Beiträge von guri

    Lohnt sich eine Überfahrt für 4 Tage?

    Also ich habe 2011 meine Eltern mit einer etwas ungewöhnlichen Anfahrt in die Aquitaine überrascht.


    1. Tag: über Ulm, Bregenz, San Bernardino (Pass) nach Cannobio am Lago Maggiore. Dort Mittagspause eingelegt. Danach Weiterfahrt nach Livorno.

    Abendfähre von Livorno nach Bastia. Ankunft in Bastia nach 23 Uhr. In der Nacht noch "die Seite gewechselt" und in St. Florent im vorgebuchten Hotel übernachtet.


    2. Tag: nach dem Frühstück über Corte, Restonica, Zonza, Bavella, Porto-Vecchio nach Bonifacio gefahren, dort einen schönen Abend in der Altstadt verbracht und im wiederum vorgebuchten Hotel übernachtet.


    3. Tag: nach dem Frühstück über Sartène, Campomoro, Propriano, Olmeto, Porto-Pollo, Coti-Chiavari nach Ajaccio gefahren und dort die Nachtfähre nach Toulon genommen.


    4. Tag: in einem Vorort von Toulon schön gefrühstückt und dann mit einem kurzen Abstecher nach Carcassonne über Toulouse an den Atlantik gewechselt.


    Diese 4 Tage waren trotz der vielen Kilometer sehr schön und intensiv. Für meine Eltern war das einer der letzten gemeinsamen Urlaube und sie waren noch nie zuvor auf einer Fähre und kannten Korsika überhaupt noch nicht. Inzwischen ist meine Mutter ja verstorben, mein Vater nimmt aber immer mal wieder das Fotobuch in die Hand, das nach diesen 4 Tagen entstanden ist.


    Ich kann solche "verrückten" Touren nur empfehlen. Natürlich nur wenn die Überfahrten auch bezahlbar sind. Bei uns war es Ende September in der Nebensaison, Hotels und Fähre wirklich günstig.


       

    Also bei der Fantastic von GNV (nach Sizilien) gibt es für die Fuß-an-Bord-Geher eine Rolltreppe wie im Kaufhaus. Ich meine so etwas auch in zumindest einer der Mega Express Fähren gesehen zu haben.

    Bei den guten alten Corsica Victoria/Marina müssen Fußgänger wohl sicherlich über die Autorampe ein- und aussteigen.

    Nicht, dass das jetzt so rüber kommt, dass ich nicht auch etwas gegen die Klimaveränderung tun möchte. Aber ich frage mich schon länger warum alle nur auf den PKWs rumhacken? Bei LKWs, Kleintransportern und auch der riesigen Wohnmobilbranche gibt es außer Diesel mit AdBlue praktisch noch keine Ansätze für alternative Antriebe.


    Auf der diesjährigen CMT konnte man sehen, dass die Branche immer noch fast ausschließlich auf den Diesel setzt. Und so ein Wohnmobil wird in der Regel nicht nach 3 Jahren wieder verkauft. Sollte also irgendwann eine alternative Antriebslösung in Sicht kommen dauert es trotzdem noch viele Jahre bis sich das in den Statistiken merkbar messen lässt.


    Autos wurden in den vergangenen 100 Jahren mit Verbrennumgsmotoren gebaut weil man auch mit dem längsten Kabel am eMotor nicht wirklich weit kommt. Und die Akkutechnologie ist hoch umstritten. Warum setzt man dann nicht auch mal dort an wo sich ein Produkt nicht fortbewegt? In Deutschland hat immer noch praktisch jedes Haus einen eigenen Brenner um es zu beheizen. Warum arbeitet unsere Politik hier nicht schon lange an modernen Lösungen um mit umweltfreundlicher Technologie mit einem Heizkraftwerk ganze Dörfer und Städte zu beheizen?


    Beispiele dazu gibt es schon wie zum Beispiel: http://root.kuglers.eu/Bioenergiedorf-Breitenbrunn_de/


    Dort arbeitet man ausschließlich mit Altholz. Aber heute ist doch so viel alternativ möglich.

    Ein nicht zu verachtenter Faktor ist auch der Preis. Wir reden ja hier von einem Kleinwagen. Was würde denn ein familientaugliches Auto (gibts das?) kosten?

    Man kommt ja als fernsehender Bürger momentan nicht darum herum sich die Audi Werbung für den neuen eTron anzusehen.


