Beiträge von testa mora

    ich musste unweigerlich an die ganzen Heckklappen-Autoaufkleber denken und dann ist mir wohl die Fantasie durchgegangen.

    Aber wer weiß, vielleicht kommen noch Fotos ...


    PS: Jeder darf sich selbstbeschriften bis kein Platz mehr ist. Eine der wenigen individuellen Freiheiten, die nun wirklich nicht in die Freiheiten der anderen eingrifft.


    Deshalb dir Simon - ganz im Ernst- viel Spaß mit dem Tatoo.

    Gruß

    Bobby

    klar, warum nur auf dem Auto.


    Ich könnte mir auch sehr gut den Corsia-Ferries-Schriftzug auf dem Oberarm vorstellen. gerade Jahre rechts, ungerade Jahre links.

    Oder den Sylt-Umriss im Ausschnitt und alle wollen Hörnum sehen.

    Bei entsprechender Oberweite: "Silvretta-Hochalpenstraße"

    Oder den Po auf dem Po ...


    Viel Spaß beim Malen

    Bobby

    Hallo zusammen,


    wann kam der California dazu?


    Der wiederum dürfte mit der seitherigen Situation gut klarkommen. Deutlich weniger Villata-Gäste am "gemeinsamen" Strand als wenn der Villata in alter Blüte stehen würde.


    Viele Grüße

    Bobby

    Hallo Günter,


    ging es unter den Eigentümern oder zwischen Eigentümern und Dritten vor längerer Zeit nicht mal hoch her ... :duelo: (mir fällt gerade auf, es fehlt ein Schrotflinten-Smiley) ?


    Grüße

    Bobby

    Hallo Günter,


    wie sieht es denn dort aktuell aus?

    Ist auch schon wieder ein Weilchen her, dass wir in der Ecke/ um die Ecke (sprich auf dem California) waren.


    Weißt du was über Eigentümer/neue Eigentümer? Der Platz hat ja eine bewegte Geschichte ...


    Viele Grüße

    Bobby

    Hallo Hannes,


    zu #43: meine Erfahrungswerte und abgeleitete Verhaltensweisen decken sich zu 100% mit deinen.


    zu #44: Ich bin/war deutlich weniger in Italien (noch nie im tiefen Süden, auch nicht auf Sardinien) als in Frankreich. Deshalb kann ich zum Vergleich nicht viel sagen. Zur Situation in Frankreich würde ich aber anfügen wollen, dass es meiner Meinung nach erhebliche regionale Unterschiede gibt. Über großstädtische Ballungsräume brauchen wir nicht zu sprechen, ebenso wenig wie über die gesamte Mittelmeerküste, einschließlich dem direktem Hinterland (dazu zähle ich auch die klassische Touristen-Provence). In fast allen anderen von mir bereisten Gegenden (z. B. Auvergne, Cevennen, Atlantik, Pyrenäen, Bretagne, Normandie, Korsika, ...) habe ich auf dem Land selten/nie negative Erfahrungen gemacht oder auch nur im Ansatz ein schlechtes Gefühl. Klar werden auch am Strandparkplatz am Atlantik Scheiben eingeschlagen, ich denke aber in einer anderen Häufigkeit wie z. B. im Großraum Marseille. Im beschaulichen Elsaß brennen ab und an in einer Nacht mal 40 Autos ab und es gibt von dort aus auch Probleme mit - neudeutsch - mobilen ethnischen Minderheiten. Jede kleinere Stadt hat ihre heruntergekommen Gassen, jede mittelgroße/größere Stadt ihre Banlieues. Man braucht in der Regel keine Reiseführer, um diese zu erkennen. Wer keine soziologischen Studien machen will, wird diese auch eher meiden.


    Lässt man Trickdiebstahl und Raub, die einen wohl am ehesten in Großstädten heimsuchen, mal außen vor, ist das doch das Hauptrisiko: Diebstahl aus Pkw/Wohnmobil/Caravan (oder seltener Diebstahl des gesamten Fahrzeugs). Hier ist das Problem in der Regel das voll bepackte Auto/Wohnmobil das für Besichtigungen/Aktivitäten irgendwo allein gelassen bleibt.

    In diesem Fall macht Gelegenheit überall Diebe. Nur eben mit unterschiedlich hoher Trefferwahrscheinlichkeit.


