Beiträge von flachlandtiroler

    Sehr verwundert hat mich die Ausführung von @Eckhard Kloth als eine Art Repräsentant von corsica/sardegna ferries.

    Ich kann doch nicht primär an die Verantwortung der Passagiere/Kunden appellieren, ohne selber Strukturen geschaffen zu haben.

    Und diese scheinen entgegen den Ankündigungen nicht geschaffen worden zu sein.

    In der Tat -- der Unternehmen muss ein Konzept vorlegen, damit sein Betrieb genehmigt wird.

    Auf der CF Seite steht zumindest, dass im Hafen komplett gereinigt wird.

    Mir ist schon klar, in der Hochsaison sieht die Realität anders aus...

    flachlandtiroler

    Danke für die Ergänzungen. Wenn ich mich nicht irre, sieht man Cima a i Mori auf der Aufnahme von Soveria grad noch knapp, ist von hier gesehen nicht so markant, da weiter hinten, es müsste von den beiden scheinbar höchsten Gipfel der links sein. Etwa über dem Kirchturm sieht man wohl den Einschnitt von Bocca Meria.

    Das Gipfelkreuz sieht jetzt so aus (siehe Bild).

    2019... auch von dem Tiroler, der das Gipfelbuch aufgelegt hat?

    .[..] etwas teurer ist über die französischen Autobahnen zu fahren (Maut eine Strecke 66,-€).

    Gotthardroute:

    • Sprit für etwa 1050km (Savona, Genua) -- deutlich teuerer in IT & FR als in D, CH...
      [Der "günstigere" Streckenanteil ist damit größer als über Frankreich: Letzte "günstige" Tanke in Luxemburg nach 280km vs. Chiasso/Ch nach 830km.]
    • Einmalig CH-Jahresvignette 38 Euro bis 3,5t einschl. (also retour)
    • Como (Grenze CH/I) - Savona 16,80 pro Weg für PKW, schwerere 2-Achser 22,80 (Rechner)
    • Fährtarife --> eigenes Thema (CF vs. frz. Anbieter)


    Die "soften" Argumente sind natürlich individuell:

    • Das Fahren wird auf frz. Autobahnen idR als bedeutend angenehmer empfunden
    • Die Gotthardstrecke geht mitten durch die Berge t===&
    • Die Fährgesellschaften... ein fast religiöses Thema
    • Zielort auf Korsika (der Süden ist besser von den frz. Häfen erreichbar, Norden egal)

    Achso, @Tagesfähre:

    Wenn es nur darum geht, die Kabine zu sparen... der Mehrpreis für die Schiffskabine dürfte bei einem Camper kaum noch eine Rolle spielen schätze ich.

    Lieber Ernest, nicht verzweifeln! :)party:


    Es ist doch ganz einfach:


    Steigeisen und Grödeln haben massive Zacken und eignen sich daher für das Gebirge.

    Steigeisen haben 8-12, Grödeln 4-8 Zacken.

    Grödeln werden unter dem Mittelfuß getragen (4-Zacker) oder unter Ballen und Hacke, sie haben aber keine Frontalzacken vorne.

    Die Bindung ist primitiv und nicht dazu geeignet, Scher- oder Hebelkräfte aufzunehmen, sie halten also nur wenn man sie von oben in den Untergrund tritt.

    Damit sind Grödeln was für mäßig steiles Gelände und Steigeisen halt auch für den Rest.


    Alles, was nur Spikes oder "Nägel" hat, bitte allenfalls am überfrorenen Gehsteig verwenden.


    Im übrigen kann ich WHans nur zustimmen -- schönes Beispiel auch mit der IGN-Karte!

    Hallo Michael,


    diese "Deviation" resultiert aus der Sperrung, die nach dem Unglück im Cirque Solitude vor bald fünf Jahren vorgenommen wurde; damals war der Weg über den Monte Cinto noch nicht als GR20 (lies: spärlicher) markiert.

