Beiträge von Fren

    kennst Du den Cate-Motorradträger?

    Danke für den Tipp, hab schon frohlockend Herzflattern bekommen, denn genau so könnt ich mir das vorstellen. Nur liegen Freud und Leid nah beieinander... Mein Opel Vivaro steht nicht in der Auswahlliste...

    Ansonsten bin ich auch mit einem Bajuwaren unterwegs, ne 700 GS. Damit will ich nächstes JAhr mal eine Sardinien-Korsika-Kombi im zeitigen Frühjahr unternehmen.

    Die ideale Kombi! Sowas wünschte ich mir auch, hab aber nur einen Kleinbus, da krieg ich mein Motorrad nicht unter...

    Mit dem Roller kommt ihr auch auf die Bocca, es geht zuerst über den Staudamm und dann links den löchrigen, anfangs noch asphaltierten Weg hoch.

    Mit Wohnmobil gleich welcher Größe? Auf keinen Fall probieren!


    Kleiner Wandertipp von da oben: Man kann in einer einfachen Kammwanderung bis zur Punta Artica kommen, nur eine kleine Stelle hab ich als felsig in Erinnerung.

    In der anderen (östlichen) Richtung kann man auf einer Erdpiste bis zur Bergerie de Conia fahren (hier eine Außenwaschgelegenheit mit Schminkspiegel ;)

    Oder weiter bis zur Bocca a Canaghja. Aber fragt mich bitte nicht ob da inzwischen Verbotsschilder stehen.

    Jedenfalls von dort etwas steiler den Hang hinauf zum Pinerole steigen - ganz neue Perspektiven vom Niolo!


    Grüße,

    Swen

    Strasse Asco-Tal:
    Wir sind im 2015 diese Strecke bis zu hinderst zum Restaurand gefahren , haben aber keine Schranke

    gesehen aber die Strasse ist kein Problem zu fahren. I

    Ich meinte eher die unbefestigte Piste, die hinter den beiden Campingplätzen von Lozzi im Niolo ihren Anfang nimmt und hoch zu einem PLatz mit einer alten Bretterbude eine halbe Stunde Fußmarsch vor dem Refuge de l´Ercu führt. (Im Asco-Tal gibt's ja eine richtige Straße, die ich allerdings auch schon mit Geröll zugeschüttet erlebt habe...)


    Ich hatte vor zig mal eine schöne Nacht gegenüber an der Bocca á Croce, da kann man ja auch mit ein wenig Geschick und Bodenfreiheit hochfahren. Absolut einsam, friedlich und lichtfrei. Und man konnte herrlich auf den Stausee runterschauen und die Sonne hinter der Paglia Orba untergehen sehen... Sehr schön!


    Viele Grüße,

    Fren

    Da häng ich mich mal frech ;) an das Thema dran:

    Kennt jemand den aktuellen Zustand der Fahrpiste hinter den Campingplätzen hinauf Richtung Monte Cinto?

    Hab es mal munkeln gehört, da wäre was dran gemacht worden und eine Schranke davor hab ich letztes Jahr auch gesichtet...

    Hallo, ich bin jahrelang im Mai und Anfang Juni zum Bergsteigen auf den beiden Cinto-Campingplätzen in Lozzi gewesen.

    Schnee am Platz gab es da kein einziges Mal. Bisweilen Wind, manchmal Frühlings-Kälte, aber nie Schnee.


    Weiter oben in den Bergen freilich schon. Gegenüber an der Bergkette von Pinerole bis Punta Artica im Juni wahrscheinlich nicht mehr,

    aber da ist das Gelände einfach, flach und relativ übersichtlich. An der hohen Cinto-Kette kann es da ganz anders aussehen.

    Zugeschneite Rinnen im felsigen Gelände haben mich sowohl an Paglia Orba,

    als auch am Cinto im Mai noch abgewiesen, aber die Täler waren auch da komplett ohne weiß.


    So schön das Niolo auch ist, zwei Wochen würd ich da jetzt nicht zubringen wollen, nach paar Tagen tut Abwechslung ganz gut.

    Nach anstrengenden Bergtagen mal wieder am Strand zu sein ist ja gerade der Vorzug von Korsika. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

    Weihnachten ist das Fest der Geschenke, und daher möchte ich euch mit einer kaum bekannten Bergbesteigung beglücken, von der ich selbst überrascht war, dass es die gibt.


