Beiträge von Schorschi

    Georg, Du meinst aber glaub Betrug, oder?

    Ja, es geht in die Richtung. Hochtrabende Versprechen, die nicht eingehalten werden, Gebühren für etwas kassieren, was eigentlich gratis ist, völlig überzogene Preise, nicht Einhalten von Vereinbarungen, Besichtigungen mit günstiger Einkaufsgelegenheit von Teppichen, Goldschmuck und Lederwaren, Leistungen auf der Rechnung, die man überhaupt nicht hatte usw. usw. usw.


    Grüße

    Georg

    Hallo zusammen,


    nicht, daß ich je davon gehört hätte (oder ich habe es wieder vergessen), aber hat jemand von Euch auf der Insel schon mal etwas gesehen, erlebt oder mitbekommen, was Ihr als „Touristennepp“ bezeichnen würdet?


    Je mehr Touristen es irgendwo gibt, umso größer ist die Gefahr/Wahrscheinlichkeit, daß sich auch schwarze Schafe am Profit beteiligen möchten/werden.


    Meines Erachtens ist Korsika davon bisher weitgehend verschont geblieben, oder?


    Ob man nun den Umstand, daß auch gerne mal Schmuckstücke mit „Augen“ aus asiatischer Herkunft verkauft werden, schon als Nepp bezeichnen würde? Allenfalls ein kleiner Nepp in meinen Augen, der Kunde/die Kundin ist ja trotzdem zufrieden, was der geneppte in aller Regel nicht ist. Es sei denn, er/sie hat den Nepp gar nicht bemerkt.


    Grüße

    Georg

    Hallo zusammen,


    seit dem 01.07. gilt in Frankreich ein neues - den internationalen Gepflogenheiten angepasstes - Farbschema für die Fahnen an bewachten Badestränden:


    De nouveaux balisages entrent en vigueur sur les plages de Corse
    Changement de décor sur le rivage. Depuis le 1er juillet, une nouvelle signalétique concernant les conditions de baignade est affichée sur les plages…
    www.corsematin.com


    Grüße 

    Georg

    achest Sucht Euch doch ein paar schöne kleine und ruhige Campingplätze auf der Insel aus. Am Meer wird es derer nicht allzu viele geben, aber es finden sich auch dort welche, in denen man auch in der HS eine etwas ruhigere Ecke finden kann. Vorher vielleicht noch erkundigen, wo FKK zumindest toleriert wird.


    Grüße

    Georg

    Das kann ich so weitgehend unterschreiben. Allerdings möchte ich nochmal darauf hinweisen, daß es dem Threadstarter seiner Aussage nach dabei nicht ums Geld geht.


    Man kann den Wunsch nach der Ruhe und der Einsamkeit (wenn man denn einen Platz findet, den auch nicht schon viele andere kennen) ja auch durchaus verstehen.


    Aber dann doch bitte einfach dort, wo es erlaubt ist, wie z.B. in Finnland, Schweden, Norwegen oder dem Baltikum.


    Grüße

    Georg

    Hallo Katrin,


    da ist guter Rat mal wieder teuer... ;-)


    Spaß beiseite: für eine Überfahrt im August würde ich die Fähre immer vorher buchen, da ist halt echt allerhöchste Hochtsaison. Nun kommt es auf Eure Flexibilität an. Wenn ihr spontan seid, dann kannst Du auch noch eine Woche oder erst ein paar Tage vor der Überfahrt buchen. Meiner Beobachtung nach sinken die Preise dann oft wieder und zwar teils erheblich. Es kann dann aber sein, daß Eure Wunschüberfahrt nicht mehr buchbar ist, weil voll oder kein Platz mehr für den PKW oder keine Kabine mehr verfügbar usw. und Ihr auf einen anderen Tag ausweichen müsst.


    Wenn ein Mietwagen gebraucht wird, würde ich aber keine Experimente machen, sondern gleich buchen. Die Dinger sind im August ein rares Gut und ja, die Preise sind in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen. Teils musste man sogar Glück haben, den gebuchten Wagen auch wirklich zu bekommen, da gab es eine ziemliche Knappheit und der eine oder andere ging am Tresen des Autovermiters trotz Reservierung leer aus. Dann schaut mag glaube ich erstmal ganz schön dumm aus der Wäsche.


    Grüße

    Georg

    Hallo Ernest, Teemitrum ,


    sorry, das sind keine Horrorgeschichten vom Hörensagen, ich kann Dir min. drei Fälle nennen, wo mir die Betroffenen die Erlebnisse aus erster Hand geschildert haben. Darunter ein eingekorsischter Deutscher, den es im PKW getroffen hat. Er hatte noch das deutsche Nummernschild drauf. Das Auto ist aufgrund einer Panne liegengeblieben, er hatte darin notgedrungen übernachtet, als dann die Steine kamen. Das größere Problem war dann allerdings die Schrotflinte, die sich mit den Scheiben vergnügt hatte, während er sich hatte abholen lassen und das Abschleppen organisieren wollte. Das war danach nicht mehr nötig...


