Beiträge von flachlandtiroler

    mit "Anstieg von der FoggialeSeite" meinst du den Anstieg in Richtung Brèche du Sphinx? Da kann ich dich beruhigen, wenn du da im Winter im Schnee stehst, ist das alles plötzlich verdammt steil...

    wir sind mal im Januar vom Foggiale über eben diese Brèche weiter bis zum Einstieg in die klassische Finchroute. Nachdem wir dann dort auf wunderschön gefrorene Eis-Kaskaden ;(party: gestossen sind, haben wir uns dann doch zum Umkehren entschlossen. Nach dem Abstieg zum GR über das Ravin de Paglia Orba und dem Gegenanstieg zur Bocca Foggiale waren wir dann echt am Ende, als wir wieder auf der Ciottuli waren. Ausserdem wartete direkt an der Bocca Foggiale eine nette, kleine Wächte auf uns...

    Im Winter w00t


    Ich bin mal die Foggiale-Kamine rauf (also quasi von der Bocca Foggiale), aber dir Route liegt womöglich hinter der Sichtkante. Im unteren Teil Wandergelände, dann felsig und schon anspruchsvoll. Jetzt auf dem Bild sah es so aus, als wäre das liegendes Gelände.

    Noch mehr Blumen $fd$ Die Fotos sind nicht nur von der Szenerie her, sondern auch qualitativ und im Detailreichtum begeisternd :)party:

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    Für mich unfaßbar, wie flache die Fogghialeseite der Paglia Orba auf den Bildern ist.

    Kannst Du bei dem wunderbaren Foto von tralonca zuordnen, welcher Gipfel genau der Dent d'Asco ist? Dieser Doppelzahn, oder?


    BG, Martin

    Hallo Ulli,


    abseits von Quarantänefragen kann ich vielleicht ein kleinwenig beitragen:

    Wir wandern gerne, splitten oft die 2-3 Korsikawochen und waren auch einmal für eine Woche im Oktober ein Stück nördlich von Ajaccio.

    In der Bucht von Ajaccio selber fällt mir da nicht so viel ein: Von der Route Sanguinaires nordwärts ergibt sich ein schöner Spaziergang und wer mit Kraxelei klarkommt geht auf den Monte Gozzi oder klettert gleich da. Noch weiter nordwärts war das Angebot an Küstenwegen bisschen mau, es hatte noch eine längere Sandbucht. Und man kann natürlich nach Piana/Porto, wo es einige sehr lohnende Wanderungen gibt. Also wenn man dort nichts kennt, bekommt man schon eine Woche 'rum. Wir sind auch mal ins Gebirge gefahren (Monte d'Oro) aber nicht im März...


    Am Cap Corse waren wir immer nur im Rahmen von Tagestouren. Je nach Wetter kann es dort zum Wandern ganz schön herb sein und man wird immer ein ganzes Stück rumkurven müssen, um irgendwohin zu kommen. Wir schätzen es, auch ein paar Möglichkeiten ab der Haustüre zu haben (Hund...), das kann man da wahrscheinlich vergessen.


    --


    Corona-technisch ist das Cap Corse allerdings recht einsam und Ajaccio halt eine Großstadt. Im Moment ist Korsika wieder "grün", oder?


    Viel Spaß dort, Martin

    Kurze Frage ::,,II8wie wird das bei Corsica Ferries mit Hunden gehandhabt .. bei Moby Lines ganz toll... kurzer Blick auf den Hund ... ( Labrador ... oh ein Teddybaär ) eine gute Fahrt wünsche ich Ihnen .. ist das bei Corsica Ferries strenger ? In Bezug auf Maulkorb ? Unser Hund ist das nicht gewöhnt bisher ... er reist viel und es wurde noch nirgends verlangt...er bellt nicht und ist immer freundlich...:dogtouch:

    Nicht Korsika, aber CorsicaSardegnaferries: Wir sind diesen Sommer ja eine Insel weiter gefahren, Asche über unser Haupt. Nach früher Buchung und spätem Studium der Reiseführer hatten wir uns doch noch entschlossen, unseren kleinen Vierbeiner zuhause in Obhut zu lassen.

    Folge:

    Es ist uns nicht gelungen, das Ticket für den Hund zu stornieren -- Error 404, Webseiten mit Timeout, Endlosschleife bei der Hotline. :blah:

    Es kam dann aber noch jemand für die Rückfahrt dazu -- *das* konnten wir hingegen sofort und problemlos ändern.

    Schräg, oder?

