Beiträge von Schorschi

    Wolfgang, echt, die kann das? Ob es wohl zum (über)leben auf der Insel reichen würde, wenn wir die Workshops den Sommer über im Vereinsheim anböten und damit den Touristen das Geld aus der Tasche zögen? So wie früher „Tantrisches Töpfern in der Toskana“? Ich hätte da auch noch ein paar hölzerne Ideen, die Fiamingu den Neid ins Gesicht trieben :stick: ;)party: Die könnten wir dann den Winter über herstellen und im Sommer auf den Märkten verkaufen (lassen). Ich garantiere, daß zumindest eine davon liefe wie geschnitten Brot.


    Träumen darf man ja... ;)party:


    Grüße

    Georg

    wolfgang : Das habe ich schon auch ernst gemeint.


    cinto : Helen, Du darfst dann natürlich auch gerne mitkommen. Die Fundstellen hier öffentlich bekannt gegeben? Mmh, ich weiß nicht.., Möchte mal behaupten, daß man die Dinger so ziemlich an jedem Sandstrand der Westküste finden können sollte. Ob es da nun bessere oder schlechtere Spots gibt, kann ich mangels Erfahrung aber nicht sagen.


    Und sollten wir nach drei Stunden immer noch keine gefunden haben, kann ich ja unauffällig ein paar aus der Hosentasche rieseln lassen, damit es keine enttäuschten Gesichter gibt. ;)party:


    Ich kenne da noch jemanden, der Silberschmuck herstellt. Die Krönung des Workshops wäre ja, wenn die uns dann noch zeigt, wie man sie in Silber fasst und jeder sein eigenes Schmuckstück daraus herstellen kann. Ihr Atelier ist jedenfalls ziemlich nah an „meiner“ Fundstelle. Wobei, das gehört dann eher zum Fortgeschrittenenworkshop.


    Grüße

    Georg

    Hallo Franziska,


    wie im Beitrag oben erwähnt, ist es eigentlich recht einfach festzustellen, ob die Augen aus dem Mittelmeer stammen oder nicht: einfach die Farbe der Rückseite anschauen. Wenn "echt" = "gefunden auf Korsika" bedeutet, dann wird es natürlich schwierig. Ich meine, mal irgendwo gelesen zu haben, daß die Teile, die zu Schmuck verarbeitet werden, i.d.R. von Fischern stammen, die die Schnecken im Netz mit hochziehen.


    Grüße

    Georg

    All inclusive, auf Korika?

    Sorry, informier dich erst mal über die Insel.

    Mag vielleicht rüde sein aber "All inclusive en Corse".

    mir noch nicht bekannt....

    Wenn die Entwicklung so weiter geht, dann fürchte ich, daß wir darauf auch nicht mehr lange warten müssen...


    Grüße

    Georg

    Hallo Helen,


    tja, wenn ich die fassen könnte, dann wäre das eine tolle Sache. Muß mich mal erkundigen, ob man sowas mit Silber ohne Goldschmiedeausbildung hinbekommt. Für unsere Kleine habe ich schon Ohrringe daraus gemacht. Dazu habe ich sie einfach in Ohrsteckerrohlinge (Kelche) aus Silber eingeklebt.


    Tauchen kann ich leider nicht (mehr), seit dem ich mir beim Schnorcheln mal einen Trommelfellriss zugezogen habe. Also bleibt für mich nur das Sammeln am Strand.


    Grüße

    Georg

    Hallo zusammen,


    ich glaube, das Thema gab es hier noch nicht. Und wenn doch, dann schadet es wahrscheinlich zumindest nichts, wenn ich es nochmals aufwärme.


    Ich denke, fast jedem dürften schon die Schmuckstücke (Ohrringe, Halsketten, Armbänder...) mit dem "Kringel" aufgefallen sein, die in vielen Läden auf der Insel angeboten werden. Bei dem "Kringel" handelt es sich um das so genannte "Auge der Heiligen Lucia (von Syrakus)":



    Es ist eigentlich der Verschlussdeckel (Operculum) einer "Turbanschnecke", genauer der Bolma rugosa. Diese Stücke gelten u.a. im Mittelmeerraum als Glücksbringer. Man sagt ihnen diverse positive Wirkungen nach. So sollen sie z.B. bei Augenleiden helfen, Glück bringen, vor dem Bösen Blick schützen, dafür sorgen, daß man immer Geld im Geldbeutel hat usw. Also fast ein Allroundtalent.


    Dahinter verbirgt sich die Sage der Heiligen Lucia von Syrakus, die in verschiedenen Versionen erzählt wird:


    Im Christlichen Glauben wird sie als Märtyrerin verehrt. Der Sage nach unternahm sie - nachdem ihre Mutter schwer erkrankte - eine Wallfahrt nach Catania, um am Grab der Heiligen Agatha zu beten. Diese sei ihr dann im Traum erschienen, woraufhin sie ihr Leben änderte und in den Dienst des Christentums stellte. Die Mutter wurde wieder gesund, Lucia starb später als Märtyrerin (siehe z.B.. hier: Heiligenlexikon).


