Beiträge von PozziLand

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    Hier im Südwesten war es die letzten Tage Bombenwetter, gestern sogar 20 Grad , strahlender Sonnenschein ,erst seit heute Mittag 14 h ist es diesig aber trocken.

    Hi Natascha,

    bleibst Du dort noch ein bisschen? Wir kommen am 28.12. an, und werden uns nach dem Wetter sowie offenen Campings richten, dank Dir habe ich den Platz nun auch auf meiner Liste. Kann man einfach aufkreuzen um diese Jahreszeit oder sollte man sich telefonisch ankündigen?


    Salut, Sonja

    Ich würde mich über Berichte von Dir sehr freuen (zwecks Nachahmer).

    Hi Uwe,

    na klar:

    Wir sind vergangenes Jahr von Marseille nach Ajaccio gefahren, das war relativ entspannt (wäre uns nicht bei Lyon der 5. Gang flöten gegangen, aber das ist eine andere Geschichte). Fahrt dann über Nacht, und morgens am 28.12. sind wir vom Hafen direkt zur ersten Küstenwanderung bei Ajaccio aufgebrochen. Wir hatten uns im Vorfeld für ein paar Nächte auf einem sehr süßen Permakultur-Bauernhof bei Propriano (L‘Ortu Tesoru, kann man u.a. über Roadsurfer buchen oder einfach anrufen) eingemietet. Dort waren wir erwartungsgemäß die einzigen Gäste, aber Außenküche, Trockentoilette usw. war alles in Betrieb. Man steht hoch genug für den Sonnenuntergang, und nah genug an der Küste fürs Rad. So haben wir uns dann am nächsten Tag fortbewegt, in Porto Apollo waren Supermarkt und Bäckerei geöffnet und das Meer ist für ein schnelles Bad auch warm genug. Die nächsten Tage haben wir Küstenwanderungen unternommen, die Bains de Caldane besucht (war nicht ganz so lohnend, da das Wasser leicht zu kühl ist, um gegen die abendlich sehr kühlen Temperaturen anzukommen, aber immerhin war geöffnet). Schwierig war das Essen gehen, aber ist trotzdem gelungen.
    Wir sind dann über die Südspitze (den Platz behalte ich aus den bekannten Gründen für mich) weiter in die Ospedale-/Bavella-Gegend, denn auch der Camping U Ponte Grossu hat ganzjährig geöffnet. Dort hatten wir den einigen Tag schlechtes Wetter und zu viel Nebel beim wandern in den noch küstennahen Bergen.
    Letzte Station war dann Riva Bella (auch ganzjährig geöffnet), ganz wunderbar direkt am Strand, und mit einer frühen Fähre am 6.1. zurück nach Livorno.

    Zusammenfassend hat es sich sehr gelohnt: 8/9 Tagen gutes Wetter, bis zu 15 Grad an der Küste, fast jeden Tag wenigstens kurz im Meer gewesen, schöne Küstenwanderungen unternommen. Es gibt genügend Fähren über Nacht, wenn man flexibel ist - dieses Jahr haben wir am Abend des 27.12. auch eine ab Savona gefunden, und wenige aber genug geöffnete Campings.

    Ich denke, mit dem Wetter muss man etwas Glück haben, und wir hoffen, das haben wir in diesem Jahr auch wieder.


    Viel Spaß bei der Planung

    Hi Andreq,

    Oh ja, da liegt ja richtig viel Schnee ❄️

    Was die Sonnenstunden angeht: ja, die Sonne geht um 17 Uhr unter, und gegen 8 wieder auf, was aber immerhin 1 ganze Stunde mehr ist als bei uns in Frankfurt. Zumal die Stadt einem dank Bebauung noch mehr Stunden „stiehlt“. Also für uns lohnt sich das Sonnentanken auf jeden Fall. Es ist aber mit Standheizung im Bulli vermutlich auch etwas angenehmer als im Zelt ;)

    Liebe Forumsgemeinschaft,

    ich reaktiviere mal diesen Thread, um keinen neuen zu erstellen (falls durch die Moderation anders beurteilt: gerne „Korsika zum Jahreswechsel“).