    Zitat

    Beim Gedanken bei der vorletzten Etappe den Aufstieg vom Refuge de Carrozzu über die "Geröllpiste" zu machen, wird mir ganz anders. Das fand ich auch schon ohne Knieprobleme beim Abstieg extrem anstrengend

    Meinst Du hier die Strecke Bocca Innominata - Refuge Carrozzu? Da bin ich mal mit Ziel Punta Ghialla hoch & runter, ist mir nicht als besonders unangenehm aufgefallen. War allerdings noch dunkel bzw. dämmerig (und ich hatte kein schweres Gepäck).


    Grüße, Martin

    Letztlich habe ich dieses Mal noch keine Abstecher oder größere Varianten gemacht (Monte Cinto, Monte d’Oro, Monte Renoso, Aiguilles de Bavella), trotzdem haben mir Eure Tipps zur Etappengestaltung geholfen, und das nächste Mal, habe ich dann ja noch neue Erlebnisse vor mir.

    Cinto ist nur 1-2h extra vom GR20 aus, allerdings auf einer ohnehin schon etwas längeren Etappe. Von Süden etwas kürzerer Anstieg.

    Monte d'Oro wird doch überschritten oder kann ohne großen Aufwand überschritten werden?

    Monte Renoso schätze ich als eher langweilig ein.

    Den 3. Bavella-Turm kann man auf der alpinen Variante des GR20 quasi mitnehmen.


    Lohnende Halbtagesziele wären noch Rotondo (von der Petra Piana 4-5h retour, ohne Gepäck) und natürlich die Paglia Orba (ebenfalls etwa 4h retour) oder zumindest das "Trou" vom Capu Tafunatu (2-3h).

    Gerettet haben mich dabei sicherlich auch meine Wanderstöcke, die ich erstmals eingesetzt hatte, und inzwischen nicht mehr missen möchte. Gerade beim Bergabgehen konnte ich damit viel Belastung vom Knie abnehmen.

    Da möchte ich empfehlen, fleißig zu üben; gute (Stock-) Technik holt da viel raus.

    (Btw., find's bewundernswert nach drei Tagen mit dickem Knie auskneifen zu müssen und dann aber noch zehn Tage weiter zu marschieren... Respekt!)

    Die anderen Stellschrauben gegen dicke Knie sind Gewichtsreduzierung und eventuell auch nordwärtiger Routensinn, um sich langsamer zu gewöhnen.

    Los seid Ihr mich trotzdem noch nicht, denn ich mache noch zwei neue Threads auf.

    Wegen des Touren-Klopapiers? 8)party:

    Bei den Touren orientieren wir uns meistens am Rother Wanderführer, ich glaube, der Ninosee und der Monte Cinto sind definitiv schon gesetzt. :D

    [...]

    Darf ich hier einfach nach euren Lieblingswanderungen und -campingplätzen fragen? Oder ist das schon zu weit weg von der ursprünglichen Frage? :)

    Monte Cinto von Haut-Asco aus, nicht von Süden... zur Eingewöhnung an korsischen Granit kann man von Haut-Asco aus eine schöne Halbtagestour auf die Muvrella machen.

    Ninosee geht als Tagestour vom Forsthaus oder vom Col Verghio; dann ist am See natürlich Rummel. Zwei- oder Dreitagestouren sind logistisch kompliziert... genial wäre eine Streckenwanderung von Corte durch die Tavignanoschlucht zum See.

    Auch wenn der relativ untypisch ist für Korsika (kein Granit), die Tour auf den Monte San Pedrone lohnt sich. Dürfte neben dem Rotondo (sehr lang als Tagestour) der beste Aussichtsberg sein.

    Letztes "Must have" wäre noch die Bavella, also bspw. der "Turm III (Punta di a Vacca), 1611 m" im Rother.

    Melosee ist für Alpen-gewohnte Wanderer nix besonderes, dafür Menschenauflauf...


