Beiträge von neuenbaumer

    DAs was Jürgen in kurz geschrieben hat, habe ich parallel in lang geschrieben....


    Hallo,


    eines vorweg: Ich bin weder bei einer Fährgesellschaft angestellt noch in irgendeiner Weise daran beteiligt. Mir ist aber immer die zweite Seite wichtig.


    Ich möchte einmal für etwas mehr Verständnis werben.


    Covid-19 hat viele Unternehmen in die Pleite oder an den Rand derselben gebracht und die Auswirkungen dessen spüren wir tagtäglich.


    Unternehmen, wie auch die Fährgesellschaften, haben mitunter hohe laufende Kosten, die auch nicht plötzlich weg sind, wenn der Betrieb eingestellt werden muss, weil die Menschen nicht reisen dürfen. Zwar wird in dieser Zeit kein Schiffsdiesel verbraucht, dafür hat man aber evtl. zusätzliche Kosten durch Liegegebühren in Häfen etc. Die Personalkosten laufen sowieso die ganze Zeit weiter.


    Ich denke nicht, dass die Fährgesellschaften so dicke Finanzpolster haben, dass sie mal eben alle Tickets sofort zurückerstatten können. Es ist doch vermutlich eher so, dass das Geld, das Reisende im Januar für ihre Fährüberfahrt im Juni bezahlt haben, zu einem Teil schon für die Kosten der Fährfahrten, die bis zum Lockdown ausgeführt wurden, ausgegeben wurde. Darum werden doch auch für Zeiten mit geringer Auslastung Sonderpreise gemacht: Um kontinuierlich Geldeingänge zu haben, damit die fixen Kosten ohne große Kredite bezahlt werden können.


    Dann kommt plötzlich der Moment, an dem alles zum Stillstand kommt, es kann nicht gefahren werden, die Leute wollen ihr Geld sofort zurück und andere buchen nicht mehr für zukünftige Fahren, weil alles ungewiss ist. Das reißt eine große Lücke in die Verfügbarkeit an flüssigen Mitteln des Fährunternehmens, die Liquidität ist plötzlich weg. Da setzt man Prioritäten, denn mit zusätzlichen Krediten kann man kaum rechnen. Laufende Kosten werden bezahlt, die Rückerstattung der Tickest wird auf Eis gelegt. Man wird vermutlich nach und nach immer ein paar Erstattungen machen können, aber halt nicht alle sofort oder kurzfristig und das wird auch nicht für die sichtbar, die auf ihr Geld warten..


    Eigentlich müsste man auch Personal entlassen, tut das aber nicht, weil das Personal ja eigentlich eher aufgestockt werden sollte, um Rückabwicklungen, vor allen aber Kundenanfragen etc. bearbeiten zu können. Und es ist ja nicht so, dass jeder Kunde nur einmal anfragt (siehe oben), sondern immer wieder nachhakt, obwohl sein Fall mit Sicherheit bereits registriert ist und bearbeitet wird, wenn seine Zeit gekommen ist. Dieser Zeitpunkt wird aber immer weiter nach hinten geschoben, weil die vielfachen, gleichlautenden Anfragen derselben Kunden (selbst wenn man sie nicht beantwortet, muss man sie zumindest lesen, es könnte ja etwas Neues dabei sein), zusätzliche Zeit schlucken. Man hat es durch den Verzicht auf häufige Anfragen ein stückweit selbst in der Hand, dass es schneller geht.


    Das oben Geschriebene ist für jemanden, der noch nie tiefer in ein Unternehmen hereingeschaut hat, vermutlich schwierig nachzuvollziehen. Er sieht nur: Ich habe Geld bezahlt, dafür aber keine Leistung bekommen, ich will mein Geld schnell zurück. Der Rest ist ihm egal.


    Aber man will dennoch zukünftig wieder nach Korsika. Das geht aber nur, wenn das Fährunternehmen nicht in die Insolvenz geht, was es definitiv tut, wenn alle ihre Forderungen sofort ausgeglichen haben wollen. Und das kann ja wohl keiner wollen. Zudem würden dann wieder andere Leute, die jetzt für zukünftige Überfahrten bezahlt haben, ihr Geld verlieren.


    Kurz und gut: Habt Geduld und Verständnis. Beides sind Tugenden, die heute nicht mehr sehr hoch im Kurs stehen.


    Ich kann jeden verstehen, der seine Fährüberfahrt mit dem letzten Groschen (heute fünf Cent) bezahlt hat, dass er schnell sein Geld zurückhaben möchte, weil er es braucht und nicht entbehren kann. Ich habe jedoch die starke Vermutung, dass es den meisten Korsika-Reisenden nicht so gehen wird und für die habe ich das hier geschrieben.