    Die Preisliste fängt hier bei stolzen 79.900 Euro an - besagte Preisliste umfasst aber insgesamt 84 Seiten mit schier unendlichen Möglichkeiten, die das Auto schnell auf 100.000 Euro und mehr bringen können.


    Welche Familie kann sich denn das leisten? Und man kann ja auch nicht davon ausgehen, dass man so ein Auto mehr als 10 Jahre fahren kann. Bis dahin hat die Technik sich ja schon 10 Mal selbst überholt. Einen reellen Wiederverkaufswert kann man nach 10 Jahren daher sicher auch vergessen.


    Von dem was Renault in der ZOE Klasse geschafft hat sind wir bei den familientauglichen Autos noch meilenweit entfernt.

    In den Mittelgebirgen und in den Alpen bräuchte ich sie nicht.

    Hütten mit Schnellladestationen? Nein danke.

    Hallo Bobby,


    das ist glaube ich nicht unbedingt nur eine Frage eBike oder non eBike. Überall wo Tourismus zu Massentourismus wird gibt es irgendwann Probleme. Vor 10/20 Jahren spielte die Sommersaison in den Alpen noch eine untergeordnete Rolle und viele Hotels öffneten erst gar nicht. Dann wurde das Thema MTB von den Tourismusverbänden ganz bewusst forciert, alle Wintersportorte suchten sich Partner aus der Fahrradindustrie etc. etc. Das aufkommende Thema eMTB hat denen natürlich auch in die Karten gespielt.


    Man muss aber auch einmal die Wintersaison mit den unzähligen Ski-Touristen dagegen spiegeln. Grausame Vorstellung, wenn man sich im Sommer mit dem Bike am Lift anstellen müsste um sich dann mit tausenden Anderen ohne Rücksicht auf Verluste die Hänge herunter zu stürzen.


    Auch wenn es jetzt schon viele eMTB Fahrer gibt, sind wir davon Gott sei Dank noch weit entfernt.

    Ich würde mal sagen, hannes99 ist ein Troll. Da hilft nur ignorieren.

    Hallo Volker,


    ich wollte mich (und ich glaube der Rest vom Team denkt ähnlich) durch meinen Beitrag auf jeden Fall von diesem Beitrag distanzieren.


    hannes99 ist ja schon seit 2015 im Forum aktiv und bisher sind mir keine Beiträge negativ aufgefallen. Ich meine eine gewisse Ironie zwischen den Zeilen lesen zu können. Evtl. kann er uns ja noch einmal aufklären.

    Auf E-Mountain-Bikes hat Mutter Erde ungefähr genauso ungeduldig gewartet, wie auf Sauerstoffflaschen am Mount Everest.

    Auch 100 % subjektive Meinung; und ich fahre auch gerne und viel mit dem Auto, wenn ich auf der Insel bin. Habe beruflich aber auch mit eBikes zu tun. n///briid


    Wenn ich mir mal vorstelle wie viele Touristen jedes Jahr per Flugzeug auf die Insel kommen um dann mit einem der unzähligen Mietwagen tausende von Kilometern zurück zu legen dann finde ich die Idee, die Insel über 500km mit dem eBike zu erkunden eigentlich sehr interessant. Und wenn das noch auf vordefinierten Wegen erfolgt und nicht planlos durch die Macchia geprügelt wird ist das doch eine tolle Alternative zum Mietwagen. Wenn es dazu noch eine Infrastruktur für Ladestationen gibt umso besser.


    Die Gefahr, dass das gleich zu einem eBike Jakobsweg wird ist wohl eher gering. Auf über 500 km verteilt sich das sicherlich besser als der tägliche Mietwagen-Stau vor Porto-Vecchio. §"!((

    Ach ja, der Beitrag von hannes99 verstößt meiner Ansicht nach gegen unsere Nutzungsbedingungen. Durch fehlende Smilies kann ich keinerlei "Ironie" in dem Beitrag erkennen und muss daher davon ausgehen, dass alles ehrlich so gemeint ist. Wenn die geschilderten Aktionen so geschehen sind dann handelt es sich um Verstöße gegen das Gesetz; wenn nicht dann ist der gesamte Beitrag eine bewusste Provokation. Beides in unserem Forum nicht erwünscht!


    Zitat

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    Zudem gibt es ja die Möglichkeite Grundstücksbesitzer oder z.B. die "Schäfer" zu fragen ob man auf deren Grundstück stehen darf.

    Wer sich die Freiheit nimmt zu stehen wo man sollte sich auch die Freiheit nehmen einfach um Erlaubnis zu fragen

    Das ist glaube ich der Punkt.


