Beiträge von WoMa62

    Hallo Ihr lieben Korsikakenner,

    wir sind ein klein wenig in Erklärungsnöten. Ein Siedlungsnachbar von uns ist absoluter Napoleon-Fan. Als er hörte, dass wir 2018 wieder nach Korsika reisen wollten, hatte er uns gebeten, so viel wie möglich an Infos etc. über Napoleon mitzubringen.

    Abgesehen davon, dass es am Tag unseres Aufenthalts in Ajaccio wahnsinnig heiß war, fehlte uns auch so der Antrieb zu weiteren Erkundungen. Wir waren vor etlichen Jahren schon mal am Geburtshaus von Napoleon (die machten gerade Mittagspause:Sparty:) und am Place d`Austerlitz fiel uns auf, dass bei den Angaben seiner Schlachten die Völkerschlacht bei Leipzig fehlte.

    Bevor wir unserem Nachbarn falsche Infos weitergeben deshalb unsere Fragen:

    Fehlt diese Schlacht tatsächlich oder ist sie damals nur eventuell von Trophäenjägern oder so entfernt worden?

    Wir waren diesmal bis zum Place de Gaulle gekommen. Zeigt das dortige Denkmal Napoleon und seine 4 Brüder? Dazu haben wir unterschiedliche Infos gefunden.


    Danke schon mal für Eure Antwort(en)


    LG Wolfgang und Marianne

    Ich bin vor > 30 Jahren des öfteren beim Inselhopping in der Ägäis rumgeschippert, das hätte glaube ich so manch ein Zeitgeist hier nicht überlebt :meinung:


    Das kann ich nur bestätigen. Wir sind 2017 mit SNAV von Ancona nach Split gefahren. Gegen den Dampfer, mit dem wir uns arrangieren mussten, ist sogar die alte Corsica Victoria ein Luxusschiff.

    Andererseits hatten wir in diesem Jahr mit der Victoria ein ungeklärtes Erlebnis. Sie kommt gegen 22.00 Uhr schon verspätet in Savona an, es ist wahnsinnig heiß auf den Autodecks und das Entladen beginnt erst nach einer Stunde. Keine Ahnung, was da los gewesen sein soll. Pech nur, dass wir noch bis nach Tortona zur Unterkunft fahren mussten. Da unser Auto als letztes in der Reihe stand, konnten wir der "Sauna" zum Glück entgehen und uns auf die klimatisierte Treppe zu den Decks zurückziehen. Dort saß schon ein Mailänder und wir hatten auf italienisch-deutsch eine nette Konversation.

    Auch wenn es vom eigentlichen Thema abschweift, aber das Zitat von guri trifft vollkommen zu, und deshalb möchte ich meine Erfahrungen weitergeben..

    Wir sind vor einigen Jahren nach unserem Korsikaurlaub über Livorno nach Venedig gefahren. Die letzten 60 km bin ich bewusst von der Autobahn abgefahren, weil ich den Straßenverkehr auf der Landstraße kennenlernen wollte. Anfangs habe ich mich konsequent an die erlaubte Geschwindigkeit gehalten - ich war nur im Weg. Dann habe ich mich an der Fahrweise der Italiener orientiert. Linksabbiegespuren sind nur eine Empfehlung, wer zuerst kommt fährt zuerst und so weiter. Es lief bestens. Kein Hupen, kein Vogel zeigen (oder Stinkefinger). Am nächsten Tag (Samstagvormittag) habe ich das Verkehrsgeschehen an einem Kreisverkehr im benachbarten Chioggia studiert. Es funktioniert nahezu reibungslos zwischen Autofahrern, Mopeds und Fußgängern.

    Na, Du kannst ja Appetit verbreiten. Bei mir steht noch ein Karton mit 12 Flaschen 0,25 l im Regal. Da sollten wir uns am nächsten Grillabend (So.) mal jeder eines gönnen.


    LG Wolfgang und Marianne

    Nur mal so zum Vergleich, weil wir mit aktuellen Zahlen aufwarten können:


    Wir waren am vergangenen Wochenende an der Ostsee, in Nienhagen, Warnemünde, Prerow, Zingst und Barth.


    Ferienhaus mit guter Ausstattung für 2 Personen in Strandnähe im Juli/August zwischen 130 und 180 Euro

    Ein Stück Brombeertorte 3,20 Euro

    Mittagsgerichte im Restaurant zwischen 15,00 und 30,00 Euro

    Parkhausmiete in Warnemünde 3,00 Euro pro angefangene Stunde

    Kurtaxe in Nienhagen, damit man überhaupt an den Strand darf (Tarif weiß ich leider nicht mehr)


    Sage da bloß noch jemand, dass Korsika keine Alternative ist.


    LG Wolfgang und Marianne

    Wir gehören zu denen, die selbst in einer Ferienanlage die vorhandene Strandbar nur selten nutzen. Schön aber, dass es sie gibt und wir auf sie zurückgreifen können, wenn wir dazu das Verlangen haben.

