Beiträge von L`Breizh au coeur

    Puuuh - Glück gehabt. gibt ja so einige Hütten auf Korsika und die sehen sich sicher auch mal verdammt ähnlich. Der Stein davor hat eigentlich die "Alarmglocken" bei mir klingeln lassen und die Synapsen haben doch noch verlässlich ihre Arbeit verrichtet.

    Eine Frage hätte ich noch - heißt es nun der oder die Bocca? In der Literatur und im Netz findet man da unterschiedliche Angaben.

    Aruula

    Hallo Ines,

    eine konkrete Wanderung kann ich dir in der Region auch nicht empfehlen,da ich dort nur auf Durchreise war. Aber ich hab mal komoot mit der 20km Umkreissuche bemüht und da kommt ja doch einiges. Die Frage wäre halt, was du als leicht definierst, da gehen z.B. schon die Meinungen zwischen mir und meiner Frau auseinander. ;)party:

    Bei Komoot wird beispielsweise eine Wanderung zum Monte San Petrone genannt, die kann ich guten Gewissens empfehlen - gute Waldwege und nur unmittelbar vorm Gipfel ein bisschen steiler, aber das hat selbst unser Hund geschafft. Startpunkt wäre der Col de Prato.Um die Scala di Santa Regina sollte auch was zu finden sein. Nördlich um Lama sollte es sicher auch was geben. Und wenn du Casamozza ins Spiel bringst, hast du die Casinca um die Ecke. Da empfehle ich dir die Wanderung zum Monte Sant Angelu, Startpunkt ist in Silvareccio. Parken könnt ihr an der D237 unterhalb der Bar/Pizzeria Chez Alain.Der Weg ist gut markiert und nicht sehr schwer.

    Wenn dir das alles nicht zusagt, dann könntest du dir noch die IGN Karten 4250 oder 4349 besorgen und dort selbst nach Routen schauen. So mach ich es immer, wenn ich gar keine Idee hab.


    VG

    Mario

    Falls jemand Richtung Ghisoni unterwegs ist oder auf dem Rückweg von oben Richtung Meer ist. Die Auberge U Sampolu ist für einen Zwischenstopp für ein gutes korsisches Essen zu empfehlen.

    Unbedingt :thumbsupparty: ,da wird sogar gegrillt. Aber ich empfehle zu reservieren. Wir wollten dort nochmal am letzten Abend essen, aber leider war alles voll.


    Korsikaneuling

    Hallo Kirsten,

    ist die Zeit wirklich schon wieder um? Aber fein, das es euch gefallen hat. :appl:

    Wegen der Stöcke wurde und werde ich immer noch belächelt, aber ich finde sie in bestimmten Situationen unglaublich hilfreich.Wenn ich sie nicht brauche, mach ich sie eben am Rucksack fest.

    Auf deinen Bericht freu ich mich schon. :)party:


    Verrätst du uns die Lösung deines Rätsels ?

    Ganz sicher nicht. :rofl:

    Ich hab's ja auch nicht gelöst sondern Giacchetto Thomas. Ich wäre nie drauf gekommen. Hat aber nix mit Insekten zu tun.


    VG

    Mario

    So, trotz der ganzen traurigen und/oder ärgerlichen Dinge die um uns herum passieren geht es nun hier mit neuen Urlaubserlebnissen weiter, die leider schon wieder viiiiiel zu lange Geschichte sind. Aber das Thema des Threads trifft ja irgendwie in diesem Jahr jeden, der auf die Insel möchte.

    Unsere zweite Tour führte uns nach Ghisoni. Die kann man auch machen, wenn man wie wir aus dem Raum Ghisonaccia kommt und wettterbedingt oder aus anderen Gründen spätentschlossen ist.

    Gestartet sind wir an der Eglise San Franceschinu Mucchielli, direkt gegenüber des an anderer Stelle von Guenter erwähnten "Männerlaufstalles". ;)party: Den hab ich nicht mitgeschnitten, dafür die "heiligen Kühe" an der Kirchenwand.


