Beiträge von miluparo

    Was für eine Einstellung.

    ????

    Das verstehe ich jetzt nicht. Ich habe doch nichts gegen die Außengastronomie gesagt. Ich habe in Frage gestellt, ob Schnelltests dort nützlich sind.


    Ich wollte ausdrücken, dass nach meiner Ansicht die Außengastronomie unter den geltenden Kontaktbeschränkungen auch ohne Schnelltests geöffnet werden könnte (wenn man öffnen will), also dass die Schnelltest-Pflicht in diesem Kontext eher fragwürdig erscheint.

    Ich kenne einige Gastronomen die z.B. die Aussengastronomie geöffnet haben. Die Gäste halten sich in überwiegender Zahl an z.B. Maske ab nur am Tisch. Wo es ab und an Probleme gibt ist seitens der Personen die weder reserviert noch den Schnelltest bzw. nur reserviert haben und keinen Test vorlegen können oder der Schnelltest schon zwei Tage alt und älter ist. Da kommt es durchaus zu Diskussionen.

    Die Frage dürfte dabei eher sein, ob Schnelltests in der Außengastronomie unter den gelteneden Kontaktbeschränkungen überhaupt einen Mehrwert haben und nicht vielmehr ein "Feigenblatt" zur Beruhigung des Gewissens darstellen.

    Das bezieht sich aber nur auf die Nutzung von Headsets. Echte Freisprecheinrichtungen sind davon meines Wissens nach nicht betroffen.

    http://eurojournalist.eu/frank…phone-headsets-am-steuer/


    "Die Message ist einfach – wer Auto oder Motorrad fährt, darf in dieser Zeit nichts anderes tun.

    [...]

    Die Maßnahme macht eine Menge Sinn. Denn das Telefonieren und Simsen am Steuer gehört mittlerweile in Europa zu den Hauptursachen für Autounfälle und bei einem immer dichter werdenden Straßenverkehr reicht schon ein kleiner Moment der Ablenkung, damit es kracht. Insofern dient die neue Regelung, die rechtzeitig vor den Sommerferien gültig wird, vor allem der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und weniger als neue Einnahmenquelle für die Staatskasse"


    Echete Freisprecheinrichtungen sind vielleicht nicht davon betroffen, aber immerhin wohl angesprochen.

    Nur, da wird ein CPR-Test verlangt

    Ja, im Moment schon...

    Schnelltests sind eine Hilfe und helfen dabei ein Stück Freiheit zu bekommen.

    Genau in dieser EInstellung liegt die Gefahr. Kann man übrigens in der Realität sehr gut beobachten, dass viele der Menschen, die Schnelltsts machen, sich dnach so verhalten, als hätten sie die Bestätigung, dass sie gesund wären. Also dann bleibt im Zweifel die Maske nicht auf, sondern sie kann ab, weil man ja getestet ist. Und genau das ist nicht der Sinn der Schnelltests.


    Das beschreibt Drosten auch sehr schön. Schnelltests sind systemisch wirksam, also wenn es um eher konstante Gruppen geht. Auf eine einzelne Person bezogen bzw. auf zufällige Zusammenkünfte ist die Sicherheit eher trügerisch.

    Gerade aktuell zum Thema Zuverlässigkeit von Schnelltests

    https://www.swr.de/wissen/zuve…gen-schnelltests-100.html


    Zitat daraus: "

    Antigen-Schnelltests bei Veranstaltungen

    Für den Einlass bei Veranstaltungen dagegen hält Drosten Schnelltests nicht für sinnvoll. Er warnt, wenn der Schnelltest eine Infektion "übersieht", werde diese Person herumlaufen in der Annahme, dass sie nicht ansteckend ist – und könnte so andere infizieren. Das seien gerade bei einem Theater- oder Konzert-Besuch oder in Restaurants im Zweifel viele Menschen, die man nicht kennt und wo man später auch nicht mehr nachvollziehen kann, wohin sie das Virus weitertragen.

    Deshalb sollte man die Schnelltests nicht als "Sesam öffne Dich"- Strategie sehen. Die Politik handle oft nach dem Motto: Jetzt kann alles öffnen, weil wir ja die Schnelltests haben. So einfach sei es nicht. Man müsse durchaus differenzieren, wo sie am besten eingesetzt werden."


    Das dürfte wohl sinngemäß auf den Fährverkehr übertragbar sein.

