Beiträge von L`Breizh au coeur

    Hallo Andreas,

    der Tipp mit den Wanderungen auf Paradisu ist top, da sehr viele Wanderungen quer über die Insel drinstehen und gut beschrieben sind. Bedenke bitte, dass nicht nur die Steilheit der Wege ins Gewicht fallen. In der Region um den Golf von Porto ist das Terrain z. B. sehr felsig und man muss oft Stufen steigen. Als Beispiel mal die Küstenwanderung nach Girolata. Eigentlich nicht besonders anspruchsvoll, könnte ich mir vorstellen, dass schon das erste Stück bis zum Tuarastrand für jemanden mit Knieproblemen schwierig wird.

    Am besten, du schaust dir auf Paradisu mal eine für euch passende Region und die dort in Frage kommenden Wanderungen an und fragst hier nochmal konkret. Ich meine, WoMa62 hat ein ähnliches Handicap, vielleicht lesen die Beiden mit oder du schreibst sie mal an.

    Auf jeden Fall bekommst du hier zu ganz gezielt angefragten Wanderungen/Regionen sicher Auskunft.

    Es wäre ja Blödsinn, euch den Mund wässrig zu machen und vor Ort guckt deine Frau dann in die Röhre.


    VG

    Mario

    Hallo Andreas,

    auch von mir ein herzliches Willkommen. Nach 2x Korsika (1x Ost- und 1x Westküste) gehöre ich zum Glück der Fraktion der unheilbar infizierten "Korsikaistüberallschön-Begeisterten" an. Man muss nur den Blick dafür schärfen. Die Küste, die Georg meint, ist natürlich nicht so aufregend, wie z.B. die Westküste um den Golf von Porto und die Strände sind selbstredend um L`Île Rousse am schönsten:winking2:, aber da ihr ja mobil sein wollt, ist das nicht grundsätzlich ein Problem. Da ich jetzt die Gehprobleme deiner Frau nicht einschätzen kann, würde ich aus meiner begrenzten Erfahrung heraus sagen, dass die Ostküste mit der Castagniccia oder eine Region mit flachen Küstenwanderungen für euch eher in Frage kommt. Sehenswürdigkeiten ist auch so`ne Sache - eher menschengemachte oder mehr natürliche? Ich steh ja mehr auf die Letzteren aber da kommen ja wieder die körperlichen Einschränkungen ins Spiel. Für nur "aus dem Auto" ist die Landschaft viel zu interessant. Bei den menschengemachten haben mich die kleinen Dörfchen der Castagniccia total verzaubert, womit wir wieder im Osten wären.

    Na, wird schon werden, ihr werdet euch aus den noch hoffentlich zahlreichen Empfehlungen das Richtige rauspicken.


    VG

    Mario

    nachtlichter


    Hallo Regina,

    auch von mir gaaaanz lieben Dank für deine wirklich tollen Berichte. Ich hab sie mit viel Freude gelesen, manchmal so, als ob ich mit in eurem dicken Antoine gesessen habe oder mit euch am Strand gewesen wäre (schade, dass das nicht geklappt hat). Deine Berichte werden mir hier sehr fehlen, da sie so herzerfrischend unvoreingenommen und speziell geschrieben waren. Du bist dir nicht zu schade, deine eigenen Unzulänglichkeiten auch mal schmunzelnd auf die Schippe zu nehmen, das findet man nicht oft.

    Ich denke nicht, dass ihr zu faul gewesen seid. Das macht jeder, wie er möchte. Obwohl - Bilder von euch auf'm Rennrad hätte ich schon gern noch gesehen.:winking2:

    Und das ihr nicht wandern gewesen seid - na und! Vielleicht hätten meine Frau und unser Dicker manchmal gern getauscht.:rollparty:

    Mir ist deine ehrliche Art, so deinen Urlaub zu verbringen lieber, als die verbissene Art, die hier manchmal an den Tag gelegt wird, wenn man die Insel nicht als Hardcore - Aktiver erleben möchte.

    Schön, dass ihr auch mal ohne Schnorchelausrüstung essen gewesen seid, funktioniert ganz gut oder?;)party:

    Also meine Gude (jetzt verfall ich mal ausnahmsweise ins Sächsische), vielen Dank nochmal und hoffentlich bleibst du uns hier erhalten.:appl::hail:


    mitsuqueen

    Hallo Nadine,

    grüß mir mal unser liebgewonnenes Partinello. Solltet ihr noch nicht da gewesen sein, das kleine Lädchen im Dorf hat morgens ab 8 frisches Baguette.


    VG

    Mario

    Hallo Bruno,

    also "touristenfrei" ist deine Route bestimmt nicht, aber klingt ganz gut.Bedenke bitte, dass die küstennahen Wanderungen sicher oft schattenlos sind. Unsere Wanderung nach Girolata jetzt im Juni war dadurch schon ordentlich warm. Da hast du allerdings den Tuarastrand auf halber Strecke zum abkühlen. Wäre ja von Piana aus 'ne Option.