    Wobei da natürlich oft das Sprachproblem dazu kommt.

    Wie Maronenpeter ja geschrieben hat sind die Korsen ja durchwegs nette und freundliche Leute. Ich glaube wenn man da auf einen Bauernhof fährt und nachfragt ob man auf dem Grundstück übernachten darf, wird einem in mehr als 90% der Fälle geholfen. Wahrscheinlich wird man dann noch auf einen Rotwein eingeladen und bekommt am nächsten Tag noch Milch, Eier und frische Tomaten zugesteckt.


    Übrigens ist mir auf Martins neuer Campingplatzseite aufgefallen, dass es auf der Insel inzwischen recht viele "Camping a la ferme" Möglichkeiten gibt. Ich denke, dass man auf vielen dieser Plätze auch im Winter aufgenommen wird.

    Die Waffengesetze wurden in den letzten Jahren/Jahrzehnten auch deutlich verschärft. In den 80iger Jahren konnte man selbst als Deutscher nur mit einem Personalausweis z.B. ein Kleinkalibergewehr K. 22 LR kaufen. Der Waffenhändler hat die Daten aus dem Perso und Infos zur Waffe mit Nummer in ein großes Buch geschrieben, das wars.


    Passende Munition konnte man in jedem Anglerbedarfsgeschäft frei kaufen.


    Waffen, die zu dieser Zeit verkauft wurden sind praktisch alle noch im Umlauf. Ein inzwischen verstorbener Freund von mir (auch Deutscher) hat damals ein 22er KK gekauft und einige Jahre später mit nach D genommen. Das Teil hat sich nach seinem Ableben irgendjemand unter den Nagel gerissen und schlummert wohl noch in irgendeinem Kleiderschrank in Deutschland.

    aber ich hätte gerne 3-4 positive Antworten dazu hier im Thread.

    Also ich würde es als Positiv empfinden Teemitrum wenn Du die Geschichte hier aufteilen würdest.


    Es spricht ja nichts dagegen wenn man an anderer Stelle im Forum über Gefahren im Internet diskutieren könnte, mit authentischen Genüssen hat das hier wirklich nichts mehr zu tun. Obwohl ich daran durch meine Antwort oben ja auch nicht ganz unschuldig bin.


    Es würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Ihr das Kriegsbeil wieder begraben würdet. Es ist völlig unnötig sich ausgerechnet an diesem Ort, der ja zur Vorbereitung der schönsten Zeit im Jahr dienen soll, über solche Themen zu streiten.

    Hallo Sabine, ich glaube, dass das schon lange überholt ist. Die gesamten Wälder im südlichen Frankreich sind inzwischen in Risiko-Zonen eingeordnet, die genau definieren wo gebaut werden darf, wo spezielle technische Voraussetzungen für den Bau eines Hauses zu treffen sind und wo wegen Brandgefahr das Bauen kpl. verboten ist. Selbst wenn sich durch einen Brand die Voraussetzungen ändern kann das Grundstück nicht einfach so in eine andere Zone einsortiert werden.


    Zweitens weisen die Gemeinden seit einigen Jahren spezielle Baugebiete aus, sogenannte "Lotissements". Wenn es in diesen Gebieten noch freie Bauplätze gibt ist es praktisch unmöglich in einer nicht als Bauplatz ausgewiesenen Zone eine Baugenehmigung zu bekommen.


    Eine interessante PDF Datei zum Thema Bauen in Risikozonen gibt es hier: http://www.vegetal-e.com/fichi…obatbdm-v1_1491478287.pdf

    Ich möchte ja den Leuten von CT nichts böses unterstellen; ist ja doch als seriös bekannt - aber wenn man die verschiedenen Links auf der verlinkten Seite anschaut stehen mir die Haare zu Berge. Beim einen Link werden eMail Adressen abgefragt und bei den folgenden Links kann man überprüfen ob seine Passwörter missbraucht oder geknackt wurden.


    Wenn man jetzt unterstellt, dass alle Seiten vom selben Urheber stammen dann braucht dieser nur noch die Eingaben mit Zeitraum und IP Adresse vergleichen und die Mailadresse mit den Passwörtern zusammenzubringen und schon ist Missbrauch Tür und Tor geöffnet.


    Wenn man verschiedene dieser Abfragen machen möchte dann würde ich das zumindest zu verschiedenen Zeiten und von verschiedenen IP Quellen aus tun.

