Beiträge von neuenbaumer

    Hallo Tanja,

    als Wohnmobil-Anfänger, der bisher nur in den USA gefahren ist, würde ich persönlich mir Korsika in der Haupsaison nicht antun, insbesondere nicht als Rundreise. Auf Korsika ist es inbesondere im Westen und im Gebirge oft sehr kurvig,steile Abgründe, schmale Straßen mit Engpässen sind überall zu finden. Das ist dann nicht entspannend. weder für euch, noch für andere. Wenns Korsika sein soll, fahrt mit dem Auto hin, sucht euch eine Wohnung/Haus und macht von dort Ausflüge ans Meer und ins Gebirge. Rund kommt ihr eh nicht, wenn ihr nicht dauernd unterwegs sein wollt. Außerhalb der großen Haupstraßen kommt ihr mit dem PKW kaum schneller als mit durchschnittlich 35-45 km voran, das kann sehr zäh werden.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    mir ist das Problem mit dem weggeworfenen Schirmen, Spielzeug, Bodyboards aus Styropor auch in West-Frankreich schon aufgefallen. Häufig waren wir dort über den Rentree hinaus (also wenn die franz. Ferien vorbei sind uns alle geballt zurück in die Städte fahren) dort in Urlaub. Am letzten Tag türmten sich da die Müllberge, häufig schon bei den Mülleimern am Strand udn auch intakte Sachen.

    Viele scheinen sich zu Beginn des Urlaubs mit den Strand- Utensilien einzudecken und entsorgen sie dann am Urlaubsende, weil sie mit Zug oder Flugzeug reisen oder schlichtweg daheim keinen Platz dafür haben. Das ist dann eine richtige Verbrauchmentalität. Ich selbst habe meinem Sohn dort auch schon einmal ein Bodyboard, was unbeschädigt war, besorgt. Und als die Flossen zu klein wurden, habe ich sie am Aufgang zum Strand mit einem "à donner"-Zettel abgelegt, und abends hatten sie schon einen neue Besitzer gefunden. Das finde ich dann besser, als sie daheim zu entsorgen.

    Noch ein Tipp für die Verwendung von den 1,5-Liter-Flaschen aus Plastik (wenn ich sie auch weitmöglichst vermeide, ein paar kommen doch zusammen). Kopf abschneiden, und die Weinflaschen, die man ja doch meist noch für daheim kauft, reinstecken. Ist ein guter SToßschutz für den Transport in Koffer, Kofferraum und Co. Mir ist dadurch noch keine Glasflasche zerbrochen.

    Aber auf dem Festland ist das mit der Müll-Beseitung ja sicher viel einfacher als auf Korsika, also nicht wirklich vergleichbar und SAchen, die man mit auf die Insel bringt, sollten dann auch wieder mit runtergenommen werden, ob intakt oder defekt.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    auch ich habe Frankreich vor zwei Wochen und gestern einmal von Ost nach West und dann von West nach Ost durchquert, jeweils gut 1200 km je Strecke, davon weit mehr als die Hälfte auf Nationalstraßen (z.B. N79,141,145) und Departement-Straßen.

    Ich habe auch bemerkt, dass doch einige unter 80km gefahren sind, während man früher die 90 ziemlich genau gefahren ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Französichen Tachos meist die ungeraden Zehner in Großschrift anzeigen und die Fahre die kleinen Zwischenstriche der geraden Zehner nicht so gut erkennen. Ich habe in den zwei Wochen aber keine riskanten Manöver erlebt, ganz anders als Gunther oben schrieb. Im Gegenteil hatte ich den Eindruck, dass die PKW-Fahrer jetzt nicht wie früher auf GEdeih und Verderben die LKW überholen wollen, die ja 10 km langesamer fahren dürfen. Alles glitt so mehr oder weiniger gleichmäßg dahin, auch wenn man sich immer auf eine 110km/Passage gefreut hat.

    Und ein paar mobile Blitzer auf den N-Straßen sind mir auch aufgefallen.