    Außerdem ist die Zahl der freien oder der belegten Betten oder die Quote daraus auch manipulierbar,

    Man muss da nicht mal direkt manipulieren. Wahrscheinlich würden die Kliniken bei so einer Lösung politisch unter Druck gesetzt, nur noch Patienten aus der Region aufzunehmen, für die sie verantwortlich sind. So ein Szenario mag ich mir gar nicht erst vorstellen, wenn Patienten aus unterversorgten Gebieten in andere Regionen verlegt werden müssen.

    So geht das, wenn der Amtsschimmel nicht wiehert, sondern der gesunde Menschenverstand regiert!

    Das ist aber nur die eine Seite. Wenn man so etwas "institutionalisiert", dann werden über kurz oder lang Impfdosen übrig bleiben, indem man einfach "versehentlich" weniger Termine vergibt, um dann denjenigen, denen man Gefälligkeiten erweisen will zu sagen, dass sie doch einfach mal am Abend unverbindlich vorbeischauen mögen.


    Ich will damit nur sagen, dass jede Lösung auch ihre Schattenseiten hat und der "Amtschimmel" auch eine ordnende Funktion haben kann, die dann auch mal dem "gesunden Menschenverstand" zu widersprechen scheint.

    Ich bitte um eure Kommentare

    Weil es hier ja ein Korsika Froum ist, beziehe ich mich mal nur auf Reisen.

    gerne wird über irgendwelche Erleichterungen für Geimpfte diskutiert - nur um welche Personengruppen geht es da?

    Wenn man es etwas überspitzt formulieren will, kann man sagen, dass es die Alten und die Kranken sind, sowie die Personen, die für sie sorgen. Also eigentlich alle, die jetzt nicht in den Urlaub fahren können bzw. sollten, obwohl viele es sich sicher mehr als verdient hätten.

    Mein Mann ist bereits geimpft, der könnte dann fahren, aber bei mir steht ein Impftermin noch in den Sternen, also muss ich zu Hause bleiben.

    Dazu kommen auch noch die Familien, die mit ihren Kindern verreisen wollen. Kinder und Jugendliche sollen ja Stand jetzt als letzte geimpft werden.

    Wir Hundebesitzer haben Tütchen

    Wildcamper ????

    Wanderer?

    Grrrrh

    Von allen gibt es Solche und Solche (sonst gäbe es z.B. auch keine Hundehaufen in den Grünflächen). Das Problem dürfte eher sein, dass man oft erst erkennt, mit welcher Sorte von Menschan ma es zu tun hat, wenn es zu spät ist.


    Deshalb dürfte es auch ein positives Indiz für betroffene Korsen sein, wenn man situationsangepasst kommunikativ offen agiert.

    Was meinst du wohl, warum es auf der Insel keinen McDoof gibt?

    Wahrscheinlich aus logistischen Gründen. Die "Systemgastronomie" muss ja überall gleich schmecken. Deshalb müssten die Produkte wohl vom Festland importiert werden, was sich sicher erst ab einem bestimmten Volumen lohnt.

    eine Freundin hat sich diese Woche testen lassen und bekam gesagt, daß es derzeit drei bis vier Tage dauere, bis das Ergebnis vorläge.

    Es kommt sicher auch darauf an, wo man den Test machen lässt. Wo es bei den Gesundheitsämtern schon mal ein bis zwei Tage dauern kann, ist das Ergebnis über den Hausarzt vom Vormittag noch am selben Tag um 23 Uhr in der Corona App gewesen. Die Einschätzung beruht auf einer aktuellen persönlichen Erfahrung.

    Wie lange diese negativen Tests noch verlangt werden, kann momentan keiner genau sagen. Meine persönliche Meinung dazu ist aber: hoffentlich mindestens bis nach der Sommersaison !!

    Das würde in letzter Konsequenz schon aus logistsichen Gründen bedeuten, dass Korsika-Tourismus diesen Sommer nicht möglich wäre. Von den Kosten möchte ich gar nicht erst sprechen.

    Das Zitat nur exemplarisch für die mehrfach genannten Impfungen.

    Auf was soll man sich denn im Moment sonst beziehen? Die aktuelle EU-Strategie zur Bekämpfung der Pandemie, die sich bis diesen Sommer wohl nur ändern wird, wenn irgend etwas völlig Unvorhergesehenes passiert, beruht nun mal auf dem Grundpfeiler der Impfung. Politik und Wissenschaft sind sich darin doch ziemlich einig.


