Beiträge von Teemitrum

    Hallo zusammen,


    für mich stellt sich wirklich die Frage: sollen wir wirklich den Aufwand treiben für einen forumseigenen Kalender - der doch wieder gespeist wird von den sehr ähnlichen Urlaubsmotiven? Klar würde ich ihn auch kaufen ...

    Aber unabhängig davon kaufe ich auf jeden Fall den Kalender von Thomas.


    Meine LG aus Teemitrum

    Ernest

    Für alle die des Französischen nicht mächtig sind oder sich nicht an eine Übersetzung mit DeepL heranwagen - hier eine Übersetzung:


    Dumè Colombani, ein Liebhaber der Menschen, des Teilens und des Feierns.


    Von: Jean-François Pacelli

    Veröffentlicht am: 11. Januar 2022 um 14:30 Uhr

    In: Politik / Gesellschaft


    Der symbolträchtige Wirt des "Le Rocher" in Spanu blickt auf einen außergewöhnlichen Lebensweg zurück. Mit 62 Jahren hat er die Diskothek zwar schon lange hinter sich gelassen, aber er steht immer noch für Geselligkeit und Feiern.


    In der unberührten Umgebung der Pointe de Spanu in Lumiu liegt das Lokal Le Rocher, das früher bei Nachtschwärmern sehr beliebt war. Dumè Colombani, sein symbolträchtiger Besitzer, kaufte dieses Stück Land vor vier Jahrzehnten, um es zu seinem kleinen Paradies zu machen und seinen Wünschen nach Feiern, Teilen, Begegnungen und Ruhe freien Lauf zu lassen.


    "Schon als Teenager liebte ich es, Booms zu organisieren. Wir haben ständig welche gemacht, überall in L'Île-Rousse. Ich glaube, ich war schon immer von der Nacht fasziniert und auch von der Musik, die mir schon früh in die Wiege gelegt wurde. Ich erinnere mich an das Pub's, den PP Club und das Caboulot. Ich konnte überall hingehen, weil es oft Freunde oder Familie waren, die diese Lokale besaßen. Ich habe diese Welt, in der ich etwas darstellte, schon sehr früh entdeckt. Die Leute, die dich tagsüber ignorierten, sahen dich nachts. Ja, ich existierte, ich war davon fasziniert".


    Dumè Colombani, der in L'Île-Rousse als Sohn eines Vaters aus Calenza und einer Mutter aus Paris geboren wurde, erinnert sich an eine glückliche Kindheit, die von frischer Luft, Freiheit und Kultur geprägt war. "Ich bin in L'Île-Rousse in Freude und Wohlwollen aufgewachsen. Ich besuchte das Gymnasium in Saint-Paul in Ajaccio. Ich war in Freiheit und totaler Schönheit, zwischen Meer und Macchia. Ich hatte auch das Privileg, das Kino zu genießen, das im Palace Napoléon Bonaparte gemacht wurde, ein Kino, das eines schönen Pariser Viertels würdig war. Es hieß L'Empire und war vom Feinsten, vor allem für ein kleines Fischerdorf, das tief im Inneren Korsikas verloren war. Das hat meine Jugend wirklich geprägt".

    Die Welt der Nacht hat nicht unbedingt einen guten Ruf, da ihre Schattenseiten so zahlreich sein können. Es ist daher ungewöhnlich, dass ein junger Volljähriger die Leitung eines angesagten Etablissements übernimmt, das Hunderte von Partygängern anzog. "Ich war 19 Jahre alt, als ich mit meinem Vater und David Dary zum Besitzer des Grundstücks ging, der sich bereit erklärte, es uns zu verkaufen. Ich kaufte den "Rocher" mit zwei Hektar Land. Ich hatte mich mit meinem Freund Roland zusammengetan, der inzwischen verstorben ist. Ich eröffnete den Ort, als wäre es ein Boom. Ich habe nie wirklich Geld verdient. Mein Wille war eher die Party, die Freude, von Anfang Juni bis Mitte September. Es war jeden Abend voll. Aber ich war der schlechteste Finanzmanager".


    Tagsüber, bevor die Partygäste den Ort bevölkerten, bewunderte Dume Colombani bereits die Küste von Spanu, diese Landfläche, die Calvi gegenüberliegt. "Spanu gefiel mir, hier sprach mich etwas an, weshalb ich mich für den Kauf verschuldet habe. Letztendlich konnte ich so von meiner Familie wegkommen, wo es immer angespannt war, wie es in den Familien von Restaurant- und Hotelbesitzern oft der Fall ist. Das war sehr anstrengend! Hier zu sein, allein, unabhängig, das war ein Genuss. Tagsüber war es friedlich. Und wenn ich sah, wie die Leute mitten in der Nacht auf diesem riesigen Felsen sprangen, auf dem die Diskothek stand, war das atypisch, vor allem für die damalige Zeit, und übersinnlich. Was mir gefiel, war zu sehen, wie sich die Menschen veränderten, wenn sie hierher kamen. Sie waren frei, alle mischten sich untereinander und fühlten sich sicher".