    Wollt ihr auch mehrtägige Touren machen? Dann wäre der Besuch des Felslochs im Capu Tafunatu mein Tipp und die Paglia Orba für den zweiten Tag. :thumbsupparty:

    Im September wird es ja auch nicht schon um vier Uhr früh hell.

    Ich gehe mal davon aus, das frühe Aufstehen dient zum Teil auch dazu, vom strandnahen Zeltplatz erstmal in die Berge hoch zu fahren und dann auch noch, die Wanderung früh zu beginnen.


    Ich bin sicher Dutzend Male von der Küste aus im Oktober gegen vier oder halb fünf, also mitten in der Nacht losgefahren. Haben allerdings meistens ein Bungalow gehabt, was um die Jahreszeit nicht mehr so viel teurer ist als der CP (und die CPs schließen dann sowieso).


    Ich würd's beim CP-Besitzer ansprechen, damit der ggf. die Schrank auflässt o.ä. -- im Inland bestimmt kein Problem. An der Küste war's zumindest im Oktober auch kein Problem, da der CP da sowieso mehr oder weniger leer war.


    Offtopic: Die Frage nach der Art von Touren und Klettertouren interessiert mich auch ;-)

    Paar Tourenbilder auf ods-net von mir...

    Wenn die Frage ist, ob auf Höhe der CPs noch Schnee liegt: Das kann man glaube ich getrost ausschließen.


    Mir leuchtet auch nicht ein, warum jemand jeweils eine ganze Woche auf diesen beiden CPs dicht beieinander verbringen will...

    Normalerweise geht man ins Niolo zum Bergwandern oder -steigen: In den umliegenden Bergen kann es v.a. nordseitig natürlich noch Schnee geben. Vorteilhafter Weise sind die Anstiege auf Monte Cintu und Nachbarn hier meist südseitig (ausnahme bspw. Capu Falu), was aber nicht heißt dass es nicht irgendwo Rinnen oder schattige Abschnitte mit Altschnee gibt.

    Schattenseitig wäre bspw. der Anstieg zum Nino-See, der geht aber kaum über 1700m und sollte daher normalerweise Anfang bis Mitte Juni auch schon weitestgehend schneefrei sein.

    Also ich oute mich dann auch mal als so ein geiziger Piefke, der immer die Bregenzer Innenstadt verstopft.

    Aber da ich ja letztlich immer in die Schweiz will, sehe ich keinesfalls ein, für wenige Kilometer fast zehn Euro Maut zu bezahlen.


    Eine Umgehungsstraße oder ein -tunnel ist eine super Sache, aber niemand in der Welt erschwert deren Benutzung durch Strafgebühren, überall sonst fährt man in den Ballungsräumen auf den Autobahnen abgabenfrei. Nur Österreich hat was länger gebraucht, das zu kapieren.


    Bin also mal gespannt, wie sich der Bodensee von der Pfänderautobahn aus ausnimmt... die nächste Befahrung ist bereits absehbar.

    Brauchen wir wirklich 21 Salamisorten zur Auswahl?

    Stimmt: Coppa und Figatelli reichen völlig!


    Im Ernst, dies hier ist ein Korsikaforum und es ist gut, mal die Sinnfrage zu stellen.

    Aber für die allermeisten läuft es dann darauf hinaus, auf ihren Korsikabesuch schlicht zu verzichten und folglich das Forum hier entbehrlich zu machen...


    Interessant wär's schon, welche Fährgesellschaften was tun zur Schadstoffreduzierung; manche Sachen halte ich für Augenwischerei (Kompensationszahlungen), andere Sachen sind trivial (Hafenstrom), manche brauchen vielleicht bisschen politischen (unwahrscheinlich) oder halt Nachfrage-Druck (Schwefelgehalt des Treibstoffs).

    Alternative Antriebe o.ä. sind am Markt wohl nur über massive Subventionen drin, das gibt das Saisongeschäft kaum her schätze ich. Sobald man an der Preisschraube dreht, droht dem Schiff das gleiche Schicksal wieder Bahn...