    Um Bordeaux herum ist mir auf den Anzeigetafeln aufgefallen, dass dort geschrieben stand, dass man Motorräder bei Stau zwischen den Schlangen durchfahren lassen und Rücksicht auf sie nehmen soll. Hat jetzt mit den km/h nichts zu tun, fand ich aber gut. Fahre eh immer an den Rand, um sie vorbeizulassen und bekomme dafür das "ausgestreckte Bein" zu sehen, dass man hier gar nicht kennt.

    Gruß

    Bernd

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass das ein Stück weit geplant ist, die letzte Fahrt ein wenig langsamer zu fahren und das in der Nacht wieder rauszuholen. Einmal Volllast und dann Schleichfahrt über Nacht (so wäre der normal Plan) ist sicher unwirtschaftlicher als zweimal gleichmäßiger zu fahren.

    Hat aber vielleicht auch mit den Arbeitszeiten der Besatzung zu tun.

    Gruß

    Bernd

    habt ihr schlechte erfahrungen mit den CPs "Le Bodri" ...

    Hallo Eva,

    ich bin nur zweimal an diesem CP vorbeigelaufen, um zum Strand zu kommen.

    Ich meine, der wäre nur im oberen Teil parzelliert gewesen (jedenfalls 2012) im unteren Teil nur eine große Fläche ohne Parzellen, aber halt auch schattenlos.

    Dafür hast du die Bahn direkt am Platz.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Eckart,

    ich wollte doch nur schreiben, warum ein Umstieg für mich nicht in Frage kommt. Ich hatte nicht das Gefühl, hier missioniert zu werden.


    Wenn die E-Lösung für dich passt und du deine Reisen um das Auto herum so planen kannst und willst, ist das doch prima. Und seine Erfahrungen in einem solchen Thread zu teilen, ist doch gewollt.

    Ich selbst möchte auf meinen Reisen dann Pausen machen, wenn ich müde bin, wenn ich ein schönes Zwischenziel erreicht habe oder einen Punkt nach eine Schlüsselstelle und nicht wenn, mein Auto die Pausen machen muss.

    Ich lese aus deinen Zeilen, dass du selbständig bist. Dann muss eine solche Anschaffung zwar auch wohlüberlegt sein, aber du kannst die Kosten der Anschaffung und Unterhalt anteilig abschreiben.

    Hier im Ort fahren einige Teslas herum (DAs TEsla-Zentrum ist gleich um die Ecke). Alle gehören Leuten, die den Wagen entweder als Drittwagen fahren oder Unternehmer sind. Ich müsste eine solche Anschaffung von meinem versteuerten Einkommen bestreiten und das könnte ich nicht.


    Ich möchte mir von der Wirtschaft/Politik nicht durch VErbote vorschreiben lassen, dass ich wechseln muss und dabei nur der Feinstaub diskutiert wird, andere Punkte, die in der Vergangenheit wichtig waren (Wirkungsgrad/Co2/Nachhaltigkeit/Wasserbelastung) auf einmal unwichtig sind.

    Hier im Stutgarter Raum würde es in meinen Augen viel mehr in der FEinstaub-Problematik bringen, wenn alle im Umkreis (S, LB, BB) zugelassenen Autos ein Einfahrverbot in den Stuttgarter Talkessel erhalten, wenn sie nicht mindestens mit zwei Personen besetzt sind. Ich möchte nicht wissen, was die vielen tausend Dienstwagen der großen Firmen hier täglich an FEinstaub produzieren und zum TEil nur gefahren werden, weil sie dem (Allein-)Fahrer selbst nur geringe bis keine Kosten verursachen. Hier kommt man sehr gut und schnell mit dem ÖPNV voran, wenn man das denn will.


