Beiträge von guri

    Einfach eine Rundmail an alle Notare in einem Umkreis von x Kilometern um Tavera (Daten von der Website deren Link du geschickt hattest)? Oder was schlägst du vor (abgesehen davon, möglichst schnell französisch zu lernen)?

    Hallo Stella Maria . Da kommen wohl nur die Notare in Ajaccio in Frage. Das sind 7 Adressen. Wobei das Notariat ROMBALDI / FORT scheinbar in Verbindung mit TAVERA steht. Vielleicht dort auf gut Glück mal versuchen.


    Schriftlich bin ich auf Französisch auch nicht so stark. Ich nutze Google Übersetzer und formuliere dann die deutschen Sätze so oft um bis mir das französische Ergebnis am besten gefällt. Das sollte auch Dein Sohn hinbekommen.


    Viel Glück!

    Vereinsheim... das wäre ja spannend :thumbsupparty:


    Spaß beiseite:


    Stella Maria erst einmal danke für Deine Rückmeldung. Versuche auf jeden Fall herauszufinden bei welchem Notar die Unterlagen liegen!


    Ich habe 1984 in Frankreich ein Grundstück gekauft und wollte das vor 2 Jahren verkaufen. Der Notar, der vor einigen Jahren das damals zuständige Notariat übernommen hat, hat die Akte sofort gefunden und konnte innerhalb von wenigen Minuten über alles Auskunft erteilen.

    Wenn wir hier schon weiter über das Thema des anderen Threads reden, dann möchte ich nicht versäumen zu erwähnen, dass ich mich gestern sehr amüsiert habe. Im Fiat 500 Forum wird gerade in ähnlicher Weise nicht das Verhalten der Italiener zu Touristen sondern schlicht und einfach die Fahrweise der Italiener in Italien besprochen.


    Insgeheim habe ich schon für mich im anderen Thread beschlossen dieses Phänomen auf verschiedene Mentalitäten zurückzuführen.


    Ich möchte hier mal aus dem Fiat 500 Forum zitieren. Wie gesagt, es geht hier nicht um Korsika sondern um Italien. Der Beitrag hätte aber auch von einem unserer alten Hasen stammen können:


    Zitat

    Italienische Verhältnisse sind in meinen Augen die entspanntesten was den Straßenverkehr angeht. Man muss dieses andere Spiel nur verinnerlichen und mitspielen. Italiener mögen im Straßenverkehr keinen Stillstand. Ob langsam oder schnell unterwegs spielt eine untergeordnete Rolle, hauptsache es rollt. Und wenn du beispielsweise am Kreisverkehr zögerst weil du überlegts "fährt der drinnen befindliche jetzt volle Kanne durch oder lässt er mich ggf. rein" dann hast du schon verloren. Italiener fahren immer alle zuerst.....passen aber aufeineander auf. Das heißt wie im Beispiel Kreisverkehr nicht warten bis er leer ist und dann reinfahren, sondern einfach in jede passenden Lücke reinschnipsen und mitrollen. Und sollte die Lücke nicht 100% ausreichen lässt der Italiener sie dir durch ein geringes abbremsen so groß das es passt. Gleiches Prinzip Zebrastrefen. In D gilt als Fußgänger hast du am Wegesrand anzuhalten und zu signalisieren das du rüber willst. Daraufhin hat der Autofahrer die Pflicht anzuhalten und dich gewähren zu lassen. In Italien ist das anders. Beispiel Rom 3spuriger Kreisverker mit mehreren umliegenden Zebrastreifen um den in der mitte liegenden Park und U-bahnstation zu erreichen. Wenn du dort an den Zebrastreifen rantritts und wartest das der Autofahrer dann anhält hast du in Italien schlechte Karten. Du musst so wie du angelaufen kommst einfach auf den Zebrastreifen laufen.....die machen für dich alle eine Vollbremsung und lassen dich rüber....ohne Hupen ohne meckern ohne alles. Das ist eben in Italien so, man muss es sich verinnerlichen und eben auch die Angst ablegen das man überfahren oder in einen Unfall verwickelt werden könnte. "German Correctnes" und ein zu vorrischtiges Handeln im Sinne "ich befinde mich hier im Ausland und möchte nichts falsch machen" bringt in dem Falle überhaupt nichts und führt dazu das du am Ende der "Verlierer" in dem Spiel bist und für dich egoistisch wirkt.

