Beiträge von Schorschi

    Der September bzw. Ende August letztes Jahr waren schon interessant. Zunächst schien es so, als würde die Nebensaison vierzehn Tage früher beginnen, als üblich und dann kamen jede Menge Wohnmobile und haben den Platz wieder gefüllt. Das hatte ich so noch nie erlebt, normalerweise schleicht sich die Saison nach und nach aus.


    Grüße

    Georg

    Hallo zusammen,


    letzte Woche wurden die Zahlen für das Jahr 2021 veröffentlicht. Kurze Zusammenfassung:

    • Im Juli und August lag die Auslastung bei 95% des Niveaus von 2019 (= 5,4 Millionen Übernachtungen).
    • Im September wurde ein neuer Besucherrekord aufgestellt. Die Auslastung lag um 2 % höher als 2019.
    • Im September waren vor allem die Campingplätze gefragt, sie verzeichneten einen Zuwachs von 6,5 % gegenüber 2019.
    • Insgesamt gab es 2021 3,6 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen, somit ein Rückgang von 11,5 % gegenüber 2019 (Haute-Corse: -19 %). Der Nationale Durchschnitt lag bei -5,5 %.
    • 10 % weniger Übernachtungen auf den Campingplätzen in der Hauptsaison.
    • 39 % weniger Gäste aus dem Ausland.
    • dafür ein deutliches Plus bei den französischen Gästen (z.B. + 29,5 % im September).
    • insgesamt 54 % weniger Übernachtungen durch ausländische Gäste (- 59% bei den Hotels, - 56 % in den Ferienhäsuern-/Wohnungen, - 43 % auf den Campingplätzen).
    • Im Mai/Juni fehlten sogar 77 % der ausländischen Gäste bzw. Übernachtungen.
    • über die gesamte Saison betrachtet 6 % mehr Franzosen.
    • Auslastung der Hotels im Juli und August praktisch auf dem Niveau von 2019 und damit im Juli ein Plus von 52,5 % gegenüber 2020. im August ein Plus von 6 %.
    • Die Gesamtzahl der Übernachtungen lag mit 8,5 Millionen um 12 % niedriger als 2019 (national: - 18 %).
    • Die geringsten Rückgänge verzeichneten die Hotels mit einem oder zwei Sternen, die gehobene Hotellerie musste - 9 % verkraften. Die größten Rückgänge waren bei den nicht klassifizeirten hotels (- 42 %) sowie bei den 3-Sterne-Hotels (- 17 %) zu verzeichnen.
    • Am höchsten lag die Auslastung der Hotels mit 70 % im Großraum Ajaccio und ganz im Süden.


    Grüße

    Georg

    Nee, dafür ist mir das Gedränge im Treppenhaus zu groß. Da würde ich dann schon gerne selbst entscheiden, mit wem ich oder wer mit mir auf Tuchfühlung geht. Wobei Tuchfühlung ohne Tuch geht ja gar nicht!


    Grüße

    Georg

    Heute ist ein Artikel im CM, in dem Jean-Louis Fabiani (soziologe und Anthropologe), versuchet, die Gründe für die relativ niedrige Impfquote der Insel zu beleuchten. Seiner (vorsichtigen) Ansicht nach spielen folgende Faktoren eine Rolle:

    • Das Gefühl, daß die Insellage einen gewissen Schutz vor äußeren Einflüssen bietet.
    • Auf Korsika gäbe es bei einer drohenden Gefahr den Reflex, auf Dorf und Familie zurückzugreifen, um dort den entsprechenden Schutz zu suchen. Er nennt als Beispiel die Älteren aus seinem Dorf, die der Meinung seien, daß sie ja sowieso nie ins Dorf gingen und nicht den Eindruck hätten, überhaupt viele Leute zu treffen. Das steht im Gegensatz zur Erkenntnis, daß die Ansteckungen in den letzten beiden Jahren i.d.R. unter Einheimischen stattfanden und nicht durch den Einfluss der Touristen.
    • Ein grundsätzliches Misstrauen allem gegenüber, das von der Zentralregierung aus Paris kommt.
    • Die Tendenz vor allem jüngerer Menschen, auf die sogenannte "sanfte" Medizin zu setzen. Also die gleichen Kräuter und Tinkturen gegen irgendwelche Malaisen einzusetzen, die schon ihre Großmütter verwendet haben.

    Welche der Faktoren dabei welchen Einfluss hat, sei schwer zu bestimmen und sollte seiner Meinung nach durch eine entsprechende Studie eruiert werden.


    Grüße

    Georg

    lässt einem oft zwischen interessiertem erstaunen und blankem entsetzen schwanken.