    Wow, ein Himalaya im Mittelmeer :respekt:


    OT: Zum Diascannen kann ich aus meiner Erfahrung (ich bin so +/- 2005 umgestiegen und habe dann eine Weile lang die Bestände von zwanzig Jahren digitalisiert) folgendes sagen:

    Das nervigste ist die Dauer des Scans; dies wird nur noch überboten von der Dauer, die für eine manuelle Krazer- und Staubentfernung benötigt wird §"!((


    Bei 6000 Dias w00t würde ich mir ein hartes Ziel zum Aussortieren geben, z.B. nur jedes dritte Bild. Oder doch den ganzen Sch... bei einem Dienstleister mit automatischer Kratzerentfernung beauftragen.

    Bei mir genauso -- die TSL Rando sind etwa 15 Jahre im Dienst, wenn auch immer nur paar Tourentage pro Jahr.

    Davor hatte ich leihweise alles mögliche, die MSR Evo waren gut; ein Paar Tubbs mit ziemlich großen Dimensionen empfand ich als im Steilgelände unbrauchbar.


    Für ein, zwei Tourentage auf Korsika im April würde ich womöglich darauf verzichten (nicht aber auf Stöcke, Eisen und ggf. Pickel); aber ich bin auch leidensfähig beim Spuren :Pparty:

    OT:

    Die TSL Rando haben lediglich ein Plastik-Profil, dazu Spikes und eine Harschklaue.

    Zumindest in den winterlichen Alpen bin ich damit bisher gut zurecht gekommen (etlicher 3000er und auch 4000er).


    Die MSR sind sicherlich ebenso brauchbar, halt deutlich teurer.

    Die konstruktiven Differenzen (Bindung, Taillierung) sind wohl Geschmackssache.

    Aber aus eigener Erfahrung sehe ich den Einsatz von Schneeschuhen doch arg limitiert: [...]

    manchge anderen Passagen evtl. bei optimalem Schnee möglich, hängt halt immer von der Schnnemenge und der Schneebeschaffenheit ab. Tagsüber schmilzt die Oberfläche fast immer an, um dann nachts wiederzu gefrieren. Das Ergebnis ist -vor allem frühmorgens- eine bockelhart gefrorene Oberfläche, die auch in leichtem Gelände oft nach Steigeisen ruft. Ab mittags dann oft tief und sulzig, auch nicht optimal für Schneeschuhe...

    Dass es auch mal Steigeisen braucht bei einer Wintertour düfte (uns) klar sein. Dann noch Pickel, LVS-Ausrüstung, ... ;)party:

    Auch der Weg zum abri von Saltare beginnt in Barghiana. Den Tälern des Candela und Cavicchia Baches folgend geht es hinauf zu diesem abri unterhalb des Monte Saltare. Bei wirklich Schlechtwetter ist man dort allerdings nicht ausreichend geschützt, eine Quelle gibt es in unmittelbarer Nähe. Ich würde das Gelände dort am ehesten mit "für erfahrene Abenteurer" bezeichnen. Ein spärlich mit Steinmännchen gekennzeichneter Weg führt das Laoscella-Tal hinauf zu den Ruinen der gleichnamigen Bergerie. Weiter nach Norden ansteigend kann man -Erfahrung vorausgesetzt- bis zum Col de Maures zwischen Paglia Orba und Capu Tafunatu ansteigen. Der Col de Serra Pianella bietet einen Übergang über die Grande Barriere ins Viru-Tal. Capu Scaffone, Monte Saltare und Capu Rossu sind weitere anspruchsvolle Ziele.

    Auch hier nochmal vielen Dank für die Bilder aus diesem abgelegenen Inselwinkel!

    Vielleicht ist eine Frage dazu erlaubt? Wie geht man den Col de Serra Pianella vom Abri aus an, von Norden (Saltare; sieht in der Online-Karte seht steil aus) oder von Westen (Laoscella)? Auch die Abstiegsmöglichkeit ins Viru-Tal ist in der Karte nicht eben offensichtlich...

    Den Link wollte ich auch posten ;)party:


    Es gibt halt Reiseführer mit Wandervorschlägen (da stehen idR eher Spaziergänge drin und vielleicht noch der Monte Cinto) und Wanderführer, wo aber keine Ausflüge, kulturelle Sehenswürdigkeiten usw. drin sind. Wenn die eierlegende Wollmilchsau gewünscht ist, kann man noch den "Velbinger" erwägen -- ein Reiseführer mit etwas "ausgefalleneren" Wandervorschlägen. Da ist dann auch mal was Alpineres dabei 8)party:

    Ich war noch nicht vor Mitte Mai in den Korsischen Bergen. Selbst dann liegt dann auf den Nordseiten noch massig Altschnee.


    Wenn wandern meint, dass man keinen Schneekontakt haben will ist die Ausgangsfrage zu verneinen.