    Wir fahren in Städte, bzw. zu Stränden, Wanderungen und anderen Ausgangspunkten i. d. R. nur mit 100% leerem Pkw ohne Kofferraumabdeckung, ohne Fahrradständer etc.. In Hardcore-Gegenden auch mit offenem Handschuhfach. Alle Taschen kommen ins große Familienzelt oder in die Ferienwohnung. Klar, auch hier kann gestohlen werden, nur nicht so wahrscheinlich. Man muss dann eben leider auf die im Ursprungspost beschriebenen Reiseart: "auf der Fahrt nehmen wir noch die Stadt XY mit" verzichten.

    Wohnmobilisten haben in diesem Punkt aufgrund der Fahrzeugart (nicht einsichtig und der gesamte Hausstand wird darin vermutet) und der ungebundenen Art des Reisens (heute hier, morgen da / Der Weg ist das Ziel) einen klaren Nachteil, aber man kann halt nicht alles haben ...


    Viele Grüße

    Bobby

    Anderes Beispiel:

    Auf französischen Autobahn-Raststätten auf der A7 spätestens ab Lyon bedarf es keiner Paranoia, um ohne großen Aufwand ziemlich krumme Gestalten zu erkennen, die am hellichten Tage durch geparkte Fahrzeugreihen laufen und mal hier mal da an der Türklinke zupfen oder gar mehr versuchen. Das Handy immer am Ohr. 50 Meter weiter steht sein optischer "Cousin" in Sichtkontakt, ebenfalls mit Handy am Ohr, Schmiere.

    Mehrfach beobachtet. Hat fast schon Unterhaltungscharacter. Police Municipal fährt ab und an mal durch, scheint aber auch hier nicht übermäßig interessiert zu sein, Fälle "aufzureißen". Schwierig: Täterstrukturen wie eine Hydra, weil viele "Cousins" und die Opfer wohl überwiegend Ausländer.

    Empfehlenswert: Ab Lyon: Schichtweise aufs Klo. Auto bleibt nicht allein.


    #Motorradklau auf Korsika in den 90ern:

    Ich errinnere mich an einen [definition='15','0'][/definition] nördlich von [definition='3','0'][/definition] (Miomo). Da saß der Patron abends auf einem weißen Plastikstuhl am Eingangshäuschen, Schrotflinte lehnte daneben der Wand. Da kamen wohl auch zuvor Mopeds weg. Hätte nachts am liebsten auf meiner XT geschlafen.


    #Glassplitter Marseille: Parken an der Calanques war, ist und bleibt auch prädistiniert für: "Carglas repare, Carglas replace". Und mit Verlaub, allen die auch schon ähnliche Erfahrung in Hameln, Voderdenslingen oder in der fränkischen Schweiz gemacht haben, es ist dort ungleich unwahrscheinlicher. Wem es jetzt in den Fingern juckt und schreibt: "Woher willst du das wissen?", probiert es einfach öfter mal aus. ;)party:


    Wer eine Reise macht, kann was erleben ...


    Gruß

    Bobby

    Hallo zusammen,


    in Bezug auf [definition='15','0'][/definition] und Fähren schließe ich mich dem Tenor der Vor"redner" an. Kurzum, Tim kann Mitte Juni mit einem Minimum an Flexibilität recht entspannt unterwegs sein.


    Dein Zitat Ernest, lässt mich aber schon ein bisschen stutzen

    Auswirkungen auf Fähren oder CPs während deutscher Schulferien in der Nebensaison schätze ich mal auf max. 2% ...


    Jetzt nicht wegen Großmachtgefühlen etc., aber gerade für die Pfingstferien würde ich die "MAX 2%" in Zweifel ziehen. Wir sprechen hier über 14 Tage Ferien in bester Mittelmeerreisezeit für 2 Bundesländer mit zusammen fast 25 Mio. Einwohnern.

    Auf den Fähren von Italien von Fr abend bis Pfingstmontag habe ich bislang deutsch als vorherrschende Sprache (einschließlich aller alpenländischen Formen;)) wahrgenommen.

    (oder sie fallen beim Kampf um die Liegen halt mehr auf ;)

    und auch auf einer kunterbunten Melange an besuchten [definition='15','0'][/definition] (darunter auch übliche verdächtige) waren jetzt mehr als 1,5 von 100 Gästen Deutsche.


