Beiträge von L`Breizh au coeur

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    Hallo maewe,

    ich würde dir auch empfehlen, den Schuh danach auszuwählen, wie er sitzt (Platzreserven im Zehen-/Vorderfussbereich berücksichtigen), unabhängig von der Marke. Wenn du dich wohlfühlst,ist's o.k. Ich habe sowohl auf Korsika (nicht GR20),als auch in Schweden und im Elbsandsteingebirge Mehrtageswanderungen mit einem doch recht schweren Trekkingstiefel der Kategorie B/ mit Abstrichen C von Lowa gemacht und bin damit sehr gut unterwegs gewesen.

    Ich persönlich würde allerdings für ein solches Unternehmen die Socken nicht vernachlässigen. Es nützt dir der beste Schuh nix, wenn du so 'ne stylische Plastiksocke am Fuss hast. Da auf jeden Fall gute Merinosocken tragen (die riechen auch nicht so schnell;)party:).

    Dein Rucksack ist definitiv zu schwer. Christine Thürmer hat das mal treffend beschrieben: "Gibt es ohne diesen Gegenstand unterwegs ein lebensbedrohlichen Problem? " Wenn nicht,dann weglassen. Don't pack your fears. Nur mal zum Vergleich,ich bin vor Jahren mal 5 Etappen des Forststeiges mit unserem Hund gelaufen und habe die Strecke bewusst so gewählt,dass ich zwischendurch an keinem "Verpflegungspunkt" vorbeikam. Ich musste also unser komplettes "Futter" und unser Wasser tragen und hatte nicht dieses Rucksackgewicht.

    Gutes Gelingen bei der Schuhauswahl und viel Spaß auf den GR20.

    VG Mario

    Aber dann immer mit einem Leihwagen auf die schönere Seite gefahren. Da bist Du dann auch mal 3 bis 4 Stunden unterwegs.

    Auf die schönere Seite gefahren... Na wenn du da nicht wieder 'ne Diskussion lostrittst!;)party:

    Und ganz ehrlich,die Fahrt auf die "schönere" Seite ist allemal beeindruckender,als das Geeier auf einer deutschen Autobahn.

    Ich freu mich jetzt auf unser DJ Bobo Konzert in Erfurt heut Abend. Das ist zugegebenermaßen Maßen keine korsische Kulturveranstaltung, aber ein Herzenwunsch meiner Traumfrau und das ist mir wichtig.:loveparty: Nebenbei gefallen mir seine Shows auch ziemlich gut - wenn ich das hier so unverblümt sagen darf.;)party:

    Aber es sind ja nur ein paar wenige, die das machen und der Rest der Menschheit trottet dumm und stumpf hinterher. Insofern wurde also nichts aus der Vergangenheit gelernt.

    Das stimmt leider nur bedingt. Es ist für die Menschen in diktatorisch oder zumindest autokratisch geführten Ländern schwer, ihre eigene Meinung zur Geltung zu bringen.

    Ich weiß wovon ich rede, ich hab 20 Jahre in einem gelebt.

    Umso erschreckender, das weltweit viele Menschen solchen Strömungen wieder Gewicht verleihen.

    Eine ziemlich bissige Antwort auf den ursprünglichen Einwand konnte ich mir gerade noch verkneifen.

    Damit kann ich umgehen, ich bin ja nicht aus Zucker. Wichtig ist, daß es nicht ins beleidigende abtrifftet und da hab ich bei dir keine Sorge.

    Ich schätze deinen Schreibeifer und kann mit deinem Humor auch umgehen.;)party:

    So, um auf die Ausgangslage zurückzukommen - vielleicht hat ja noch jemand Infos, was aus der ganzen Geschichte geworden ist. Ansonsten lass ich mich von Tjaerd in tourismusfördernden Maßnahmen und ihren Erfolgsaussichten und vielleicht ihrer ökologischen und nachhaltigen Sinnhaftigkeit weiterbilden . :)party:

    Ich freu mich, dass mir gerade der ältere Herr aus Hessen, den ich am letzten WE bei unserer XXL Wanderung getroffen habe, einen schönen Vatertag gewünscht und mir mitgeteilt hat, dass er nach dem 3. Anlauf die Tour geschafft hat. Und das mit 73 - Respekt! Das sind so die scheinbar unwichtigen Dinge im Leben, die mir zu Herzen gehen. Allen einen schönen Feiertag.

    VG

    Mario

    Dann sollte man aus meiner Sicht lieber Kriege verbieten!

    Soll heißen,so lange das nicht passiert, müssen wir uns um den Rest auch keine Gedanken machen?

    Tut mir leid mein Lieber, das ist in meinen Augen illusorisch und im Bezug auf die Lösung unserer anderen Probleme auch kein Argument. Denen,die Kriege anzetteln, ist Ökologie sch...egal. Man könnte ja mal dem Zwergzaren in Moskau oder dem wildgewordenen Musterbeispiel an Schizophrenie in Washington vorschlagen, gegen Einstellung aller Kriege auf Billigflugtickets zu verzichten.

    Das war aber auch nicht die ursprüngliche Intention der Treadheröffnung. Ich wollte eigentlich nur wissen,ob dieses Vorhaben angenommen wurde und wie ein eventuelles langfristige Konzept ausschaut.

    Ohne es genau zu wissen denke ich nicht, dass man beabsichtigt die Touris insgesamt zu verteilen sondern eher auch die NS anzubieten.