    Als Gelegenheitswanderer wäre die Castgniccia nicht übel. Ist nicht so hoch, meist schattig und für meine Begriffe auch noch für die Nähe zur Küste nicht so überlaufen, wobei das im August auch anders sein kann, wir waren ja im Juni dort.


    VG

    Mario

    Hallo Helen,

    da kannst du mal sehen, dass man die Tafeln auch mal anschauen sollte.

    In unserem Fall waren die Dinger immer blockiert, 2x von einer Gruppe Asiaten und sonst meist von französischen Bustouristen , die es nicht weiter geschafft haben (reicht ja auch für'n Foto).

    Nee, ich hab grad beim Fotos sortieren aus rein emotionalen Gründen(hilft beim Zurückträumen) meinen Reiseführer mit durchgeblättert.

    Für die rationale Seite hab ich ja dann dich, siehe Foto, dankeschön.:winking2:


    VG

    Mario

    Kleiner Nachtrag zu unserer Wanderung nach Girolata.

    Bei der Nachbearbeitung meiner Urlaubsbilder inkl. Zuordnung hab ich gerade gelesen, dass der Maultierpfad vom Col de la Croix "Sentier du facteur Guy" heißt. Man ehrt damit den letzten Briefträger, der die Post noch auf dem Landweg nach Girolata brachte.

    O.k. , ist vielleicht auch unnützes Wissen, ich fand`s ganz interessant.


    VG

    Mario

    Hallo Bruno,

    da mag ich halt auch noch meinen Senf dazu geben. Also Supermarktpreise sind bei den meisten für dich relevanten Sachen höher als in Deutschland, aber definitiv nicht so, dass ihr nur von Miraculi & Co. leben müsst. Baguette so um 1€, selbst in kleinen Läden, Butter ca. 2,50€, Tomaten z. B sind jetzt schon recht günstig. Wir hatten bei uns in Partinello einen kleinen "Tante Emma" Laden, selbst dort waren die Preise im Vergleich zu den Supermärkten in Porto akzeptabel. Ich hab mir zum morgendlichen Baguette alle 2 Tage 2 Scheiben Kochschinken geholt (richtigen Kochschinken und richtige Scheiben, nicht das mickrige Zeugs, was es bei uns gibt) und hab zusammen so knapp 4€ bezahlt. Figatellu, um mal eine korsische Spezialität ins Spiel zu bringen, hab ich mir da für etwas über 3€ das Stück geholt. Du siehst, es geht.

    Die Variante mit dem kompletten Essen mitbringen finde ich nicht so prickelnd. Erstens bleibt von eurem ohnehin knappen Budget noch weniger auf der Insel hängen und dann lasst ihr noch euren Müll da. Finde ich einer Urlaubsregion gegenüber nicht fair - egal ob Korsika oder woanders.:meinung:

    Die Route von Mipfi ist ja quasi schon perfekt. Ist halt echt viel Fahrerei, auf Korsika nicht zu unterschätzen. Das Fangotal würde ich weg lassen, wenn ihr nicht am Talschluss wandern wollt. Der Fluss hat am Unterlauf jetzt schon nur noch mickrig Wasser,da ist Gumpenbaden woanders wahrscheinlich angenehmer.

    Meine Empfehlung wenn ihr wandert,2 Tage um Porto/ Piana bleiben und von da in die Berge fahren oder die Calanche erwandern und an der Ostküste die Castagniccia einplanen. Baden eher im Nordwesten/Balagne, um Cargese/Sagone oder die Ostküste ab Moriani südwärts, aber wie hier schon erwähnt, sicher alles sehr voll um die Zeit.

    Schlussendlich wird hier jeder die aus seiner Sicht "schönste Ecke" Korsikas ins Spiel bringen und jede hat es sicher verdient. Ihr schafft trotz der quasi perfekten Routenplanung von Micha nicht annähernd die ganze Insel. Ich empfehle euch deshalb schon angesichts eures Budgets und den Dieselpreisen (> 1,50€) lieber etwas weniger "abzureißen" und das was ihr macht, dann ohne unnötigen Druck - es wäre schade um jede Region.


    VG

    Mario

    Hallo zusammen,

    eigentlich ist ja nun alles gesagt, aber nachdem sich hier so viele geäußert haben, möchte ich doch nochmal was loswerden. Der Vorschlag von Fiamingu Mark zwecks monitärer Ausrichtung des Schreibens klingt zwar verlockend;)party:, bedarf aber dann a) größeren Talentes und noch viel wichtiger b) kann das die Freude, die man mit den Beiträgen macht nie und nimmer ersetzen. Genau für die ganzen Leute, die sich daran freuen, hab ich`s geschrieben und es hat mir Spaß gemacht.