    Und wenn ich 600€ erst in einem halben Jahr zurückbekomme, gehen mir vermutlich auch nur Zinsen von vielleicht 3€ durch die Lappen. Das wäre ein Betrag, den ich gerne für die Sicherheit einsetze, dass ich auch zukünftig nach Korsika fahren kann.


    Gruß


    Bernd


    P.S. Ich habe immer er/seine geschrieben. Es war alles auch für sie/es gemeint.

    Auf dem Foto von Andy @U Liamone kann man es recht gut erklären.

    Wenn ein, zwei größe Wellen bis hoch zum Schild spülen, sind das ganz schöne Wassermassen.

    Beim Zurücklaufen gewinnt das Wasser schnell an GEschwindigkeit, insbesondere im hinteren Bereich, wo es steiler zu sein scheint. Ein Schwimmer, der unten am Wellensaum steht oder vielliecht bis zu den Hüften im Wasser steht, schaut in der Regel Richtung Meer und merkt nicht, was da von hinten zurückläuft. Kommt dann der Umstand dazu, dass unter Wasser noch HInternisse sind (und das ist in Korsika im Westen sehr häufig der Fall) ,die das Wasser umspült, wird der Badende schnell von den Füßen geholt und mitgezogen.

    Mir ist das einmal am Atlantik passiert, als ich knietief im Wasser stand, und ich bin mit Ü85 sicher kein Leichtgewicht. Glücklicherweise ist aber im Wasser selbst dann kein Sog nach außen mehr gewesen und ich kam wieder hoch. Aber es hat meinen Blick dafür geschärft.

    Gruß

    Bernd

    Tragisch,

    als Hoppel kürzlich von herrlich hohen Wellen am Lozari-Strand schrieb, habe ich mir noch gedacht: "Oh, hohe Wellen, Westküste, Korsika, schreibst du wieder was dazu?"


    Das Problem ist vermutlich, dass viele Leute vom Atlantik oder Nord-und Ostsee höhere Wellen kennen, in denen sich sehr gut die Zeit vertreiben lässt. Daher nehmen sie die Gefahr nicht wahr, wenn sie sich nicht vorher informiert haben, oder die Schilder als Standard abtun. Sicher gibt es auch dort vielen Stellen, die der Vorsicht bedürfen. Aber ich habe den Eindruck, dass auf Korsika schon viel kleinere Wellen am falschen Strand große Gefahr bedeuten. Unter Wasser ist halt zu viel, das die Strömung beeinflusst, oder einfach ein anderes Gefälle an manchen Stränden vorhanden, dass dem zurückströmenden Wasser mehr Kraft verleiht.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,


    das See-Gras-Phänomen haben wir auch am L'Ostriconi schon gehabt. Da kommt ihr ja heute noch vorbei. Meterhoch am Südrand des Strandes nach ein paar Tagen heftigen Westwindes. Ist also kein Ostküsten-Problem.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich denke einmal, es wird eine entsprechende Beschilderung geben, die auf die Maskenpflicht hinweist.

    Und dann liegt es klar an den Passagieren, diese zu befolgen. Es kann nicht an jeder Ecke jemand stehen, der das überwacht, wobei ich mir das am Anfang eines Treppenabganges schon vorstellen könnte, da jemanden zu postieren.

    Wenn Passagiere aus Ignoranz, Rücksichtslosigkeit, Bequemlichkeit etc. ohne wichtigen Grund darauf verzichten, ist es wohl vorrangig nicht der Fährgesellschaft anzulasten.

    Bezüglich der Sauberkeit: Für mich gehört neben den üblichen Sachen, die man mit auf die Fähre schleppt, in der jetzigen Zeit auch ein Mittel, mit dem man Risikobereiche noch mal schnell nachwischen/desinfizieren kann, so hat man das im Zweifel selbst in der Hand. Außer dem Willen, das auch zu tun, braucht man dafür nicht viel.

    Aber im Moment würde ich eher auch nicht Fähre fahren oder fliegen wollen, allein schon aus dem Grund, dass ich es im Ernstfall nicht selbst in der Hand hätte, wie ich heim käme.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich wiederhole meine Bedenken von oben...

    Zudem sei mir noch der Hinweis erlaubt, dass du zwei Bäume kaufen musst, wenn die Kastanien das Objekt der Begierde sind.

    Die brauchen nämlich zur Bestäubung einen anderen Baum.

    Sonst bekommst du nur hohle Nüsse, und die gibt es weiß Gott schon genug.

    Wenn dein Nachbar auch schon einen Baum hat, dann reicht auch ein Baum einer für dich.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich gehe mal davon aus, dass du die Pflanze nicht auf Korsika pflanzen willst, wenn doch, ignorier das Folgende.


