Beiträge von Schorschi

    Hallo Mario L`Breizh au coeur ,


    ich kenne ja nur ein paar Fälle persönlich. Da waren/sind es schon alteingesessene, die profitieren. Vor allem deshalb, weil sie die Sache selbst in die Hand genommen haben, weitsichtiger waren und nicht nur das schnelle Geschäft sahen, das bei einem Grundstücksverkauf gewunken hätte.


    Habe aber ehrlich gesagt keinerlei Ahnung, wie sich insgesamt die Gewinne auf interne und externe Investoren verteilen. Vielleicht hat ja eine(r) der Insulaner(innen) mehr Einblick in die Geldströme. Wenn ich irgendwann mal wieder ruhigen Gewissens auf die Insel kann, werde ich mal rumfragen, wie meine Bekannten dort die Angelegenheit betrachten.


    Grüße

    Georg

    Tja, das große Problem besteht wohl darin, daß der Wohlstand extrem ungleichmäßig verteilt ist. Den vielen Reichen stehen die vielen Arme gegenüber und ich möchte behaupten, daß es heute extrem schwer sein dürfte von dem letzteren Lager in das erstere zu wechseln. Aus eigenem Antrieb heraus einen größeren Wohlstand zu erarbeiten, das ist heute sehr, sehr schwer.


    Der größte Teil der heute Reichen dürfte davon profitiert haben, daß bereits der Opa ein gewisses Maß an Weitsicht besessen hat oder hatte einfach Glück, daß es was zu erben gab (bevorzugt Grund), auf das man dann aufbauen konnte. Da wo ich ein bißchen Einblick habe, waren die reichen Familien schon immer irgendwie ziemlich wohlhabend und hatten es enstprechend leichter, diesen Wohlstand im Zuge des zunehmenden Tourismus weiter auszubauen.


    "Unser" Campingplatz ist wohl nur entstanden, weil in den 60ern einige Künstler und Hippies den Opa dazu gedrängt, ja nahezu überredet haben, sie doch bitte da zelten zu lassen und eventuell noch ein Plumpsklo einzurichten.


    Dem gegenüber stehen viele junge Menschen und Familien, für die es finanziell heute praktisch unmöglich ist, eine Immobilie zu erwerben.


    Die Reichen werden so noch reicher und die ärmeren haben kaum eine Chance auf einen grünen Zweig zu kommen.


    Und dann gibt es noch die Geschichte von dem Bekannten, der damals mindestens 30.000 qm Grundstück kaufen musste, weil die Gemeinde gar keine kleineren Parzellen verkauft hat. Der freut sich heute natürlich wie Bolle darüber...


    Grüße

    Georg

    Bin mal gespannt, was man für die Zeit danach lernt. Wahrscheinlich nix.


    - ein Gesundheitssystem, das auf Profit ausgelegt ist und daher Kapazitäten auf das notwendigste reduziert hat

    - ein Katastrophenschutz, dessen Bestände nach Zeiten des Kalten Krieges runtergefahren wurden

    - Österreich zieht wohl die Zivis der letzten Jahre wieder ein: wir haben keine mehr.

    - Rückbesinnung auf lokale Lieferketten?


    Bei aller Tragik bieten uns die Entwicklungen der letzten Tage auch Chancen. Chancen zum Umdenken, weg von Profit, Profit und noch mehr Profit hin zu einer solidarischeren Gesellschaft. Aber wie gesagt, ich befürchte, daß man das in einem Jahr wieder alles vergessen hat. Auch wenn Herr Spahn betont, daß er einen Zettel hat, auf dem er alles notiert, was verbesserungswürdig ist bzw. nicht rund läuft. Hoffen wir, daß dieser Zettel zum Ende seiner Amtszeit nicht von seinem Handy gelöscht wird.


    Grüße

    Georg

    War grad einkaufen. Eigentlich wollte ich: (Bio)Steaks, (Bio)Hackfleisch, Mehl und Klopapier. Was davon habe ich bekommen: nix! Im Aldi auf dem Dorf die Regale halb leer. Kein Fleisch (auch nicht nicht-Bio), kein Gemüse, kein Obst, keine Haferflocken, kein Brot. Leute, fangt jetzt nicht das Spinnen an! Und überhaupt: welche Gerichte gibt es denn mit Klopapier? Ok, das eine oder andere, welches nach dem Verzehr zu erhöhtem Bedarf daran führt würde mir vielleicht einfallen ;)party:.


    Grüße

    Georg

    Obacht! Es gibt die Vermutung, daß die blutverdünnende Wirkung mancher Schmerzmittel (die auch bei/gegen Entzündungen eingenommen werden) kontraproduktiv bei der durch den Virus hervorgerufenen Lungenentzündung sein KÖNNTEN. Nicht mehr und nicht weniger und nichts genaues weiß man sowieso nicht.