    Nachdem wir heut morgen 4 Uhr nach 18h Fahrt aus Lucca wieder hier eingetrudelt sind (mit tollem Zwischenhalt auf dem San Bernadino Pass und lecker Kartoffelsalat in Lindau), ist mir beim Auspacken noch was eingefallen. Wer im Urlaub die Muse hat und mal ein Buch zur Hand nehmen möchte, dem kann ich wärmstens "Briefe aus meiner Mühle" von Alphonse Daudet empfehlen. Es wurde, glaube ich, hier im Forum schon mal empfohlen. Ich hab es mir schon im letzten Jahr auf Grund der Geschichte"Die drei stillen Messen" zugelegt, die ich in einem Weihnachtsbuch gelesen hatte. Sind zwar nur 3 Geschichten über Korsika drin, das macht aber nix. Als Taschenbuch schön handlich, mit kurzen Geschichten, die mal heiter, mal nachdenklich sind.


    Giacchetto

    Hallo Thomas,

    ich hab bezüglich der Falter auch nochmal nachgeschaut.

    Das ist meiner Meinung nach ein Buchsbaumzünsler und der hat da gar nichts verloren.


    Den anderen hab ich noch nicht gefunden, der war in etwa genauso groß - max. 40mm Spannweite, eher etwas weniger.


    VG

    Mario

    Seit gestern ist es nun Gewissheit,

    unser 2. Korsikaurlaub ist zu Ende. Da sitzt ich nun in der abendlichen toskanischen Sonne und sinniere darüber, was von diesem Urlaub bleibt.

    Wieder einmal waren die Pläne groß, wieder einmal hat die "Schöne" - und Eigenwillige - bestimmt, was geht und was nicht.

    War es im letzten Jahr der Regen und mit ihm die Wolken, die uns so manches Highlight verwehrte, so bestimmten diesmal die Sonne und die damit einhergehenden Temperaturen in den meisten Fällen was unternommen wurde.

    Hinzu kamen noch die für uns neue Beschaffenheit der Wege und ihre Auswirkungen auf die Pfoten unseres Dicken, der dann doch ab und an die Segel streichen musste.

    Wo ist es denn nun schöner, wurde ich schon auf Korsika von einem eingefleischten Balagneliebhaber gefragt.

    Kann man das so beantworten? Ich denke nein! Die Castagniccia übt mit ihren halbschattigen Kastanienwäldern, ihren sattgrünen Bergen und Tälern, in denen sich so gern die Wolken verfingen und ihren Dörfern, die sich wie Vogelnester an die Hänge kauern, immer noch einen besonderen Zauber auf mich aus.

    Auf der anderen Seite der Insel könnte der Kontrast nicht größer sein.

    Die imposante Küstenlandschaft am Golf von Porto - sei es die Calanche mit ihren selbst in der Mittagssonne rötlich schimmernden, bizzaren Felsformationen, oder die Halbinsel La Scandola im Golf von Girolata, deren Schönheit man auch gut bei einer Wanderung aus der Ferne wahrnehmen kann, ohne eines der Unmengen an Booten zu besteigen, die diesen geschützten Ort zu einem Tummelplatz von Wasserfahrzeugen machen und den Schutzstatus somit ad absurdum werden lassen.

    Selbst die Küstenstraße von Piana bis kurz vor Galeria ist fantastisch - so man denn auf ein wenig Nervenkitzel steht. In diesem Zusammenhang gleich eine Bitte. Sucht euch doch wenigstens zum Fotografieren eine der größeren vorhandenen Parkbuchten aus. Dann muss man sich vielleicht einmal weniger über genervte und gereitzte einheimische Verkehrsteilnehmer aufregen, die zum 3. Mal am Tag nicht weiterkommen, nur weil wieder mal jemand clever an der ohnehin schmalen Straße geparkt hat, nur um das ultimative Selfie vor "Absturzkulisse" zu bekommen.

    Wem das dann nicht spektakulär genug ist, der begebe sich ins Hinterland in Richtung Evisa und weiter. Auch wenn wir es nur bis zum Col de Vergio und ins Golotal bis zu Füßen von Paglia Orba und Capu Tafunatu geschafft haben.

    Egal von welcher Seite - ob von Evisa zum Col de Cuccavera, vom Fangotal oder eben vom Col de Vergio übers Golotal, der Anblick dieser grandiosen Landschaft um diese beiden Berge lässt einen nicht mehr los. Selbst dieses so karge Hochtal des Golo, wo angesichts der umgebenden Berge alles so winzig wirkt, besonders die ameisenartige Karawane der GR20 Wanderer, die unablässig von der Ciuttulu di i Mori Hütte ausgespuckt werden, ist auf seine Weise atemberaubend schön.

    Aber selbst das direkte Hinterland hält eine grandiose Landschaft bereit, Speluncaschlucht und Loncatal z. B. Ob das Gumpenbaden immer eine Freude ist,sei angesichts der Massen im vorderen Bereich der Täler dahingestellt. Wenn man sich aber die Mühe macht, beide Täler wenigsten ein Stück weit zu erwandern und dabei auch mal das Köpfchen hebt, wird man sich nicht genug satt sehen können an den steil aufragenden Felsen und den Blicken, die diese freigeben, wenn man sich die Mühe macht, diese auf den teilweise alten Pfaden zu ersteigen.