    Wir sind von da talwärts gelaufen und vor der Brücke über den Ruisseau Regolo links abgebogen. Erstes Ziel sollte der Col de la Croix sein. Nach rund 600m überquert man an die Pont de Catani und kommt an einem alten Stallgebäude oder Scheune vorbei

     


    An der Brücke sollte man, so man wie wir einen Hund dabei hat, diesen nochmal ausgiebig planschen und trinken lassen und/oder dessen Flasche füllen. Es kommt dann nix mehr, wo das geht und der Rest der Wanderung ist dann schon teilweise recht stark der Sonne ausgesetzt und bestenfalls halbschattig. Im Tal ist anfangs noch der Col ausgeschildert, bergauf geht´s nur noch mit Steinmännchen. Lustig wird es, bevor man zum Anstieg kommt, wenn man eine Fellnase mit hat. Man kommt nämlich an einem etwas unorthodox eingezäunten Gelände mit diversen Verschlägen vorbei. Eigentlich hatten wir darin nur einen schlafenden Hund gesehen, der uns, nachdem er uns mitbekommen hatte, nur eines gelangweilten Kopfhebens würdigte. Als er aber unseren "gefährlichen" vierbeinigen Terroristen sah, war es vorbei mit der Ruhe. Mit einem Schlag kamen unzählige Hunde aus jeder Bude und machten ein Getöse, als wollten sie den haarigen Eindringling mitsamt seiner zweibeinigen Begleitung bei nicht unverzüglicher Entfernung aus dem geheiligten Revier vom Erdboden vertilgen. Dieser indirekten Aufforderung kamen wir natürlich unverzüglich nach - beruhigt haben sie sich aber lange nicht, wie man noch eine ganze Weile hören konnte.

    Der Aufstieg mit noch gehörig Schreck in den Gliedern und einer nicht vor Anstrengung bis zum Hals pochenden Pumpe verlief dann anfangs noch recht schattig in Mischwald und unglaublich nach allen möglichen Kräutern duftender Macchia, bevor er dann im letzten Drittel in genauso unglaublich duftenden Kiefernwald übergeht. Der Weg ist eigentlich nur ein Pfad und teilweise etwas geröllig, aber für Hunde gut machbar.

    Das man auf dem Col de la Croix angekommen ist, muss man nicht auf der Karte nachprüfen, es wird von einem großen Holzkreuz angezeigt. Darauf hatten schon diverse Vorbeikommende kleine Steine abgelegt. Diesem "Brauch" musste meine Frau auch nachkommen mir erschloss sich der Sinn nicht. :hmm:;)party:

    Der Col de la Croix ist auch mit Schild benannt, allerdings dann als Croce à A Sarra..

    Man kann jetzt der Beschilderung Village auf einem guten Forstweg folgen, oder Frau und Hund zwecks der Regeneration zurücklassen und in die andere Richtung ein Stück zum Funkmast laufen. Von da hat man nämlich eine fantastische Rundumsicht auf die umliegenden Berge. Außerdem gab`s noch viel blühende Macchia zu bestaunen.

    Die Frau befolgte die Empfehlung zum Rasten, der Hund nicht. ;)party: Also kam er auch in den Genuss des Ausblickes. :)party:

         

    Nach ausgiebigen Sattsehen ging es dann in stetigem auf und ab auf dem Kamm wieder Richtung Ghisoni. Auch da bieten sich immer wieder tolle Ausblicke und dadurch werden bei und´s eigentlich kurze Wanderungen zu tagfüllenden Angelegenheiten. Bevor man auf die Punta kommt, erreicht man ein Plateau, von welchem man in weiter Ferne einen Berg erkennt, den ich nicht zuordnen konnte. Eine Zuordnung von einem topographisch seeehr gut informierten Forianer habe ich schon erhalten, mal schauen, welchen Berg der Eine oder Andere hier erkennt.


    Kurz vor der Punta kommt man noch an einer Wohnanlage für Spechte vorbei. Diese scheint sehr exklusiv zu sein, da man als unerwünschter Besucher keinen der Bewohner zu Gesicht bekommt, aber von Weitem durch Gezeter unmissverständlich zum Weitergehen aufgefordert wird. ;)party: Ab der Punta geht der Weg dann recht steil wieder bergab. Ich empfehle hier die Verwendung von Treckingstöcken, da der Weg mit losem feinen Geröll bedeckt ist und dadurch wenig Halt da ist. Man sollte allerdings nicht versäumen, den grandiosen Ausblick auf Christe Eleison und Kyrie Eleison zu genießen, die sich genau gegenüber majestätisch auf der anderen Talseite erheben. ich wollte sie eigentich auch in ein Bilderrätsel packen, befürchte aber nach dem "Reinfall" mit dem Neptunbrunnen, dass das Rätsel wieder so ein "notorischer Ostküstenverweigerer" :winking2: löst.

       

    An einer Freifläche, die mit "Aghja di Cuntratoghja" beschildert ist, sind wir dann rechts auf einem kleinen Pfad Richtung Village abgebogen. Vorher haben wir noch eine sehr merkwürdige Entdeckung gemacht, deren Enträtselung erst Giacchetto Thomas gelungen ist. Mal schauen, wer hier noch dahinter kommt.

