Beiträge von Pablo

    Hallo Hubert Gschwandl


    nehmt euch nicht zu viel vor. Auf Korsika fährt man auf einigen Strecken nicht mal eben schnell von A nach B. Monte Cinto kann ich mir kaum als Ziel für euch vorstellen. Vielleicht aus der Ferne mal hinschauen.


    Die Größe eures WoMos spielt auch eine Rolle. Auf einigen Strecken insbesondere im Landesinneren wird es eng. Da sollte man entweder nicht lang fahren oder sein WoMo entsprechend steuern können.


    Tipps: Calanches ist auf einer Rundreise ein Muss und auch für Schwangere gibt es kürzere Routen. Capu Rossu sollte auch noch machbar sein. Im Südwesten hat es bei Propriano/Olmeto Plage einige Campingplätze. In der Umgebung kann man Sartène einen Besuch abstatten. Die Wanderung zum Monte San Petru ist interessant und absolut machbar. Zudem gibt es diverse Küstenwanderungen in der Gegend (z.B. Capu Muru).


    Bonifacio sollte man im Süden mitnehmen.


    Da ihr Naturfans seid, bietet sich auch die Castagniccia an. Wie das mit WoMo und entsprechenden Plätzen ist, weiß ich nicht. Man kann ja vom Meer im Osten aus die Gegend erkunden.


    Im Norden gut anzusteuern ist die machbare Wanderung zum Monte Tolu, wobei es da schon ordentlich rauf geht am Ende. Generell müsst ihr das ausprobieren. Wenn deine Freundin noch in den ersten Monaten ist, kann das gehen, aber sie wird sicher auch müde sein/werden. Mit meiner Frau habe ich letztes Jahr andernorts nur 1 etwas anspruchsvollere Wanderung unternommen. Die geplanten Gipfeltouren haben wir danach verworfen. Von daher: Schaut mal, was geht und plant nicht zu detailliert.


    Gruß

    Stefan

    Ich muss die Camper im Forum mal loben, die nicht müde werden, Antworten zu geben.Anfragen bezüglich Campingplätzen kommen dieses Jahr gefühlt mindestens einmal pro Monat. Natürlich immer in neuem Thread und mit den individuellen Ansprüchen versehen. Nicht falsch verstehen: Ich kann nachvollziehen, dass man Erfahrungen anderer zu Rate ziehen möchte und wer hier neu ist, weiß auch nicht, dass es schon zig solcher Anfragen gab. Aber falls mal nicht viele Antworten kommen, weiß man dann auch, warum das so ist.


    Der Hinweis auf paradisu.de ist obligatorisch und dort findet man umfangreiche Infos.


    Viele Grüße

    Stefan

    Man muss das doch nun nicht bis zum Exzess ausdiskutieren. Steine werfen oder Gewalt in irgendeiner Form geht überhaupt nicht. Auf der anderen Seite ist bekannt, dass man auf Korsika nicht (ungefragt) frei stehen sollte. Dies gilt sowohl für erfahrene als auch unerfahrene Wohnmobilisten...

    Man muss klar feststellen, dass es keine allgemeingültige Lösung gibt. Es gibt immer verschiedene Faktoren, die zu berücksichtigen sind.


    Optimal ist Mehrweg aus der Region. Trinke ich als Hesse Wasser aus dem Allgäu, ist das einfach unsinnig und das kann man sich eigentlich denken.


    Zum Beitrag in der Zeit: Da wird halt ein Recycler befragt. Nichts für Ungut, aber er gibt ja selbst zu, dass die geringe Recycling-Quote das Problem ist. Dann gibt er an, dass dies ja nicht auf PET zutreffe und auch nicht auf den gelben Sack. Dann kommt später im Artikel raus, dass der Recycling-Anteil bei PET-Flaschen im Schnitt bei 28% liegt. Das passt irgendwie nicht zusammen, sorry!


    Auch der andere Experte, der die Plastikflasche nicht verteufelt, stellt klar fest, dass Mehrweg aus der Region optimal ist. Natürlich verliert sich der Vorteil, wenn man Glas-Mehrweg aus 1000 km Entfernung bezieht. Aber ist Letzteres realistisch? Wer macht denn so etwas?


    Für mich auch kritisch ist die Einschätzung zum Mikroplastik. Wenn schon mit Grenzwerten, die nicht erreicht werden, argumentiert wird, bekomme ich Bauchschmerzen. Ich möchte keine Grenzwerte unterbieten sondern Schadstoffe komplett vermeiden, so dies möglich ist.


    Fazit: Mehrweg aus der Region oder Leitungswasser!


    Davon unabhängig sollte die Recycling-Quote natürlich erhöht werden. Erreicht man hier hohe Werte, kann man über PET als ökologische Alternative nachdenken. Aber davon ist man weit entfernt!