    Selbst das Baden an der Küste wird zum Erlebnis, wenn man nicht nur über den Kies schimpft, wie selbst erlebt, sondern auch mal seine Umgebung betrachtet. Wo badet man denn schon mit einer solchen Kulisse wie beispielsweise am Bussaghia Strand mit Blick auf die Küstenstraße hoch oben im Fels oder am kleinen Strand von Ficaghiola zu Füßen von Piana. Es gibt sicher schönere Strände, aber liegt das nicht auch immer ein Stück weit daran, was wir daraus machen.

    Meine Frau würde jetzt sofort sagen, sicher in der Balagne, denn was sie schon bei der Anfahrt auf L`Île Rousse von Calenzana aus sah, machte sie etwas neidisch.

    Was hat der Urlaub noch so gebracht, was haben wir vermisst?

    Schade finde ich, dass auf Grund der Temperaturen und/oder Wegbeschaffenheit die kleine Loncarunde von Giacchetto nur zu einer mini Talrunde wurde, um den Hund zu schonen. Leider fielen diesen Gründen auch die Wanderung zum Capu d`Ortu, Capu Rossu und so manche Küstenwanderung zum Opfer.

    Piana haben wir uns auch nicht nochmal ausgiebig angeschaut, obwohl es dieses kleine Örtchen verdient hätte, welches mir bei einbrechender Dunkelheit von unserer Terrasse aus mit seinen fernen Lichtern ein klein wenig das abendliche Cervione vom letzten Jahr ersetzte.

    Dafür hat uns das abendliche Ota bezaubert, wie es der ganze Küstenstreifen mit Beginn der abendlichen Ruhe getan hat.

    Ein Genuss der besonderen Art, wenn man abends auf der Terrasse sitzt, die Küstenstraße langsam verstummt und nur ab und an das Bimmeln der Kuh- oder Schafglocken zu hören ist und sonst - NICHTS! Und das bei diesem Anblick.


    Wir haben ein prächtiges korsisches Essen bei Chez Marie genießen dürfen und dabei auf die wunderschönen Berge umher geschaut, wir haben etwas touristischer, aber trotzdem sehr schön am Plage de Gradelle mit Blick auf die Calanche gegessen.

    Ein besonderes Erlebnis war es, mal jemanden aus dem Forum nicht nur virtuell kennenlernen zu dürfen. Wir durften bei einer ausgesprochen netten Familie zu Gast sein und erlebten einen schönen und vor allem lehrreichen Nachmittag, woran ein gesprächiger Freund der Familie nicht ganz unschuldig war.:winking2:

    Uuuuund - das Gebäck Paris - Brest ist genauso lecker wie es aussieht.

    Uns wurde sehr freundlich und unkompliziert aus unserer misslichen Lage mit der Schraube im Reifen geholfen, für ein winziges Geld. Dafür - auch wenn es als Werbung durchgeht, vielen Dank den Betreibern der Total-Tankstelle in Serriera. Ich durfte, wenn auch nur virtuell, zwei prinzessinnenhafte Hexen kennenlernen, wovon eine nicht ganz normalglykemisch ist, aber tierisch lustige Beiträge schreibt.

    Das alles bleibt uns von einem anders als erwartet und doch ausgesprochen schönen 2. Mal Korsika, das nun schon wieder so schnell vorbei ist und doch immer unvergessen bleibt.

    Bedanken möchte ich mich für eure Aufmerksamkeit, bei meinen fleißigen Helfern, was Fragen zu Tier- und Pflanzenwelt und sonstige Fragen betrifft, natürlich besonders bei unserem Dicken, der so manche Bergziegentour mitgemacht hat ohne zu klagen und uns sicher im Geheimen verflucht hat und natürlich bei der Il de Beautè und ihren Bewohnern, die uns wieder so ein toller Gastgeber waren.

    dieses Bild ist für die kleine Viktoria, die hoffentlich in ein paar Jahren mit ihren stolzen Eltern noch diesen Riesen im Golotal bestaunen kann

    dieses Bild ist für Cornelia - ich weiß, ist die "falsche" Seite vom Golf aber immerhin;)party:


    Und diese Bilder sind für alle, die in diesem Jahr aus welchen Gründen auch immer nicht nach Korsika kommen können.





                                          Addiu Corsica, grazie per sti belli gjhorni!

    Hallo Regina,

    auch wir durften heut die hervorragende Küche im Chez Marie genießen. Trotz eines gut gefüllten Gastraumes ging es bei uns ziemlich flott, obwohl nurMarie`s Mann ? und Sohn bedienten. Ich hatte das Menü mit Wildschwein und meine Frau das geschmorte Kalb. In völliger Verkennung der Portionsgrößen und Ralph-Peter `s Rat, ab dem Frühstück nichts mehr zu essen, bot ich meiner Frau an, das zu verputzen, was sie nicht schafft. Am Ende war ich froh, dass in irgendeinen Zwischenraum meines Magens noch die Creme Caramell reinflutschte.

