Beiträge von Schorschi

    Das Thema an sich wäre ja grundsätzlich schon interessant. Allerdings bräuchte es dafür deutlich mehr Substanz, als dieser Thread hier bietet. Daher fehlt nichts, wenn er fehlt.


    Grüße

    Georg

    Chriss70 Chris, klar kann sich die Meinung der Wissenschaft ändern bzw. es wäre ganz arg schlimm, wenn das nicht passieren würde. In dem speziellen Fall, um den es da ging, haben wir halt sehr eindeutige Mehrheitsverhältnisse.


    Ich sage auch nicht, daß der deutsche Weg hier der richtige ist. Richtig ist aber, daß ein Weg eingeschlagen werden muß. Auch Atomkraftwerke kann man sicher bauen, man müsste sie nur unter die Erde legen und einen See darüber bauen, mit dem man sie im Notfall fluten kann. Und daß wir Endlager für Millionen Jahre suchen, halte ich auch für Quatsch. Das Atom und seine Spaltbarkeit kennen wir jetzt gute hundert Jahre. Ich wage zu prognostizieren, daß wir keine weiteren hundert Jahre benötigen, um Technologien zu entwickeln, die in der Lage sind, dem strahlenden Material die Energie, die darin steckt, in kurzer Zeit zu entziehen. In diesem Sinne wären die Abfälle eigentlich wertvolle Rohstoffe.


    Und sobald der Staat regulierend eingreift, wird es eh gefährlich. Sinnvollerweise sollten einfach alle Produkte den Preis haben, den sie haben müssten, wenn man alle (Umwelt)Aspekte berücksichtigt. Dann würde sich vieles von alleine und vor allem in die richtige Richtung bewegen. Energie und Fleisch sind bei uns einfach zu billig, weil nicht die Gesamtkosten betrachtet werden.


    Grüße

    Georg

    Und nebenbei, was wurden uns "Vorbildern" für Arbeitsplätze im Bereich der Photovoltaik versprochen. Nichts davon ist eingetroffen, die Arbeitsplätze sind in China.

    Nicht ganz, die Anlagen, die für die Produktion der Solarzellen benötigt werden, kommen größtenteils aus Deutschland. Leider hat China durch entsprechende Subventionen den Markt stark verzerrt, sonst wären die großen Fabriken auch bei uns noch in Betrieb.


    Teemitrum Ernest, jetzt driftet dieser Thread, der ja eingerichtet wurde, weil er abgedriftet war, wieder ab... ;)party: Ok, ich bin icht ganz unschuldig daran.


    Grüße

    Georg

    Fren Swen, ich bin da bei Dir, wenn Du die Frage stellst, ob es nicht auch Profiteure vom Klimawandel geben kann/wird. Das wird sicher der Fall sein. Dann müssen wir aber auch bereit sein, ggf. unseren Wohlstand samt Lebensgewohnheiten in Mitteleuropa aufzugeben. Das zu vermitteln, dürfte schwierig werden.


    Und für global positive Veränderungen brauchen wir keinen Klimawandel. Man nehme das ganze schöne Geld - oder vielleicht auch nur 20% davon - welches weltweit in Rüstung gesteckt wird und es gäbe keinen Hunger mehr auf der Welt und es müsste auch niemand mehr an Malaria o.ä. sterben...


    Grüße

    Georg

    Jürgen, das was sich heute innerhalb von Jahrzehnten abspielt, dafür hat es früher Jahrtausende oder Jahrzehntausende gebraucht. "Beschleunigung" scheint mir in dem Zusammenhang etwas untertrieben bzw. ist einfach nicht vergleichbar.


    Wenn wir Deutschen nicht mit der Produktion oder Förderung der Solartechnologie begonnen hätten, dann wäre sie heute nicht so preiswert weltweit verfügbar. Natürlich können wir das Klima nicht alleine retten, aber ich behaupte, Deutschland hat da durchaus eine Vorbildfunktion. Oder warum nehmen wir für uns heraus, pro Kopf zig mal mehr CO2 ausstossen zu dürfen, wie ein Afrikaner? Nur weil er Pech hat und nicht unseren Wohlstand genießen kann? Wenn keiner anfängt, wird sich auch nichts ändern.


    Ein paar Zitate dazu:


    "Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind die, die bei sich selbst anfangen" - George Bernard Shaw

    "Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt" - Laotse

    "Es ist wichtiger, etwas im Kleinen zu tun, als im Großen darüber zu reden" - Willy Brandt

    "Wir sind nicht verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun" - Molière


    Die Liste könnte man noch lange fortsetzen...