    Konkret geht es um den Monte Grosso mit seiner herrlichen Sicht auf die Balagne und die Bucht von Calvi. Vom Normalweg von Calenzana liest man ab und zu mal was. Weniger bekannt ist die herrliche fünfstündige Gratwanderung von der Bocca di a Battaglia über den Monte Tolu sowie der Aufstieg durch das Melaja-Tal. Im Juli bin ich unverhofft auf eine vierte Möglichkeit gestoßen, und die geht so:


    Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Moulin de Pardine bei Calenzana. In nördliche Richtung führt eine deutliche Fahrspur, die alsbald in einen Pfad übergeht. Der wird beiderseits von Dornen angegriffen – also unbedingt lange Hosen anziehen. Bei Punkt 850 quert der Pfad den Bach und zieht nach Westen, hier habe ich aber kapituliert wegen des Gestrüpps. Vor paar Jahren ging das noch. Hier jedenfalls an der aufsteigend linken Talseite weglos höher, zwar steil aber weitestgehend unschwierig. Später nicht zu weit in das Hochtal hineinschrägen sondern zielstrebig zum Rücken hinauf. Dort kommt man nach insgesamt zwei Stunden an und kann zum Capu di Ruia rüberlaufen. Tolle Sicht nach Calvi!


    Von Neugier getrieben wollte ich nun eigentlich nur den Kamm Richtung Monte Grosso erkunden, der mit zunehmender Höhe unüberwindbar felsig zu werden schien. Doch der Schein trügt! Überraschenderweise fand ich eine bis auf einmal stets verlässliche Steinmänner-Spur vor, die durch die felsigen Passagen lotst. Man muss immer nahe am Grat bleiben, der zwar tatsächlich immer felsiger wurde, aber nie besorgniserregend schwierig oder gar absturzgefährdet. Erst auf einer Höhe von knapp 1800m hab ich vorsichtshalber nach rechts gequert um schließlich auf dem SW-Grat des Normalweges zum Gipfel zu gelangen. Leider war das Gipfelbuch, was ich dort noch in Erinnerung hab, nicht mehr auffindbar. Der Aufstieg über 1600 Höhenmeter dauerte 4 Stunden, der Abstieg über den Normalweg gerade mal 2,5.


    Viel Spaß beim Nachmachen und einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

    Hallo und Guten Morgen,


    also wenn du keinen Meter mit dem Auto fahren willst, bleibt in Lozzi nur der Monte Cinto selber, aber der ist in sieben Stunden hin und zurück kaum zu machen.

    Es sei denn, die Drecks-Piste am Anfang ist inzwischen asphaltiert... Nicht ganz so weit und anstrengend ist die Wanderung zum Lac d´Cintu.

    Dazu vom Refuge de l´Ercu einfach das Tal weiter hoch marschieren.


    Auch von Zonza fährt man am besten ein Stück mit dem Auto, zum Bavella-Pass z.B. oder nach Prugna für den Monte Incudine. Aber wo ist denn dieser "Camping Dorrá"?

    Ja, das sollte eine große Rundtour werden, sogar bis zum GR20 und zum Sattel Bocca di Larone.

    Nach den gemachten Erfahrungen dürfte das aber rein zeitlich etwas zu viel des Guten sein.

    Nächstes Mal werde ich in umgekehrter Richtung zur Bocca di Larone und Monte Formicula aufsteigen

    und dann je nach Wetter, Kondition und Laune entscheiden, an welcher Stelle es wieder talwärts nach Catastajhu geht.

    Ich meld mich mal zurück von der geplanten Tour auf den Monte Sordu nördlich von Chisa, die ich letzlich wegen des Starkregens am 27.07. abgebrochen habe.

    Ich bin die Runde von Catastaghju aus gestartet und in anderthalb Stunden zu Bocca di Ghjuva hoch gelaufen.

    Dort dann den Grat rechts hoch - deutlicher Pfad, gelbe Farbkleckse, kleinere Kraxeleinlagen mit Zwischenabstiegen.

