Beiträge von Pablo

    Wir haben die letzten Jahre immer ein Jahr den Haupturlaub auf Korsika verbracht und waren im nächsten Jahr woanders. Da es im nächsten Jahr Nachwuchs gibt, müssen wir mal schauen, was sich dann so anbietet. Dieses Jahr waren wir im südlichen Italien. Was die Berge angeht, ist das nicht ganz so spektakulär wie Korsika, aber die Küste/ das Meer war toll und wir hatten ein ganz tolles Haus, das auf Korsika mindestens das Doppelte kosten würde. Mit Baby sicher zu weit, aber in zwei, drei Jahren geht es definitiv wieder dorthin. Es geht aber genauso auch irgendwann wieder in die korsischen Berge. In der Castagniccia sind die Häuser dann auch nicht so teuer;-) Und Schottland soll es auch irgendwann sein und der Norden kommt auch noch an die Reihe...und irgendwann bin ich ein alter, aber hoffentlich zufriedener Mann;-)

    Die großen Schiffe hast du da halt nicht drauf;-)


    Aber prinzipiell meine Rede: Schöne Strände hat es überall auf der Insel. Individuell empfindet man den einen halt etwas schöner als den anderen. Aber Gründe, quer über die Insel wegen eines Strandes zu fahren, kann ich mir zumindest nicht vorstellen. Ich fahre ja auch nicht zum Bavella, wenn ich im Norden wohne.


    Von daher ist das gerade bei 5 Tagen recht egal, wo man wohnt. Persönlich bevorzuge ich auch den Westen oder halt die Castagniccia (dann aber mittendrin). Falsch kann man es eigentlich nicht machen:)party:

    Zu Piombino: Bei mir ging das auch nicht. Anscheinend keine Plätze mehr für PKW. War auf der französischen Seite...ich versuche es gleich nochmal. Aber: Für Hausmieter keine gute Zeit. Entweder morgens ab Livorno oder Nachtfähre, würde ich sagen.

    Moin, vermutlich nichts;-)


    Aber wenn wir jetzt auch noch Carghese und die Calanches als location ins Spiel bringen, wird es wohl doch zu viel.


    Kommt man denn mit dem PKW zum Capo di Feno oder zumindest in die Nähe? Ich war bislang nur südlich und nördlich davon...


    Gruß, Pablo

    Ja Plage d'argent ist südlich von Ajaccio/Porticcio. Das geht von Olmeto schon auch mal. Schöne Route entlang der Küste. Natürlich hat es vorher auch viele schöne Strände (Cupabia) oder südlich von Propriano. Direkt bei Propriano würde ich bei der Auswahl nicht an den Strand oder weiter nördlich nicht in/bei Ajaccio. Alles andere dazwischen ist je nach Geschmack absolut top!

    Das Thema Anfahrtsroute, Tag- oder Nachtfähre ist schlicht vom subjektiven Empfinden abhängig. Anreise bevorzuge ich als Hausmieter ganz klar die morgendliche Fähre ab Savona. Ganz entspannt am frühen Abend in Hessen mit ausreichend Puffer auch mal für ein Nickerchen los und morgens auf die Fähre. Dort auf einer Liege chillen, Urlaub hat begonnen:-)


    Auf der Rückreise bevorzugen wir ebenfalls die Tagfähre allerdings mit Übernachtung in der Toskana (Lucca). Ist ein schöner Kontrast zum etwas raueren Korsika. Direkt durchfahren würde ich nicht (mehr). Einmal gemacht und war für 2 Tage platt. Wer keine Zwischenübernachtung in Italien möchte, sollte hier definitiv die Nachtfähre wählen.

    Hier mal meine Reiseberichte zum Westen und Südwesten:


    Korsikas Südwesten im Herbst 2015

    Reisebericht aus der Erinnerung


    Die Strände im Westen sind definitiv sehr schön und der Strand besteht aus weißem Sand. Zwei Strände erwähne ich explizit im Reisebericht zum Südwesten. Einer davon mit Kühen;-) Auch im Norden hat es tolle Strände, aber da wäre mir die Strecke zur Fähre nach Sardinien (ich gehe mal von Hafen Bonifacio aus?!) zu weit. Der Südosten ist für seine Traumstrände bekannt. Ich fand die im Südwesten auch wunderschön. Wäre für mich kein Kriterium pro oder contra. Mit Kids wäre der Osten wohl geeigneter, da angeblich seichter, aber das spielt bei euch ja weniger eine Rolle.

    Ist halt die Frage, ob man wegen 30 Euro lange rummacht, wenn man bei der Unterkunft bis 1400 Euro pro Woche zu zahlen bereit ist. Passt für mich dann nicht unbedingt zusammen.


    Sofern es eine Rabatt-Aktion gibt, bekommt man als Clubmitglied eine Mail. Du gibst dann auf der CF-Seite ganz normal deine Daten ein und bekommst die Überfahrten angezeigt. Hinter der jeweiligen Passage erscheint dann schon der rabattierte Preis und dahinter rot unterlegt, wie viel Prozent Ermäßigung (meist nur auf Personen oder PKW) es gibt.