    Wir haben es letztes Jahr getestet und werden dieses Jahr wohl schon Wiederholungstätern: Camping um den Jahreswechsel herum. Für den Fall, dass uns das Wetter im Stich lässt, haben wir uns für Flextickets für die Fähre entschieden, aber im letzten Jahr hatten wir an 8 von 9 Tagen Sonne und sind voll auf unsere Kosten gekommen. Es haben tatsächlich mehr Campingmöglichkeiten geöffnet als gedacht, so dass sich die Jahreszeit auch in dieser Hinsicht lohnt.

    Was wir allerdings doch ein kleines bisschen vermisst haben, waren geöffnete Restaurants. Meine Frage in die Runde lautet daher: wer kennt nette korsische Restos, oder auch andere Aktivitäten, die im Zeitraum 27.12-6.1. geöffnet haben (könnten)?

    Letztes Jahr haben wir uns, für maximale Sonne, ausschließlich an der Küste in Südkorsika + Aleria aufgehalten (Ausnahme: Ospedale, wo uns allerdings die Wolken eingeholt haben). Dieses Jahr haben wir noch keinen Plan, und freuen uns über Tipps, welche Ecken sich vielleicht lohnen könnten - für echte Winteraktivitäten wird es vermutlich noch zu früh sein, schätze ich.

    Salut
    Sonja

    Hallo Tom,

    tja, also einzelne Zeltplätze werden nur reserviert für die Mietzelte, die, glaube ich, immer zahlreicher werden. D.h. die ebenen Plätze sind sowieso manchmal durch Mietzelte und diejenigen, die früh an der Hütte ankommen besetzt.


    Die Regelung ist halt inzwischen so, dass man explizit nicht ohne Reservierung auftauchen soll, andererseits aber schicken einem die Parkranger am Nachmittag auch nicht mehr weg, da das biwakieren am GR20 noch mehr verboten ist. Vor 2 Jahren bekam man einfach ohne Reservierung den doppelten Preis abgeknöpft. Aber die Aufforderung, nicht ohne Reservierung zu kommen, macht schon Sinn, weil es eben auch nur eine sehr begrenzte Menge Toiletten, Plätze, Essen usw. gibt. Die Guardiens wüssten sonst gar nicht, mit welcher Menge sie planen müssten.


    Ich würde dir die einschlägigen Facebookgruppen empfehlen, wenn du mehr Details und vielleicht auch Infos aus dieser Saison brauchst.

    Vielleicht ist der Camping a la ferme Chez Rose im Hinterland von Ile Rousse das richtige für die Balagne (Nordwesten) für euch. Hat keine Website aber ist auf Google Maps und natürlich der einschlägigen App zu sehen. Camping auf einer Olivenfarm mit Schafen, nur kleine Fahrzeuge und kein Luxus. War selbst noch nicht da, wollte aber immer mal hin.

    Gibt noch den sehr kleinen, süßen und schlichten (außer dass sie einen Pfau haben) U Pignottu im Hinterland der Balagne

    Hi Fritz,


    der einzige mir bekannte Ort, der ein sicheres Abstellen anbietet, ist der Camping Le Solei in Tattone. Das liegt an der Bahn und so ziemlich auf dem halben Weg des GR 20. Kostete die letzten Jahre 4€/Tag für ein Auto, Motorrad ist vielleicht noch günstiger.

    Der Nachteil ist, dass man sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg erstmal zum Startpunkt bzw. Fahrzeug kommen muss. Auf corsicabus.org kann man sich zusammensuchen, was das bedeutet.


    Alternativ, das schlägt der Rother Wanderführer für den GR 20 vor, kann man auch gut den ganzen GR so laufen, dass man erst von der Mitte in den Süden, dann mit den Öffis nach Calenzana und von dort zur Mitte läuft. Das dürfte aber mit Deinen Reservierungen kollidieren.