    Was den Egoismus im Straßenverlehr betrifft sind einzig die Deutschen die größten Player in dem Bereich. Deswegen leitet man die Annahme auch fehl das es bei anderen so ist. Wenn der Großteil unserer Bevölkerung mal etwas entspannter wäre und nicht immer nur ans eigene Wohl/Interesse denken würde, siehe Überholen des 500er obwohl es gar keinen Grund gibt, dann wären wir allesamt viel entspannter und das spiegelt die italienische Leidenschaft rundum wieder. Das la dolce Vita ist eben diese etwas ignorante Gelassenheit. Sie ignorieren sich nicht gegenseitig, ganz im Gegenteil, sonderen einfach nur die zu vielen Regeln des Alltags und genießen dadurch die Gemeinschaft. [IMG:https://www.500forum.de/wcf/images/smilies/thumbsup.png

    Da müssen wir Deutsche noch viel lernen diesbezüglich....mir eingeschlossen.

    Ein Foto, das nicht von Dir selbst stammt darf und durfte hier noch nie hochgeladen werden. Da achten wir sehr darauf.


    Wenn dann darf man nur Bilder und Beiträge verlinken bzw. über die Bildeinbettungsfunktion anzeigen. Das Bild bleibt dabei auf dem ursprünglichen Server stehen und wird bei uns nur eingebettet.

    gibt es sehr unterschiedliche Regelungen

    ich ärgere mich schon länger, dass es in meiner deutschen Gemeinde immer noch keine gelben Säcke bzw. gelbe Tonnen gibt. Wir haben einen relativ kleinen Wertstoffhof und dorthin soll jeder Bürger seinen Verpackungsmüll bringen. Es ist gut gedacht weil alles was sonst in den gelben Behältnissen landet soll nochmal in 6-8 verschiedene Wertstoffe aufgeteilt werden. Aber erstens ist Donnerstag Abends und Samstag Vormittag dort immer ein riesiges Verkehrschaos; keine Ahnung ob das umweltfreundlich ist wenn jeder mit seinem Auto seinen Müll wegfahren muss; und zweitens ist es trotzdem nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, der mitmacht. Bei den Anderen landet das dann eben alles im Restmüll. Und das ist oft nicht einmal Faulheit oder böse Absicht; nicht jeder hat ein Auto um auf den Wertstoffhof zu fahren.


    Ich lasse mir inzwischen gelbe Säcke von meinem Bruder mitbrigen, der sie dann gefüllt 250km quer durch Deutschland mit in seine Heimat transportiert um sie dort vor sein Haus zu stellen.


    Hier in Frankreich stehen große gelbe Tonnen bei vielen Sammelstellen, die keine begrenzten Öffnungszeiten haben und zumindest hier im dörflichen Bereich funktioniert das gut.

    Hallo,


    nachdem Eric den Spammer heute Nachmittag gesperrt hat habe ich eben die Beiträge und den Spammer gelöscht.


    Ich habe dabei auch 3 oder 4 Beiträge von Euch gelöscht, die sich nur auf den Spammer bezogen haben.

    Ich finde, dass Frankreich in den letzten Jahren große Fortschritte im Bezug auf die Mülltrennung gemacht hat. Es gibt viele frei zugängliche Entsorgungsstationen mit modernen und sauberen Kunststoff-Containern, die farblich markiert und gut beschriftet sind. Bei uns werden Glas, Kunststoffverpackungen, Papier/Kartonagen und Dosen getrennt gesammelt und regelmäßig geleert.


    Restmülltonnen stehen immer für mehrere Häuser als Gemeinschaftstonnen auf den Zufahrtsstraßen zur Verfügung. Diese waren früher immer brechend voll. Heute sind sie am Leerungstag oft nur halb gefüllt was darauf schließen lässt, dass die Leute ihren Müll jetzt auch wirklich trennen.


