Beiträge von chabou

    Wir sind Anfang Juli zum zweiten mal in diesem Jahr mit CF von Toulon aus über Nacht nach Bastia gefahren, ganz ohne Probleme, keine Verspätung und alles in Ordnung. Retour ging es dann Anfang August von Bastia wieder über Nacht nach Toulon, hier allerdings 45 Minuten Verspätung, sonst auch alles ok. Diese Verspätung wurde knapp 6 Stunden vor geplanter Abfahrt per SMS und Mail angekündigt, sodass man sich gut darauf einstellen konnte, und 45 Minuten finde ich auch nicht wirklich schlimm.


    Auch in 2020 und 2021 haben wir bei mehreren Überfahrten mit CF vom französischen Festland aus keine Probleme gehabt, keine Ausfälle, keine erheblichen Verspätungen etc. Von Festland-Frankreich aus waren und sind die Verbindungen ziemlich stabil, etwas gegenteiliges können wir und auch die Familie sowie Freunde und Bekannte nicht berichten, die ebenfalls regelmäßig diese Verbindung gewählt haben.


    Viele Grüße

    Hallo Ellen,


    vielen Dank für diesen tollen Beitrag.

    Viel Spaß, eine tolle Reise und gute Erholung. Meiner Meinung nach sollte dies, bei eurer Planung und vor allem der Einstellung, absolut gelingen. :thumbsupparty:


    Viele Grüße

    Eine Frage noch: war die Ausweiskontrolle bei euch bevor ihr auf die Fähre gestiegen seid, oder danach?


    EDIT: immerhin haben wir gerade die Geburtsurkunde per Foto erhalten

    Also es ist eigentlich immer so (wenn die Kontrolle des Ausweises stattfindet), dass dies vor dem Einschiffen geschieht. Allerdings sind wir auch noch nie zu Fuß auf die Fähre, sondern immer mit Auto und hier erfolgten die Kontrollen wenn dann ausschließlich in der Warteschlange bevor es auf die Fähre ging.


    Ein Foto der Geburtsurkunde ist sicher schon mal besser, als nichts.

    Wann geht eure Fähre denn bzw. wieviel Zeitpuffer habt ihr? Im Zweifelsfall hier schon einmal telefonisch anfragen, Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Genua: Tel +39 010 576 53 42

    Postadresse

    Console Onorario della Repubblica Federale di Germania, Via Malta 2/1, 16121 Genova, Italia.

    Ist heute allerdings nur bis 13 Uhr für Besucher geöffnet und dies auch nur nach vorheriger Terminvereinbarung.

    Hallo Dennis,


    das ist wirklich sehr ärgerlich und trübt die Vorfreude auf den Urlaub ungemein, weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Meiner damaligen Partnerin wurde am Tag unseres Abfluges (damals nach Griechenland) die Handtasche samt Papieren geklaut, da brach natürlich Hektik aus.

    Nach etlichen Telefonaten, einem Besuch bei der Polizei usw. konnten wir damals einen sehr netten Mitarbeiter der Stadt erreichen, der uns am Abend ca. 21 Uhr in einem völlig verwaisten Bezirksamt auf die schnelle noch einen vorläufigen Reisepass erstellt und ausgehändigt hat. Das war aber in Ihrer Heimatstadt, in der auch alle notwendigen Papiere wie Geburtsurkunde etc. vorlagen.


    Wie dies nun auf dem Weg aussieht, kann ich natürlich nicht sagen. Wo seid ihr denn? Möglicherweise hilft auch der Kontakt zur Bundespolizei, die im Notfall Reiseausweise ausstellen können.

    Aber ich denke dies wird auch schwierig, da man sich eindeutig ausweisen muss (Geburtsurkunde, Führerschein etc.)

    Über die Botschaft wäre eine Option. Ich meine mal gelesen zu haben, dass Botschaften vorläufige Pässe austellen können, sofern die Meldebehörde aus der Heimatstadt des Antragstellers die Botschaft dazu ermächtigt. Ich würde hier auf jeden Fall nachfragen. Aber wie schnell sowas gehen würde keine Ahnung und eine 100%ige Sicherheit ist dies auch nicht.