    Problematisch sehen wir sie nur an, wenn die notwendigsten sanitären Verhältnisse nicht vorhanden sind. Wir nehmen an, das meinte auch Günter mit "umweltfreundlich betrieben". Dazu gehören Toiletten und schließlich fällt in einer Bar auch Abwasch an. Die Abwasserentsorgung muss also unbedingt vorhanden sein. Wenn sie dann nicht den Strand dominiert - warum nicht.

    Den Eindruck haben auch wir gewonnen, dass die Anzahl der Touristen auf Korsika rückläufig ist. Andererseits hat uns die Rückfahrt am 01.08. um 15.15 Uhr von Bastia nach Savona mit CF Victoria ein anderes Bild gezeigt. Vielleicht lag es auch an der exponierten Ablegezeit, aber eine solch vollgepfropfte Fähre haben wir noch nie erlebt. Das war schon unverschämt, denn es war teils kaum noch möglich auszusteigen!!!


    Andererseits glauben wir, dass die Rückläufigkeit weniger der Preissteigerung geschuldet ist. Für uns ist der Urlaub in jedem Jahr ein finanzieller Kraftakt, der wohlrecherchiert werden will. Eine Einschränkung haben wir zwar - für uns kommt nur FKK-Urlaub infrage. Wenn wir da jedoch Korsika mit Kroatien, Italien, Österreich, Monenegro oder Fuerteventura vergleichen, landen wir unweigerlich immer wieder bei Korsika. Wir sind zwar Selbstverpfleger und meiden weitestgehend die schweineteure Gastronomie auf Korsika, aber dann kommt uns dieser Urlaub wesentlich günstiger als die gleiche Zeit in Kroatien.

    Auch von Bekannten hören wir beispielsweise immer wieder die Beschwerden, dass eine Pizza 15 Euros kostet. Solche Erfahrungen haben wir nicht einmal in Ajaccio an der Hafenpromenade gemacht. Nur das Pietra könnte eine Preissenkung vertragen, dann hätten wir noch das eine oder andere Fläschchen mehr trinken können.:prost_02:

    Hallo Barney,


    das ist auf der Victoria komplizierter geworden. In der Vergangenheit gab es hinter dem Restaurant, dort wo die Spielautomaten sind, schmale Längsbänke. Die wurden leider wegrationalisiert. Trotzdem ist dort auf dem Fussboden genug Platz. Ruhiger geht es in der Bar auf dem Oberdeck zu, aber bei mancher Überfahrt ziehen sich dorthin auch Familien mit Kleinkindern zurück. Dann kann es naturgemäß nachts unruhig werden. Schlafsäcke und/oder Isomatten und ein Kissen sind von Vorteil.

    Mit Außenschlafplätzen kennen wir uns nicht so gut aus.

    Betreffs des Ratschlags von Cornelia: Für manche Korsikatouristen bedeutet das Anmieten einer Kabine pro Überfahrt zwei Tage weniger Aufenthalt, und das wäre aber seeehr schade.


    LG Wolfgang und Marianne

    Wir kommen aus Sachsen und haben die besten Erfahrungen mit Corsica Ferries ab Savona nach Bastia und retour gemacht. Die Route führt uns über D / CH San Bernardino / Chiasso / Genuaroute, aber über A26 nach Savona.

    Als passionierte Wildschläfer auf unserer geliebten alten Victoria fuhren wir diesmal zum ersten Mal mit der Mega Express 4, ebenfalls nachts. Also hatten wir uns zwei Liegesitze gemietet - ein Witz!!! Der Raum mit diesen sogenannten Pullmannsitzen war gähnend leer. Der Grund? Diese Sitze sind noch unbequemer, als wenn man auf dem Boden schläft, nur dass man eben seine eigenen 1,5 Quadratmeter sicher hat. Hätten wir aber auch gehabt, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen.

    Also - Kabine, wild schlafen oder einfach erst nach der Abfahrt kostenlos zu einem solchen Pullmannsitz. Empfehlenswert ist er nicht!!!

    Auch, wenn unser Erlebnis keine Bergtour betrifft - wir haben vor zwei Wochen auf Korsika ein einprägendes Erlebnis gehabt:


    Am 26.7. waren wir zu einer (eigentlich) halbtägigen Tour aufgebrochen Richtung La Porta - Morosaglia. Anschließend hatten wir die Wahl, entweder langweilige Nationalstraße über Ponte Leccia oder über Cortè zurückzufahren, wo wir schon sooo oft gewesen waren. Wir entschieden uns für Letzteres. Mühsame Parkplatzsuche, leckeres Eis essen, Besuch auf der Zitadelle - das übliche Programm in Cortè. Schon bevor wir auf dem Aussichtspunkt an der Zitadelle ankamen, sahen wir die schwarzen Wolken über den Bergen in Richtung Westen. Aber was soll`s, man kann sich ja irgendwo unterstellen.