    Kann es sein, dass das Ignorieren eurer Anwesenheit damit zusammenhängt, dass ihr einfach nach eurem Strandbesuch im Rausch der Vorfreude vergaßt eure Schnorchelausrüstung abzulegen und euch deshalb ein gewisses Maß an vorsichtiger Zurückhaltung entgegengebracht wurde?:winking2:

    Na, wie auch immer, schön ist es ja in Ota schon und wenn man dann noch einen kleinen Bummel durch das zur Ruhe kommende Örtchen macht...:rollparty:

    Übrigens haben auch wir ein echtes Wildschwein an der Straße oberhalb Serriera gesehen. Die Fahrt von Porto finde ich persönlich im Dunkelwerden angenehmer, da man die entgegenkommenden Fahrzeuge zeitiger sieht.


    Also dann ihr zwei Prinzessinnen - ich wünsche euch noch einen ganz zauberhaften Urlaub, saugt diese Insel auf aber versucht nicht zuviel, ihr müsst eh wiederkommen. Alles Gute für euch und wenn`s dann iiiiiiiiiirgendwann soweit ist gute Heimreise.

    Ich hoffe, bis dahin kommt noch der eine oder andere deiner hervoragend kurzweiligen Berichte.

    Na dann, immer schön den Blutzucker im Auge behalten und viel Spaß noch.


    VG

    Mario

    So,

    und damit nun keiner denkt, dass war`s schon, hier noch 2 Bildchen, wo ich wieder einmal Hilfe benötige. Die beiden Falter schreckten wir an der Lonca an schattigen Stellen im Schwarm auf. Sie setzten sich nach ganz kurzem flattrigem Flug ganz schnell wieder. Leider hatte ich kein großes Zoomobjektiv dabei und musste recht nah heran,sodass es schwierig war, die Falter sitzend zu erwischen.
     


    Ist das die gleiche Art? Sie flogen jedenfalls gleichzeitig auf und setzten sich auch fast zeitgleich wieder. Von der Größe her waren sie annähernd gleich.

    Wer kann mir da helfen?


    VG

    Mario

    So,

    nun ist er also unweigerlich gekommen - der letzte richtige Korsikatag.;(party:

    Zum Abschluss sollte es die von Giacchetto Thomas beschriebene abgekürzte Variante seiner Loncatal Wanderung werden.

    Gleich vorweg - sie ist es nicht geworden. Aber der Reihe nach.

    Schon bei der morgendlichen Gassirunde gegen 7:30 Uhr kamen mir Zweifel, ob die Temperaturen im Tagesverlauf noch passen würden. Wir hatten schon 22°C.

    Egal, probieren kann man`s ja. Also Hund geschnappt (Frau musste packen:winking2:) und los ging es. Von PortoÜber Ota zum beschriebenen Parkplatz an den Brücken zum Spelunca- und Loncatal. Kein Lüftchen, dafür wärmer als an der Küste.

    Um abzukürzen nahm ich den Weg zum Einstieg über die Straße. Großer Fehler, wir mussten nämlich an einem Grundstück mit Hunden vorbei. Eigentlich kein Problem, die meisten waren eingesperrt. Der einzige freilaufende jedoch hielt es für angebracht, uns mit aller Eindringlichkeit klarzumachen, was er von fremden Hunden hält - und seien sie auch angeleint. Deshalb wiederum musste ich ihm klarmachen, was ich davon halte, wenn er uns hinterher rennt und meinen Hund anknurrt. Trotz der sprachlichen Barriere hat er es begriffen.

    Kurz vorm Ortsbeginn ist dann auch der Einstieg zu finden, allerdings nun gelb markiert. Nun war unsere Kondition gefordert, denn es geht gleich gut aufwärts.

    Leider kommt man immer wieder an sehr geröllige Stellen, über die der Hund schon sehr widerwillig wollte.


    unterhalb der Crète de Pinzu erstmals blaue,gelbe und orangene Markierung



    Vorm letzten größeren Steilstück (sehr sonnig), ließ ich den Hund im Schatten und nahm den Aufstieg in Augenschein. Als ich zurück kam, lag der Hund trotz mehrfachem Trinkens immer noch kastenalle da, wie ich ihn abgelegt hatte.

    Um noch größeren Problemen aus dem Weg zu gehen (wer will schon von da oben einen 38kg Hund runterschleppen) entschied ich mich schweren Herzens, den Rückweg anzutreten. Es kam mir zwar ein bisschen wie eine Niederlage vor dem Berg vor, aber das ist keine Wanderung der Welt wert, dem Hund Schaden zuzufügen.

    Also ging es wieder die ganze Tour zurück, wobei der Hund noch so manche Pause brauchte.

