Illegales Strandresto wird abgerissen

  • .... und hoffentlich freut sich nicht auch ein Investor mit guten Beziehungen, der dann in fünf Jahren was neues an der Stelle hochzieht, oder in der Nähe, dann ohne Konkurrenz.


    Gruß aus Belgien von Andreas

  • abre

    du hast doch jetzt nicht gemeint, es wäre besser, so'ne schande stehenzulassen h=% oder?!

    das problem im ganzen ist damit nicht gelöst, aber je schwieriger es für die profiteure wird,

    desto weniger werden es mit der zeit. egal wieviel vitamin b die haben.

    mich freut's, dass es corsinnen+corsen gibt, die sich die mühe machen, was gegen

    den missbrauch der corsischen natur zu tun. "da kann man eh nix machen" ist leider

    immer noch verbreitet, aber jeder schritt zählt t&&)(

    eo  - tu  - noi  :amiguitos:    avà !  

  • Da freut sich nicht nur die grüne Eva sondern ich auch.

    Aber wenn wir da anfangen, sollen die Zwei am Ende der Strasse

    auch gleich weg. Die stehen auch direkt auf dem Strand. Ich bin dafür.

    Die Paill hot ist wie die anderen beiden ein Schandfleck.

    (kann Spuren von Senf enthalten)

    Mark, der mit dem Holz tanzt.

  • Hallo Mark, Hallo Eva,

    ich hoffe, ihr habt recht, und es stehen nicht hinterher irgendwelche Luxushütten oder Edelrestos dort in der Nähe.


    Guts Nächtle

  • Die restaurantsituation ist doch hier eh schon bescheiden.

    Teuer und was man für teuer Geld dann bekommt, naja.....

    Ich habe den Kaffee auf mit den Restaurants und koche selbst.

    Alles nur abzocke. Tourifallen.

    (kann Spuren von Senf enthalten)

    Mark, der mit dem Holz tanzt.

  • ... ja, ja die grüne Eva


    In meinen Augen ist das was aktuelle geschieht rund um die Küste Frankreichs fast ein Akt von blinden Aktivismus.

    Jahrzehnte lang wurden solche Lokalitäten geduldet und wahrscheinlich von den lokalen Beamten gerne besucht.

    Jetzt kommt jemand der meint er muß Tabula rasa machen.


    Ich kenne nicht wenige dieser sogenannten meist illegalen Strandrestaurants und ich möchte behaupten das die meisten der Betreiber Ihre Strandbar mit Herzblut betreiben.

    Und preislich sind viele in einem absolut vertretbaren Preis/Leistungsverhältnis.


    Es wäre viele sinnvoller gewesen von den Behörden statt der strikten Abrißanweisungen die Möglichkeit zu untersuchen Legalität zu schaffen. Gegebenenfalls verbunden mit Auflagen, evtl. Größenrückbau, besser optische Einpassung in die Umgebung etc.

    Und natürlich strikte Überwachung das keine weiteren "wilden" Bauten enstehen.

    Als Tourifallen und Abzocke sehe ich die Strandrestaurants auf Korsika nicht. Vereinzelt mag es das sicher geben.

    Nur ... wo ist das nicht der Fall?

    Wenn ich in D an die Nordsee gehe oder an einen der schönen Seen im bayrischen oder .... da kommen mir schon die Tränen wenn ich die Rechnung erhalte und sehe was nur für einen simplen Kaffee an Preis aufgerufen wird.

    Ich verstehe auch nicht wie man darauf kommt das Paill'hot als Schandfleck zu bezeichnen.


    Und um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen ... ich bin absolut für den Schutz der Küste (und des Meere) und betrachte das “loi littoral“ durchaus als ein sinnvolles Gesetzesinstrument.


    Ich habe gerade in letzter Zeit in Planungsdingen hier in D des öfteren mit der "unteren Naturschutzbehörde" zu tun.

    Deren Haltung und der oft fehlende Kompromissfähigkeit lässt einem allerdings als nur den Kopf schütteln.

    Aber auch da gibt es solche und solche.


    Um wieder auf Corse zurückzukommen.

    Solche Strandrestaurants betrachte ich als wichtig für den Tourismus und zum Erhalt von Arbeitsplätzen.

    Mit dem Abriß werden unter Umständen Existenzen vernichtet.