    Der TÜV bzw. die Controle Technique ist auch dort eigentlich mittlerweile ziemlich pingelig geworden. Ok, wir deutschen Mitteleuropäer sind ja der Meinung, daß ein Auto keinesfalls einen Kratzer oder eine Delle haben darf. Und wenn einer da ist, dann wird ein riesen Bohei darum gemacht und der Besitzer bricht schier in Tränen aus. Würden wir etwas entspannter damit umgehen, hätten wir deutlich niedrigere Prämien für Haftpflicht und Vollkasko. Das Heilige Blech eben...


    Grüße

    Georg

    Nun, wenn es so ist, wie es noch vor ein paar Wochen war, dann lässt sich CF ja, was die genauen Daten der Überfahrt angeht, Zeit bis 14 Tage vor der Fahrt, um die tatsächlich geplanten An- und Ablegezeiten auszuknobeln. Aus dem Umstand kann man Hoffnung schöpfen, daß diese dann auch wirklich so staffinden. Ist das übrigens aktuell noch so, daß keine konkreten Zeiten, sondern nur Zeitfenster genannt werden?


    Grüße

    Georg

    Wirklich stilecht ist das dann aber nur mit LE BON CAFÉ von der Torréfaction Franceschini (seit 1932) oder CORSICA von der Brulerie des Cafés Corsica (seit 1934, gehört aber mittlerweile zu dem Konzern, zu dem u.a auch Segafredo gehört). Erstere betreibt nach eigenen Angaben übrigens (noch) den ältesten in Europa noch in Betrieb befindlichen Kaffeeröster. Es gibt auch noch ein paar kleinere, wie z.B. das CARPE DIEM.


    Grüße

    Georg

    Und da sagt wohl die Mehrheit, dass sie sich durch diese Begriffe diskriminiert fühlen.

    Der Gedanke kam mir gestern Abend auch noch. Sagt das aber die Mehrheit tatsächlich? Die meisten homosexuellen finden Schwulenwitze ja angeblich auch lustig. Dann könnte man noch die Frage stellen, ob in Abwesenheit einer betroffenen Person die Bezeichnungen verwendet werden dürfen oder nicht, wenn dieser Begriff bei den verwendenden nicht negativ konnotiert ist? Ich fürchte, da könnte man ewig drüber diskutieren und wird nie zu einem einheitlichen Ergebnis kommen.


    Bin nur etwas empfindlich, wenn jemand meint, über meinen Sprachgebrauch urteilen bestimmen zu müssen. Denn entscheidend finde ich eben, was die zwei oder mehr Leute, die sich gerade unterhalten, unter oder hinter einem bestimmten Begriff verstehen. Und wenn die untereinander einig sind, daß "Mohr" für sie nun absolut nichts abwertendes beinhaltet, warum sollten sie das Wort nicht benutzen dürfen? Sprache ist nichts anderes als jede Menge Konventionen ("Ein Tisch ist ein Tisch..."). Diese müssen aber nicht landesweit einheitlich sein, da gibt's schon von Dorf zu Dorf Unterschiede in der Bedeutung identischer Begriffe.


    a.) Schwierig und b) hat das mit Leitungswasser auch nichts mehr zu tun. Wobei ich zugebe, daß ich derjenige war, der auf Ernests Wink hin abgebogen ist...


    Grüße

    Georg

    Na, na, geht das jetzt nicht ein bißchen weit? Den Ausdruck "P...f" gab es schon lange vor 1933 und ich denke, er wird in der deutschen Sprache nach wie vor als Synonym für "kleiner Junge" oder "kleiner Bub" verwendet, ohne daß da jemand einen Bezug zum Nationalsozialismus herstellen würde. Ich bin, was rechte Tendenzen angeht, ja auch sehr empfindlich, aber an dem Wort störe ich mich nun wirklich gar nicht.


    M.E. sollte in der ganzen Debatte immer die Frage im Vordergrund stehen, mit welchem Verständnis bzw. welcher Absicht der verwendende das Wort benutzt. Erst dadurch erhält es seine Bedeutung, nicht durch die bloße Verwendung. Beispiel: das Wort "Jude". Je nach Zusammenhang kann es wertschätzend-respektvoll gegenüber einer Religionsgemeinschaft oder abfällig-abwertend gemeint sein. Ich bin auch einer, der noch "Mohrenkopf" sagt und wirklich überhaupt nichts böses oder kolonialistisches damit in Verbindung bringt. Auch ein "Neger" war in unserem (meinem) Sprachgebrauch nichts abwertendes, sondern eben einfach ein Wort für jemanden mit sehr dunkler Hautfarbe. Wie gesagt, nicht das Wort, sondern die Verwendung sind ausschlaggebend. Wobei es natürlich Worte gibt, die man einfach vermeiden sollte, fast egal in welchem Zusammenhang.


    Grüße

    Georg