    VG, Stefan

    Puh, also die Strände mit den Kühen sollten im Westen sein (ich hatte das auch mal in einem Reisebericht erwähnt). Von Olmeto aus passt das. Ich würde aber definitiv nur eine Location wählen und von dort das erkunden, was in der Nähe ist. Von Olmeto/Propriano/Sartène könnt ihr die Strände im Südwesten, tolle Küstenwanderungen und Bonifacio mitnehmen. Wanderung würde ich Monte San Petru empfehlen. Da ist die Anfahrt überschaubar und man ist fast alleine. Bavella-Massiv ginge natürlich auch.


    Ist die Unterkunft im Südosten, würde ich die Strände dort aufsuchen, Bavella-Massiv oder etwas näher noch die Wanderung zur Punta di a Vacca Morta und Bonifacio als kulturellen Part. Das dürfte für 5 Tage jeweils schon reichen. Ab Olmeto würde ich in Erwägung ziehen, die 2 Stunden Fahrt in die Calanches auf mich zu nehmen. Das ist einfach etwas Besonderes und lohnt den Tagesausflug. Dort entweder die Kurzwanderungen (Maultierpfad ist sehr schön) oder zum Capu Rossu.


    Viel Spaß bei der weiteren Planung:)party:

    Hallo Hubi,


    außerhalb Hauptsaison und Wochenende sind 120 Euro eher am oberen Ende des Preissegments. Melde dich beim CF-Club an. Dann wirst du über Aktionen informiert und erhältst bei jeder Buchung noch 6 oder 8 Euro erlassen. Spätestens im März kommen Aktionen. Dann kann man nochmal um die 30 % sparen. Aktuell kostet die Überfahrt von Livorno nach Bastia mit CF Abfahrt 8.00 Uhr und Ankunft 12.05 Uhr als Clubmitglied knapp unter 100 Euro, so das Fahrzeug nicht höher als 1,90 m ist. Es geht noch günstiger, aber ob es einem das wert ist, müsst ihr entscheiden. Am 29. Mai gibt es zumindest bei CF halt nur diese eine wirkliche Tagespassage! Der Rest kommt spät (21.30) oder erst am nächsten Tag an.

    Hallo Hubi,


    eigentlich ist eine knappe Woche viel zu kurz. Ich hätte mich für eine der beiden Inseln entschieden und dann hättet ihr knapp zwei Wochen gehabt. In der Zeit kommt man auch mal zur Ruhe und kann trotzdem Einiges sehen/erleben. Mir wären Umzug und weitere Fährüberfahrt zu viel. Aber ok, ihr habt euch entschieden und dann versuchen wir natürlich, bestmöglich zu helfen:)party:


    Olmeto ist sehr schön. Der Ort selbst liegt aber etwas weiter oben und man fährt schon noch ein bisschen zu den schönen Stränden. Ist aber definitiv eine gute Location für einen eher strandlastigen Urlaub. In eurer präferierten Reisezeit sollte es bei den meisten FeWos oder Häusern kein Problem sein, unter der Woche anzureisen. Neben den gängigen Portalen kann man noch Gites-de-france und amivac.fr empfehlen. Auch wenn meist angegeben ist, dass Anreisetag Samstag/Sonntag ist, bekommt man meist auch für Anfragen unter der Woche eine Zusage. Das Angebot ist groß und außerhalb der Hauptsaison sollte es kein Problem sein, etwas bis 700 Euro/ Woche zu finden.


    In Porto-Vecchio war ich selbst noch nicht, da es uns eher in die einsameren Gegenden zieht. Tolle Strände hat es dort natürlich einige (die gibt es aber auch im Westen oder Norden). Ein Vorteil dürfte außerhalb der Hauptsaison die Infrastruktur sein. Bavella-Massiv, Strände und Bonifacio sind recht schnell zu erreichen.


    Ich würde mir einfach eine Behausung nach meinem Geschmack suchen und der Rest passt dann schon. Wirklich falsch könnt ihr hinsichtlich der Region eigentlich nichts machen!


    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Chriss,


    dein Ansatz ist doch der absolut Richtige. Aber man muss das doch auch thematisieren. Viele Leute sind baff, wenn man denen auch nur in Ansätzen erzählt, was so alles (nicht) mit dem Plastik passiert und wie einfach es wäre, darauf zu verzichten. Dass man hinsichtlich fliegen, Schifffahrten, Auto fahren, etc. auch darauf bedacht sein sollte, so wenig als möglich damit die Umwelt zu strapazieren, steht außer Frage. Jeder muss sein Maß finden. Aber viele Leute haben überhaupt kein Maß, weil sie schlicht nicht darüber nachdenken. Wenn man von dieser Masse einige überzeugen könnte, etwas mehr Maß zu halten, wäre auch rein von der Denke her schon viel gewonnen. Ich bin kein Öko und meine Ansätze sind deinen sehr ähnlich. Ich weiß auch, dass man alleine gar nichts bewegt, aber ich will einfach glauben, dass man ein Bewusstsein schaffen kann, dass die Welt irgendwann doch noch vernünftiger wird, bevor es zu spät ist.