    Hallo Zusammen,


    bevor ich meine Empfehlung abgegeben habe, habe ich mir gestern mal die Hotelpreise für Anfang August angesehen. Raum Lindau, Bregenz, bei Basel und weiter in der Schweiz und auch am Lago auf der italienischen Seite. Wenn man für Anfang August dort wirklich etwas für eine Nacht findet ist das richtig teuer. Deshalb meine Empfehlung bei Mulhouse ein "Handwerkerhotel" zu buchen. Die Zimmer sind sehr günstig und haben meistens ein Doppelbett und ein Hochbett quer darüber. Das Frühstück ist auch günstig und man kann auch spät in der Nacht über die Kreditkarte einchecken. Für eine Nacht geht das wenn man auch nicht zu viel erwarten sollte.

    Hallo Nicole,


    ich denke mal, dass Ihr von NRW aus über Karlsruhe - Basel fahrt. Da würde ich Euch empfehlen vor Basel in Richtung Frankreich abzubiegen und in Muhlhouse zu übernachten. Rund um die Autobahn gibt es dort mehrere günstige Übernachtungshotels wie Hotel F1, Ibis Budget und B&B. Das günstigste ist dabe das F1 Hotel. Frühstück kostet dort gerade Mal 3,50 Euro. Ibis Budget und B&B sind etwas teurer, haben aber die Dusche im Zimmer und sind etwas besser in Schuss.

    Am nächsten Früh einfach die Paar km zurück auf die Autobahn in Richtung Schweiz.

    Hallo wolfgang


    Ist zwar schon einige Tage her aber auch noch von mir alles Gute nachträglich!


    Bin zur Zeit aus beruflichen Gründen immer nur kurz im Forum um nachzusehen ob alles läuft. Mitgelesen habe ich dabei praktisch nicht.

    Hallo Jana,


    ich würde den U Caseddu nicht gleich verwerfen. Gerade für kleinere Kinder sind der seichte Strand direkt vor der Rezeption (zur Bucht von Porto Pollo hin) und die extrem flachen Bereiche mit großen Steinen und klarem Wasser vor dem Platz gut geeignet.


    Zum schönsten Strandabschnitt muss man den Campingplatz durch ein kleines Tor in Richtung Propriano verlassen und etwa 200-300 Meter über eine Kuhweide gehen. Man erreicht dann einen schönen Sandstrand, der innerhalb der ersten ca. 100 bis 200 Meter noch sehr seicht und sicher ist. Erst wenn man weiter in Richtung Propriano geht wird das Wasser am Strand schnell tiefer und die Strömungen sind dort für kleine Kinder nicht mehr geeignet.


    Ansonsten hat der Platz aber für kleine Kinder nichts spezielles zu bieten. Bin mir nicht mal sicher ob es einen Spielplatz gibt...


    Auf jeden Fall sind die abwechslungsreichen Strandabschnitte ein ganz natürlicher Abenteuerspielplatz, das Wasser ist rund um den Platz sehr flach und es gibt keine störende Straße weil der Platz ja auf einer Halbinsel liegt. Ich mag ihn.


    Übrigens bin ich der Meinung, dass genau im Bereich des Camping Cyrnos das Wasser tiefer und die Strömungen stärker werden. Da ist es am Caseddu ruhiger. Wenn man einen naturbelassenen, etwas wilden Platz sucht liegt man mit dem Cyrnos aber absolut richtig.


    Man kann auf Google Maps übrigens die verschiedenen Tiefen und Untergründe der Strandabschnitte ganz gut erkennen.

    https://www.google.com/maps/pl…m2!3d41.711055!4d8.796953

    Also hier im Südwesten (Departement Landes) hat man in der Sylvesternacht einige vereinzelte Böller aus weiter Entfernung gehört. Ich bin jetzt seit 1997 jedes Jahr an Sylvester hier gewesen und es hat sich in den ganzen Jahren nichts geändert. Feuerwerk spielt hier an diesem Abend keine Rolle.


    Teemitrum Es stimmt tatsächlich, dass es früher ganzjährig Feuerwerk zu kaufen gab. Dashat sich aber geändert. Heute gibt es nur die ganz harmlosen Kindersachen, die auch bei uns frei verkäuflich sind. Und im französischen Fernsehen haben sie letzte Woche gezeigt, dass jetzt die "Grenzfranzosen" nach Deutschland fahren um sich einzudecken. Und die Einfuhr nach F soll aktuell wirklich verboten sein.


    Ist so etwas "Verkehrte Welt". Früher wurde hier in F alles lockerer gesehen, inzwischen beneiden uns die Franzosen um unsere lockereren Regelungen.