    Die beiden Abzweige nach Chisa waren ebenfalls deutlich als Pfad zu erkennen und der unterhalb des Monte Sorbu auch orange markiert.

    Auf dem Rücken vor dem Monte Sorbu gibt es einen Abzweig zu den Nordhängen, der mit Steinmännern markiert ist.

    Keine Ahnung wo man da rauskommt oder ob der auf den Gipfel führt.


    Ein paar hundert Meter weiter am Südhang teilte sich der Pfad. Der weiter unten am Hang war orange markiert und verlor sich leider irgendwann im niedrigen Gestrüpp.

    Dann gab es aber noch einen leicht ansteigenden mit Steinmännern markierten Pfad, der vermutlich der richtige zur Bocca Bianca sein wird.

    Nach dreieinhalb Wanderstunden hatte sich aber der ganze Himmel mit Wolken gefüllt und den weiteren Gratverlauf in undurchdringlichen Nebel gehüllt.

    So wäre keine Orientierung mehr möglich gewesen und es war klar, dass es mittelfristig ein Unwetter geben würde, also: Rückzug auf dem selben Weg!


    Immerhin hatte ich dabei einen nicht auf den Karten eingezeichneten Abstieg von der Punta di Ghjuva ausgekundschaftet.

    Er verläuft tendenziell nach Norden und ist mit gelben Punkten bzw. Steinmännern markiert. Auch neue rote und blaue Streifen gibts da an den Bäumen.

    Man kommt am Ende des Fahrweges von Ania raus. Das könnte für den nächsten Versuch vielleicht ein wenig Zeit sparen.

    Den Besteigungsversuch des Hügels Calatoja hab ich dann wegen wiederholten Blitz und Donner und einsetzendem Regen abgebrochen.

    Einen Versuch Monte Malo von Chisa aus konnte ich in diesem Urlaub dann leider auch nicht mehr starten...

    Da ich vor ein paar Tagen an der ehemaligen Piobbu-Hütte vorbeigekommen bin, kann ich mit aktuellem Bildmaterial dienen.

    Die Hütte ist derzeit noch ein unberäumter Trümmerhaufen aus verkohlten Mauerresten und Balken (erstes Bild).

    Etwas darunter stehen relativ neue Toiletten-Container (mittleres Bild). Keine Ahnung seit wann die da stehen.

    Neben der Hütte steht noch eine relativ neue Holzblockhütte - wird das etwa die Hochzeitssuite (ohne Bild)

    Und die vor ein paar Wochen erwähnten Container stehen auch in dem Wäldchen unterhalb.

    Die sind aber weniger dramatisch als es weiter oben geschrieben klang. Denn für die Wanderer sind die definitiv nicht gedacht.

    In einem kleinen Container übernachten vermutlich die Verwalter. In dem unterhalb gelegenen doppelt so großen (rechtes Bild)

    wird gekocht und etwas Verpflegung verkauft.


    Was ich auch noch nicht kannte ist das große Metallgestell an der Caruzzo-Hütte - der Hubschrauberlandeplatz -

    und jede Menge Hütten für Dusche, ,Toilette (und Uunterkunft?) sowie die ganzen Mietzelte an jedem freien Fleck.

    Ist ja wie am Everest-Basecamp da ;)

    Ich bin am 30. Juli, ein Dienstag, die ganz große Runde Bonifato - Caruzzo-Hütte - abgebrannte Piobbu-Hütte - Bonifato gelaufen

    und war überrascht, wie wenig auf dem GR20 los war (liegt aber vielleicht auch daran, dass sich diese Etappe auslassen lässt?)

    Mir kamen vielleicht ein Dutzend Wanderer entgegen. Da hätt ich mit mehr gerechnet.


    Darunter war übrigens kurz vor meinem Erreichen der Piobbu-Hütte ein Paar, das dort gegen 13 Uhr im aufziehenden Nebel gestartet sein muss.

    Die müssen dann ja erst gegen 19 Uhr an der Caruzzo Hütte angekommen sein?? (Und dabei eine ordentliche Portion Regenwolken abbekommen haben...)


    Ernstgemeinte Frage: Wieso zählt eigentlich Mitte Juli bis Ende August als "Zwischensaison"?

    Das ist doch üblicherweise die Urlaubs-Hochzeit und überall mitten in den Ferien?