    Grüße

    Georg

    Müsste man bei Null anfangen, hättest Du sicher Recht. Hier ist der Fall allerdings anders gelagert, da es um bereits für andere Krankheiten zugelassene, existierende Medikamente/Wirkstoffe geht. D.h. die ganzen klinischen Studien zu Nebenwirkungen etc. wurden bereits durchlaufen und die Produkte sind bereits auf dem Markt, aber eben noch nicht für die Behandlung von Corona zugelassen bzw. derzeit nur mit Ausnahmegenehmigung einsetzbar.


    Für einen (neuen) Impfstoff ist der Zeitraum von einem oder anderthalb Jahren evtl. realistisch, wobei Medikamente derzeit wichtiger wären.


    Grüße

    Georg

    Ich hoffe vor allem Für Korsika, dass nicht noch ein Toter hinzukommt. 3 Tote in 3 Tagen ist schon recht heftig...

    Sei Dir sicher: es werden noch weitere hinzukommen. Das Virus ist unterwegs und wird auch nicht mehr eingefangen werden. Die Insel abzusperren, würde die Verbreitung auch nur allenfalls verlangsamen. Das Drama hat erst dann ein Ende, wenn es wirksame Medikamente für diejenigen gibt, die besonders hart getroffen werden. Und hier hoffe ich, daß die Vorhersagen des RKI, daß dies bereits Anfang April der Fall sein könnte, auch tatsächlich bzw. mit nicht allzugroßer Verspätung eintreffen werden. Dann könnten alle weiteren Maßnahmen und Einschränkungen quasi mit sofortiger Wirkung wieder beendet werden.


    Hätte ich was zu sagen (was ich habe, leider will es nur keiner hören ;)party:), dann würde ich genau jetzt auch in Deutschland für drei Wochen einfach mal alles dicht machen, was für das Leben nicht unbedingt notwendig ist. Hier und da mal eine Veranstaltung abzusagen oder eine Schuklasse nach Hause zu schicken, das sind doch keine konsequenten Maßnahmen. Wenn meine Karre den Berg runter rollt, dann haue ich doch möglichst weit oben die Bremse rein und warte nicht damit, bis ich in voller Fahrt auf die Mauer zurase.


    Grüße

    Georg

    Naja, die hat es auch wiederum irgendwo aufgeschnappt. Da steckt einfache Mathematik dahinter. Sobald ein Infizierter weniger als einen Menschen weiter ansteckt, geht die Ausbreitung zurück. Und das ist genau dann der Fall, wenn 2/3 (gerundet: 70%) der Bevölkerung durch eine Infektion immun geworden sind.


    Grüße

    Georg

    Sterblichkeitsrate aus, nun von 3,4% ..

    Naja, das RKI gibt 0,3 bis 0,7 % an, das ist schon mal Faktor 5 bis 10 niedriger. Zudem rechnet es damit, daß diese Zahlen eher noch nach unten gehen. Die Fälle, bei denen keine oder evtl. nur ganz leichte Symptome auftraten und die demnach auch nicht erfasst wurden, fehlen ja noch in der Statistik. Man hat ja noch kaum eine Ahnung, welche weiteren Einflüsse bei den verschiedenen Zahlen eine Rolle spielen (Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, Versorgung der Intensivpatienten usw...). Wobei natürlich für jeden Betroffenen egal ist, wie viele oder wenige andere auch sterben mussten, ich will die individuellen Schicksale damit gar nicht runterspielen.


    Finden wir uns damit ab, das Ding ist in der Welt, wir müssen damit leben...


    Grüße

    Georg

    Schade, schade, schade. Da bin ich nun in zwei Foren aktiv und beide entscheiden sich dafür, am selben Tag ein Treffen zu veranstalten. Hätte Euch Nasen gerne mal persönlich kennengelernt... ;)party:


    Teemitrum Ernest, der "Bottschamber" war bei meinen Großeltern noch ein öfters verwendeter Begriff, bei meinen Eltern dann schon weniger und ich kenne den Begriff nur noch passiv. Schade, daß die Dialekte immer mehr zurückgehen. Wäre ja dafür, die regionalen Sprachen zum Schulfach zu machen bzw. dort zu lehren.


    Grüße

    Georg

    Hatten wir weiter oben schon: normalerweise roh, manche Köche bereiten aber auch Gerichte damit zu.


    Muß doch mal im Winter auf die Insel und die korsischen probieren. Vielleicht schmecken die ja anders, als die südfranzösischen. Oder es ist wie mit Kaffee, Bier, Austern u.ä.: man muß den Geschmack dafür erstmal entwicklen... ;)party:


    Grüße

    Georg