    Das Anmieten eines Mietwagens ist nun wirklich kein Problem. Es gibt diverse Anbieter und auch Portale. Jeder, der in einem Forum schreiben kann, sollte auch das via Internet hinbekommen;-)

    Ok, damit kann man dienen. Schöne Strände gibt es mehr als genug. Bei paradusu.de kannst du Beschreibungen zu den Stränden durchlesen. Bei Porticcio hat man eher langgezogene Sandstrände mit viel drumherum. Da dürfte im August die Hölle los sein. Weiter südlich wird es vielleicht/ vermutlich etwas besser. Die Küstenstraße ist gut ausgebaut.


    Wanderungen: Die Wanderung zum Plateau d'Ese wäre gut erreichbar und ist ein toller Rundweg. Insbesondere der "Rückweg" ist wunderschön und abwechslungsreich. Holt euch den Rother Wanderführer. Da sind noch viele weitere Routen drin, die gut machbar sind. Im Gravona-Tal (Nationalstraße Richtung Corte) gibt es den Voile de la Marie. Ein recht schnell und einfach erreichbarer Wasserfall. Dann gibt es noch die Cascades des Anglaises oder dann etwas ausgedehnter, aber auch einsamer (und für mich schöner) die Wanderung zu den Cascades du Meli im Manganellotal.


    Die Calanches hatte ich ja erwähnt. Ein Muss, wenn man noch nicht oder lange nicht mehr da war.


    Viel Spaß

    Hallo Günter,


    was schwebt euch an Tipps/ Zielen denn so vor? Das Sehenswerte auf Korsika ist in erster Linie die Natur, das Zusammenspiel von Bergen und Meer. Seid ihr gerne und auch gut zu Fuß unterwegs? Dann gibt es diverse Wanderungen in den Bergen oder auch an der Küste entlang, die man empfehlen kann.


    Ansonsten ist Ajaccio um die Ecke und sicher einen Besuch wert. Ist natürlich nicht Florenz, Rom oder Paris...Die Calanches ist von Porticcio aus auch in etwa einer Stunde zu erreichen und sollte definitiv auf dem Programm stehen. Dort bieten sich kürzere Wanderungen (Maultierpfad, Tète de Chien usw.) als auch etwas längere, aber vergleichsweise leichte Touren wie z.B. die Wanderung zum Capu Rossu an.


    Vielleicht eine Fahrt mit der Bahn von Ajaccio nach Corte mit tollen Ausblicken und Corte als "kulturellem" Ziel? Auf dem Weg liegen auch schöne Wanderungen in allen Schwierigkeitsgraden.


    Nicht weit von Porticcio entfernt auf der Nationalstraße gen Corte gibt es einen Schildkrötenpark, der sehr beliebt ist.


    Es gibt also Einiges zu sehen. Es wäre hilfreich, wenn du eure Vorlieben/ Wünsche etwas präzisieren würdest.


    Viele Grüße

    Stefan

    Da hat Tanja sicher recht. Jeder muss sich informieren und für sich entscheiden, was das Richtige ist. Ich kenne mich mit Pauschalreisen nicht aus. Für uns ist das nichts. Was man als Wanderer bedenken sollte: Man ist dann fest in einem Hotel, das sich eher am Meer befinden dürfte. Die Wanderspots sind eventuell entsprechend entfernt. Sollte man sich vorher anschauen.

    Du hast ja den Rother, Michael. Da sind GPS-Tracks inklusive. Dann gibt es diverse Apps, die auf openstreetmap basieren und kostenfrei sind, dabei aber wunderbar funktionieren. Da sind auch so ziemlich alle Wege drauf und auch welche, die ich nicht als solche bezeichnen würde. Ob du erstmal anhand Karte laufen möchtest und GPS nur zur Kontrolle bzw. für den Notfall hast, ist dir überlassen. Ich laufe gerne nach Beschreibung und GPS. Funktioniert wunderbar und macht mir nicht mehr oder weniger Spaß als mit "traditioneller" Karte, was ich auch noch mache. Wenn ich alleine unterwegs wäre, hätte ich meine GPS-App jedenfalls immer dabei. GPS-Gerät wäre mir übrigens zu unhandlich. Handy tut es für die Rother Tagestouren allemal.


    Grüße, Stefan

    Dass gewisse Touren in den Bergen eigentlich nicht alleine begangen werden sollten, ist wohl klar. Es wurde ja explizit der Rother erwähnt. Bei diesen Touren gibt es kein Problem.


    Ansonsten schließe ich mich den Ausführungen der Vorredner an.

    P.S. Ich setze freundliches und im Verkehr kein rechthaberisches Verhalten voraus. Dann sind die Korsen vielleicht reserviert, aber sehr freundlich. Insbesondere im Landesinneren!