    An der Straße angekommen, entschied ich den Rückweg über das Tal des Porto einzuschlagen, einerseits um dem übereifrigen korsischen Hund aus dem Weg zu gehen,andererseits um dem Hund so die Möglichkeit zu geben, nochmal ans Wasser zu kommen. Der Weg ist ab der Gabelung wieder orange markiert und führt schattig gediegen bergab. Es gibt zwar auch hier kurze gerölige Passagen, aber nix Dramatisches. Man mag sich kaum vorstellen, mit welcher Wonne sich der Hund in den Fluss stürzte. Nachdem er ca. 5 Minuten aklimatisiert hatte, konnte es weiter gehen. Nach kurzem Weg kamen wir an die wunderschöne Ponte die Pianella, wo es natürlich ob des großen Beckens auch nochmal ins Wasser ging.



    Auf der anderen Flussseite ging es dann zurück zum Parkplatz. Für alle Hundebesitzer, die diesen Weg nutzen wollen sei gesagt, kurz vorm Sportplatz ist ein Stück Weg mit Bauschutt aufgefüllt und darin sind recht viele Glasscherben.

    Am Parkplatz/Eingang Loncatal angekommen, entschied ich mich auf Grund der "Wiederbelebung" des Hundes der Lonca ein Stück flussaufwärts zu folgen. Anfangs geht es recht schattig eben dahin, mit der Möglichkeit, sich selbst oder das Hundchen abzukühlen. Wenn man dem markierten Weg (nun gelb) folgt, entfernt sich dieser wieder bergauf von der Lonca. Nun wurde es auch wieder gerölliger, was aber die fantastischen Ausblicke ins Tal nicht schmälerte.

    Ich entschied mich, dem Weg bis zur neuen Brücke über die Lonca zu folgen. Es wurde eine schöne aber anstrengende, weil sonnige Wanderung. Die immer wieder vorhandenen gerölligen Abschnitte bestätigten mich, die Runde nicht komplett gegangen zu sein.


    Nichtsdestotrotz zeigte sich das Tal von einer beeindruckenden rauen Schönheit. An der neuen Brücke angekommen, begutachtete ich das von Giacchetto geröllige andere Ende. Dort ist wirklich bei Niedrigwasser eine direkte Flussquerung vorzuziehen. Nach einer kurzen Hundebadepause ging es dann auf gleichem Wege wieder zurück - nicht ohne den einen oder anderen ehrfürchtigen Blick ins Tal oder auf die umliegenden Berge zu erhaschen.



    nur noch wenig Lonca vorhanden


    unbeschreiblich blühende und duftende Macchia


    So ging sie zu Ende - unsere letzte Wanderung, nicht wie geplant und trotzdem unbeschreiblich schön.


    VG

    Mario

    Teemitrum

    Hallo Ernest,

    die Brücken sind beide im Rother vermerkt. Die Gumpen, die du meinst, sind wahscheinlich die an der großen Plattenzon - waren leider schon belegt.:winking2:


    cinto

    Giacchetto


    Hallo Helen,hallo Thomas,


    so ist die Beschilderung ab Col de Verghio, wo wir gestartet sind. Laut IGN Karte geht der GR 20 über das Castel de Verghio. Der Weg vom Fer à Cheval ist nur ein Zubringer, jedenfalls lese ich das so. Das "Eisenpferd" hat mir meine Übersetzerapp so genannt.:rollparty:

    Helen hat die Kletterstelle richtig zugeordnet. Sie ist eigentlich auch kein Drama, mit Hund aber schwierig - oder aber für Leute, die bei ihrem Anblick leicht ins Schwitzen geraten. Man schafft sie auch ohne Ketten, meine Frau hat sie benutzt und das so auch geschafft.

    Die Brücke oberhalb Radule ist ziemlich neu.

    Die Bezeichnung GR20 alt benutzt meine Trackingapp mapy cz für die Abschnitte C. de Verghio-Bergerie Radule und Weg ur C. di i Mori über Bergerie de Tula. Ich weiß nicht, auf welches Kartenmaterial (open streetmaps?)sie zurückgreift, eigentlich ist sie sehr genau.

    Den Wasserfall haben wir gesehen, aber soviel kam da gerade nicht gelaufen


    Ach ja, weil`s gerade wieder bissl Thema im Forum ist. Bitte lasst eure Wanderschuhe zuhause und nehmt nur Rennrad und Badehose mit.:winking2:

    Danke!


    Wenn noch Unklarheiten sind, nur her mit den Fragen.