    Der Abstieg verläuft dann wieder schattig unter alten urigen Kastanienbäumen, vorbei an alten Gemäuern, leider auch durch dorniges Gestrüpp. Auf der D344 angekommen läuft man rund 500m Richtung Ghisoni, bevor man der blauen Markierung folgend, leicht links haltend zum Bach hinunter läuft, über den eine schöne alte Brücke führt. Auf der anderen Seite ruhig der Beschilderung und Markierung folgen, auch wenn die Brombeerranken das nicht vermuten lassen. Man kommt dann nach ca. 200m der Straße folgend wieder am "Männerlaufstall" heraus. ;)party:

       

    Wer danach noch nicht ausgelastet ist, kann auf der Rückfahrt der alten Bleimine oberhalb des Kletterparks noch einen Besuch abstatten. Wichtig - unbedingt die Frau vorher fragen, ob sie die ca. 3km insgesamt noch mitlaufen möchte, nicht das es zu Disharmonien führt. :winking2: Zur Not sollte man sie mit Hund am Fiumorbo zum Baden zurück lassen. :rofl:


    Hier gab es wieder so eine "zischende Schlange", wie bei der ersten Wanderung - nur diesmal gut erkennbar. ;)party:


    Fazit dieser Wanderung - eigentlich eine überschaubare Strecke mit geringer Schwierigkeit für Mensch und Hund, die sich wie immer auf Korsika bei uns durch ständiges Staunen und fotografieren aber unheimlich in die Länge ziehen kann.

    Also dann, bis zur nächsten "Berichterstattung"...


    VG

    Mario

    Auch bei uns bezüglich der Erstattung der Mehrkosten bzw. der nicht erbrachten Leistungen (2 Bett- statt 4 Bett Kabine) keinerlei Kommunikation seitens CF. In Anbetracht der reinen Schadenshöhe bei uns und des Aufwandes bei einer Klage halte ich es für effektiver, diesen Verein zukünftig zu meiden. Bei der Dreistigkeit, die @u sognatore widerfahren ist, sieht die Sache definitiv ganz anders aus. Leider war ja CF clever/dreist genug,sich vor einer Umbuchung bestätigen zu lassen, dass man auf alle Entschädigungen/ Preiskorrekturen verzichtet - wohl wissend,dass die genötigten Kunden mangels Alternativen und Zeitnot dieses Häkchen setzen.

    Für uns jedenfalls kein CF mehr.


    VG

    Mario

    Hallo Jennifer,

    nach dem wir nun in Tortona/ Nähe Alessandria übernachtet haben, kann ich dir dieses Hotel guten Gewissens empfehlen. Auto parkt im Hof, die Zimmer im Nebengebäude liegen sehr ruhig, es gibt einen schönen Außenbereich mit Spielgeräten, das Personal ist sehr freundlich - und ganz wichtig für uns, nachdem Moby verpflegungstechnisch gegen CF omplett abgestunken hat - das Restaurant hat erst 22:00 Uhr Küchenschluss, bei uns sogar später. Und das Essen ist gut und sogar preiswert. Ich stell mal noch ein paar Fotos dazu, damit du einen Eindruck bekommst.


    das Nebengebäude



    VG

    Mario

    Nee du,da muss ich leider passen. Der ist mir nicht aufgefallen. ;)party:

    Ghisoni war auch nur einmal Startpunkt einer Wanderung,sonst nur Durchgangsort zum Col de Verde oder zur Skistation.

    Aber das die älteren Männer gegen Abend gern mal auf einem Stuhl vor's Haus gestellt werden (ohne Laufstall :rofl: ) ist mir schon aufgefallen.


    VG

    Mario

    Grüße (auch vom Töchterchen an Annett („die mit den Süßigkeiten und dem Hund?“ 😉),

    Danke, hab ich ausgerichtet und sie hat sich ganz doll gefreut.

    Das das Rätsel mit dem Brunnen wohl zu einfach war,hab ich mir schon gedacht ;)party: . Aber das ausgerechnet du das jetzt löst.... :thumbsupparty:

    Mich hat der Brunnen in so einem Bergdorf sehr erstaunt, zumal wenn man weiß,wo noch Kopien des Brunnens stehen.



    Mario, wann geht es für Euch denn wieder nach Hause? Am Sonntag fahre ich bei Euch daheim vorbei (zumindest grob), evtl. wäre Zeit für einen kurzen Kaffee...