    Wir haben jedenfalls auf unseren Fahrten nach Korsika (1 bis 2 pro Jahr) beides erlebt, also mit und ohne Ausweiskontrollen. Sowohl über Frankreich, als auch über Italien, wobei wir nun seit 2019 nicht mehr über Italien gefahren sind. Eine definitive Auskunft wird dir dazu hier niemand geben können, denke ich. Ich drücke euch aber ganz fest die Daumen und wünsche viel Glück/Erfolg :)party::thumbupparty:

    Das ist korrekt, man bekommt die Box sozusagen kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Gebühr beim "Kauf" wird für die Einrichtung und Aktivierung berechnet, und hinzu kommt dann noch der Versand von 10€.

    Ob sich das lohnt und es einem das wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir nutzen die Box nun schon im dritten Jahr und sind absolut zufrieden.


    Da wir mindestens 1x im Jahr für 4 Wochen (meist aber 2x pro Jahr) auf die Insel fahren, juckt uns das mit der "Nicht-Nutzung" innerhalb von 12 Monaten nicht, da es nicht zutrifft. Meist kommen wir so auf eine Nutzung in 2-3 Monaten pro Jahr, sodass keine zusätzliche Gebühr fällig wird. Die Nutzungsgebühr von 1,70€ pro genutztem Monat zahlen wir allerdings gern für den zusätzlichen Komfort. Notwendig ist es sicherlich nicht, man kommt auch ohne diese Box aus. Praktisch, komfortabel und flexibel ist es aber auf jeden Fall. Und von "Angstmomenten" beim Durchfahren der Mautstationen kann ich nicht berichten, dieses Gefühl aht man eher, wenn man sich an den anderen Stationen anstellt und der Verkehr hinter einem anrauscht.

    Guten Morgen Ihr Lieben,


    auch ich habe vergangene Woche über meinen Account bei CF eine Probebuchung durchgeführt, bin wie immer bis zum Bezahlvorgang und habe dann abgebrochen, in der Hoffnung auch wieder den 30%-Rabatt zu ergattern. Aus der Vergangenheit kannte ich es so, dass es im Anschluss etwa 1-2 Tage dauert, bis die Mail mit dem Rabatt im Postfach landet. Diesmal hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben, denn eine Mail erreichte mich nicht bzw. erst viel später, als ich es erwartet hatte. Es dauerte diesmal 4 Tage, aber die Mail war da 😊 und so haben wir nun letzte Woche auch für Juli/August gebucht. Der Preis liegt mit 290€ für 3 Personen ab Toulon mit Auto und Kabine auf Hin- und Rückfahrt genau in dem Bereich, den wir auch in den Vorjahren gezahlt haben. Nun steigt also langsam die Vorfreude 😍

    WHans


    Es muss sich ja nicht jeder bei jedem Ratschlag / Tip / Hinweis angesprochen fühlen. ;)party: Denn wie man es macht, ist ja immer eine ganz persönliche Sache und hängt, wie du sagst, nicht zuletzt auch von dem genauen Umständen ab. Aber grundsätzlich ist es möglich, die Vignette auch an den Grenzübergängen oder in der Nähe dieser zu kaufen, daher kann man das ja auch so sagen. Und wie von Jürgen angemerkt, ist die Beschreibung inkl. Bild vielleicht auch für den ein oder anderen hier ein toller Hinweis. Das das für dich nicht hilfreich ist mag sein, aber man muss es ja nicht gleich pauschalisieren und den ganzen Ratschlag in Frahe stellen.


    Um zum Thema zurück zu kommen:


    Bis 2019 sind wir auch über die Schweiz und Italien gefahren, da haben wir die Vignette aus Bequemlichkeit immer mit ausreichend Vorlauf über den ADAC geordert bzw. direkt bei einer Niederlassung hier vor Ort gekauft. In der Niederlassung hier vor Ort sind die Versandkosten natürlich auch entfallen, ist also auch noch eine Möglichkeit, sofern der ADAC eine Niederlassung vor Ort betreibt.


    Grüße

    chabou

    Hallo Florentine,


    ich gehe mal davon aus, dass ihr einen Tarif gebucht hattet, der auch storniert werden konnte und erstattungsfähig ist? Das ist erst einmal Voraussetzung.

    Die Frage ist dann, wie du storniert hast? Grundsätzlich dauert die Erstattung eine ganze Weile, 2-3 Monate sind hier durchaus nicht "ungewöhnlich".