    Grüße

    Georg

    Gut, dann stelle ich mal eine einfache Frage. Wir haben die Möglichkeiten:


    a.) Wir belassen den CO2-Ausstoß auf derzeitigem Niveau

    b.) Wir steigern ihn

    c.) Wir reduzieren ihn


    Bei welchen Szenario sind langfristig die für die Menschhheit schlimmsten Auswirkungen möglich/denkbar? Bei c.) kann ich keine erkennen und bei a.) und b.) besteht eine gewisse Gefahr. Welchen Weg sollten wir also wählen?


    Hier noch was zum Lesen bzgl. der Kausalität von CO2-Ausstoß und Klimawandel.


    Beispiele?

    Die Erde ist rund

    Die Sonne steht im Mittelpunkt unseres Sonnensystems

    Das Internet wird unser Leben verändern


    alles mal Minderheitenmeinungen gewesen

    :Ironie on: Das sind ja nun wirklich alles Beispiele, bei denen es zahlreiche Untersuchungen gab, die dem, was man heute als wissenschaftliche Grundsätze betrachtet, genügt haben... :Ironie off:


    Du wirfst hier Meinungen und Erkenntnisse in einen Topf, da gibt's aber gewisse Unterschiede.


    Grüße

    Georg

    da streiten sich die Gelehrten.


    Das Verhältnis beläuft sich in etwa auf 97:3, d.h. der Anteil der Wissenschaftler, die der Ansicht sind, der Klimawandel hänge nicht mit dem vom Menschen verursachten CO2-Ausstoß zusammen, beträgt etwa 3 %. Man kann also guten Gewissens von einer Minderheitenmeinung sprechen.


    Grüße

    Georg

    Die Masse spielt beim Beschleunigen (inkl. Bremsen da wandelt man die schöne Bewegungsenergie in Wärme um) eine Rolle, der cw-Wert dann bei konstanter Fahrt (wenn wir die Steigungen mal außer Acht lassen). Dann natürlich noch die Motorentechnologie. Ganz grob hat sich bei gleicher Geschwindigkeit mein alter, noch luftgekühlter T3 in etwa das Doppelte an Sprit genehmigt, wie mein aktuelles SUV an Diesel trinkt.


    Jetzt ist der CO2-Ausstoss während der Fahrt ja aber nur ein Parameter. Ich behaupte z.B., daß es in der Gesamtbilanz okologisch sinnvoller wäre, sich eine 30 Jahre alte S-Klasse zu kaufen, statt ein neues E-Mobil. Warum? Weil die S-Klasse schon produziert ist. Da kann ich viele Tausend Kilometer fahren, bis das E-Mobil die Differenz aufgeholt hat. Daher verstehe ich auch die Diesel-Fahrverbote nicht. In der Gesamtbilanz hätte man die lieber noch die paar Jahre fahren lassen, die sie noch geschafft hätten, als stattdessen neue Autos zu produzieren.


    Grüße

    Georg

    Hohue Uwe, mach' dir keine Sorgen. Wenn, dann fahre ich über Schiftung, ist von Sinze aus glaube ich schneller.


    Die kriegen das mit dem Autobahnzubringer ja auch gar nicht auf die Reihe, wie lange wird da jetzt schon geplant und diskutiert?


    Grüße

    Georg

    Naja, wenn ich die Wahl habe - d.h. jemand mit Auto schon unten ist, der mich a) abholen kann und b) dessen Auto ich nutzen kann - dann gebe ich dem Flieger schon den Vorzug. Zugegeben, es ist schon ein bißchen ein Kulturschock, in Stuttgart oder Straßburg einzusteigen und dann eine gute Stunde später in Bastia wieder auszusteigen. Umgekehrt ist's noch schlimmer. ;)party: Aber das ganze Galama mit der Fahrerei, genügend Luft für Eventualitäten (was dann meist zu Wartezeit im Fährhafen führt, weil die Eventualitäten doch nicht eintreten), die Nacht auf der Fähre, fällt einfach weg. Schlimmer ist ja dann noch die Heimreise, bei der man kein so rechtes Ziel mehr vor Augen hat.


    Teilweise ist es ja auch wesentlich preiswerter mit dem Flieger, zumindest dann, wenn man nur alleine oder zu zweit fliegt (was zumindest bei mir aufgrund der Gebundenheit an Schulferien kaum mehr vorkommt). Auf der Autobahn kenne ich mittlerweile jede Kurve mit Namen, da ist der Erlebniswert übersichtlich. Wenn wir irgendwann mal ohne Kinder untrewegs sein werden, dann werden wir denke ich auch mal die Anfahrt in den Urlaub mit einbeziehen und der Gegend links und rechts der Autobahn etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit schenken und auch mal eine Zwischenübernachtung einbauen. Aber das wird noch ein paar Jährchen dauern, bis die kleinen soweit flügge sind...


    Grüße

    Georg