    Es gibt in deutschen Baumschulen Esskastanien-Sorten, die dem hiesigen Klima angepasst sind.

    Provenienz ist hier das Zauberwort.

    Einen Baum aus einem viel milderen Klima nach Deutschland mit viel kühleren Wintern zu bringen, kann gut gehen, wird es aber in den meisten Fällen nicht.

    Hier bekommst du geeignetere Sorten.


    Gruß

    Bernd

    ...in unmittelbarer Nähe ...

    Diese Angabe ist auf der Insel ein relativer Begriff...


    Zu Flussbadestellen kann ich dir nichts sagen.

    Wenn du eine Fahrstunde noch als akzeptabel bezeichnest, fahrt zum Plage d'Arone.


    https://www.google.de/maps/dir…+Vico,+Frankreich/Plage+d'arone,+20115+de+la+Plage+d'arone,+20115+Piana,+Frankreich/@42.1749324,8.5776466,12z/data=!3m1!4b1!4m13!4m12!1m5!1m1!1s0x12da70e2c02b1459:0xa0819a891fb9870!2m2!1d8.701548!2d42.113828!1m5!1m1!1s0x12da78cbb0adda37:0x1710e0a2d919dbef!2m2!1d8.578445!2d42.2079935?hl=de

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    An dessen Südseite kannst du an den Felsen entlang schnorcheln und kommst so zu Stellen, die für Absprünge aus der Höhe geeignet sind und dafür auch rege genutzt werden.

    Vom Strand selbst siehst du diese Stellen nicht.

    Zugang auch über die Felsen möglich, da muss man aber sehr trittsicher sein. Ich bin da selbst schon mal mit Bekleidung runter, weil mich das sehr gereizt hat und die Kinder dort einen Höllen-Spaß gehabt haben. Den wollte ich auch haben - und hatte ihn!

    Dort findest du Absprünge von 0 bis ca. 10m


    Wie immer. Alles auf eigene Gefahr und nur bei gutem Wetter!


    Gruß

    Bernd

    Morgen geht's vielleicht mal Richtung Piana. Mal schauen... :-)

    Wenn ihr in Piana seid, dann fahrt doch auch zum Plage d'Arone.

    Wenn das Wasser ruhig ist, kannst du dort auf der Südseite sehr schönn an den Felsen entlang schnorcheln.

    Auch gibt es doch an der Südseite Stellen, von denen man sehr gut ins tiefe Wasser springen kann.

    Mir hat es dort immer viel Spaß bereitet. Der STand ist halt recht abgelegen, dennoch gut bevölkert (CP) aber der Weg lohnt sich, da er traumhafte Ausblicke auf die Buch von Porto bietet.


    Gruß

    Bernd

    Hallo zusammen,


    meiner (einzigen!) Wahrnehmung nach gibt es in der Hauptsaison massiv sich in die Bucht erstreckende bojenbewehrte Ankerplätze. Sind die nicht ausreichend um sich selbst zu sichern?


    LG Ernest

    Soweit ich weiß, sind der Bade- und der Boot-Bereich am L'Ostricone einigermaßen getrennt. Wenn man das berücksichtigt, dann kommt man kaum in den Genuss, dass einem einen Boje in den Weg "schwimmt".

    Gibt es Strömungen im Meer auf Korsika?
    Sowas ist gut zu wissen, damit man sich dementsprechend vorbereitet und viel aufpasst wo man schwimmt.

    Hallo, diese Frage zeigt, dass du dich offensichtlich noch nicht ausreichend mit dem Badegebiet Korsika auseinandergesetzt hast. Ich schaue erst immer nach den Stränden und deren Eigenheiten, und wähle dann das Reiseziel, insbesondere wenn Kinder mit dabei sind.


    Generell, eigentlich klar, wenn man sich ein wenig mit Stränden allgemein beschäftigt, ist die Westküste in Sachen Strömungen die gefährlichere.


    Wir hatten es hier schon einmal ausführlich zu den Gefahren von STrömungen, den Thread finde ich jetzt aber auf die Schnelle nicht.


    Gruß

    Bernd




    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich würde ein sichtbar vollgepacktes Auto vielleicht vor einer Polizeistation stehen lassen oder in einer abgeschlossenen Garage, evtl. noch in einsamen Gegenden West-Irlands, aber sonst nirgendwo.

    Aber da tickt jeder anders. Ich bräuchte diesen Nervenkitzel nicht. Da würde ich lieber an irgendeiner schönen Ecke halten, picknicken o.ä. mit Auto in Sichtweite, oder die ganze Strecke über Nebenstraßen fahren, die man sonst nie nutzen würde. Da vergeht Zeit und man sieht mitunter Dinge, die man sonst nie sehen würde. Die Küstenstraße Calvi,-Ajaccio ist auch schon, aber auch schön kurvig. Dafür planst du aber locker 4-5 Stunden ein.

