Bocca Manganello dann steiler, aber untechnisch. Hinter der Scharte lagen seinerzeit (Ende Mai) noch Schneereste. Gesamt vielleicht 4h zur Hütte.

    Der Aufstieg zum Rotondo lohnt sich auch alleine für den Bellebonne-See (gute Pfad, etwas mehr als eine Stunde); danach wird es weglos, geröllig und zum Schluß sind paar Felsstufen kletternd zu überwinden (1. Grad, nicht ausgesetzt). Am Gipfel ist auch noch eine Unterstandshütte und die Rundsicht ist wohl die beste auf der Insel...

    Der GR20 ist hervorragend markiert und man könnte hn sicherlich ohne jede Karte laufen. Angesichts von Unvorhergesehenheiten, zusätzlich Gipfelwünschen etc. würde ich mir aber zumindest 50.000er Karten zur Übersicht mitnehmen -- sollte mit maximal 2 Blättern möglich sein. Außerdem sieht man dann auch, was man sieht ;-)


    Grüße, Martin

    Da möchte ich mal hinzufügen, dass diese Etappe dank des Rückbaus der Sicherungen jetzt wahrscheinlich eine ernsthafte Klettertour ist und nichts mehr mit dem GR20 zu tun hat. Der GR20 umgeht den Cirque de Solitude und führt stattdessen von Haut Asco quasi über die Schulter des Monte Cinto zur Ref. Tighiettu. Das ist zwar etwas länger, aber eben normales GR20 Terrain und entsprechend markiert.

    Der Cirque de Solitude ist nicht mehr markiert und bleibt alpinen Bergsteigern vorbehalten, die das nach wie vor vorhandene Restrisiko Steinschlag auf sich nehmen wollen.


    (Nur damit das hier nicht ohne Kontext steht...)

    Wenn man es zeitlich koordiniert bekäme (!), vom Zug in (oder Camp Raffali) gleich ins Taxi zu hüpfen und bis zum Forsthaus zu fahren... dann kann man am nächsten Tag eigentlich sogar schon bis Haut Asco laufen.

    Nota bene, für einen verkürzten Einstieg in den Nordteil braucht es richtig gute Kondition:

    2. Tag Forsthaus - Haut Asco wären 1450Hm rauf und 550Hm runter

    3. Tag Haut Asco - Ballone ±1200...1300Hm

    Mit Gepäck ist das schon nicht wenig für den Anfang.


    Grüße, Martin

    Wie Martin meinte, Einstieg in Bonifatu ist ein Tag, Bavella muss ich widersprechen, da spart man nichts, der Bus fährt nur Richtung Quenza etc nicht nach Solenzara.

    Naja, als weibliche Einzelperson würde ich mir gute Chancen ausrechnen, runter nach Solenzara nicht auf einen Bus warten zu müssen ;-)


    Grüße, Martin

    Man kann sowohl im Norden direkt vom Foret de Bonifatio einsteigen ("spart" 1,5 Etappen) oder im Süden am Col de Bavella aussteigen (spart gut eine Etappe).

    Oder in der Mitte in Vizzavona in den Zug steigen, wenn man deutlich schon hinter dem Plan ist.


    Insgesamt geht es wenn alles passt schon in 12-13 Tagen zuzüglich den Transfers (also nochmal 1-2 Tage). Wer von Flughafen zu Flughafen nur 15 Tage hat, muss sich also sicher sein, dass es bei ihm "passt", also auch mal eine wg. Wetter verkürzte oder abgebrochene Etappe wieder herausholen.

    Normal würde ich diese 12 oder 13 Etappen alle für sehr machbar halten. Insofern ist die Ursprungsfrage, wo denn die passenden Hütten wären mir unverständlich. Am Ende jeder Etappe steht eine Hütte...


    Wenn jemand noch nie auf Korsika war, würde ich aber grundsätzlich schon immer drei Wochen planen und mir auch mal die Küste ansehen! Auf dem GR20 bekommt man die Städte, das Meer u.v.a.m. nur durch das Fernglas zu sehen.


    Grüße, Martin

    Hallo Henning,


    bin mir nicht sicher, ob Dir der Unterschied zwischen Alpen und korsischem Gebirge bewusst ist:

    Was in den Alpen so als "Hütte" tituliert wird ist ja im Grunde quasi ein Hotel.

    "Almhütte" liegt dann so zwischen Gasthaus und (solider) Blockhütte.