    Im Norden ist mir nichts bekannt. Die Campings, die ich mal angeschrieben hatte, haben alle abgelehnt.


    Viel Erfolg

    Salut. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das kein Fehler im System ist. Das war nämlich die letzten zwei Jahre ähnlich. Der PNRC bewirbt ab Februar die Buchung für den GR 20 und der Juni ist zur Hauptwanderzeit avanciert. Wir standen vor 2 Jahren vor dem gleichen Problem. Damals war das Reservierungssystem noch relativ neu, vor allem die Reservierungspflicht für das eigene Zelt hatte sich noch nicht so sehr herumgesprochen, dass einige auf dem Weg ohne Reservierung unterwegs waren. Das hat sich aber m.W. durch die verschiedenen Facebook-Gruppen nun stärker verbreitet und ich habe es tatsächlich auch so erlebt, dass sich viele auf dem Weg beeilen, um mittags bei den Refuges anzukommen und noch einen halbwegs ebenen Zeltplatz zu bekommen. Insofern stimme ich abre absolut zu: Es bringt die Gardiens und die anderen Wandernden, die gebucht habe, in eine blöde Situation, und der Trail ist dann auch einfach "ausgelastet".
    Alternativen: Juli oder Anfang August sind zwar Strände voll, aber der GR 20 angeblich weniger. Oder: auf dem Südteil gibt es einige private Unterkünfte, die sich gezielt per Mail anfragen lassen, ob noch was frei ist (Croci, Col de Verde, Bavella, ...). Ich würde mich auf jeden Fall in einer der Facebook-Gruppen umschauen, dort gibt es deutlich mehr Details zur Situation auf dem GR 20 als irgendwo sonst.

    Hi,

    da wir das Problem auch ähnlich bereits zweimal hatten, gebe ich jetzt auch noch meinen Senf dazu:

    Der Camping Soles in Tattone ist wirklich klasse und super nett. Wir hatten zwei Mal unseren vollgepackten Bulli dort geparkt (4€/Tag), die nehmen auch die Schlüssel und andere Wertsachen an sich. Man kommt von Bastia mit der Bahn sehr gut dorthin und kann auch vom Camping in den GR20 starten, spart sich dann den steilen Aufstieg von Vizzavona und geht direkt zur Petra Piana, man kann aber auch zur Onda Hütte aufsteigen und ab dort "regulär" laufen. Soweit ist diese Idee sehr gut.

    Wenn man dann in Calenzana rauskommt, muss man erstmal per Autostopp zur Balagne-Bahnlinie, mit der nach Ponte Leccia und kann dann wieder in die Bahn nach Ajaccio wechseln und auf diese Weise nach Tattone, um die eigenen Sachen wieder abzuholen. Das wird aber nach dem letzten Abstieg vom GR20 schon schwierig an einem Tag zu bewerkstelligen.

    Das größere "Problem" ist aber ein anderes: Wenn man die letzte Woche nicht wieder in den Bergen (wobei Corte dafür sehr zu empfehlen wäre), sondern am Strand verbringen will, stellt sich die Frage, wo. Bastia selbst würde ich nicht empfehlen, da ist das Meer einfach nicht so toll. Von Tattone kommt man zwar an die Westküste nach Ajaccio, aber im Stadtbereich selbst ist es auch nicht sooo toll (bzw. je nachdem, was man machen möchte, nicht ideal), und die Rückfahrt nach Bastia auch wieder lang, wenn man nicht direkt in Ajaccio startet, sondern wieder auf Bus oder Autostopp angewiesen ist. Sehr schön ist hingegen ohne Auto die Küste zwischen Ile Rousse und Calvi , denn dort fährt eine Bahn, aber dann muss man ungefähr dorthin zurückfahren, wo man eben noch mühsam wegzukommen versucht hat (Calenzana). Eine andere Alternative ist die Ecke Solenzara, dorthin fährt ein recht schneller Bus (Rapide Bleu) von Bastia .