    Gruß

    Bernd

    Zum Thema:

    Ich kann mir schlichtweg kein E-Auto mit einer größeren Reichweite leisten. Und wenn ich in Urlaub fahre, dann fahre ich gerne auch mal 1200km in 14 Stunden inkl. Pausen. Das kann mir momentan noch kein E-Auto bieten, so ich es denn bezahlen könnte. Ich halte es wie meine beiden Vorredner. Nachhaltigkeit ist für mich nicht ein Umstieg, weil das neue scheinbar umweltfreundlicher ist, sondern nachhaltig ist für mich eine optimale Nutzung der Ressourcen und dazu zählt für mich auch die Energie, die für die Herstellung einer neuen Ware benötigt wird.

    Off-Topic:

    Die aktuell hier im Stuttgarter Raum geplanten Fahrverbote für ältere Diesel, werden nicht dazu führen, dass ich meinen alten Euro3-Diesel (der mit über 2t Gewicht, ehrliche 7 Liter verbraucht, aber mit 310.000 km noch kein Öl verbraucht zwischen den Wechseln) mit nachgerüstetem DPF abschaffe und ein vermeintlich sauberes Neufahrzeug anschaffe, sondern dazu, dass ich mir ein zweites, günstiges, benzinsparendes, altes Benzin-Fahrzeug, von denen es genug gibt, zulege, mit dem ich in die "verbotene Zone" (Assoziation zum "Planet der Affen" nicht zufällig) einfahren darf, falls es keine akzeptable ÖPNV-Verbindung zu meinem Arbeitsplatz gibt. Mit dem Diesel (der bekanntlich einen höheren Wirkungsgrad hat und verbrauchsärmer als BEnziner unterwegs ist) bereise ich dann die Welt jenseits der Feinstaub-Hysterie.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    bisher habe ich immer darauf geachtet, nur Buchen-Holzkohle zu kaufen oder beim Köhler des Vertrauens, da kann ich die Herkunft Tropen ausschließen.

    Aber den Tipp von Ralph-Peter finde ich Klasse und werde auf Kokos-HK umstellen, wenn ein erster Test erfolgreich war. Es gibt viele Anbieter und viel teurer ist die Kokos-Kohle auch nicht.

    Gruß

    Bernd

    Wir waren erst einmal in der Balagne und in dem von Bernd empfohlenen Haus;-)

    ...

    Dieses Haus hätte ich auch gerne wieder empfohlen, aber es passte absolut nicht ins Such-Schema, schon wegen der Entfernung zur Wunschstadt Calvi. Es würde zwar viele Kriterien erfüllen, aber ich weiß nicht, ob die Hunde der Vermieterin mit tobenden Kindern so freundlich wären. Außerdem findet man auf dem Grundstück auch Hinterlassenschaften der Hunde und Katzen, was für Kinder auch nicht unbedingt toll wäre.


    Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Sonja, wenn die Strandnähe-Problematik nach hinten geschoben werden kann, für Pfingsten schon noch etwas Geeignetes im erschwinglichen Bereich finden wird.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    die Haupt-Einschränkung, die ich sehe, ist "Strand in Laufnähe"

    Erfahrungen habe ich da nicht, aber schau mal bei Amivac rein, damit habe ich persönlich die besten Erfahrungen, weil der Kontakt meist direkt mit dem Vermieter ist.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    (voraus gesetzt, diese Anfrage war kein fake)

    ich denke, dass es Andy schon eine gewisse Überwindung gekostet hat, diese Anfrage zu starten und er hat sich sicher erhofft, Erfahrungen und Tipps in Hinblick auf seine speziellen Bedürfnisse zu bekommen. Ich fand die Anfrage, als ich sie erstmals las, durchaus klar und speziell genug gestellt, um nicht in die übliche "Erstanfrager-Falle" zu tappen. Ich glaube, er wollte weder Tipps zu seinem Gewicht noch nicht ernst genommen werden. Er hat wahrscheinlich gehofft, dass hier im Forum evtl. jemand wirkliche Erfahrungen hat und diese teilt.

    Ich kann gut nachvollziehen, dass er beschlossen hat, seine Anfrage wieder zu löschen.

    Gruß

    Bernd

    das versteh ich nicht ::,,II8

    ...

    nach einigen minuten konzentrierten wunderns . . . ach so :klatsch1: das war ein WITZ. schwer zu begreifen für mich langsam-und-vorsichtig-fahrerin.