    Alternativ wird davon berichtet, daß sie wiederholt Gebete an die Jungfrau Maria richtete, um für die Heilung ihrer an einer unheilbaren Erkrankung leidenden Mutter zu bitten. Nachdem dies geschah, habe sie in Hingabe an die Jungfrau Maria ihre Augen herausgerissen und ins Meer geworfen, um sich auf ihren Glauben konzentrieren zu können und Verehrer abzuschrecken. Sie habe viele Wunder vollbracht und als Dank für ihre Hingabe habe die Jungfrau Maria ihr ihr Sehvermögen samt noch schönerer und leuchtenderer Augen wieder geschenkt. Dies ist dann der Ursprung der Sage vm "Auge der Heiligen Lucia" bzw. dem "Oeil de Sainte Lucie". Auf Sardinien heißen sie "Occhi di Santa Lucia"


    Eine andere Version erzählt davon, daß die Heilige Lucia ihrem Verlobten, der sie abgelehnt hatte da sie Christin war, als Zeichen ihrer Liebe ihre Augen auf einem Tablett angeboten habe.


    Wenn man einmal vom Sammelvirus gepackt wurde, kann man eigentlich nicht mehr "ganz normal" am Strand entlang gehen, sondern hält stets Ausschau nach den Augen. Wobei es stark vom Wetter abhängt, ob bzw. wie erfolgreich man bei der Suche ist. Ganz genau Tipps dazu verrate ich allerdings nicht. ich will ja nicht, daß Ihr mir die Dinger wegsammelt. Pilzsammler verraten ihre Fundstellen ja auch nicht. ;)party: Unsere Kinder können sich auch fast stundenlang mit der Suche beschäftigen.


    Nachdem wir in den letzten Jahren insgesamt vielleicht auf 30...40 gefundene Augen kamen, gab es dieses Jahr im September an einem Tag die perfekten Bedingungen dafür, so daß uns ein - zumindest für unsere Verhältnisse - kleiner "Sensationsfund" gelungen ist. An zwei Tagen kamen wir auf rund 350 gefundene Exemplare:




    Wenn man beim Kauf eines Schmuckstückes übrigens sicherstellen will, daß die verarbeiteten Exemplare aus dem Mittelmeerraum stammen, dann sollte man auf die orange Rückseite achten. Es werden auch Exemplare aus den tropischen Meeren verkauft, die sind auf der Rückseite dann grau. Bei der Wirkung soll es aber keinen Unterschied geben, die Augen gelten wohl auch in den Tropen als Glücks-/Heilsbringer ;)party: Die Farbe rührt von den von der Schnecke verzehrten Algenarten her.


    Wer von Euch hält am Strand auch die Augen danach auf bzw läuft nur noch in gebückter Haltung über den Strand?


    Grüße

    Georg

    Hallo zusammen,


    auf dem Gelände eines Bekannten liegt ein Stein, auf dem eine Inschrift bzw. ein Symbol auf der Oberseite zu sehen ist. Kann irgendjemand damit was anfangen bzw. einen Hinweis auf die Herkunft geben? Die roten Linien sieht man ziemlich gut, die grünen habe ich erst auf dem Foto entdeckt (könnte auch eine Täuschung durch die Flechten sein):



    In der Umgebung befindet sich ein Hügel, auf dem große Steine liegen und auf dem uralte Olivenbäume wachsen. Im Hintergrund in der Mitte sieht man vier behauene Stelen o.ä., wobei diese jüngeren Datums sein dürften:



    Mein Bekannter meinte, es könne sich bei dem Hügel (vom dem ich grad kein Foto parat habe) um eine (prä)historische Stätte handeln. Aber nichts genaues weiß man nicht.


    Grüße

    Georg

    Ich würde gerne nochmal die Frage nach der Sinnhaftigkeit herauskramen. Wem oder was nutzt der Rückbau außerhalb der Saison? Ich möchte behaupten, daß die Natur nicht allzuviel davon hat. Und auch nicht die Einheimischen, die zum großen Teil eh nicht an den Strand gehen, wahrscheinlich noch viel weniger im Winter.


    Sieht das denn so unharmonisch aus (Strandbar am Bodri im Winterschlaf)?:


    Ich kann einfach den Nutzen nicht erkennen. Die Natur dürfte auch nicht viel davon haben, wenn dann beim Auf- und Abbauen immer kräftig rumgewurstelt wird. Der Naturschutz zieht hier in meinen Augen nicht.


    Grüße

    Georg

    Naja, alles mit Augenmaß bitte. Michael ( Mipfi ) hat mir die Geschichte erzählt, wie bei ordentlich Wellengang ein Schwimmer in Nöte kam. Der Mann von der Strandbar hat dann wohl ein langes Seil rausgekramt, mit dem dann jemand zu dem Mann in Not geschwommen ist. Ohne Strandbar wäre er wohl ertrunken. Es gibt dort auch immer Essig, wenn man einer Feuerqualle zu nahe kam.


    In der Saison übernachtet der Besitzer auch dort (als Bewachung), der hat schon mehr als einen nächtlichen Ärger geschlichtet bzw. bei Bedarf die Gendarmerie gerufen.


    Zugepflasterte Strände brauche ich aber auch nicht. Zwischen einer kleinen Strandbar und italienischen Verhältnissen liegen aber doch gewisse Unterschiede.


    Grüße

    Georg

    Naja, es muss schon erlaubt sein, Sinn und Zweck von Verordnungen und Gesetzen zu hinterfragen.


    Würde man das nicht tun, gäbe es vielleicht heute noch den Paragraphen 175. Wobei ich das nun auch nicht ganz in den selben Topf werfen möchte.


    Wem bringt diese Regelung etwas? Oder richtet der Auf- und Abbau am Ende mehr Schaden an?


    Grüße

    Georg