    Gruß, Stefan

    Dass dies alles ein Tropfen im Ozean ist, dürfte klar sein und wurde bereits geäußert. Aber irgendwo muss irgendwer damit anfangen und ein Bewusstsein schaffen. Was ist denn dein Ansatz? Die anderen machen es auch also kann es auch mir egal sein?


    Abgesehen davon wurden hier Möglichkeiten geschildert, wie man etwas im Kleinen verbessern kann. Schilderungen von negativen Erlebnissen waren die absolute Ausnahme, weshalb ich deinen doch recht emotionalen Beitrag nicht nachvollziehen kann.


    Hier mal ein Paar andere Daten zu Plastik, die das Gewissen vielleicht nicht mehr ganz so beruhigen und auch zeigen, dass in Deutschland noch sehr viel getan werden muss. Wir müssen nicht auf andere zeigen!


    • Von 8,3 Mrd. Tonnen aus der Plastik Herstellung wurden nur 600 Mio. Tonnen tatsächlich recycelt, 800 verbrannt. (Plastikmüll Statistik 2017)
    • Die Recyclingraten sind niedrig: Europa (30%), China (25%) und USA (9%). (Plastikmüll Statistik 2017)
    • Jeder Deutsche produziert durchschnittlich 37 kg Plastikmüll nur aus Verpackungsmüll pro Jahr (Plastikmüll Statistik 2017)
    • Insgesamt erzeugt jeder Deutsche 611 kg Müll pro Jahr! (Plastikmüll Statistik 2012)
    • Nur Estland (46,5 kg), Luxemburg (52 kg) und Irland (71 kg) produzieren mehr Plastikmüll als Deutschland pro Kopf (Plastikmüll Statistik 2017)
    • Mit 11,7 Mio. Tonnen verbraucht Deutschland so viel Plastik wie kein anderes Land in Europa. (Plastikmüll Statistik 2016)
    • Jährlich werden in Deutschland 6 Milliarden Plastik-Tüten verbraucht. (Plastikmüll Statistik 2016)
    • Die durchschnittliche Gebrauchsdauer für eine Plastik-Tüte in Deutschland liegt bei 25 Minuten. (Plastikmüll Statistik 2016)
    • Nur etwa 42% des Plastik-Mülls in Deutschland werden recycelt. (Plastikmüll Statistik 2016)
    • Dänemarks Recycling-Rate für Plastik liegt bei etwa 90%. (Plastikmüll Statistik 2016)
    • Europa belegt ein Viertel des weltweiten Plastik-Verbrauchs. (Plastikmüll Statistik 2016)
    • 35% des weltweiten Plastik-Verbrauchs sind alleine auf Verpackungen zurückzuführen. (Plastikmüll Statistik 2016)
    • Bei uns in Europa werden durchschnittlich nur 7 von 100 Plastiktüten recycelt. (Plastikmüll Statistik 2016)

    Freut mich, dass dieses Thema am Leben bleibt. Die Hygienevorschriften sind extrem. Mein Vater/Bruder haben eine Metzgerei und wenn ich daran denke, wie das zu Opas Zeiten war (übrigens alles höchst sauber) und wie das seit vielen Jahren zu sein hat, ist das schon Wahnsinn. Natürlich werden einige sagen, dass dies zum Wohle von allen ist, aber teilweise kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Für mich wurde hier ganz klar versucht, die kleinen Betriebe kaputt zu machen oder sie zumindest zu zwingen, die eigene Schlachtung aufzugeben. Spätestens im eigenen Kühlschrank werden viele Hygienemaßnahmen ad absurdum geführt. Aber ok, ist nicht mehr zu ändern, fürchte ich.


    Zum Thema eigene Behältnisse: Wie aus der Hygienevorschrift und der Praxis hervorgeht, ist das Befüllen von mitgebrachten Behältnissen sehr wohl möglich. Einige insbesondere kleinere Betriebe mögen dabei nicht alle Vorschriften 1 zu 1 umsetzen, aber im Prinzip passt das schon. Eine Möglichkeit ist das Unterlegen eines Papiers, das dann weggeworfen wird. Ökologisch nicht optimal, aber besser als herkömmlich. Bei Tegut wird das Mitbringen eigener Behältnisse ausdrücklich erlaubt. Es gibt eine Schale/ ein Tablett, dass extra für diese Behältnisse bereit steht. Auf dieses Tablett stellt man seinen Behälter, der nur mit diesem Tablett in Berührung kommt. Eigentlich ganz einfach und von jedem Markt umsetzbar!


    Im Endeffekt entscheidet der Verbraucher, was auf welche Art und Weise angeboten wird.

    Hallo Tanja,


    es gibt auch (zumindest) eine Autovermietung am Hafen. Da kostet es zwar mehr, aber am Ende dürfte sich das nicht viel nehmen und vor allem kann es sofort losgehen und auch abends hat man einen entsprechenden Zeitgewinn. Falls du das Auto noch nicht gebucht hast bzw. stornieren kannst, wäre das sicher eine Überlegung wert.


    Viele Grüße

    Stefan