    Mir fällt spontan keine auch nur Zweitagestour auf dem GR20 ein, die ausschließlich über unbedenkliches Gelände führt (also keine Nordseiten, keine Steilhänge, keine möglicherweise vereisten Felspassagen...).


    Man kann sicherlich eine Runde mit einem Wegstück GR20 basteln, die möglichst über südseitige Hänge verläuft -- also eine Tagestour.


    Wenn's mehrtägig sein soll, könnte ich mir vorstellen von Corte aus den Tavignano hoch zu wandern bis zur Sega oder zur Manganu, eine reine Talwanderung.


    Btw., die Advenstürchen Nr. 4 & 5 geben einen wunderbaren Eindruck vom winterlichen Hochgebirge -- dankeschön!

    Falls Fragen sind zu dem von Giacchetto korrekt beschriebenen Anstieg auf den M. Padru kann ich gerne helfen ;)party:

    Die Wanderung vom Forsthaus Melaja in das Tal hinein ist auch recht lang denke ich, steigt aber zunächst nur wenig an (450 Hm auf etwa 4-6km). Wenn man bis zur Bocca di Tartaigne aufsteigt sind es 1150 Hm und man hat sicherlich bereits eine gute Aussicht. Von dort sind es dann nochmal knapp 300 Hm in nach meiner Erinnerung fast durchweg leichtem, problemlosen Wandergelände zum Gipfel des Monte Corona, der eine sagenhafte Aussicht bietet.


    Der Capu a Dente auf der anderen Seite der Bocca ist niedriger, aber nichts für Wanderer (eine exponierte Querung und ein 20m-Kamin mit Stellen III).

    Ich kenne durchaus auch Ajaccio, aber die Besuchs-Statistik ist so etwa bei 20:3 für Bastia eben weil wir meistens die Fähre dort haben. Für mich ist Bastia zum Bummeln interessanter und der Ufer-/Hafenbereich auch atmosphärischer.

    (Die Frage, ob man bis dahin überhaupt über Städtetourismus nachdenken kann ist aktuell nicht seriös zu beantworten. )


    Zur Fahrt:

    Von Calvi nach Ajaccio ist es zwar eine landschaftlich tolle Strecke an der Küste entlang, aber mehr als tagesfüllend und im Grunde nur was für Auto-Touristen.

    Durch das Inland berecht googlemaps spektakuläre 2h 57min, alter Schwede... :respekt: -- auch das ist m.M.n. bereits fast eine Tagestour, die Weiterfahrt nach PV kommt noch dazu.

    Den Vorschlag, sich Corte zu fahren finde ich sinnvoll, die winzige Altstadt kann man auch gut "auf der Durchfahrt" besichtigen.

    Tja, ich war jetzt dummerweise noch nie in der Karibik... aber Santa Giulia und Palombaggia kenne ich :-)

    Dem, was ich mir so unter Karibik vorstelle, kommt Santa Giulia näher -- es hat den Anschein, als sei man hinter einem Atoll und die Badewanne davor ist wirklich türkisgrün. Vielleicht liegt das alles auch nur schnöde am Betrachtungswinkel, keine Ahnung.

    Beide Orte sind von Feriensiedlungen umwuchert.


    Calvi finde ich ganz schön, ein kleines Städtchen mit einer sehr geschützten und extrem flachen, langen Bucht. Für Tauchsport wahrscheinlich frustrierend, immer erstmal hundert Meter reinzuwaten, bis das Wasser auch nur die Schultern erreicht... *g*

    Sehr verwundert hat mich die Ausführung von @Eckhard Kloth als eine Art Repräsentant von corsica/sardegna ferries.

    Ich kann doch nicht primär an die Verantwortung der Passagiere/Kunden appellieren, ohne selber Strukturen geschaffen zu haben.

    Und diese scheinen entgegen den Ankündigungen nicht geschaffen worden zu sein.

    In der Tat -- der Unternehmen muss ein Konzept vorlegen, damit sein Betrieb genehmigt wird.

    Auf der CF Seite steht zumindest, dass im Hafen komplett gereinigt wird.

    Mir ist schon klar, in der Hochsaison sieht die Realität anders aus...

    flachlandtiroler

    Danke für die Ergänzungen. Wenn ich mich nicht irre, sieht man Cima a i Mori auf der Aufnahme von Soveria grad noch knapp, ist von hier gesehen nicht so markant, da weiter hinten, es müsste von den beiden scheinbar höchsten Gipfel der links sein. Etwa über dem Kirchturm sieht man wohl den Einschnitt von Bocca Meria.

    Das Gipfelkreuz sieht jetzt so aus (siehe Bild).

    2019... auch von dem Tiroler, der das Gipfelbuch aufgelegt hat?