    VG

    Mario

    Hallo zusammen,

    nachdem wir nun 2 Tage nix gemacht haben außer baden, durch die Balagne cruisen und uns bei einem foruminternen Kaffeeklatsch durchzufuttern, scharrten heut morgen schon wieder die Wanderstiefel. Ich wollte unbedingt nochmal dem Capu Tafunatu und der Paglia Orba auf die Pelle rücken. Da Frau und Hund auch 2 Tage faul waren, mussten sie mit. Nach höchstspannender (hinter Reisebus von Partinello nach Porto, wer`s kennt, weiß was ich meine) und risikobehafteter (meine eigene Neugier beim Betrachten der Bergwelt ) Fahrt zum Col de Verghio tauchten wir voll Vorfreude in die Bergwelt Korsikas ein. Die eigentliche Tour aus dem Rother beginnt unterhalb des Hotels "Castel di Verghio" an der Straßenschleife "le Fer à Cheval". Vielleicht weiß ja jemand, was das mit einem eisernen Pferd zu tun hat.

    Vieleicht wäre der Weg von da für unseren Dicken angenehmer, vom Col de Verghio sollte es nämlich recht sportlich und für den Hund schon recht unangenehm werden. Anfangs noch ein angenehmer Pfad, musste man dann schon über den einen oder anderen Stein steigen bzw, wurde es auch schon arg geröllig. Problemlos für uns - für den Hund schon die erste Herausforderung. Der eigentliche Höhepunkt kommt dann aber oberhalb der Bergerie de Radule. Dort geht es dann schon einen gehörigen Stich hinab, teilweise mit Haltekette. Leider war der Hund schneller unten als wir, zum Glück aber wohlbehalten. Ich betone das deshalb, weil es dort wirklich auch durch die Felsen für einen Hund glatt werden kann, Haltekette ist dann nicht. Wenn man dann noch so einen unbelehrbaren Eidechsenjäger hat...

    Also wer einen großen Hund hat und ihm das nicht zutraut, sollte vielleicht einen anderen Weg wählen. Wenn ein kleiner Hund in den Rucksack kann, sollte es problemlos gehen. Der Weg ist übrigens orange markiert - nicht gelb, wie im Rother beschrieben.

    Nichtsdestotrotz sollte man schon auf dem ersten Stück des Weges die fantastischen Ausblicke ins Niolo auf sich wirken lassen.


    die besagte "Kletterstelle", da hatte ich den Hund aber an der Leine und war fast oben


    Schon auf dem Weg zur Bergerie de Radule, spätestens aber bei der Ankunft oberhalb derselben, schweift der Blick über gewaltige Schwarzkiefern, die selbst im abgestorbenen Zustand ein beeindruckendes Bild abliefern.


    Nachdem man die Bergerie de Radule oberhalb umstiegen hat, gelangt man über eine sehr neue Brücke (jedenfalls sieht sie so aus) in den Aufstieg zur Paglia Orba. Der ebenfalls aus dem Golotal herabführende alte Transhumanceweg biegt hier nach rechts ab. Wenn man sich selbst oder wie bei uns den Hund schon mal ins Wasser "ditschen" möchte, sollte man das hier tun, man kommt dann erstmal eine Weile nicht an die schönen Badebecken, da der weitere Aufstieg munter hundepfotenunfreundlich über einiges Geröll als Pfad oberhalb des Golo weiterführt. Wir haben dann ungefähr nach einem Drittel der Strecke zwischen unterer und oberer Golobrücke unter einer großen Kiefer Rast gemacht. dort kann man mit minimaler Kletterei wieder zum Golo absteigen und sich selbst und/oder den Hund erfrischen oder dessen geröllgeplagten Pfoten kühlen. Dabei lässt der Blick ins Tal hinauf schon erahnen, was noch kommen sollte.

    persönliche Betreuung des "Bergseehundes"

    Sobald man über 2. "neue" Golobrücke kommt und die letzte "Kraxelei" hinter sich hat, öffnet sich einem das Hochtal mit Blick auf Capu Tafunatu und Paglia Orba. Und was das für ein imposanter Anblick ist, durch dieses Tal.Der Hund hatte keine Augen dafür, ihn interessierten mehr die GR20 Wanderer, die sich an einer großen Plattenzone im Wasser des Golo vergnügten.

    Also weiter voran. Ab hier war allerdings schon klar, dass wir der Pfoten des Hundes wegen nicht bis zur Ciottulu di i Mori Hütte laufen würden, da ja auch noch der Rückweg über das gleiche Terrain erfolgen musste. Ein bisschen näher wollte ich aber schon noch heran. Mit einigen "Wampekühlaufenthalten für den Hund" gingen wir noch bis kurz vor die verfallene Bergerie de Tula, wo wir eingehend den erhabenen Anblick beider Berge genossen (ich), oder Wanderer beäugten(meine Frau) oder die andere Talseite nach etwas für uns Unerklärlichem absuchten (der Hund).

    Nachdem wir das ausgiebig gemacht hatten (ich nicht), machten wir uns auf dem selben Weg wieder zurück und entdeckten dabei dann doch das Objekt der Begierde des Hundes.

    finde das Muuhfflon;)party:

    Der Rückweg erfolgte dann recht unspektakulär (vom schönenTalblick abgesehen) in der Karawane der GR 20 Wanderer, vorbei am Wegweiser zum Refuge de Puscaghia, der mir schon ob seines kurzen Aufstieges von rund 250hm über die Bocca di Guagnarola Respekt einflößte - und das ist ein alter Transhumanceweg.