    "Es kam vor, dass ich mich gewehrt habe"


    Dumè Colombani war ein großer, kräftiger Mann, der in seiner Freizeit gerne boxte, aber auch kein junger Mann, der sich leicht einschüchtern ließ. Der 60-Jährige erinnert sich: "Ich habe manchmal gekämpft, aber immer nur, um mich zu verteidigen, nie, um anzugreifen. Ohne es zu merken, habe ich mich indoktriniert, ich habe mir eine Figur geschaffen, die mich beschützt hat, die alle glauben ließ, dass man sich nicht mit mir anlegen sollte, weil ich unberechenbar war. Das Verhältnis zur Gewalt ist etwas Respektables. Wer gefürchtet wird, wird respektiert, auch wenn er nicht unbedingt respektabel ist. Da ich so jung in das Nachtleben einsteige, hatte ich keine anderen Waffen". Etwa zwanzig Jahre lang, bis in die 2000er Jahre, war der Rocher ein angesagter Club, der sogar in Paris bekannt war. Hier konnten bis zu 1 000 Gäste von DJs und berühmten Sängern empfangen werden. Es gab auch Thai-Boxkämpfe, Breakdance und sogar Roulette. "Ich erinnere mich an alte Ganoven, die dort spielten, in der Ecke standen und ihre Zigarre oder ihren Joint rauchten. Es herrschte eine ziemliche Jovialität, eine ziemliche Hektik."


    Schauspieler, Model und warum nicht Sänger?

    Die Midlife-Crisis brachte ziemlich viele Veränderungen in Dumè Colombanis Leben. Keine Clubs mehr, der Partylöwe ist gelangweilt und will weiterziehen. "Ich hatte es satt, ich war verheiratet und Vater. Dann hat sich die Welt verändert, die zwischenmenschlichen Beziehungen wurden konfliktreicher, das Banditentum hat sich breit gemacht. Das war nicht mehr meine Welt. Anfang der 2000er Jahre gab ich das Lokal in die Verwaltung. Ich war schließlich geschieden, lebte in Paris und arbeitete in einem Studio für Schauspieler. Ich habe auch auf Korsika gedreht, in dem Film Une vie violente von Thierry de Peretti. Da habe ich eine Schlüsselrolle gespielt. Ich habe auch als Model gearbeitet, ziemlich verstohlen, weil ich nicht die Fähigkeiten hatte, diesen anspruchsvollen Beruf gut zu machen." Le Rocher war auch ein Restaurant. Doch obwohl Dumè Colombani das Essen und die Geselligkeit liebte, war er, wie er selbst zugab, nie wirklich in der Lage, die Herausforderung anzunehmen. Heute ist das Lokal zu einem Ort für Empfänge, Hochzeiten und Veranstaltungen geworden.


    "Ab sieben oder acht Anfragen für Hochzeiten habe ich aufgehört, das Restaurant zu betreiben. Seit drei Jahren mache ich nur noch Events. Den ganzen Winter über bin ich mit Bauarbeiten beschäftigt, ich gestalte den Ort neu, ich will ihn mehr in seine Landschaft integrieren. Es wird Steinmauern, neu begrünte Dachterrassen und Vegetation rundherum geben. Das läuft sehr gut mit dem Conservatoire du littoral, das einen großen Teil von Spanu verwaltet. Selbst wenn ich mich auf Privatbesitz befinde, ist es mir nicht erlaubt, das Grundstück zu vergrößern. Das ist ohnehin nicht meine Absicht. Dennoch habe ich das Gefühl, einer Generation anzugehören, die dem Gebiet, das die Natur uns hinterlassen hat, nicht gerecht wird. In städtebaulicher Hinsicht, auf der Ebene der Planung und sogar in gemeinschaftlicher Hinsicht gibt es eine Art Selbstkolonisierung. Die vorherige Generation hat sich geopfert, um alles zu erhalten, weil sie dachte, das Böse käme von außen. Dabei ist es ein inneres Übel, das erschreckende Ausmaße angenommen hat. Dieses Band des Respekts für die Erde ist ausgelöscht worden".