    Unsere Déchetterie ist auch super organisiert und die Mitarbeiter kompetent und hilfsbereit.


    Insgesamt ist das System hier in Frankreich besser organisiert als in meinem Heimatort in Deutschland.


    Was natürlich im Anschluß mit unserem Müll passiert kann ich auch nicht sagen.

    Vereinsheim? Nun mal ehrlich, wo soll es denn nun sein? Ich meine, ich muss schon wissen, wo ungefähr ich weitersuchen soll!

    Ich würde ja sofort mein Grundstück zur Verfügung stellen. Aber es ist leider in der anderen Ecke von Frankreich. Dafür gestern frisch gemäht.



    Zurück zum Thema. Wenn ich von unserem Haus aus zu diesem Grundstück fahre komme ich auch an einer Koppel vorbei wo einige vierbeinige Esel stehen. Vielleicht bleibe ich die Tage mal dort stehen und wir machen ein gemeinsames Selfie.

    Hallo Stella Maria ,


    grundsätzlich würde ich versuchen herauszufinden welches Notariat auf Korsika den Kauf damals abgewickelt hat. Den damaligen Notar wird es wohl nicht mehr geben aber in der Regel werden die gesammelten Unterlagen an einen Nachfolger weitergegeben, der sicherlich die Akte noch vorliegen hat. Evtl. ist bei diesem Notar auch eine Verfügung/Testament hinterlegt.


    Vielleicht hilft das: http://www.cr-corse.notaires.fr/search.php


    Ich habe gesehen, dass Du im Schwarzwald wohnst. Ich musste in einer notariellen Angelegenheit in Frankreich vor 2 Jahren in Abwesenheit eine Unterschrift leisten. Ich habe dazu Kontakt zum französischen Konsulat in Stuttgart aufgenommen. Hier habe ich innerhalb von 24 Stunden eine Antwort bekommen und wenige Tage später einen Termin für die Bestätigung meiner Unterschrift. Der Generalkonsul und seine Assistentin waren super freundlich und das Ganze war sogar komplett kostenlos. Obwohl die Bestätigung in 3 Ausfertigungen mit unzähligen Stempeln, Siegeln und Unterschriften ganz schön aufwendig war.


    Evtl. kann Dir dort rechtlich und in deutscher Sprache erst einmal ohne teuren Fachanwalt geholfen werden.


    Hier die Mailadresse unter der ich damals Kontakt hatte: info@consulfrance-stuttgart.org


    Viel Glück!

    Als ich vor 2 Jahren mein Grundstück in der Aquitaine verkaufen wollte (ist bisher nichts draus geworden) war ich gemeinsam mit dem potenziellen Käufer in der Mairie des Dorfs. Dort wurde uns mitgeteilt, dass auf meinem Blockhaus ein Bestandsschutz besteht und es die Möglichkeit gibt es über eine Baugenehmigung ca. 50% zu vergrößern.


    Da es sich aber um eine Zone Agricole handelt wäre es verboten ein Schwimmbad zu installieren und das betrifft auch die mobilen aufblasbaren Modelle.


    Es könnte also sein, dass das gemietete Ferienhaus auch über einen Bestandsschutz in einer Zone Agricole verfügt. Auf die Schnelle habe ich diesen Link mit Paragraphen gefunden: https://droitsurterrain.com/co…-zone-agricole-naturelle/


    Wahrscheinlicher ist es aber, dass der Vermieter einfach die hohe Wasserrechnung scheut. Wir haben an unserem Haus eine "Fosse septique" zur Wasserreinigung und zahlen nur für das Wasser und nicht für das Abwasser. In einem Lottissement bei Tyrosse am Strand gibt es eine Kanalisation. Dort ist der Wasserpreis doppelt so hoch wie bei uns. Um dort ein Schwimmbad zu füllen muss man auf der Mairie einen Antrag stellen. Es kommt dann jemand vorbei, der vor und nach der Befüllung den Wasserzähler abliest. Für die in dem Zeitraum entnommene Wassermenge bekommt man dann einen Sonderpreis ohne die Kosten für die Kanalisation.