    Ich kann dir anhand eines Beispieles bei mir berichten:


    Gebucht hatte ich für dieses Jahr mehrere Überfahrften, musste eine allerdings recht kurzfristig stornieren. Gebucht hatte ich diese im Flex-Tarif, bei dem auch eine Erstattung erfolgen konnte.

    Storniert habe ich die besagte Fahrt online über meinen Account. Im Anschluss daran habe ich zur Sicherheit noch einmal telefonisch Kontakt aufgenommen, und erhielt hier den Hinweis, dass auch noch eine Mail an die buchhaltung@corsica-ferries.com erfolgen muss, um die Erstattung zu erhalten. Dies hatte ich vorher auch schon gelesen und bereits erledigt. Die Ersattung hat dann ca. 3 Monate auf sich warten lassen, kam aber ohne weitere Nachfrage und deckte sich genau mit den Bedingungen, die zum Flex-Tarif gehörten.


    Viele Grüße

    Hallo zusammen,


    wir sind die ersten Jahre immer über Genua mit ML">ML">ML">ML gefahren, was von uns aus dem Ruhrpott knappe 1.100km sind und je nach Verkehrslage rund 11-12 Stunden Fahrt bedeutet. Bedingt durch Corona sind wir das letzte Jahr das erste Mal mit CF über Toulon und somit durch Frankreich gefahren. Dies sind pro Strecke mit gut je 1.200km zwar 100km mehr, aber zeitlich hat dies überhaupt keinen Unterschied gemacht. Auch von den Kosten her war es für uns eine kaum spürbare Differenz, obwohl die Mautgebühren höher sind. Aber durch das wesentlich entspanntere fahren in Frankreich (meist mit Tempomat einfach rollen lassen) und die damit verbundene sparsamere Fahrt, hat sich das unterm Strich fast ausgeglichen. Ich habe es nicht auf den Cent genau gerechnet, aber grob waren es über Frankreich insgesamt 50€ Unterschied, trotz längerer Strecke, und das finde ich völlig ok. Wir hatten uns auch noch die Mautbox besorgt, und hatten somit freie Fahrt ohne Stau, Stopps an den Mautstationen o.ä. Die Strecke über die Schweiz ist natürlich landschaftlich nicht zu schlagen und hat durchaus ihren Reiz, aber durch Italien mag ich persönlich gar nicht, daher nehme ich die unwesentlich teurere Fahrt durch Frankreich gern in Kauf. Sicher kann man auch hier Pech haben mit Stau, gerade Lyon ist immer "wuselig", aber das kann auf jeder Strecke passieren. Uns persönlich gefällt es durch Frankreich deutlich besser, ist aber letztlich auch eine "Geschmacksfrage" und hängt von der individuellen Ausgangslage ab. Dies bezieht sich rein auf die Fahrt. Zu bedenken ist zusätzlich, dass ,unserer Erfahrung nach, die Überfahrten mit CF teurer sind als bei ML">ML">ML">ML. Jedenfalls in der Kombination unserer Buchungen.



    Grüße

    chabou

    Hallo Jürgen,


    du hast natürlich recht, dass eine solch extreme Verspätung nicht die Regel ist. Darum schrieb ich ja, dass ich damit nur deutlich machen möchte, was durch Passagiere schnell passieren kann und eben nicht alles pauschal der Gesellschaft zuzuschreiben ist. Hätte ich nicht direkt vor dem Zugang zur Parkgarage gestanden, wäre mir ja gar nicht bewusst gewesen was da los ist und ich hätte es möglicherweise auch der Gesellschaft in die Schuhe geschoben. Es gibt so viele Gründe, die zu einer Verspätung führen können, aber nicht immer ist gleich CF, ML">ML">ML">ML oder wer auch immer schuld bzw. der Buhmann. Der Faktor Mensch bzw in diesem Falle Passagier ist und bleibt immer eine Unbekannte, genauso wie das Wetter. Bei tausenden Passagieren und unzähligen Überfahrten pro Saison gibt es ganz sicher auch unzählige Vorfälle, die zu einer Verspätung führen, manchmal vielleicht sogar mehrere in Kombination, auf die es aus Sicht der Gesellschaft keinen Einfluss gibt.

