Beiträge von philipp

    ...zur vorläufigen und natürlich völlig unverbindlichen Information bzgl. Moby sei gesagt, dass der Verkauf von "Aki" und "Wonder" vorerst geplatzt ist, weil die auf beiden Schiffen lastenden Hypotheken seitens Unicredit nicht rechtzeitig gelöst worden sind. Das hat mit Einwänden der Gläubiger der hoch verschuldeten aber noch solventen Gruppo Onorato zu tun, zu der Moby, Tirrenia und Toremar gehören. Der Käufer DFDS zog wegen Fristverletzung zurück, schließt aber nicht aus, "Aki" und "Wonder" zu übernehmen, wenn dieses Problem gelöst ist.


    Mit dem Korsika-Verkehr hat das erstmal nichts zu tun, weil die fraglichen Schiffe andernorts eingesetzt werden.


    Ein Problem bestünde nur, wenn der ganze Laden pleite ginge. Aber selbst dann griffe wohl die Formel: "Too big to fail". Onorato brüstet sich (nach der Acquise von Tirrenia und Toremar) die größte Fährschiffreederei Europas zu sein. Für die subventionierten Verkehre nach Sardinien und Elba kriegt Onorato ca. 100 Mio. per annum.


    Ich spare mir hier die Verlinkung auf einschlägige italienische Medien, liefere sie aber bei Bedarf.


    Beste Grüße


    Philipp

    ...da würd' ich nicht viel drauf geben. Momentan besteht der Fahrplan nur aus groben Zeiträumen, innerhalb derer die Fahrten liegen werden und aus Platzhaltern für Schiffe, die noch nicht disponiert sind. "Mega Express" kann alles sein: Mega Express 1-5, Pascal Lota, Mega Andrea, Mega Smeralda; alle mit unterschiedlichen Reisegeschwindigkeiten, was sich auch an den z.Z. publizierten Fahrzeiten ablesen lässt, die auch von den lahmsten Krücken gehalten werden können. Außerdem hat sich CF mit 2 Schiffen um die DSP von Propriano und Porto Vecchio nach Marseille beworben, können also bis zur Vergabe im November nicht für die übrigen Strecken verplant werden.

    Kurz: CF weiß z.Z. selber noch nicht, welches Schiff wann und wo fährt. Die derzeit verfügbare Illusion eines Fahrplans stellt nur das in jedem Falle verfügbare Minimum dar.


    Philipp

    Hallo Tim,


    Wenn die Fähre kommenden Sommer so wie in den vergangenen Jahren fährt, geht's von Mitte Juni bis Mitte September mittwochs und donnerstags jeweils um 18:30 von Portoferraio nach Bastia.

    Der Fahrplan dazu wurde immer erst sehr spät veröffentlicht. Vor Januar brauchst Du nicht danach suchen.


    Philipp

    Variabel! Ändern kostet 30 Euronen.

    Dieser Satz ist für sich genommen falsch. Ändern kostet im Standard-Tarif zwar 30€. Aber es muss auf den jeweils gültigen Tarif aufgezahlt werden.


    Wenn ich also jetzt für z.B. 200€ buche, mich in einer Woche umentscheide, der Preis dann bei 230€ liegt, zahle ich insgesamt 60€ drauf. 30€ für die Umbuchung, 30€ für den dann gültigen Tarif. Umgekehrt gibt es keine Erstattung, wenn die Preise fallen. Man muss trotzdem noch 30€ fürs Ändern zahlen.


    Es macht also überhaupt keinen Sinn, einfach mal auf Verdacht ein Billett zu kaufen, wenn man sich nicht sicher ist, diese Fahrt auch antreten zu wollen.


    Philipp

    Hallo Moody,


    möchte nur anmerken, dass nur bei Corsica Ferries die Preise so in die Höhe geschossen sind.

    Corsica Linea fährt ab Marseille täglich nach Bastia und Ajaccio, 3x wöchentlich nach Ile-Rousse und Porto Vecchio - immer über Nacht; La Meridionale 3 x wöchentlich von Marseille nach Propriano. Dort sind die Preise zuletzt eher gesunken und verharren seit Wochen auf relativ günstigem Niveau (was Passagierpreise betrifft).

    Wenn Toulon infrage kommt, dann wäre bei Anfahrt über Frankreich Marseille ja noch näher. Sollte ein Hund dabei sein, würde ich - wie Cornelia - allerdings nur Corsica Ferries nehmen.