    So interpretiere ich das auch. Hätte Korsika aber in diesem Zeitraum,man spricht ja von den Monaten November,Januar und Februar für eine signifikante Anzahl an Touristen auch die entsprechenden angesprochenen gastronomischen und/oder kulturellen Angebote? In vielen anderen Tourismusregionen sind diese Einrichtungen ja dann weitestgehend im "Winterschlaf". Öffentliche Angebote wie Museen und Ausstellungen kann man ja vielleicht noch irgendwie bereitstellen,aber alles was in irgendeiner Weise privatwirtschaftlichen Ursprungs ist,wird sich doch sicher knallhart an Zahlen orientieren, sofern nicht auch subventioniert.

    Deshalb würde mich mal interessieren,wie sich dieses Vorhaben entwickelt hat und ob es ein fundiertes Folgekonzept gibt. Man kann ja schlecht in jeder NS Discounterflugtickets zur Verfügung stellen .

    Hallo Tjaerd,

    so in etwa wurde das ja auch im Artikel erwähnt. Ich hab da bloß so mein Zweifel, wie so etwas dann dauerhaft ohne etwaige Subvention funktioniert.

    Mir ist auch noch aus einem Artikel,den ich im letzten Jahr gelesen habe, dunkel in Erinnerung, dass die Insel mit ihren Ressourcen und ihrer Infrastruktur im Bezug auf die Touristenzahlen am Limit ist. Ich meine, es ging damals darum, dass die Insulaner 3x so hohe Müllgebühren zahlen, wie die Festlandfranzosen. Da aber sicher der meiste Müll durch den Tourismus entsteht, wollte man das wohl über eine pro Kopf Abgabe refinanzieren. Das passt für mich dann nicht zusammen.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen,dass man das Touristenaufkommen dadurch "streckt", denn wer zwischen Juni und September auf die Insel kommt, hat ja seine Gründe dafür.

    Ob ein mehr an Touristen für die Insel verträglich ist, kann ich nicht beurteilen, das Problem der - teilweise starken - saisonalen Schwankungen haben ja andere Urlaubsregionen auch.

    VG

    Mario

    Hallo zusammen ,

    vor einiger Zeit las ich in einem Artikel im Netz, dass die korsische Nationalregierung ein Projekt finanzieren will,mit dem in der Nebensaison Touristen nach Korsika gelockt werden sollen.

    https://www.reisereporter.de/reisenews/kurioses-konzept-korsika-kauft-flugtickets-damit-mehr-urlauber-auf-die-insel-kommen-VL6HFLOU7JBPBCNBEAAAUTXYOI.html

    Mal abgesehen ,was man aus ökologischer Sicht von solchen Angeboten halten mag, ist es doch auch eine Menge Geld für eine Region Frankreichs, die sicher nicht zu den reichsten zählt.

    Ich bin nun gerade kein Tourismusfachmann und kann nicht einschätzen, was solche Aktionen langfristig bringen, aber es würde mich schon interessieren, was aus der Sache geworden ist und was es so gekostet hat. Ob und was es gebracht hat, wird man wohl abschließend erst später beurteilen können.

    Vielleicht weiß da ja von den Inselforianern was genaueres?!

    VG

    Mario

    Hallo Andre`,

    ich denke auch,dass das nicht unbedingt von einer Kabine abhängt,ob einem übel wird. Bei meiner Frau macht das jedenfalls keinen Unterschied. Kabine haben wir in erster Linie genommen, um den Hund zu parken.;)party:

    Wir sind nur beim ersten Mal morgens gefahren. Die Nachfähre hat echt den Vorteil,dass ihr ausgeruht auf Korsika ankommt. Der Nachteil ist,dass ihr,da ihr nicht lange mit dem Auto fahrt, u.U. noch nicht in eure Unterkunft kommt. Das müsstet ihr klären.

    Wir haben immer "ein bisschen Zeit geschunden", in dem wir in Bastia oder Porto Vecchio gemütlich gefrühstückt haben.

    Genua empfand ich gerade bei der Anfahrt immer furchtbar, Savona war sehr entspannt. Nizza haben wir auch schon gemacht,aber nur,weil CF uns dorthin "umverfrachtet" hat, ist sonst aus Sachsen bisschen weit. Dort ist die Anfahrt für meine Begriffe etwas nervig(enge Straßen), aber der Hafen selbst sehr angenehm und die Ausfahrt mit der Fähre sowieso.

    Aber da hat sicher jeder so seine eigene Meinung und Erfahrung.

    VG

    Mario

    Das Foto zeigt Berge der Desert des Agriates, die sind alle unter 1000m hoch.

    Hab ich mir schon gedacht,dass das Foto in diese Richtung entstanden ist.

    Ich hätte aber vermutet,da Thomas meiner Erinnerung nach auf ca. 800m Höhe wohnt, wenigstens die Spitzen der Berge weiß sind.

    18°C klingen aber auch nicht schlecht und dein sonniges Bild passt da gut.:thumbsupparty:

    Der Monte Stello bleibt mir mit einem kleinen "Exkurs" in Sachen plötzlicher Wetterumschwung in den Bergen und der Erkenntnis, das Pfade in der Macchia nicht zwingend dem Fortkommen von Menschen in Richtung ihres geliebten Autos dienen,sondern eher von boshaften Haustieren zur Irreführung der nervenden Zweibeiner angelegt werden, in Erinnerung.;)party:

    Aber wir teilten diese Erfahrung damals bekanntermaßen mit einer weiteren Forianerin und ihrem Göttergatten.

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