    Das alles aber wie gesagt ohne große Auswirkung auf Tims Pläne.


    Viele Grüße

    Bobby

    Hallo Gunther,


    ich persönlich hätte überhaupt kein Problem damit, dass auch winters jeder nur "by fair means" zum Gipfel kommen sollte.

    Aber das ist derart utopisch, dass man es sich kaum zu schreiben traut.

    (Zumal auch Skitourengehen in den letzten Jahren deutlich zugelegt hat und an manchen Spots problematisch wird. Selbstverständlich aber kein Vergleich mit dem Liftbetrieb)


    Ich habe ja bewusst dazu geschrieben, hier einen klar subjektiven Standpunkt zu vertreten. Aber man muss tatsächlich kein super-kritischer Beobachter sein, um nüchtern zu sehen, dass der E-Motor die Zahl der Personen in von Haus aus sensiblen Regionen deutlich erhöht. Die Zielgruppe wird schlicht größer. Mit jedem Höhenmeter nahm die Zahl untrainierter Übergewichtiger regressiv ab. Dieses Naturgesetz ist durch Bosch Performance abgeschafft worden. Und wie gesagt, das ist erst der Anfang. Der Markt hat noch ein Riesenpotential.


    Viele Grüße

    Bobby

    Hallo Gunther,


    natürlich war das von mir wissentlich provokant formuliert.

    Ich bin sehr viel mit dem Rad unterweg. Wirklich sehr viel. Pendler, Alltag, Rennrad, MTB ... (365 Tage)

    Wenn man sieht, was in deutschen Mittelgebirgen oder auch auf den Alpen-Hauptrouten innerhalb weniger Jahre an E-Bikes-Durchdringung stattgefunden hat, wird einem mulmig.

    Es dürfte unstrittig sein, dass der elektrische Antrieb die Zahl der Biker - in oft sowieso schon sensiblen Gebieten - geradezu potenziert. Da sind wir erst am Anfang. Sollen sie sich auf dem Donauradweg von mir aus mit ihren Durchstiegsrädern und 165cm Lenkerhöhe völlig ohne Raderfahrung und Radbeherrschung gegenseitig abschießen. In den Mittelgebirgen und in den Alpen bräuchte ich sie nicht.

    Hütten mit Schnellladestationen? Nein danke.

    Ich weiß, jetzt kommt das Argument: technikscheue Puristen wollen ganze Gesellschaftsgruppen ausgrenzen. Herzkranke können jetzt endlich schonend aufs Matterhorn fahren. Opa mit dem Enkel den Downhill fahren und auch Mutti bekommt eins, würde sich sonst nicht bewegen. Aha.

    Manche erscheinen mir wie ein fleisch- bzw. carbongewordener Q7. Schlicht unsympathisch und deplatziert.


    Aber mir ist klar, diesen Trend stoppt keiner. Auch nicht auf Korsika, wenn auch dies auf absehbare Zeit kein klassisches MTB-Eldorado wird.


    Viele Grüße

    Bobby

    Achtung: 100 % subjektive Meinung:


    Auf E-Mountain-Bikes hat Mutter Erde ungefähr genauso ungeduldig gewartet, wie auf Sauerstoffflaschen am Mount Everest.

    Das einzige, was jetzt noch fehlt, sind AIDA-Liegeplätze im Hafen von Bonifatio.


    In gespannter Erwartung auf den Shitstorm der Stromer-Fraktion grüßt

    Bobby

    Hallo zusammen,


    Philipps Foto verursacht bei mir fast körperlichen Schmerz.

    Alles zu unterlassen, was solche Tendenzen auf Korsika befördert, hat meine Unterstützung.


    Martins Seite war und ist eine absolut seriöse, nützliche und übersichtliche Quelle für Neulinge und erfahrene Korsika-Fahrer. Selbstverständlich habe auch ich schon Informationen daraus gezogen.


    Natürlich stellt sich die Frage, wie weit alles gehen muss.

    Macht es zum Beispiel Sinn, der letzten verbliebenen "unbekannten" Flussbadestelle in vielleicht ökologisch nicht unsensiblem Bereich mit GPS-Tracker hinterherzuhecheln wie dem letzten Eingeborenenstamm am Amazonas?