    In jedem Fall muss man nach dem GR20 recht viel hin und her fahren, hätte auf der anderen Seite aber einen sehr praktischen und schnell zureichenden Einstieg zu Beginn des Urlaubs.

    Man könnte noch versuchen, eine Rückfahrt mit der Fähre ab Ile Rousse zubekommen, das reduziert das Gefahre ggf. erheblich, wenn man den Resturlaub an der Nordwestküste bleiben möchte.

    Viel Spaß beim Planen.

    Hallo,

    also wir sind seit dem 3.5. auf der Insel und haben schon sehr viele Orte abgeklappert, selbst in Corti waren wir und habens uns - ganz Katastrophentouris - die neue Situation angeschaut. Die Navette ist top und nimmt alle, die nur bergab fahren wollen sogar kostenlos mit. Die zerstörte Brücke oberhalb der Frasseta ist beeindruckend, aber man kann zwei schöne Wanderungen trotzdem machen. Wir haben aber die Tour zum Arc etwas nördlich der Restonica gemacht, die ist nicht betroffen, auch der Camping Tuani war vor einer Woche schon offen (dort wird aber parallel noch renoviert) und statt Chez Bartho waren wir auf dem sehr sympathischen Camping U Sognu. Alles bestens also. Wir haben ausnahmslos gutes Wetter, alle Flüsse und das Meer ausgiebig bebadet und keinerlei Einschränkungen, die man als solche bezeichnen könnte, erlebt.

    Nur eines: es gibt irgendwie keine CF 24 Aufkleber. Skandalöserweise haben sie uns und allen(?) anderen einen Sardegna Ferries Bapperl verpasst 🤬

    Vielen Dank fürs teilen der Infos und fürs übersetzen. Es ist wirklich zum verzweifeln: weil wir selbst vorhaben, ein paar Tage vor Saisonstart in den GR20 Süd einzusteigen, checken wir andauernd Wetter und Schneeverhältnisse und ich bin auch in vielen FB-Gruppen. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass dort um den 30.4. herum auch Leute ihre Wanderung angekündigt hatten. Und der Wintereinbruch war nun wirklich rechtzeitig abzusehen. Was mich aber auch schockiert, sind die vielen Fragenden dort, die ganz offensichtlich nicht mal einen Wanderführer konsultiert haben, die wildesten Fragen stellen und Fotos von ihrem Gepäck teilen. Dort sieht man als Trailrunner bezeichnete Stoffsneaker, 10 Grad Schlafsäcke, fehlende Daunenjacken… Wenn der eine Wanderer an Unterkühlung gestorben ist, können die wohl kaum das nötige Biwak-Equipment dabei gehabt haben, bestehend aus: warmen Klamotten + 3-Jahreszeiten Schlafsack + mehrlagigem Zelt + Rettungsdecke. Denn das alles zusammen genommen (selbst wenn man es sich nur umwickeln kann), sollte einen eine Nacht überleben lassen. Aber da hätte man das Notbiwak vielleicht besser an der Ortu Hütte aufgeschlagen. Wirklich ein unnötiger Tod. Und bestimmt traumatisierend für den überlebenden.

    Ich schiebe noch kurz hinterher, wie meine stornierte Überfahrt nun ausgegangen ist:
    Heute kam endlich der Hinweis von CF , dass die Fährfahrt nicht stattfindet. Ich hätte online kostenneutral umbuchen können. Ein Anruf unter der Münchner Nummer hat es aber ermöglicht, die Kabine, die wir bei der Tagfahrt, die wir nun nehmen müssen, nicht mehr brauchen, erstatten zu lassen und zusätzlich haben wir einen 35€ Gutschein aufs Ticket gebucht bekommen (Pietra zum Frühstück? ;)). Der Anruf hat sich also gelohnt und wir sind de facto nun nur 3,5h später auf der Insel, sparen aber über 100€. Ich bin nicht unzufrieden - bis auf den Umstand, dass wir nun mal wieder eine Nacht im Hafen von Livorno im Bulli schlafen werden. Aber in vorfreudiger Stimmung kann man das aushalten.

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