    Hallo Michael,


    du kannst ganz entspannt nach Korsika fahren und dort herrlich wandern. Ein Mietwagen macht Sinn. Es gibt zwar auch Einiges mit Bahn und Bus, aber Auto ist einfacher. Fahr halt vorsichtig und lass schnellere vorbei, aber dann ist das kein Problem. Kriminalität würde ich auf recht einsamen Wanderungen ausschließen wollen. Und sonst auch eher weniger als andernorts. Wo liest man so etwas?


    Also auf nach Korsika!

    Der Touristenstrom reißt nie ab. Manche, wie Thomas nach seinem erschütternden Erlebnis, kommen halt nicht wieder;-)


    Ist natürlich alles Ironie und für viele gar nicht mehr nachvollziehbar, da der erste Thread dieses Users gelöscht wurde. Korsika hatte ihm jedenfalls nicht ganz so zugesagt. Trotzdem kommt hier ab und an mal wieder ein doch eher seltsamer Beitrag. Warum auch immer...Dabei belasse ich es mal.

    Die Korsen sind im Verkehr und ansonsten ja eher aggressiv unterwegs, wie du aus eigener Erfahrung weißt, Thomas! Vermutlich haben viele eine Schrotflinte im Auto und wenn denen ein Tourist dumm kommt, wird schon mal ein Warnschuss abgegeben;)party:

    Tipps:


    Rother Wanderführer oder auch Hikeline (kenne ich persönlich nicht). Aus dem Rother Wanderführer gehen alle als leicht gekennzeichneten Touren auch mit Kids sowie einige der roten Touren. Das kommt dann eher auf die Kondition an, denke ich. Einschätzungen stehen ja dabei und passen eigentlich gut. Wir sind keine Sportler und waren immer gut in der Zeit. Mit Kids muss man natürlich etwas mehr einkalkulieren, klar.


    Im Süden gut machbare Touren wären: Punta di a Vacca Morta, Piscia di Gallo, Trou de la Bombe plus Erweiterung nach Wahl und Monte San Petru (im Westen).

    In der Calanches bieten sich die kleineren Touren (Maultierpfad, etc.) und das Capu Rossu an.

    Im Zentrum warten die Cascades des Anglaises (einfach) oder die Wanderung im Manganellotal. Bis zu den Kaskaden ist diese gut machbar und sehr abwechslungsreich.

    Im Norden der Monte Tolu


    Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, aber das wären die Touren, die ich gemacht habe, als relativ einfach einschätze und die nicht zu hoch hinaus gehen. Zudem gibt es, wie bereits erwähnt, zahlreiche Küstenwanderungen, die sich im April hinsichtlich Temperaturen sicher anbieten.


    Und bevor es falsch verstanden wird: Mir persönlich wäre es im April zumindest abends/nachts auch zu kühl. Nicht, dass es später heißt, ich hätte was anderes geschrieben;)party:

    Ich denke mal, dass Veronika schon weiß, welches Klima sie im April auf Korsika erwartet. Natürlich kann das auch mal unschön werden, aber die Chance auf herrliches Wanderwetter besteht sicher ebenso oder noch viel eher. Der Südosten oder auch Südwesten bietet sich an, da die Berge (Bavella, etc.) nicht so hoch sind und man im Normalfall schon ordentliche Bedingungen vorfinden sollte. Zudem gibt es sehr schöne Küstenwanderungen und Bonifacio ist vermutlich noch nicht überlaufen. Bei Sonnenschein wird es sicher schon angenehm warm. Ich könnte mir Schlimmeres vorstellen;)party:


    Die Calanches samt Hinterland wäre ebenfalls geeignet und im Norden (Stichwort Ostriconi) gibt es ebenfalls Berge bis 1500 Meter Höhe, die im Regelfall schneefrei sein sollten. Es gibt also ausreichend Möglichkeiten und die (Haupt-) Straßen sind auch so beschaffen, dass man diese Orte problemlos erreichen kann.


    Ich wünsche euch viel Spaß!

    Hallo,


    wir sind zum Lac de Nino gewandert und mit einer Dreijährigen kann ich mir das nicht vorstellen. Von Schneefeldern mal ganz abgesehen. Oben ist ja beschrieben, dass die Tour zum Melo-See für die Kleinen schon nicht ohne ist. Die ist aber kürzer und mit Geduld und lauffreudigen Kids mag das schon gehen, so die äußeren Umstände Ende April schon passen. Zum Ninosee ist es definitiv zu weit für eine Dreijährige. Von Andreas ist es gut beschrieben: Mit einer 8-jährigen in Ruhe in 9 Stunden hin und zurück. Das halte ich für realistisch. Je nach Kind auch schon etwas früher, aber nicht mit 3 Jahren. In der Kraxe wird das für den Papa dann auch hart!