    Mit 62 Jahren lebt Dumè Colombani weiter, wie er immer gelebt hat. Im Sommer auf seinem Felsen. Und im Winter auf Wanderschaft zwischen Paris und Thailand. Ein Ort "der Zärtlichkeit, der Exotik, des Boxens, des Feierns und der Entdeckungen". Nach einem bereits erfüllten Leben träumt Dumè Colombani in einigen Jahren davon, auf der Bühne zu stehen. Die Bühne eines Theaters oder sogar einer Oper. Wenn man sein ganzes Leben lang seine Träume nicht aufgegeben hat, hört man auch im Rentenalter nicht auf.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Hallo zusammen ihr Eifrigen,


    der Thread hat sich mittlerweile soweit weg bewegt vom Thema dass ich aus Gründen der Übersichtlichkeit ihn jetzt schließe.

    Bitte eröffnet gerne neue Threads ... für evtl. Rückbezüge kopiere ich gerne Beiträge von hier rein in euren neuen Thread.


    Es grüßt euch aus Teemitrum

    Ernest

    ich stell es mir halt schwierig vor, einem privatmann nach zwei wochen wieder sein auto zu übergeben bei dem es unter der motorhaube klappert.

    Bei allen von mir genutzten lokalen Anbietern klapperte nur deren Entgelt in deren Geldbeutel ...

    darf man denn fragen, wie alt so ein "alter" peugeot ist und was er kosten soll?

    Ich habe nie mehr als 20€ pro Tag bezahlen müssen - auch auf La Réunion (F!) ...

    (sonst würde er es ja nicht an wildfremde leute verleihen)

    Warum bist Du so pessimistisch?

    Auf den Kanaren z.B. konnte ich mir die Anbieter auswählen - alle waren darauf bedacht ihr KFZ wieder zu erhalten ...

    Dito auf La Réunion.

    Nichts :)party: , man ist halt "etwas aus der Spur geraten". Soll vorkommen, nicht wahr?

    So entwickeln sich halt manchmal Foren ...


    Meine LG aus Teemitrum

    Ernest

    Und so lernen die Pimpfe

    Hallo zusammen und Kalliste,


    der Begriff "Pimpfe" entstammt dem Sprachgebrauch der Ideologie des angeblich "1000-jährigen" Reiches für Minderjährige, insbesondere für deren ungefragte und/oder zwangsläufige Mitgliedschaft in der "Partei" .

    Ich möchte diesen Begriff gerne nicht mehr hier verwendet sehen!

    Gerne ersetzt ihr den historisch anrüchigen Begriff durch die gängigen Begriffe "Kinder" oder "Jugendliche" oder "Heranwachsende" o.ä. ... je nach eurem Thema!


    Meine herzlichen LG aus Teemitrum an euch die Historie respektierenden User

    Ernest

    Ich hoffe nur, dass „Oui-car“ seriös ist, eine Garantie werden sie schlecht geben können.

    Hallo Sabine,


    auf unseren Flugreisen auf die Inseln der Kanaren (La Gomera, La Palma), nach Madeira, La Réunion und Mallorca buchten wir immer ein Auto bei einem örtlichen Vermieter (getriggert über Foren der jeweiligen Insel), war halt deutlich günstiger als bei den "großen" Vermietern ...

    Fahrzeuge waren halt ein paar Jährchen älter. Aber angegangen sind wir nie. Die Bremsen haben wir immer vorher getestet! Allerdings war die Insellage immer eine versicherungstechnische Erleichterung ...

    Du musst nur aufpassen ob Du direkt beim Vermieter buchst oder bei einem (Internet-)Makler (Oui-car?).


    In jedem(!) Fall kontrolliere bitte die Versicherungslage! Vollkasko ist nicht immer das was wir in D als Vollkasko kennen ... evtl. sind Reifenschäden oder Beschädigungen des Unterbodens etc. nicht umfasst.

    Und: was ist im Pannenfall? Fahrzeugabholung? Abschlepphilfe? Ersatzfahrzeug?

    Das sind Themen mit denen Du auch die Seriosität der Anbieter überprüfen kannst.


    Guten Urlaub + LG aus Teemitrum

    Ernest

    Hallo liebe Fährenstrapazierer,


    der Thread Corsica Ferries: raus aus der Pandemie, rein in die Willkür? - incl. alternative Fährzufahrten hat sich etwas in die Länge gezogen und ist für meine Begriffe unübersichtlich geworden.

    Da das Thema aber nach wie vor aktuell ist möchtet ihr bitte weitere Posts hier schreiben, die letzten Posts aus dem "alten" Thread habe ich hier rein kopiert als "Samen".


    LG Ernest

    Hallo liebe Mitglieder im Forumteam,

    hallo liebe beitragende User im Forum,

    hallo liebe "Neigschneite" zu eurer Suche,


    alle ihr habt beigetragen oder tragt immer wieder bei zur Beständigkeit unseres Forums. :beer:


    Als Vereinsvorsitzender unseres Trägervereins danke ich euch allen dazu mit eurer inhaltlichen und je konkreten Unterstützung die Idee hinter der Gründung des Vereins und damit als Forum weiter zu tragen! :amiguitos:

    Es gibt ja offensichtlich Bedarf! :prost_02:


    An den unterstützenden Ideen des Individualtourismus scheitern gerne individuelle Suchen im Rahmen der internationalen Info-Giganten - oder scheitern die Suchenden einfach an einer passenden Suchanfrage?