    Wir schafften gerade noch den halben Rückweg, als das Unwetter losging. Überall stürzte das Restaurantpersonal in größter Eile zu den Freisitzen, um Tische und Stühle wegzuräumen. Teils bauten sie sogar die Überdachungen ab - das konnte nichts Gutes bedeuten. Wir retteten uns wie die zahlreichen Touristen in eines der Restaurants auf halber Höhe in Richtung Hauptstraße.

    Das Unwetter bestand fast 70 Minuten lang aus einer geschlossenen Wasserwand. Aus dem Fenster sahen wir nur noch überall sprudelnde Wasserfälle. Als es etwas nachließ, liefen wir zu unserem Auto. Die Innenstadt war gesperrt, und immer mehr Feuerwehren rückten an. Wir fanden einen Weg, um nördlich aus Cortè herauszufahren. Auf den ersten 10 Kilometern nach Aleria schoss das Wasser über die Fahrstraße, denn der Graben am Straßenrand war hoffnungslos überflutet. Wir sind nur weitergefahren, weil auch andere PKW vor uns durch die riesigen Seen gekommen waren.

    Am nächsten Tag erfuhren wir, dass die Innenstadt komplett abgesoffen war, die Geschäfte waren vollgelaufen und die Keller mussten leergepumpt werden. Da dachten auch wir an eine frühere Tour in das Tal der Restonica zurück. Was werden die Menschen wohl erlebt haben, die dort gewandert oder gar zum Lac de Melo aufgestiegen waren? So etwas hatten wir noch nie erlebt!

    Hallo,


    schreiben und reden hilft. Dazu eine kleine Begebenheit:

    Unser Sohn kauft für seine Kinder immer "Freche Freunde" https://frechefreunde.de/. Wir haben das bisher als so richtig angesehen, bis wir die Produkte vorgestern selbst im Supermarkt in der Hand gehalten haben. Klick hats gemacht. Überdomensionaler Kunststoffstöpsel und der Schraubaufsatz ebenfalls auf aufwendigem Kunststoff. Das Ganze für 100 Gramm Inhalt, na dankeschön. Und dann wirbt dieser Produzent noch mit dem Label "Grüne Verpackung". Ich glaub, die wollen uns veräppeln.


    LG Wolfgang und Marianne

    Hallo Günter,


    über den Col de Teghime sind wir schon oft gefahren. Das ist machbar. Unbekannt ist für uns nur das Stück zwischen Nonza und Patrimonio. Wie lässt es sich dort fahren?


    LG Wolfgang und Marianne

    Auch wir wünschen euch einen wunderschönen Urlaub.

    Klar die Strände um Nonza sind schon was einmaliges, aber auch auf der anderen Seite Städchen wie Erbalunga sind auf jedenfall einen Stopp wert.

    Nach Rogliano haben wir das letzte mal auch einen kleinen Abstecher gemacht, leider hatten wir nicht mehr so viel Zeit.


    Erbalunga suchen wir häufig an dem Abend auf, bevor uns die Fähre zurück nach Italien bringt. Ein idyllischer Ort, aber eben deshalb mit etwas Wehmut.u(())&

    ...vielen Dank für Eure Tipps. Nun steht es fest - Mittwoch reisen wir an und am Donnerstag sind wir in La Porta und Umgebung. Freitag abend in Ghisonacchia zur Nacht der Straßenmusik und offenen Geschäfte. Wahrscheinlich am Sonntag geht es dann auf große Tour, das Cap Corse gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden mit Abstechern nach Nonza usw.. Das hatten wir vor Jahren schon einmal versucht, aber an dem Tag war es so extrem stürmisch, dass wir kaum aus dem Auto aussteigen konnten.

    Die Woche wird viel zu schnell zu Ende sein, trotzdem... Seit 2016 waren wir nicht mehr auf Korsika, es wird Zeit:.kh&/+:bergheil:xx§§5xx§§4:kaffee2:.


    LG Wolfgang und Marianne

    Danke Mario,


    folgendes hatte ich leider vergessen, mit dazu zu schreiben:

    Meine Frau hat gesundheitliche Einschränkungen, sodass Wanderungen nicht länger als ca. 5 km sein dürfen und nur auf festem Boden ohne Geröll möglich sind. An Klettern ist gar nicht zu denken. Das ist für uns immer eine Herausforderung, wenn wir unterwegs auf unwegsames Gelände stoßen.


    LG Wolfgang und Marianne

    Hallo ihr Lieben,


    noch vier Tage, dann starten wir von Savona aus für eine Woche nach Korsika.

    Momentan sind wir noch auf der Suche nach einer Halbtagestour, und dabei bin ich auf La Porta am Rande der Castanicca gestoßen. Wir starten von Bravone aus.

    Unsere Frage: In La Porta sind wir noch nie gewesen. Sind der Ort und seine Umgebung sehenswert, und wie lässt er sich in eine kürzere Tour einbinden?


    LG


    Wolfgang und Marianne