    Philipp

    Hallo,


    Wenn's eh durchs Rhone-Tal gehen soll, wäre Marseille ja auch eine Option. Die 3x wöchentlich ab L'Ile Rousse fahrende Monte d'Oro ist kein Luxus, bietet aber genau das, was ich mir unter einer guten Nachtpassage vorstelle: eine gute und günstige Kabine, ein ordentliches Restaurant (Verzehrbon spart 20%) und die Möglichkeit bis zur (bislang immer pünktlichen) Ankunft in der Kabine bleiben zu können ohne 2 Stunden vorher durch Weckrufe und dutzende Service-Durchsagen gestört zu werden.

    Ab [definition='3','0'][/definition] gehts natürlich täglich; aber die für mich angenheme, nicht allzu frühe Ankunftszeit der Ile Rousse-Fähre macht mir letztere sehr sympathisch. Und die Kabinen-Preise auf der Monte d'Oro finde ich konkurrenzlos günstig.


    Philipp


    P.S.: Weil ich anlässlich meiner Rückreise am 1.10. immer auch die nachmittägliche Fahrt von Ile Rousse nach Savona im Blick hatte, sind mir auch die gewaltigen Preissprünge auf den dann im Monopol betriebenen Italien-Strecken von [definition='5','0'][/definition] aufgefallen.

    Mir scheint, es handelt sich hier um eine neue Strategie bei [definition='5','0'][/definition], noch vor genauer Flottenplanung sicher stattfindende Fahrten einzustellen, die dann auch buchbar sind, egal, wann genau und mit welchen Schiffen die Fahrten stattfinden werden. Das kann man nur wissen, wenn die Schiffe der doch sehr heterogenen Flotte verplant sind und der Fahrplan offiziell zur Buchung freigegeben wird. Und selbst danach gibt es erfahrungsgemäß Dutzende Änderungen.


    Vorerst gibt man nur einen Zeitrahmen vor, innerhalb dessen die Fahrt stattfinden wird. Die Fahrten ab Toulon sollen also zwischen 19 und 7 Uhr des folgenden Tages absolviert werden. Es kann natürlich auch sein, dass die Fähre im endgültigen Fahrplan erst Mitternacht ablegt und trotzdem schon um 7 Uhr da ist. Das schafften selbst die lahmen Mega Express-Varianten (IV und V)


    Wer jetzt bucht, gibt also das Versuchskaninchen für [definition='11','0'][/definition]. Das Experiment heißt: Kauft Ihr zu diesen Preisen die Katze im Sack


    Philipp

    Das hätte euch überall passieren können!

    Dass der Themenstarter einen gewissen Leichtsinn zugegeben hat, hast Du wohl überlesen, neben anderen, die sich hier zu ähnlichen Schlaumeiereien bemüßigt fühlen.


    Ich lese aus dem Text vor allem aber einen Frust heraus, WIE Behörden und deren Repräsentanten mit solchen Delikten umgehen und die Geschädigten im Regen stehen lassen. Dass die Motivation hier gering ist, mehr als lediglich Dienst nach Vorschrift zu tun, kann auch mit der vergleichsweise miserablen Bezahlung im Öffentlichen bzw. Staatsdienst in Italien zu tun haben. Insofern ist eine Verallgemeinerung nicht unzulässig. Wer selbst mit Behörden in Italien zu tun hat, weiß ein Lied davon zu singen. Die allermeisten hier in diesem Forum haben und hatten damit nie zu tun.


    Und die Zukunft ist wenig verheißungsvoll. Anstatt sich bekannten Defiziten in der Öffentlichen Verwaltung und der Sozialpolitik zu widmen, tut der Rechtsausleger Salvini (Innenminister und Möchtegern-Premier) so, als sei es das einzige Problem, dass alle paar Wochen die im Mittelmeer verbliebenen NGOs ein paar Dutzend Schiffbrüchige an Land bringen wollen.


    L'Italie á la dérive, nicht erst seit heute.


    Philipp

    Hallo Mark,


    Ich weiß ja nicht, welche Laus Dir grad über die Leber gelaufen ist. Wenn ich gemeint bin, gings mir nur um die Nachrichtenlage und deren Erläuterung, nicht um irgendeine Bewertung.


    Ganz abgesehen davon, dass niemand, der nicht résident ist, auch nur annähernd im Winter eine Passage mit PKW und Einzelkabine für 85€ pro Fahrt bekommt.