    Gleiches gilt für die Anfahrten, Zugänge und Parkmöglichkeiten jedes kleinsten Stückchens Sand.


    Generell fände ich eine Instagrammisierung der website schade. Allen "Korsika-Interessierten", die sich vom Smartphone zu 5-Sterne-Stränden und zum 5-Sterne-Foto-Stopp guiden lassen, empfehle ich Küstenstraßen im Westen. Bei Sonnenuntergang, rauf auf die Begrenzungsmauer, Handy raus und dann für's noch bessere Selfie einen kleinen Schritt nach hinten ... gen Westen ....


    Viele Grüße

    Bobby

    Hallo zusammen,


    Monsieur Macron ist 2017 demokratisch ins Amt gewählt worden.

    Nicht von allen, aber von einer Mehrheit.

    Hat er in seinem Wahlprogramm nicht Reformen angekündigt, von denen nicht wenige behaupten, dass vieles davon seit Jahren/Jahrzehnten überfällig ist?

    Dann brennen Reifen und mit ihnen das Dekret der Steuererhöhung.

    Gelernt ist gelernt: "Das Original - Seit 1789".

    Das ganze ohne cgt-Fahnen, sondern nur mit Herrn Zuckerbergs "Demokratie"-Maschine "makes the world more open and connected". Glückwunsch.

    Schon Gedanken gemacht, wer mit jedem gelben Männchen mehr, Herrn Macron nachfolgen wird?


    Viele Grüße

    Bobby

    Hallo Martin,


    vielen Dank für deine ausführliche Antwort und den spannenden Einblick in deine Arbeit. Ich selbst bin beruflich gerade auch vom buzzword "mobile-friendly" genervt ;)

    Vermisst hatte ich gestern den Cyrnos am Golf von Valinco. Heute ist er da. Vielleicht war ich auch blind.


    Viele Grüße

    Bobby



    Hallo Martin,


    ich habe gleich am 16.11. voller Vorfreude reingespickt.


    Man hat in letzter Zeit schon bemerkt, dass auf paradisu der Campingbereich nicht mehr so ganz auf dem neuesten Stand war. Waren die Zuschriften spärlicher oder hast du den Bereich auch nicht mehr so intensiv gepflegt? Neuere Berichte - falls vorhanden - wurden oft nicht mehr mit Datum versehen.


    Die Fotos sind natürlich mehr als die halbe Miete, dennoch waren die Berichte (trotz aller Subjektivität) doch auch spannend zu lesen. Wäre schön, wenn es in dieser Richtung auf der neuen Seite auch weitergehen würde. Ich habe tatsächlich auch nicht alle Plätze von paradisu auf der CampingCorsica gesehen. Wolltest du Fotos ab einem bestimmten Alter nicht mit rüber nehmen oder sind das noch kleine Restbaustellen des Umzugs.


    Darf man dich auch ganz unverblümt auf das Thema Monetarisierung ansprechen? Ich habe schon so manchen Freak- und Liebhaber-Blog kippen sehen, nachdem die werte bloggende Hausfrau festgestellt hat, dass der SchöneGarten-Blog ja richtig Geld abwirft, wenn man nur den richtigen Dünger verwendet. Darf man davon ausgehen, dass außer den "Top Partner-Plätzen" und den Fähren niemand finanziert?

    Versteh mich nicht falsch, was du mit paradisu aufgezogen hast, sucht zum Thema Korsika seines gleichen und da darf gerne auch verdient werden. Aber so eine Auslagerung lässt einen natürlich schon mal kurz nachdenken .... Du verstehst?


    Viele Grüße

    Bobby

    Hallo zusammen,


    war waren meist mit cf unterwegs.


    Ich habe für Pfingsten 2019 mal probegebucht. Da war für besagte Verbindung cf sage und schreibe fast doppelt so teurer. (3xx statt 6xx €)

    Unterschiede in dieser Größenordnung in welche Richtung auch immer habe ich bislang noch nie so wahrgenommen.


    Wir sind diesmal mit einem etwas größerem Fahrzeug (Kategorie über 5m und höher als 1,9m) unterwegs.

    Kann es an der Kategorie liegen? Sprich ist moby für Busse oder Caravans tendenziell günstiger oder halt einfach aktueller Zufall, der sich auch wieder angleichen wird?


    Viele Grüße

    Bobby