    Nochmal kurz zur Gesetzeslage. Geregelt wird das Ganze im "Dekret Nr. 2015-1783 vom 28. Dezember 2015 über den reglementarischen Teil von Buch I des Städtebaugesetzbuchs und die Modernisierung des Inhalts des lokalen Städtebauplans".


    https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000031704629/#LEGISCTA000031716708


    Dort steht u.a. zu lesen:


    Gemäß Artikel R111-33 sind das isolierte Campen sowie die Einrichtung von Campingplätzen mit wenigen Ausnahmen verboten an oder auf oder in:


    - auf öffentlichen Straßen und Wegen ;

    - an den Ufern des Meeres ;

    - in Naturschutzgebieten ;

    - in einem Gebiet oder einer Stätte, das/die aufgrund seiner/ihrer natürlichen, patrimonialen, historischen Merkmale klassifiziert, eingetragen oder geschützt ist ;

    - in weniger als 500 m Entfernung von einem als historisch eingestuften Denkmal ;

    - in weniger als 200 m Entfernung von einer Trinkwasserentnahmestelle


    Gemäß Artikel R111-34 kann das Campen außerhalb von eingerichteten Plätzen in bestimmten Gebieten verboten werden:


    - durch den lokalen Stadtentwicklungsplan (PLU) oder durch das Stadtentwicklungsdokument, das an die Stelle des PLU tritt ;

    - durch Erlass des Bürgermeisters oder des Präfekten.


    Erlaubt ist es hingegen laut Artikel R111-32:


    "frei praktiziert, außerhalb des Bereichs öffentlicher Straßen und Wege, unter den in diesem Unterabschnitt festgelegten Bedingungen, mit der Zustimmung desjenigen, der die Nutzung des Bodens hat, gegebenenfalls vorbehaltlich des Einspruchs des Eigentümers".


    Die Strafe bei Zuwiderhandlung kann bis zu 1.500,- € betragen.


    Im Großteil der Natur- und Nationalparks ist in Frankreich das Biwakieren (immer noch nicht das Campen) übrigens erlaubt, Korsika macht hier eine Ausnahme.


    Erstmal kann natürlich jeder machen was er will oder was er für richtig hält. Danach aber bitte kein Gejammer bezüglich eventueller Konsequenzen.


    Wer sich noch näher informieren möchte: https://www.lecampingsauvage.f…n/camping-sauvage-bivouac


    Grüße

    Georg

    Hallo Alex,


    das ist ein ganz heißes Eisen, welches Du da ansprichst... Es gibt seit ein paar Jahren eine Kampagne auf Korsika, auf denen auf großen Plakaten (teils schon auf den Fähren) zu lesen ist: "En Corse, la nature est sauvage, ne pas le camping". Zu deutsch: "Auf Korsika ist die Natur wild, nicht das Campen". Einerseits is es schlicht und ergreifend illegal, andererseits wird es von vielen einheimischen gar nicht gerne gesehen. Du kannst hier im Forum den einen oder anderen Bericht nachlesen, in dem Wildcamper ihre Erfahrungen mit nächtlich fliegenden Steinen oder anderen Störaktionen schildern.


    Ja, hier und da wird es auf dem einen oder anderen Parkplatz praktiziert. Aber ehrlich: dann lieber ein Campingplatz, als irgendwo ein staubiger oder asphaltierter Parkplatz geteilt mit anderen Wonmobilisten. Und: niemals, ich wiederhole: niemals irgendwo in der Natur oder im Wald o.ä.! Es gibt ein paar Angebote mit "Camping à la Ferme" (Camping auf dem Bauernhof) bzw. in eher abgelegenen Gegenden kann man den Besitzer eins Hofes freundlich fragen, ob es eine Möglichkeit gibt, für eine Nacht irgendwo hinstehen zu können.


    Wenn noch FKK hinzukommt, dann wird es auf Korsika eh eng. Echte FKK-Strände/Campingplätze gibt es nur an der Ostküste. Dann halt noch die Strände, an denen es mehr oder weniger toleriert wird, wie z.B. den Ostriconi. Aber an einigen von diesen tolerierten Stränden muß man, insbesondere in der Hochsaison, dennoch mit Besuch der Gendarmerie rechnen.


    Mein Rat: lasst das sein mit dem wilden Campen, zumindest auf Korsika.


    Grüße

    Georg

    Schade, leider scheint die Tendenz zur "Ver-Mobilhome-isierung" von Campingplätzen anzuhalten. Lässt sich unterm Strich wohl mehr Geld damit verdienen. Dann wird es auf den anderen, verbleibenden Campongplätzen im August halt noch voller.


    Grüße

    Georg

    CL hat doch eine LNG-Fähre in Aufrag gegeben. Wie sieht denn deren Ökobilanz bezogen auf jede transportierte Person aus? Das wird man nicht so ohne weiteres herausfinden können, nehme ich an, sondern wird es sich selber zusammenpuzzeln müssen. Wenn man überhaupt was über den Verbrauch des neuen Schiffes herausfindet.


    Oder sind zufällig Experten für Seeschifffahrt anwesend und können aufklären?


    Grüße

    Georg

    Tja, wenn ich das noch wüsste. Es war rot, relativ viel Text und ich meine, daß da stand: "Dieser Weg ist ab hier gesperrt". Allerdings hatte ich das Schild nicht aufmerksam studiert, sondern nur beiläufig betrachtet. Ich dachte mir nur, toll, daß das hier oben steht und man sonst nichts davon liest.


    Grüße

    Georg

    Wir waren vorige Woche im Forêt de Bonifato. Dabei ist mir ein Schild aufgefallen, auf dem irgendwie geschrieben stand, daß der Wanderweg ab hier gesperrt sei (wegen Waldbrandgefahr usw.). Es gab aber zu dem Zeitpunkt keine offizielle Sperrung des Massivs. Das Schild stand an dem Weg, der bei der Hängebrücke unterhalb des Parkplatzes beginnt. Es sah auch nicht so aus, als würde es sich um ein temporäres Schild handeln, sondern machte einen dauerhaften Eindruck. Oben am Parkplatz bzw. am Weg zum GR20 stand nichts.


    Grüße

    Georg