    ...

    Hallo Eva,

    ja, es war ein kleiner Spaß, basierend auf einem alten Werbespruch für den (glaube ich) Opel-Kapitän.

    Aber wenn man den Spruch nicht kennt, zündet der natürlich nicht.


    Gruß

    Bernd (der auch nicht schneller fährt, als er es verantworten kann)

    Ich weiß, Eva, dass du hier hier zeigen willst, dass die alten Kisten nicht nur von den Billigheimern geflogen werden (aber es kommt natürlich auch auf die Wartung an) und dass man in Europa eigentlich in jedes Flugzeug steigen kann. Danke für die Recherche.

    Aber erlaube mir ein wenigoff-topic, denn du hast einen vergessen:


    Air Neuenbaumer (Tochter von Air Neuenbaumer sen.) - 1 Flugzeug, 15,25 Jahre (kann vom Verbrauch mit allen oben mithalten), "Opel fahr´n is wie wenze fliechst!"


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    sicher helfen die Automobilclubs bei der schnellen Ersatzteil-Beschaffung im Ausland.

    Bevor sich jetzt aber jemand deswegen bei einem solchen anmeldet, möchte ich den Tipp geben, dass in manchen KFZ-Vollkasko-Verträgen bereits ein solcher Service dabei ist.

    Auch bei der Inspektion in Marken-Werkstätten bekommt man einen Mobil-Service häufig automatisch gratis dazu, ohne es zu wissen. Da findet sich in der Service-Mappe dann eine Mobilservice-Karte neben dem Service-Heft.

    Ich habe z.B. den Opel-Mobilservice in Frankreich einmal in Anspruch nehmen müssen. Ich habe bei einer Panne dort angerufen und landete zwar beim Opel-Mobilservice, aber in München (beim ADAC, der das wohl für Opel regelt) Mein Auto musste abgeschleppt werden, in der Werkstatt wurde ein Hotel für uns organisiert, eine Werkstatt ausfindig gemacht. Ich bin in Vorleistung gegangen, habe die Kosten aber vom OMS komplett zurück bekommen (Werkstattkosten musste ich natürlich selbst tragen).

    Das Ersatzteil war damals in der Werkstatt vorrätig, aber auch das hätte der OMS andernfalls schnell besorgt (jedenfalls steht es so im Vertrag).


    Gruß

    Bernd

    Hallo Gerard,


    da du die Sommer- und Winterreifen hier direkt ansprachst, auf die ich zur Erklärung der Tachoanzeige in Bezug auf die real gefahrene Geschwindigkeit eingegangen war, fühle ich mich angesprochen.

    Mir geht es nicht darum, das Schnellfahren zu propagieren oder die Raserei schönzureden.

    Mir ging es in meinen Beiträgen darum, die wirkliche Geschwindigkeit, die man fährt, zu wissen bzw. zur ermitteln, um diese auch ohne schlechtes Gewissen ausnutzen zu können, um nicht als Hindernis unterwegs zu sein. Denn auch gerade diese Hindernisse können zum Überholen verleiten bzw. zu Unfällen führen.


    Dass man seine Geschwindigkeit den Verkehrsbedingungen anpasst und nicht immer ans erlaubte Limit geht, sollte für jeden verantwortungsbewussten Menschen selbstverständlich sein. Aber wenn die Bedingungen passen, dann habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich ans Geschwindigkeits-Limit gehe.


    Auch ich bin für höhere Strafen wie z.B. in der Schweiz, aber dann möchte ich auch ein Gehalt in Schweizer Größenordnung, wenn man schon diesen Vergleich zieht. Den Schweizer selbst jucken seine höheren Strafen wahrscheinlich weniger als den Touristen.

    Die französischen Strafen schätze ich in diesem Zusammenhang sogar höher ein.


    Gruß

    Bernd, dem jedes Kreuz an der Straße zu denken gibt und häufig als Fußgänger oder Radfahrer unterwegs ist.