    Das ist ja nun ganz blöd. Wir fahren am Sonntag erst in Bella Italia los,da wir wegen der späten Ankunft der Fähre noch eine Nacht dort verweilen. Da musst du eben bald mal wieder bei uns vorbei fahren- zumindest grob. :winking2:


    VG

    Mario


    So langsam neigt sich der Urlaub dem Ende entgegen und das Wlan ist wieder da, deswegen gibt es nach den vielen Ausflügen vor den Berichten wieder kleine Rätsel. Hier würde ich gern wissen, wo dieser Neptunbrunnen steht. Vermuten würde man ihn da nicht. Wenn jetzt noch jemand weiß, warum er ausgerechnet dort steht, das wäre super. Da hab ich nämlich nix dazu gefunden.

    Ich denke, diesen Ort zu erraten, dürfte für viele nicht ganz so schwer sein.


    VG

    Mario

    ...und wenn du dann noch statt einer gebuchten 4 Bett Kabine eine 2Bett Kabine bekommst, wird's u.U. eng. Ist uns so gegangen. Nicht das wir 4 Betten gebraucht hätten, war halt in der ursprünglichen Buchung die einzig verfügbare mit Hund. In Nizza schrumpfte unsere Kabine dann um 2 Betten, nur bezahlen lassen hat sich CF die fehlenden 2. Zum Glück haben die Corona, um das Chaos zu entschuldigen und so nebenbei nichterbrachte Leistung honoriert zu bekommen. th()oo

    cinto

    Hallo Helen,

    wie der Zufall es will, soll das die nächste Tour werden. Wir waren gestern schon an der Ski Station de Capannelle, mussten aber beim Aufstieg zum Lac Bastani umkehren, da es meiner Frau nicht gut ging. Jetzt werde ich die Touren da oben wohl nur mit Hund machen.

    Damit ich das Geeier bis zur Skistation Val d'Ese nicht habe, wollte ich vom Col de Verde das Stück GR20 bis zu den Pozzis laufen und mal schauen, wie weit ich an den Lac de Vitalaca komme.Es bleibt aufregend. ;)party:


    VG

    Mario

    ...schönen Gumpen beim Gîte. Wir wollen ja in etwa 2 Wochen den MaM centre gehen. Alle Unterkünfte gebucht, Rucksack fürs Töchterchen...

    Hallo Kirsten,

    sozusagen fallt ihr da rein, wenn ihr dort ankommt. :rofl: Ihr startet doch an der Ostküste?

    Die Brücke im Hintergrund führt dann hinüber zur Herberge.

    Habt ihr den Rucksack in Chemnitz gekauft oder hat sich bei euch noch was ergeben?

    Das mit dem Wetter klappt schon. Hauptsache,es wird nicht gar so heiß. Ich wünsche euch auf jeden Fall eine ganz tolle Zeit.


    VG

    Mario

    Kleiner Nachtrag noch, wer weiß denn, warum es in Catastaghju einen Fußballplatz(ziemlich hinüber), einen Tennisplatz(sieht auch nicht viel besser aus),einen Spielplatz mit allerdings abgebauten Spielgeräten und sogar einen Schießstand gibt? Hier ist doch außer der Gite d`etape gar nix!

      Und was ist das für ein Bauwerk?


    Ach ja, Obacht bei An- und Abfahrt - es gibt hier todesmutige Gesellen, die sich einem plötzlich in den Weg werfen. :rofl:


    So,

    nachdem der @U Liamone Andy das Rätsel aus unserer Wanderung gelöst hat, gibt es nun auch den kleinen Bericht dazu.

    Es sollte eine Wanderung hier in den küstennahen Bergen sein und mir schien die Gite d`etape Catastaghju ein guter Startpunkt. Wir parkten ganz am Ende der Straße, wo der MaM centre zur Bocca di Lapparo hoch klettert.

    Da wollte jedoch meine Frau angesichts der Sonne und dem Nichtvorhandensein von Schatten nicht mit hoch. Gut - die Streckenwahl war frei und der Hund hatte sich eh entschieden,erstmal ein Bad im Ruisseau de Macini zu nehmen, welchen wir lieber auf der Brücke überquerten.

    Wir hielten uns dann auf dem linken Pfad und folgten der orangenen Markierung. Wir querten noch den L`Abatesco und dann zog sich der Weg, der eigentlich mehr ein Pfad ist recht zügig den Berg aufwärts. Eigentlich ist er recht gut markiert, aber wenn man dann denkt, dass der Hund sich auskennt und ihm blind folgt, kann man schon auch mal ins Nichts laufen, was zu wundersamen Ausschlägen bei der Streckenaufzeichnung per App führt. ;)party:

    Man läuft erst durch Laubwald und weiter oben geht es in Kiefernwald über.