    Und wenn ich die Threads zu diesem Thema verfolge, wird halt vieles in einen Topf geworfen und mit dem Knüppel drauf gehauen. Das ist nicht richtig, sondern spiegelt in vielen Fällen einfach ein persönliches Empfinden wieder (was ich zwar vollkommen verstehe), aber nicht immer lückenlos, pauschal und ohne Ausnahme zutrifft. Und noch wichtiger, überhaupt nicht alle Faktoren berücksichtigt, die vielleicht zu den Problemen geführt haben. Im Normalfall denkt man ja auch überhaupt nicht darüber nach... Darum sagte ich ja auch, dass ich dem ein oder anderen einen Denkanstoß geben möchte.


    Viele Grüße

    chabou

    Du hast meine Intention nicht verstanden.

    Ich bestreite gar nicht, dass es die Probleme gibt, im Gegenteil. Ich sage nur, dass diese nicht nur in der Verantwortung der Fährgesellschaft liegen. Und da dem so ist, kann ich in der Konsequenz auch nicht die Schuld nur allein der Fährgesellschaft geben.

    Lieber Chabou,

    an diese Aussage mache ich ein großes Fragezeichen, denn ich kann mir (nach >40 Überfahrten) beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Fahrzeug das nicht bewegt wird, die ganze Entladung um 2h verzögert.

    Hallo Jürgen,


    doch, es war genau so. Wir sind (fast) planmäßig um 06:05 Uhr morgens mit 5 Minuten Verspätung in den Hafen eingelaufen, und sind um Punkt 8 Uhr von der Fähre gefahren. Vom einlaufen bis zum verlassen der Fähre waren es knappe 2 Stunden. Über 1 Stunde dieser Zeit haben wir genau an dem Zugang zur Parkgarage gestanden, hinter dem das geparkte Auto stand. Parallel dazu lief das Personal hektisch hin und her und es wurden unzählige Male die Besitzer des Autos ausgerufen, bis sie dann irgendwann ganz gemütlich angelaufen kamen. Das ist sicher nicht der Regelfall, aber solche Dinge passieren und liegen nicht in der Verantwortung der Gesellschaft. Mit der Ausführung möchte ich deutlich machen, dass die Passagiere selbst in nicht unerheblichem Maße dazu beitragen, dass es zu Verspätungen kommen kann.


    Glück gehabt!

    Hallo Cornelia,


    ich finde nicht, dass das etwas mit Glück zu tun hat. Wir fahren seit vielen Jahren nach Korsika (meine Frau seit mittlerweile 20 Jahren, und das min. 2x im Jahr), haben viele Freunde und Bekannte dort, die es genauso machen und haben in der Zeit seit Corona in diesem Kreise keine Probleme gehabt bzw. davon berichtet bekommen, kleinere Verspätungen ausgenommen. Das es andere zum Teil hart getroffen hat stimmt ohne Frage, aber gleich alles schlecht zu reden und sogar von Skandalunternehmen zu sprechen ist einfach nicht in Ordnung. Zumal sich ja jeder in dem Wissen auf den Weg gemacht hat, dass es Corona gibt und sich alle den Regeln anzupassen haben. Das da alles reibungslos und glatt läuft kann ich unter den Umständen nicht erwarten.


    Viele Grüße

    chabou

    Hallo zusammen,


    ich habe vor einiger Zeit hier berichtet, dass wir dieses Jahr unsere Überfahrten ohne Komplikationen erlebt haben. Seitdem habe ich nur still mitgelesen, muss aber nun auch nochmal meinen Senf dazu geben, weil ich vieles nicht vollständig teile, was hier gesagt wird. Ich bitte die lange Ausführung daher zu entschuldigen. :Pparty:


    Dieses Jahr haben wir insgesamt 4 Überfahrten mit CF gemacht, und können überhaupt nichts negatives berichten, außer kleineren Verspätungen vor und bei der Abfahrt in Bastia. Eine weitere Überfahrt (hin und zurück) mussten wir leider aus persönlichen Gründen stornieren. Das Geld hierzu ist zwar noch nicht erstattet, aber auch damit kann ich leben, selbst wenn es etwas länger dauert. Letztes Jahr war es dasselbe, auch 4 Überfahrten ohne Komplikationen (jeweils Toulon-Bastia-Toulon). In den Jahren zuvor sind sind wir jeweils mit ML">ML">ML">ML ab Genua gefahren, da könnte ich persönlich von mehr Komplikationen berichten, obwohl das noch vor Corona war. Aber auch diese "Komplikationen" bei ML">ML">ML">ML waren für mich nie ein Grund etwas schlechtz zu reden. Unterm Strich sind wir sowohl bei ML">ML">ML">ML, als auch CF vollkommen zufrieden und haben unser Ziel immer mit den gebuchten Leistungen erreicht.