    Ob es jemandem passt oder nicht, wird er oder sie, wenn beabsichtigt ist, im Sommer eine Auslandsreise zu unternehmen, diese Tatsache einkalkulieren müssen. Das ist völlig unabhängig davon, ob man den eingeschlagenen Weg für richtig hält oder nicht.


    Um also dem Ziel, im Sommer eine Urlaubseise nach Korsika antreten zu können, näher zu kommen, wird man sich an der Strategie der Politik oreintieren müssen. Der Kern dieser Strategie ist in meiner Wahrnehmung, möglichst schnell eine möglichst hohe Durchimpfung der Bevölkerung zu erreichen. Die höchste Chance, reisen zu können, wird man wohl haben, wenn man geimpft ist. Gleichzeitig unterstützt man die Strategie von Politik und Wissenschaft in Richtung eines schnellen Ergebnisses.


    Ob in dieser Hinsicht einfach abwarten eine erfoglgversprechende Vorgehensweise ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.


    Ich stamme aus einer Generation, die noch alle Kinderkrankheiten am eigenen Leib durchlebt hat. Weil mir persönlich das nicht geschadet hat, war ich auch immer ein wenig skeptisch gegenüber Impfungen. Das hat sich geändert, als es darum ging, meine eigenen Kinder gegen die typischen Kinderkrankheiten impfen zu lassen und ich mich etwas genauer mit der Impfthematik auseinadergesetzt habe. Etwas wesentliches, was ich meine dabei gelernt zu haben, ist, dass bei einigen (nicht bei allen) Impfungen neben dem Schutz des Einzelnen auch die Wirkung über und für die Gemeinschaft (Herdenimmunität) ein wichtiger Faktor ist.


    Insofern bringt man mit der Covid19 Impfung immer auch ein Opfer für die Gemeinschaft. Das kann für den EInzelnen natürlich auch mal in die Hose gehen, sonst wäre es ja kaum ein Opfer.


    Und noch ein Punkt speziell zu Korsika: Korsika ist eine Insel. Auf dieser leben 340.000 Einwohner mit insgesamt 18 Plätzen für die "réanimation" in Krankenhäusern. Ich persönlich finde, dass es schon der Respekt vor der korsischen Bevölkerung gebietet, alle Maßnahmen zu ergreifen, die dafür sorgen, dass ich als Gast nicht an covid19 erkranke und eventuell wertvolle Ressourcen in Anspruch nehmen muss, die die Einwohner vielleicht selbst brauchen könnten. Insofern ist für mich das häufig strapazierte Argument, dass noch nicht bewiesen wäre, dass eine geimpfte Person das Virus nicht übertragen kann, in diesem Zusammenhang irrelevant.

    Die Impfung als Allheilmittel?


    Ich verstehe aus den Beiträgen das es die Wunderwaffe schlechthin ist

    Mir jedenfalls geht es nicht darum, die Impfung als Allheilmittel oder als Wunderwaffe darzustellen.


    Aber die Frage, ob es dieses Jahr sozial (für sich selbst und die Gemeinschaft) verantwortungsvoll ist, touristische Reisen zu unternehmen, ohne geimpft zu sein, scheint mir doch nicht ganz sinnfrei. Insbesondere geht es ja auch darum, eine möglicherweise vorgeschriebene Quarantäne eventuell vermeiden zu können.


    Wer zu Hause bleibt, braucht sich diese Frage erst gar nicht zu stellen.

    Es scheint mir auch nicht ganz abwegig, dass Länder demnächst für die touristische Einreise eine Impfung fordern, wenn man sich eine Quaranäne ersparen will.


    Wir scheinen jetzt in eine Phase zu kommen, die für Mutationen besonders anfällig sein könnte.


    https://www.nzz.ch/wissenschaf…n-immer-wieder-ld.1596648


    "Eine partielle Immunität in der Bevölkerung bei weiterhin hohen Fallzahlen ist eine besonders ungünstige Kombination, wie Hodcroft erklärt. Entsprechend wichtig sei es, die Zahlen gering zu halten, während noch nicht genügend Personen geimpft seien, mahnt die Wissenschafterin."


    Anders als letztes Jahr würde ich nach der aktuellen Informationslage für diesen Sommer für ungeimpfte Personen keine Urlaubsreisen über Ländergrenzen hinweg befürworten.


    Mal sehen, was kommt....