    An der Kreuzung mit einer Forststraße machten wir dann die erste Rast, wenn man mal von den Fotostops absieht, denn ab und an tauchen immer wieder tolle Ausblicke auf die umliegenden Berge auf.

    An der Kreuzung hatten wir dann ein recht ungewöhnliches Erlebnis. Neben uns zischte etwas ganz seltsam, was den Hund zu einem respektvollen Schritt nach hinten und mich zu einem neugierigen Schritt nach vorn veranlasste. Ursache des Zischens war irgend eine Art Entlüftung, das ganze sah aber eher aus wie ein Erdhydrant. ::,,II8

    Nachdem nun das Vorhandensein eines gefährlichen Reptiles ausgeschlossen werden konnte und wir uns gestärkt hatten, ging es weiter munter bergan. Nun wurde der Weg allerdings deutlich lichter und sonnenexponierter, was zu deutlichen Hitzebeeinträchtigungen bei Frau und Hund führten, zumal wir nun auch keinen Bach mehr kreuzten, in dem sich zumindest der Hund hätte abkühlen können. Im weiteren Verlauf wird der Weg an der Nordseite der Punta di Ghjuva nochmals deutlich steiler und auch schwieriger zu laufen, da Geröll auf Felsplatten und Gestrüpp das Vorankommen erschweren. Allerdings werden die Ausblicke auf diese grandiose Landschaft hier deutlich besser.

    Begleitet wird man vom intensiven Duft von blühendem Schopflavendel.

    Dabei fiel mir noch eine Kuriosität in einem Strauch auf, als hätten kleine Krabbeltiere eine Schaumpartie gemacht. ::,,II8


    Das letzte Stück zur Punta di Ghjuva ist dann ein wenig Kraxelei und wird mit einem großen Hund wie unserem ohne Unterstützung am Geschirr nix mehr, vor allem, wenn er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Aber der Aufstieg belohnt mit einer herrlichen Rundumsicht.


    Da beide sichtlich zu kämpfen hatten, entschieden wir uns, den Grat nicht weiter zu laufen, sondern zum Mam centre abzu steigen und diesem bis nach Catastaghju zurück zu folgen. Der ist gut markiert und besteht zumeist aus guten Wegen. Da der Abstieg besser ging als gedacht, wollte ich noch die Circinellu Grotte aufsuchen. Man muss dazu nochmal kurz vom MaM abzweigen, aber der Weg lohnt sich, man wird wieder mit tollen Ausblicken belohnt.

      ...und begegnet alten Bekannten ;)party:

    Der MaM zweigt dann nach Catastaghju nochmal nach rechts auf einen Pfad vom Forstweg ab, da kann man auch schnell mal dran vorbei schnippen. :rofl:

    Im Tal angekommen, könnte man sich sogar ein erfrischendes Bad gönnen wenn man Badesachen dabei hat.

    Alles in allem ist dies trotz der Hitze eine fabelhafte Wanderung in einer wie immer traumhaften Landschaft mit überschaubarer Schwierigkeit.

    Allerdings musste ich bei der Nachbearbeitung der Route feststellen, dass der Aufstiegsweg zur Punta so nicht in der IGN 5253 ET zu finden ist. Und wo der Giacchetto Thomas seinen Nutzernamen her hat weiß ich jetzt auch. ;)party:

    So, ich hoffe, ich konnte für einige wieder eine Anregung geben, diese schöne Landschaft zu erkunden.


    VG

    Mario

    Tata $fd$ ,

    genau da ist es. :)party:

    Die Geschichte zu dem Ort musste ich auch g.... Mich hat weniger der Fahnenmast verwundert, als die dort niedergelegten Kränze, auf denen irgendwas von Patriot stand. Da war natürlich das Interesse geweckt. Was ich nicht herausgefunden habe, warum an der Grotte 2 Kreuze stehen.

    In dieser??? Höhle wurde Domenico Leca ,genannt Circinellu,wahrscheinlich seiner roten Haare wegen,1771 von Hirten tot aufgefunden. Er war Priester in den Reihen von Pascal Paoli und versteckte sich nach der verlorenen Schlacht von Ponte Novu im Fiumorbo und organisierte von hier den Widerstand.

    Als er gefunden wurde, hielt er ein Kreuz und eine Waffe in den Händen. Genau nachlesen kann man das hier - oder man fragt den Giacchetto Thomas. ;)party:

    Tja, somit ist das Rätsel um diesen Ort gelöst.


    VG

    Mario