Beiträge von Giacchetto

    die Fähren von/nach Savona Anfang März finden nur wegen der korsischen Winterferien statt. Viele Kosten nutzen diese zwei Wochen Schulferien für einen Skiurlaub auf dem Festland. Und hier auf der Insel sind diese beiden Wochen die totesten Wochen des Jahres...viele kleinere Läden nehmen ihre "fermeture annuelle"

    Chriss70

    grosse Teile, die mit Spedition geliefert werden, da hat auch Amazon (.fr) oft ein Problem. Und: Speditionen liefern nur sehr ungern (sprich: nicht) in die Dörfer. Meistens nur an ein point relais in der Nähe einer Hauptstraße.

    Theoretisch könntest du die Sachen ja zu mir liefern lassen, das würde das Problem der zeitlichen Koordinierung lösen. Allerdings wohnen wir - wenn ich mich leise erinnere- nicht unbedingt in der gleichen Ecke. Und wenn das Zeug sperrig ist, bekomme ich das womöglich nicht von der Ebene bis zu uns hoch transportiert, und zu uns fährt definitiv keine Spedition...

    TomAC


    ich hatte heute morgen geschaut für CF ... gerade nochmal geschaut: Preis nahezu halbiert gegenüber heute morgen, für gleiche Strecke und gleiche Angaben.

    Jetzt versteh ich gar nichts mehr ... ::,,II8Damit wären CL und CF annähernd gleich teuer.


    Da ich aber nur mit dem Gedanken gespielt hatte... hier ist es auch schön !!! :Pparty:

    Aktuell sind die Preise generell extrem hoch.

    Ich hatte mir überlegt vielleicht im März oder April für ein paar kurze Tage aufs Festland zu fahren.

    Preise für 1 Person, Auto unter 5m, keine Kabine, tarif résident zwischen 280 und 350€...da bleibt nur ::,,II8 und leider :Pparty: auf der Insel bleiben

    der historische Transhzmance-Weg vom Galeria hinauf ins Niolu dürfte ja einigen von euch bekannt sein- Sein Herzstück, die Überquerung der Bocca di Capronale, ist ein Stück korsische Kulturgeschichte. Leider haben Naturgewalten, Erosion und Vernachlässigung diesem Weg schon seit Jahren zugesetzt. Bereits der viel zu früh verstorbene Hüttenwart des refuge Puscaghja, Dumé Fiori, hat schon früh auf die Notwendigkeit dringender Sanierungsmassnahmen hingewiesen.

    Anscheinend haben die Herbstunwetter massive weitere Schäden verursacht und eine Begehung des Weges sei inzwischen gefährlich geworden. Man unternimmt einen neuen Anlauf um diesen historischen Weg zu erhalten.


    Heute auf CNI dazu ein Artikel:

    Chemin de transhumance de Caprunale : patrimoine en danger
    Le chemin de la transhumance qui va de Mont’Estremu jusqu’au Niolu, en passant par le col de Caprunale et le gîte de Puscaghja, a subit d’énormes dégâts lors…
    www.corsenetinfos.corsica

    neuenbaumer

    Im Prinzip stimme ich dir zu, Bernd.

    Aber wenn ich geschrieben hätte: "ich lebe seit 20 Jahren auf Korsika und weiß von was ich schreibe..."

    ...dann kann das auch falsch ankommen: "nur weil der Typ dort lebt, glaubt er alles besser zu wissen und mir gute Ratschläge geben zu können"

    Solche Reaktionen sind mir hier im Forum schon öfter begegnet und ich war -schon länger her- ein paar Mal kurz davor mich hier zu verabschieden. Daher lehne ich mich diesbezüglich nicht immer gleich ganz weit aus dem Fenster.

    Und ich bleibe bei meinem Gefühl, daß der Threaderõffner mehr zustimmende Begeisterung erhofft hatte und als die nicht gleich kam, bereits enttäuscht war

    Weil wir versucht haben zu helfen, steigt der Mann aus?

    naja, vielleicht hatte Jonas ja unter "helfen" etwas anderes verstanden als unser doch recht deutlich thematisieren der zu erwartenden Schwierigkeiten. Vieles erscheint aus der Entfernung und mit dem Enthusiasmus eines möglichen Neuanfangs einfacher als es sich nachher vor Ort gestaltet.

    Prinzipiell klingt das angedachte Projekt ja durchaus spannend, allerdings muss ich Schorschi beistimmen wenn ersagt, daß es in Europa bestimmt Länder gibt, wo so etwas einfacher realisierbar sein dürfte.

    Jonas


    ein kleiner Tipp von mir: bevor du überhaupt daran denkst irgendetwas gewerbliches in Frankreich/Korsika anzufangen, solltest du dich dringend über die Voraussetzungen für ein "selbständigmachen" in Frankreich zu informieren.

    Mit einer einfachen Gewerbeanmeldung ist es meist nicht getan...für viele Berufe/Services/Dienstleistungen musst du einen entsprechenden Ausbildungsnachweis erbringen, ohne diesen ist eine Gewerbeanmeldung teilweise nicht möglich. Dann gilt es -möglichst vorab- die steuerlichen und vor allem auch sozialrechtlichen Bedingungen zu prüfen. Du findest dazu zwar eine ganze Reihe Informationen im Netz, aber die Besonderheiten "Ausländer in Frankreich" sind auch für EU-Bürger nicht so einfach zu durchschauen - und die bürokratische Sprache auch für des französisch mächtigen nicht immer deutlich.


    Und das Problem der Eigentumsverhältnisse hat Schorschi ja bereits angesprochen. Gerade in den Dörfern teilen sich oft viele (manchmal an die hundert) Erben als Erbengemeinschsft ein Haus. Für einen rechtsgültigen (!! immer über einen Notar) Verkauf müssen ALLE Erben zustimmen, etwas was so gut wie nie passiert... Gerade diese Besonderheit des hiesigen Erbrechts hat auch dazu geführt, daß so viele Häuser in den Dörfern leerstehen und verfallen. Und unterschätze nicht die Problematik in einem "abgelegenen Örtchen" etwas aufzuziehen, für das die einheimischen Korsen u.U. kein Verständnis haben....

    Ich sage nicht, daß das unmöglich ist...aber ganz sicher kannst du so etwas auf keinen Fall von D aus regeln, eine ich empfehle vorab eine längere Präsenz vor Ort, auch um mit deinen potentiellen, zukünftigen Nachbarn die ersten zarten Kontakte zu knüpfen.


    bonne courage

    Thomas

    Helen cinto hat hier:



    zu aktuellen Informationen des office de tourisme in Corte verlinkt. Man scheint sich schon jetzt -im Februar !!- auf die Tourismussaison vorbereiten zu wollen. Das erscheint mir ungewöhnlich früh .... :Pparty:



    Und tatsächlich werden dort auch die neuen -geplanten- Wege aufgelistet

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