    Hier im Forum ist das alles viel leichter oder sogar präziser nachzufragen ...


    Meine LG aus Teemitrum + Weihnachtsforum zu Zeiten "zwischen den Jahren"

    Ernest

    :advent_04:

    Hallo Georg,


    vielen Dank für Deinen höchst informativen Beitrag basierend auf dem CM!

    Insbesondere war für mich persönlich interessant der Vergleich zwischen unserer Insel und einer Insel im Bereich DOM (in meinem Fall: La Réunion) ...

    Wie sieht das bei Euch so aus?

    Aufgrund der etwas speziellen Art des WoMo-Urlaubs (Länge 2,6m, LKW-pflichtig) kann ich nur schlecht Vergleichsdaten anbieten, letzte Details aus Korsika 2006 (absolut für 2 Erwachsene: €1030 für 3 Wochen):

    - 60% für Fortbewegung (Fähren, Sprit, Maut)

    - 35% für Leben (Unterkunft, Verpflegung, Restos)

    - 5% für Touristik (Bootsfahrten etc.)


    Das liegt ganz im Rahmen anderer Urlaube, z.B. Kanaren, Unterschied aber z.B. zu La Réunion (DOM) (absolut für 2 Erwachsene 2009: €3050 für 2 Wochen ab/bis STR):

    - 70% Fortbewegung (Flüge, Mietwagen, Sprit, Transfers etc.)

    - 20% für FeWos (Miete)


    Hilft euch jetzt sicherlich nicht weiter, sind aber meine einzigen Vergleichsdaten.

    LG Ernest

    Hallo ihr Lieben hier Aktiven, liebe passionierten Mitleser und erfolgreich hier nach Urlaubssuchenden Infos,

    schon anno 2007 hatten wir die kritische Zeitzone von 7 Jahren überlebt - eine in Bezug auf frühere Foren zum Thema Korsika wahrlich kritische Zeitspanne ... ich zitiere daher aus 2008 mit gleicher Empathie:

    Ihr Lieben,


    ich genieße einfach die aktuelle Tatsache des Jubiläums mit all euch zusammen! :amiguitos:

    Seien es die seit damals noch immer aktiven "Macher" oder die seit damals unterstützenden User! :beer:

    Und alle die seit "damals" unser Forum treu nach "vorne" gebracht haben! :appl:


    Meine LG aus Korsikaforum

    Ich grüße alle dem Forum Zugewandten aus Teemitrum

    LG Ernest

    So hätten wir für jede Station etwa 1 Woche. Ist das erstmal realistisch?

    Hallo Tim,


    schön dass Du in unser Forum gefunden hast! Magst Du noch mehr über Dich erzählen? Dann gerne hier User stellen sich vor .


    Jürgen hat in obigem Post ja schon erwähnt dass eine Begrenzung der angezielten Übernachtungen empfehlenswert ist. Dazu noch ein Vorschlag von mir: haltet euch wetterbedingte Optionen offen.

    Hintergrund: meine frühere Wanderführerin hielt diverse Touren-Optionen bereit und bei Anfahrt auf Korsika (Cap Corse) war dann klar was davon überhaupt gehen könnte und was nicht. Dementsprechend wurden dann grob Standorte und mögliche Bergtouren im Geiste vorbereitet.


    Du hast 3 sehr unterschiedliche Standorte angedacht - mach was draus!

    Wähle z.B. je nach Wetterlage die West- oder Ostküste aus, bei schneefreien Bergen auch z.B. Corti .

    Im Mai sollte eine Auswahl der Ziele problemlos sein.


    Gerade mit jungem Nachwuchs (ich selbst habe 2 Söhne) bedarf es oft mehr Zeit als veranschlagt - hetzt euch nicht!


    Einen schönen Urlaub wünscht euch aus Teemitrum

    Ernest

    Hallo zusammen,


    der Thread läuft sich allmählich tot und kann Usern kaum noch Hilfe bieten wg. Unübersichtlichkeit ...

    Wer von aktuellen Überfahrten und deren Randbedingungen berichten möchte eröffne bitte einen jeweils darauf bezogenen neuen Thread hier im Thema - das ist viel übersichtlicher!


    Wer Erlebnisse von früheren Überfahrten oder deren Randbedingungen berichten möchte eröffnet gerne einen neuen Thread in Des Passages d'Autrefois . Ich bin gespannt darauf!


    Diesen Thread hier schließe ich dann mal ...


    Meine LG aus Fährenrouletteorum

    Ernest