    Bevor sie aus dem Blickfeld verschwanden, blickte ich mich nach den beiden Bergen um, die mich so fasziniert haben, dann dackelte ich im Karawanentrott den Anderen hinterher. Oberhalb der Bergerie de Radule an der kettengesicherten Kletterstelle gerieten wir dann noch in eine Kletterübung der französischen Armee/Fremdenlegion? , die mir komische Blicke zuwarfen und den Hund tätschelten und Artist nannten, dabei war ich ja der Artist - ich musste mich da hoch balancieren und auch noch verhindern, das der Hund versucht Eidechsen zu fangen und dabei abrutscht.

    In diesem Zusammenhang sei noch darauf hingewiesen, dass dieser Weg, obwohl in Karten als alter GR20 ausgewiesen, nur orange markiert ist. Einige liefen erstmal dem GR20 ins Tal hinterher, bis sie den Irrtum bemerkten. Also ab Bergerie de Radule zum Col de Verghio orange Markierung!!!

    Diese Bezeichnung als alter GR20 (vom Parkplatz aus wird er auch nur GR20 benannt) findet man auch noch im Golotal zur Bergerie de Tula, der Neue geht aber über den Bergrücken oberhalb der Bergerie zur Ciottulu di i Mori Hütte. Weiß jemand warum?

    Unfallfrei, das "Hündchen" sichtlich im Eimer immer wieder seine seine Pfoten leckend kamen wir beim Auto an und hatten noch einen spaßigen Moment, als wir beobachteten, wie ein chices französisches Pärchen unseren Wanderweg einschlagen wollte - sie in Flipflops und Goldkleidchen. Sie bemerkten allerdings die Unmöglichkeit ihres Unterfangens recht schnell.

    So ging er also zu Ende, der Tag, der mich ein letztes Mal, garantiert aber nicht zum letzten Mal, an die beiden mich tief beeindruckenden Berge herangeführt hat. Es ist immens, welch tiefe Wirkung, so man es zulässt, ein eigentlich karges Hochtal mit Erlengestrüpp als höchstem Pflanzenwuchs, auf einen Menschen haben kann - auf mich hatte es dies jedenfalls. Man möge mir meine übermässige Schwärmerei verzeihen.

    Mir schwirren jetzt so einige Pläne durch den Kopf, die ich zuhause erstmal mit etwas Abstand sortieren muss.

    Bis die Tage.


                                                                        


    VG

    Mario

    Ah, o.k. - andere Tastatur, bei meinem Smartphone funzt das so auch nicht. Da kopierst du den Bereich, klappst dann oberhalb des Textfeldes diese "Werkzeugleiste" auf und klickst die Sprechblase an und kopierst das da rein.

    Hoffentlich krieg ich jetzt von den Experten hier nicht eine auf den Deckel, weil ich nicht die korrekten Bezeichnungen verwende - ich sag nur " technisch desaströs";)party:

    Oder du machst das einfach wie gehabt, klappt ja auch.:thumbsupparty:


    VG

    Mario

    Hallo Regina,

    Eisbecher vernichten ist toll, dafür wurden sie erfunden.;)party:

    Wenn du Teile zitieren willst, dann markierst du einfach den Bereich, dann geht ein Kästchen auf mit "Zitat speichern", was du dann auch tust, naja und dann bei Bedarf auf das offene Kästchen mit Zitat einfügen und zack sollte das gehen.


    VG

    Mario

    nachtlichter

    Hallo Regina,

    ja sowas hat die App noch zusammengebracht, mehr aber auch nicht.


    cinto

    Giacchetto


    Hallo Helen und Thomas,

    danke für die schnelle Info. Hätte ich Klops ja auch selbst drauf kommen können. Über das Thema hab ich hier irgendwann sogar schon mal etwas gelesen. Ich hab's grad im Netz nochmal recherchiert. Ist sehr tragisch und wenn ich dann über meine euphorische Spinnerei nachdenke, wird man angesichts so eines Dramas schon sehr demütig. Man soll wirklich nicht vergessen, wo man sich bewegt, die Natur kennt kein Mitleid. Ich finde es echt gut, dass ihr und andere erfahrene Bergwanderer hier nicht müde werdet, auf Gefahren hinzuweisen, auch wenn es mal die direkte schmerzhafte Variante ist.


    VG

    Mario

    ... werden erst einmal die Pumps anprobiert und kichernd auf der Terrasse ausprobiert.

    Sehr grazil und auch der Rest der Ausrüstung macht ein schlankes Köpfchen - lasst euch bloß nix Anderes erzählen. Ich dachte, ich seh euch heut mal in heroischer Pose die Fluten durchkämmen. Leider mussten wir dann auf Grund einer vom Meer her angetriebenen Müllsuppe das Feld der heißen Kiesel räumen.


    VG

    Mario