    Nehme ich z.B. hierzulande einen der wenigen verbliebenen Nachtzüge, muss ich schon 100€ allein für die Bettkarte im Einzelabteil bezahlen, zzgl. zum Fahrpreis. Also mal Kirche im Dorf lassen.


    Philipp

    Hallo Fabe,


    vielleicht war ich da unpräzise: Richtung Propriano und [definition='18','1'][/definition] geht es ja nur um eine Verlängerung des Status Quo. Propriano wurde bislang von der Meridionale bedient; das bleibt auch während der Verlängerungsfrist so. [definition='18','1'][/definition] wurde von [definition='7','1'][/definition] bedient. Weil die aber keine Schiffe mehr übrig haben, fährt Meridionale in deren Auftrag.

    Klar könnte [definition='7','1'][/definition] die Schiffe der Meridinale chartern. Aber sicherlich mussten sie im Rahmen der Ausschreibung eigene Kapazitäten nachweisen, die sie jetzt auf den "Haptstadtlinien" einsetzen werden.


    Philipp

    Ja, Fabe,


    grundsätzlich ist das wohl bei den jüngsten Verhandlungen rausgekommen. Ich entnehme dem Artikel aber auch, dass es sich lediglich um eine Verlängerung der bestehenden DSP um 4 Monate zu diesen Häfen handelt und die Linie nach [definition='18','1'][/definition] ab dem 1.10. dann auch nur im Auftrag der [definition='7','1'][/definition] betrieben wird; deren Schiffe sind ja durch die exklusive Bedienung der Haupthäfen gebunden.

    Wermutstropfen bleibt demnach für die Merdionale, dass man nicht weiß, wie's ab Februar weitergehen wird und dass die höheren Kosten, die der Betrieb der großen "Piana" auf diesen Sekundärrouten verursacht, nicht kompensiert werden. Als Zeichen der Bauchschmerzen der Meridionale angesichts des "Deals" wird gewertet, dass ihr GF den Verhandlungsort kommentarlos verließ.


    Philipp


    P.S.: an mir vorbeigegangen ist bislang auch, dass [definition='18','1'][/definition] und Propriano anscheinend gar nicht mehr Gegenstand der Ausschreibung waren, weil unwirtschaftlich

    Hallo Fabe,


    der (subventionierte) Verkehr nach Ajaccio, [definition='3','0'][/definition] und Ile-Rousse wurde jüngst für eine Übergangsfrist ab dem 1.10.2019 und bis 31.12.2020 an [definition='7','1'][/definition] vergeben. Wer von Marseille an diese Orte will, wird [definition='7','1'][/definition] fahren müssen. Die gemeinschaftliche Bedienung und Vermarktung der Strecken gibt es dann nicht mehr.

    Der Verlust dieser Verkehre war ja gerade der Grund für den Streik der Meridionale-Angestellten Ende Juni, der ja auch alle anderen Reedereien in Mitleidenschaft zog.


    Philipp

    danke für den Tipp piucore


    Übrigens: googlemaps verzeichnet neben dem Optiker einen Bioladen (Hausnummer 10) namens "diet & plaisir", dank streetview anhand der ausladenden weinroten Markise identifizierbar. Ist das der?


    Philipp

    cinto


    vielleicht ist das tatsächlch der Knackpunkt.


    Anstatt mir das Geld auf demselben Weg zurückzugeben, den ich für die Buchung verwendet habe (Paypal), wurde ich an die Buchhaltung verwiesen, der ich meine Kreditkartendaten (!) zur Rückerstattung zukommen lassen solle.

    Meine Mail an ebendiese Buchhaltung mit dem Begehr, das Geld doch einfach dorthin zu schicken, von wo es auch gekommen ist, bleibt bis jetzt unbeantwortet. Es kam lediglich eine automatisierte Abwesenheitsmeldung der anscheinend zuständigen Person, die aber schon seit dem 11.7. wieder im Büro sein sollte.


    Glücklicherweise rede ich nur von 53 Euro, die mir zustehen. Immerhin hat man mir einen Beleg über den zu erstattenden Betrag zukommen lassen.


    Philipp

    Hallo Ernest,


    ich hatte nicht den Eindruck, bevorzugt behandelt worden zu sein. Die simple Lehre könnte also lauten, dass irrtümliche Buchungen innerhalb einer Tagesfrist rückgängig gemacht werden können, wenn man die Reservierungszentrale telefonisch oder per Mail unverzüglich informiert.


    Philipp