    Viele Grüße,

    Swen (gerade den ersten Tag wieder auf Arbeit....)

    Gerade entdeckt: Wer sich ein Stück KOrsika daheim in dei Vitrine (oder die Modelleisenbahn) stellen möchte:

    Es gibt von einem tschechischen Verlag ein Kartonmodell der bunt gescheckten Kirche von Murato.

    Sogar mit stilecht gealtertem Turm.


    Hier gibts das zu kaufen:

    https://www.kartonmodellbau.de…/63481486/Products/251503


    Detailbilder aus einem Kartonmodell-Forum:

    https://www.kartonbau.de/forum…2-architektur/t32506-f20/


    Bzw vom Bau und den EInzelteilen:

    http://wmc.kvaksiuk.com/viewtopic.php?f=55&t=4539&p=62224

    Es ist ein Eigenbau und extra mitgebracht. 2016 bin ich über die Bergerie Tova zur Bocca Asinao aufgestiegen. Dort braute sich ein Unwetter zusammen und da hab ich es unter einem Stein deponiert. Es hat dort zweimal überwintert bis ich letztes Jahr da wieder aufgetaucht bin. Diesmal aber mit Übernachtung in der Bergerie Tova - sehr ruhig und sehr idyllisch. Dann ging es über die Punta Tintinnaya und den Grat zum Monte Malo. Das war so ein Projekt von mir, weil man ja den Berg und den Grat schon von der Ostküste sieht und der Gipfel aber nirgends als erwanderbar erwähnt wird. Ein Gelingen war also nicht gesichert, aber letzten Endes war es durchgehend Gehgelände (linkes Bild). Kurz vorm Gipfel gibt es überraschenderweise einen Bergerierest und ein paar Holzstücke eines früheren Gipfelkreuzes.

    Der Rückmarsch war dann aber konditionell und moralisch anspruchsvoller als gedacht. Denn man muss beim Rückweg wieder zur Punta Tintinaya hoch, was etwas an den Kräften gezehrt hat. Und der lange Marsch zurück nach Solaro dauert ja auch seine Zeit. Leider ist da jetzt eine zahlenschlossgesicherte Kette auf dem Fahrweg zur Bergerie Tova, sodass man das alles laufen muss...

    Meine nächste Idee ist wie erwähnt der Aufstieg von Nord über Punta Castellucia und auf dem Rückweg über die Bocca Asinao ud ins Tal bzw. zur Bocca Cateri. Den neueren Fahrweg dort bin ich mal bis zum Ende gelaufen um mal einen Eindruck von der Gegend zu bekommen. Aber auch da hat eine Regenguss ein tieferes EIndringen ins Gelände verhindert.

    Ich krame mal dieses Thema hervor um ein paar Fragen zu geplanten Touren zu stellen. In zwei Wochen gehts für mich nämlich wieder auf die Insel mit Station in Solenzara.


    Da würde ich gerne von Chisa aus auf den Rücken nördlich zur Punta di Monte Sordu und von dort weiter nach Westen zum GR20 wandern. Laut IGN-Karte ist da ein Pfad, aber weiß jemand wie es in der Realität aussieht? Am liebsten wär mir ein Rückweg über die Bocca di lÁgnonen und den Agnone-Bach, aber ob da auch ein Weg ist?


    Die zweite Tour, die mich in Chisa interessiert, ist der Aufstieg zum Monte Malo. Ich bin da mal vom Ortsteil Bura zum Weiler l´Agnu aufgestiegen. Hinter dem Wasserbehälter begann ein Pfad, der in Richtung Punta Castellucciu führte. Weiter oben in einem ehemaligen überwucherten Bergeriegelände teilte sich dieser in eine Hangquerung und einen ehemals breiteren Pfad weiter aufwärts. Beide habe ich ein Stück weit verfolgt und bei letzterem hab ich die Steinmann-Markierung ergänzt. Da ich aber nicht auf eine Tagestour eingestellt war bin ich irgendwann wieder umgekehrt und möchte es jetzt noch einmal versuchen. War jemand von euch vielleicht mal in dieser gottverlassenen Ecke unterwegs und hat ein paar ERfahrungen gesammelt?


    Viele Grüße,
    Swen