    Na ja, das Thema ist ja nicht neu und wurde im Forum auch schon besprochen.


    August ist gleichzeitig Hauptsaison und auch schon fast das Ende der Saison. Klar werden da die Nerven dünner, das ist aber kein korsikaspezifisches Problem, das kann man überall beobachten.


    Ansonsten hat das Verhalten der Korsen gegenüber Touristen auch immer damit zu tun wie man sich selbst verhält und da helfen zugegebenerweise gute Sprachkenntnisse über manche Dinge hinweg. Ich versuche immer etwas mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, dann kommt häufig die Nachfrage woher man so gut französisch spricht und schon hat man ein Thema und wird beim nächsten Besuch oft schon als Stammkunde behandelt.


    Aber das funktioniert bedingt auch in Italien wo auch ich mich mit wenigen italienischen Brocken und Händen und Füßen unterhalten muss.


    Die Geschichte mit dem Spiegel ist mir vor vielen Jahren am Atlantik auch passiert. Aggressiv fahrender Motorradfahrer überholt mich im Ort und fährt fast ein Kind über den Haufen. Ich hupe und habe wohl auch einen Vogel gezeigt. Er lässt sich zurückfallen, gibt Gas und tritt mir mit dem Fuß den Spiegel kaputt. Sind halt Idioten, hat aber mit Korsika speziell nichts zu tun.

    Hallo Bernd. Schade da hätten wir uns hier bei uns ja mal treffen können.


    Wir haben heute eine Bekannte meines Vaters in Labenne besucht. Inzwischen auch weit über 80 Jahre alt. Unterwegs waren wieder viele Autofahrer deutlich langsamer als 80kmh unterwegs. Weil ich mich defensiv dahinter gehalten habe wurden wir 2 Mal recht gefährlich überholt.

    Hallo Zusammen,


    nachdem wir am Freitag und Samstag das erste Mal nach Einführung der Tempo 80 Regel einmal quer durch Frankreich gefahren sind möchte ich mal unsere Beobachtungen mitteilen.


    Die Franzosen fahren jetzt wieder so wie in den 80iger Jahren, nur in Zeitlupe :conduciendo:. Nachdem sich viele an die neue Regelung halten und oft sogar etwas langsamer als 80 fahren sind die anderen Autofahrer viel agressiver unterwegs. In den 80iger Jahren wurde in Frankreich ja noch auf Teufel komm raus überholt und jeder war ein kleiner Walter Röhrl. Mit Einführung der vielen Geschwindigkeitskontrollen in Verbindung mit drastischen Strafen wurden die Franzosen zu extrem braven Autofahrern, wenn ich mal einen überholt habe, hatte ich schon fast ein schlechtes Gewissen.


    Seit Jahren habe ich in Frankreich nicht mehr so viele aggressive Fahrverhalten gesehen wie am Samstag. Es wird extrem dicht aufgefahren, auch wie befürchtet von LKWs, und ohne Rücksicht auf Verluste an den unmöglichsten Stellen überholt. Da man durch die niedrigen Geschwindigkeiten auch mit hohen Gängen in niedrigeren Drehzahlen unterwegs ist ziehen die Autos beim Überholen auch nicht so schnell weg wie die Fahrer erwarten und dann geht es manchmal haarscharf gerade so aus... Spannend sind auch LKWs, die auf kleinen Landstraßen gleichzeitig an 4 oder 5 PKWs vorbei ziehen.


    Wenn das so bleibt möchte ich die Unfallstatistiken in den nächsten Jahren nicht sehen.

    Ich würde auch zur Gemeinde (mairie) gehen. In Frankreich haben auch die kleinsten Gemeinden meist noch ihre eigene Verwaltung, einen Bürgermeister und eine Gemeindesekretärin. Hier in unserem Dorf in der Aquitaine ist diese im Bezug auf die Besitzverhältnisse ein wandelndes Lexikon.