    Da fällt mir gerade ein Beispiel aus unserer direkten Umgebung in Sachen Abrißverfügung ein:

    Ist schon ein paar Jahre her.

    Am Waldrand gab es eine kleine Pferdekoppel ...( drei Koppeln zum Wechseln) mit einem einfachen Unterstand. Darauf standen drei Ponys und ab und an ein Haflinger.

    Eines Tages erhielt der Eigentümer die Anordnung einen Teil in der einen Koppel abzugrenzen da sich dort eine geschütze Orchideenart angesiedelt hätte.

    Die Pferde haben um diese immer schön ordentlich herum gegrast.

    Etwas später folgte die Abrißverfügung ... eine der Hauptbegründungen das die Pferde den Boden verdichten würden und der Unterstand muß auch weg.

    Ergebnis davon:

    Die Orchideen verschwanden da die Pferde ja dort nicht mehr grasten und die Orchiden von Gras und Unkraut überwuchert und somit verdrängt wurden.

    Unweit der Koppel war ein Kindergarten. Mit den Kindern ging man gerne zu den Pferden.

    Wenn der Besitzer anwesend war durften die Kinder (natürlich mit Einverständnis der Eltern, auch mal auf den Ponys sitzen oder die Kinder bekamen eine Bürste in die Hand und durften die Pferdchen abbürsten.

    An manchen Tagen lud er die Kindergartenkids zu kleinen Pferdekutschenausflügen ein. Immer ein Erlebnis für die Kleinen.

    Es gab eine Unterschriftenaktion (mit hoher Beteiligung) für den Erhalt der Pfrdekoppel. Der Bund bzw. die Untere Naturschutzbehörde ließ dies jedoch unberührt.

    Ein Rechtsanwalt bot sich an den Besitzer in seinem Bestreben gegen die Abrißverfügung vorzugehen zu unterstützen. Jedoch gab dieser dann auf. Eine Nachbargemeinde bot Ihm eine Fläche für seine Koppel an was er annahm.

  • Nachtrag: Es lohnt sich auch mal für interessierte sich mit den Inhalten des “loi littoral“ zu befassen.

    Ursprünglich stand die Idee dahinter ... hier sinngemäß:

    Das Gesetz über die Entwicklung, den Schutz und die Verbesserung ist der Küstenzone ist ein französisches Gesetz das die Entwicklung der Küste regulieren soll um vor Immobilienspekulation zu schützen. Der freien Zugang zum Meer von Land soll gewährt sein.Das Gesetz trat im januar 1986 in Kraft.

    Viele der Strandrestaurants (Gesamtfrankreich) die jetzt gegebenfalls von den Abrißverfügungen betroffen sind bestanden Jahre davor.

    Und es ist auch nicht so das generell "schwarz" gebaut wurde.

    Für viele gibt es eine behördliche Genehmigung auf Grundlage von Plänen.

    Inhaltlich schließt das “loi littoral" eine Bebauung nicht grundsätzlich aus.

  • Aber wenn wir da anfangen, sollen die Zwei am Ende der Strasse

    auch gleich weg.

    Fiamingu


    ...welche meinst Du damit und welches Ende der Straße??

    Das "Le Bounty"?

    Das "Chez Mathieu". Wäre schade drum. Du warst dort wohl noch nie zum Essen? Ein Empfehlung in die Forumsrunde.


    Kleiner Nachtrag: Im und beim Pall'hot waren wir noch nicht. Hab mir das interessenhalber mal über g**gle angeschaut.

    Sieht doch gar nicht so übel aus. Gut , man sieht das da immer mal was angebaut wurde. Da könnte man sicher optimieren oder Rückbauen.

    Viele Grüße Günter


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Guenter ()

  • Dem ist absolut nix hinzuzufügen.

    Genau meine Meinung.

    Wir sind schon oft , vor allem in Calvi in Strandrestaurants. Kennen auch einige Besitzer.

    Korsika ist kein Billigheimer.

    Für das, was uns allein die Überfahrt kostet fliegen andere 1Woche sonstwo hin.

    Es gibt viele Wege zum Glück - einer davon ist, aufhören zu jammern !
    ( Albert Einstein ) Ein anderer : aufhören sich über Kleinigkeiten aufzuregen