    Heuschober ist die kleine Bauweise davon.


    Auf Korsika sind selbst die offiziellen Übernachtungshütten (Gîtes; oder vom Parc Naturel Regional Corse, also bspw. die am GR20) klapprige Primitvbauten mit ohne Komfort. Fließend Wasser in kleinen Nebenbauten, die außerhalb der Bewartungszeiten abgesperrt werden; sonst im Bach.

    "Almhütte" übersetzt sich zu Bergerie, die schauen ähnlich aus bis runter zu primitiven (Schweine-) Ställen.

    Dagegen ist der alpine Heuschober ein Luxuspalast.


    M.W.n. gibt es auch sowas wie Chalet-Suche, Hüttenfinder o.ä. nicht.

    Trotzdem könnten man in den normalen Übernachtungportalen sicher was "rustikales" finden, Stichworte "a la ferme", location rustique, gîtes en corse o.ä.



    Grüße, Martin

    Das 2. Bild "Col di Serra Pianella.jpg" zeigt mutmaßlich den Capu Biancu im Hintergrund, richtig?

    So schaut's da aus der Nähe aus:



    und so, wenn der Berg nicht mehr im Weg steht ;-)


    Sorry für's offtopic, ich kann auch nicht sagen ob die Cabane offen ist. Aber die Folgediskussion finde ich sehr interessant!


    Grüße, Martin

    Wetter ist normal ruhig und von den Temperaturen her sehr angenehm. Einzelne Wetterereignisse sind aber möglich, so dass es auch mal einen Tag schauern kann. Und bei Mistwetter sind die Möglichkeiten auf Korsika ja nicht so üppig wie bspw. auf einer Nordseeinsel. Badetemperaturen super, in den Bächern auch noch ok.


    Daher haben die meisten Campings im Oktober schon zu, ab November wohl nahezu alle. Die Läden in waren immer noch offen (wir waren öfter in den Herbstferien in der Balagne). In Algajola ging das soweit, dass sich die Infrastruktur deutlich an den deutschen Schulferien orientiert hat.


    Zum Wandern ist Anfang Oktober perfekt, es ist ruhig in den Bergen (Anfahrt, Parkplätze, Tierbeobachtung...), im Ggs. zum Frühling der Schnee weg und die Temperaturen durchweg angenehm. Klare Sicht, wenig Gewitterneigung u.a.m.


    Zum draußen Sitzen abends ist allerdings ein Pullover anzuraten, idealerweise auch ein geschützter Balkon (Loggia). In der Balagne hat es öfter Nordwest-Wind, bei den Surfern sehr beliebt aber abends halt dann nicht mehr T-Shirt-tauglich.

    OT:

    Soll die Löschung des Accounts eine Löschung sämtlicher Beiträge einschließen?

    Wer einen Beitrag schreibt, überläßt diesen Inhalt der Community.

    Ich finde Foren, die sämtliche Beiträge nach Aufforderung löschen mies.

    Was nach dem Weggang von Nutzern bleibt ist dann ein Lückentext, Schweizer Käse sozusagen.


    Es ist selbstverständlich und mittlerweile ja auch Recht, die Nutzerdaten zu löschen.

    Aber das gilt nicht für die Inhalte. Wer etwas schreibt, sollte auch dazu stehen.

    Noch'n bisschen Senf von mir dazu:

    @Hafen

    Im Bezug auf sauber-sicher-ruhig finde ich Savona am besten.

    Wenn man noch irgendwo bummeln möchte, also früh vor der Abfahrt da ist, drängt sich Nizza auf (ok., nicht aus Bayern kommend).


    @Boarden

    Am besten eine fertige Reisetasche als Bordgepäck, im Parkdeck ist es sehr eng (kann sein man bekommt nicht mehr alle Türen auf...) und oft auch was hektisch.


    @Kabine

    Außenkabine ist komfortabel für 4. Die Dusche ist wie wohl üblich bisschen eng aber sonst sehr zu empfehlen.

    Mag sein die Innenkabinen sind kleiner oder wirken zumindest enger...

    Nachfähre würde ich hauptsächlich bei der Rückreise nehmen. Hin finde ich gerade mit Kindern & im Sommer nachts fahren und Frühfähre praktisch. Wenn ihr ein konkretes Zwischenziel habt, nehmt auch hin die Nachtfähre; aber ohne dem verbringt man dann doch typisch den Großteil des Tages im Auto auf Nebenstrecken...