    Ich kann natürlich den Frust und Ärger vieler verstehen, gar keine Frage. Gerade wenn Fahrten kurzfristig storniert werden, erhebliche Verspätungen entstehen und womöglich noch Anschlüsse verpasst oder Unterkünfte umgebucht werden müssen. Das ist in vielen Fällen sehr ärgerlich und manchmal auch problematisch. Ich sehe das aber so, dass jedem auch vor Reiseantritt klar war, dass es nunmal Corona gibt und das auch Auswirkungen haben kann und wird, in welcher Form auch immer. Auch ich habe mich sowohl dieses, als auch letztes Jahr ausführlich vor unserer Reise informiert, kannte die Problematiken und bin das "Risiko" dann dennoch eingeganen, weil mir klar war, dass ich irgendwie auf die Insel kommen werde, selbst wenn es mit Komplikationen verbunden gewesen wäre. Und wäre das bei uns der Fall gewesen, dann wäre es mir der Urlaub auf der Insel trotzdem wert gewesen. Das zum einen.


    Viele der Probleme die es letztzes und dieses Jahr gab und gibt, gab es auch vor Corona, und die liegen ja manchmal auch gar nicht bei der Gesellschaft sondern sind von Passagieren verursacht, auch das darf man nicht vergessen. Hierzu ein kleines Beispiel: Bei unserer ersten Überfahrt dieses Jahr kamen wir wie geplant und pünktlich morgens in Bastia an, kamen aber erst fast 2 Stunden nach Anlegen im Hafen von Bord, weil ein Renternpärchen es nicht geschafft hat, zu Ihrem Auto in der Garage zu kommen und dieses von der Rampe zu fahren. Somit haben Sie das gesamte Entladen blockiert. Zum Zeitpunkt, als wir vom Schiff gefahren sind, hätte es laut Fahrplan schon eine Stunde wieder unterwges sein müssen. Man kann sich vorstellen, dass mit dem vollstädnigen Entladen und dem neuen Beladen sicher eine Verspätung von über 1,5 Stunden zusammengekommen ist. Und das nur durch einen Passagier... Die Passagiere der nachfolgenden Fahrten mussten damit klarkommen. Dazu Leute, die auf den letzten Drücker im Hafen eintreffen, medizinische Notfälle (wie wir es schon bei ML">ML">ML">ML erlebt haben), Panne am Auto, fehlende Unterlagen, Wetter, usw... Wenn man nun bedenkt, wieviele tausende Passagiere es jede Saison gibt, dann kann man davon ausgehen, dass das kein Einzelfall ist, egal bei welcher Gesellschaft. Und diese Verspätungen sind nicht durch die Gesellschft verursacht, kommen aber zustande. Das war auch vor Corona schon so und wird auch danach so sein. Das jetzt alles den Gesellschaften in die Schuhe schieben zu wollen finde ich einfach falsch und auch nicht fair. Die Fahrpläne sind lange im Voraus erstellt, aber eine Galskugel, um alle möglichen Komplkationen im Vorfel dzu erfassen, hat keine Gesellschaft.