    Gruß

    Bernd

    Und Hilfreich, nein unentbehrlich, wäre vor allem der genaue Typ des Toyotas, sonst wäre alles Herumstochern im Nebel...


    Unser User vor Ort, der nicht nur handwerklich was drauf hat sondern auch diverse Kontakte hat, hat uns ja leider verlassen. Den können wir nicht fragen.


    Wenn eine Felge außen (nicht in der Nabe) kaputt ist, und wenn es keine Alu-Felge ist, klopft man die notfalls in Form und zieht einen Schlauch rein, so hat man das früher gemacht und zur Not geht das sicher auch noch heute. Aber ich fürchte, da heute alle Alufelgen haben, scheidet diese Lösung aus. Da hilft nur, eine Felge mit gleichem Lochkreis und Einpresstiefe zu finden und damit aufs Festland zu humpeln, um dort Ersatz zu finden.


    Und Schutzbriefe und Automobil-Clubs helfen normalerweise auch bei der Ersatzteil-Beschaffung. Ich hoffe, so schlau ware die Leute schon.


    Gruß

    Bernd

    Gaaaanz andere Idee:

    Vielleicht holen einen Freunde, die einen 250 km von Amsterdam abholen, ja auch 650 km von Paris ab, wenn man ihnen einen Tag vorher in Paris spendiert...

    Kommt halt immer drauf an, wie gerne die Paris mögen bzw. Auto fahren...

    Außerdem könnte man alternativ auch prüfen, ob die Rückfahrt ab Paris mit dem Zug eine Alternative wäre.


    Gruß

    Bernd

    Ich denke, Liquidität ist der Punkt.

    Wenn alle, unberechtigt oder berechtigt, ganz schnell ihr Geld über die Rückbuchung zurückholen, dann fehlt dieses Geld sofort in der Kasse von CF.

    Kann CF den Geldabfluss aber selber steuern (z.B. hinauszögern in gewissen Toleranzen, gleichmäßigeres Verteilen der Rückzahlungen), dann haben sie ihre Barmittel besser im Griff und stehen nicht auf einmal ohne da. Vielleicht haben anderen Firmen da einen größeren Puffer oder spekulieren darauf, dass sie mehr Kunden erobern können.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Philipp,


    böse bist du sicher nicht und die Beispiele, dass etwas angeboten wurde, was schon im Vorhinein unmöglich zu leisten war, sind sicher auch Beispiele für berechtigte Rückbuchungen.

    Mir ist es immer wichtig, auch den STandpunkt der anderen Seite verstehen zu können.

    Und ich glaube (ohne es zu wissen), dass es aber halt auch viele unberechtigte Rückbuchungen gegeben haben könnte (weil es halt so einfach ist), die CF zum Streichen der Paypal-Option bewegt hat.

    Oder es ist einfach aus Ersparnis-Gründen, weil jede Paypal-Nutzung kostet den Verkäufer auch Geld.

    Nur Gedanken...


    Gruß

    Bernd

    ...

    Ich vermute, der Käuferschutz von Paypal oder die Rückholmöglichkeiten anderer Einzugsverfahren ist dieser Reederei inzwischen unangenehm.

    ...

    Ich denke auch, dass genau hier der Grund dafür liegt, Paypal nicht mehr anzubieten.

    ich selbst biete diese Option bei Online-Verkäufen auch nicht an, auch wenn ich sie umgekehrt gerne nutze.

    Denn bei Paypal weiß man eben nie, was passiert. Als Verkäufer ist man völlig machtlos, wenn ein Käufer, aus welchem Grund auch immer, den Betrag zurückbuchen lässt.

    Da wird man als Verkäufer für den Verlust eines Paketes verantwortlich gemacht, obwohl die Verantwortung beim Transporteur liegt etc. Trotzdem ist, zack, der Betrag wieder vom Konto verschwunden. Und für das Eintreiben des zu Unrecht zurückgeholten Betrages ist dann der Verkäufer verantwortlich. Und bei massenhaften Fällen dieser Art, bekommt man ein echtes Problem.

    Die Entscheidung über eine Rückzahlung/Gutschrift etc, insbesondere in der jetzigen Situation (um wieder auf CF zurückzukommen), würde ich auch lieber selbst in der Hand behalten wollen.

    Kunden sehen das natürlich aus ihrer Perspektive genau umgekehrt. Aber es steht ja jedem Käufer frei, ob er auf ein Geschäft eingeht oder nicht.


    Gruß

    Bernd