    Jetzt mögen viele sagen, dass dies durch längere Liegezeiten und andere Maßnahmen zu kompensieren wäre... Aber egal welche Geselllschaft, sie müssen auch alle irgendwo wirtschaftlich handeln, gerade jetzt mit Corona, was ja bei allen noch zusätzliche Kosten verursacht und zudem noch etliche Stornierungen mit sich gebracht hat. Da hängt auch ein Rattenschwanz dran, der nicht zu unterschätzen ist. Und gerade die Wirtschaftlichkeit hat zum großen Teil auch dafür gesorgt, dass Überfahrten kurzfristig abgesagt wurden, wenn Schiffe nicht ausgelastet sind. Für mich völlig verständlich und auch in Ordnung. Jeder von uns würde ähnlich handeln, wenn das Geld aus seiner eigenen Tasche kommen würde. Die Fahrpläne zu erstellen ist das eine, die Schiffe voll zu kriegen das andere. Sicher hätte man auch reduzierte Pläne mit wesentlich weniger Überfahrten erstellen können, was die Wahrscheinlichkeit erhöht hätte eine Überfahrt auch durchführen zu können. Aber auch hier konnte bei Erstellung der Pläne niemand voraussehen, wie sich die Situation tatsächlich am Tag der Fahrt darstellt. Hätte man also deutlich reduziertere Fahrpläne erstellt, hätte man sicher viele kurzfristige Absagen vermeiden können, das ist richtig. Aber was wäre gewesen, wenn dann das Passagieraufkommen so groß gewesen wäre, dass es mit den Fahrplänen nicht hätte abgedecktw erden können? Die Preise wären explodiert, kurzfristige Buchungen kaum möglich gewesen und Passagiere hätten sicher auch zum Teil keine Überfahrt für den lange im Voraus festgelegten Urlaub bekommen... Dann hätten auch alle geschrien " Das ist ja ein Unding"... Wäre also genauso falsch und problematisch gewesen. Hier muss ich sagen, dass ich es absoult ok finde, wie die Gesellschaften das gelöst haben, auch wenn es sicher nicht ideal ist. Aber in meinen Augen war es so das kleinere Übel.


    Zusätzlich muss man noch bedenken, dass die Gesellschaften viele zusätzliche neue Vorschriften zu beachten haben und hatten, und von dem Personal abhängig sind, um die Überfahrten durchführen zu können. Kurzfristig ausfallendes Personal, sich ständig ändernde Vorschriften und Regeln, Beschränkungen, zusätzliche Tätigkeiten etc. haben das ganze aus Sicht der Gesellschaften nicht einfacher gemacht. Hinzu kommen dann noch tausende von Kunden, die die Gesellschaften mit Telefonaten und Mails bombardieren, was logischerweise auch Auswirkungen auf die gesamte Kommunikation hat.


    Um jetzt aber keinen Roman zu verfassen, belasse ich es nun dabei. Ich wollte einfach mal meine Gedanken dazu mitteilen, um vielleicht dem ein oder anderen auch einen Denkanstoß zu geben. Hundertprozentig wird man es nie jedem einzelnen Passagier recht machen können, und wenn man das ganz mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, ist es auch alles gar nicht so schlimm.

    Ohne Frage, man kann vieles kritisieren, sich ärgern und auch mal zu recht über die Gesellschaften schimpfen... Aber alles schlecht zu reden und zum Teil sogar von Skandalunternehmen zu sprechen ist überzogen und nicht in Ordnung. Wir alle mussten und müssen zum Teil nach wie vor mit Einschränkungen leben und umgehen, die wir uns nicht ausgesucht haben. Für die Gesellschaften ist es nichts anderes und sie müssen dies genauso bewältigen. Mal klappt dies besser, mal schlechter, das sehen wir tagtäglich im Alltag.


    Fazit:

    Bei uns hat es dieses und letztes Jahr alles reibungslos und ohne Komplikation gekalppt, wir hatten trotz der Umstände einen tollen Urlaub auf der Insel und sind dankbar dafür. Auch wenn viele andere Erfahrungen gemacht haben, es war und ist nicht durchweg der Fall. Das möchte ich an dieser Stelle noch einmal festhalten.


    Viele Grüße

    Das kann ich bestätigen. Ich habe seit Anfang letzten Jahres auch die Mautbox von Bip&Go, bin mehr als zufrieden und würde auch nicht mehr ohne fahren wollen. Klar ist sie nicht zwingend erfordelrich, aber doch schon sehr bequem... kein Anhalten, keine Wartezeit, kein rumkramen nach Kleingeld bzw Kreditkarte etc. Und auch in Zeiten von Corona ist das berührungslose passieren der Stationen sehr angenehm.


    Wie Chriss70 schon gesagt hat, ist auch die Nutzung in anderen Fahrzeugen möglich. Wichtig ist hierbei nur daran zu denken, im Kundencenter auf der Webseite das Kennzeichen entsprechend anzupassen. Ich meine in Italien und Portugal wird die Box mit dem Kennzeichen verknüpft.


    Grüße