In Frankreich endet der Gesundheitsnotstand

  • da haben 3 Jahre Stuttgart nicht gelangt um es richtig zu schreiben.......du hast Recht.... :hail: ....wenn es bei uns in der Kantine Kutteln gab, gab es was ein Glück immer ein Ausweichessen, meist Kaiserschmarrn, was wir "reingeschmeckten" auch fast alle genutzt haben. Ich kannte es bis dahin nur als Futter für unseren Hund und muss gestehen mich hat der Geruch abgeschreckt, die waren auch sauer abgeschmeckt und das ist eh nicht mein ding...... "Breschdlingsgsälz" war mir dann lieber :rollparty:

  • So wie die anlasslose Verstetigung der Maßnahmen?

    Ähnlich anlasslos, wie die "Soaziergänger" (ich nenne den von mir angesprochenen Personenkreis einfach mal so) keinen Anlass für einen Angriff auf die Ukraine gesehen haben?

  • um nochmal auf‘s eigentliche thema zurückzukommen… die russen haben ja trotz putin auch sehr leckere spezialitäten.

    ich denke da an piroschki mit hackfleischfüllung und dazu einen schönen teller borschtsch.

  • Das "anlasslos" zielt darauf ab, dass die Maßnahmen in dem Gesetzesentwurf nicht an eine irgendwie geartete Gesundheitslage/Inzidenz/Krankenhausüberlastung o.ä. verknüpft sind sondern... einfach so halt, weil grad Oktober ist. Das geht meiner Meinung nach überhaupt gar nicht (weil nicht evidensbasiert) - wen wunderts, dass die Leute da nicht mehr mitmachen.

  • weil nicht evidensbasiert)

    Evidenz ist aber nur ein Aspekt von vielen. Manchmal ist es halt, wenn etwas empirisch nachweisbar ist, schon zu spät. Demgegenüber stehen z. B. präventive Maßnahmen. Als außenstehende Person bzw. als Laie sind sochlche Maßnahmen oft nicht leich nachvollziehbar, schon gar nicht aus dem Bauch heraus

  • Das mag bei vielen Sachen so sein, deshalb macht man ja im ersten Jahr auch mit. Aber man kann es nicht oft wiederholen: Es geht hier um Grundrechtseinschränkungen (Versammlungsfreiheit, Demonstartionsrecht, Berufsfreiheit usw.), die per Definition nicht an irgendwelche Bedingungen geknüpft sind, sondern einfach so gelten. Da kann man sich nicht hinstellen und die mal eben so fürs Winterhalbjahr einschränken. Auch nicht präventiv. Eine solche Maßnahme muss stets geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein, sonst ist sie rechtswidrig. Dieser Nachweis konnte mangels Daten nicht geführt werden (sie Evaluierungsbericht von Ende Juni).

  • deshalb macht man ja im ersten Jahr auch mit.

    Bei Krankheiten, Seuchen usw. geht es nicht darum, im ersten Jahr mitzumachen. Man nedenke, wie lange es gebraucht hat, bis das HIV Virus etwas von dem sicheren Todesurteil verloren hat. Zum Glück war es nur schwer und auf identifizierbare Weise übertragbar, so dass generelle Grunrechtseinschränkungen nicht notwendig waren.

  • Eine solche Maßnahme muss stets geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sein, sonst ist sie rechtswidrig.

    Und ob das im Zweifel vorliegt, entscheiden im Rechtsstaat die unabhängigen Gerichte und nicht das Volk.

  • Richtig, und aus diesem Grund war ja im letzten Gesetz auch die Beurteilung der bisherigen Maßnahmen zwingend vorgeschrieben. Das sollte ja nach allgemeinem Verständnis nach zwei Jahren möglich sein. War es aber nicht mangels Datenerhebung, siehe Evaluierungsbericht. (Im Ausland aber schon, deshalb kommt dort auch niemand auch nur im Ansatz auf die abstruse Idee, Masken im Außenbereich vorzuschreiben...)

  • War es aber nicht mangels Datenerhebung, siehe Evaluierungsbericht. (Im Ausland aber schon,

    Wissenschaftliche Daten sind nur selten außschließlich regional gültig. Insofern kann man prinzipiell auch auf ausländisches Datematerial und Doppelerfassung vermeiden.

    auf die abstruse Idee, Masken im Außenbereich vorzuschreiben

    Ob eine Idee tatsächlich abstrus ist, lässt sich vielfach erst ex post entscheiden. Dass da natürlich Kaffesatzleser auch mal ihre ex ante Prophezeiungen bestätigt bekommen, liegt in der Natur der Sache. Das ist Leben.

  • Was mich jedenfalls so richtig aufregt ist, dass wenige Wochen nach dem Beweis fehlender Evidenz dieselben Maßnahmen, für die eben diese Evidenz zwingende Voraussetzung ist, wieder ins Spiel gebracht werden. Wie war doch gleich der Spruch vom Einstein über die Definition von Wahnsinn?

  • Wir schließen Krankenhäuser, immer noch, haben Pflegepersonal abgebaut, die Zahl der Intensivbetten reduziert und das verbliebene Pflegepersonal wird mies bezahlt. Und warum? Weil wir Geld sparen wollen. Krankenhäuser müssen Gewinne abwerfen, für wen? Steht der Patient nicht im Mittelpunkt? Die Politik hat aus meiner Sicht völlig versagt, zwingt uns wieder Masken ins Gesicht uns schränkt Grundrechte ein. Für mich sieht das wieder nach einem vertuschen der eigenen Unfähigkeit aus. Haben die Franzosen ein anderes Coronavirus wie wir? Sorry aber so langsam komme ich da nicht mehr mit und wir brauchen uns nicht wundern wenn keine mehr die Maßnahmen stützt. Im 3 Jahr der Pandemie sollte man mit dem Wissen der letzten 2 Jahre eigentlich besser aufgestellt sein. Bis zu einem Gewissen Punkt stehe ich hinter den Maßnahmen, aber dazu muss die Politik mehr liefern.


    Gruß


    Kai

  • Bei Krankheiten, Seuchen usw. geht es nicht darum, im ersten Jahr mitzumachen. Man nedenke, wie lange es gebraucht hat, bis das HIV Virus etwas von dem sicheren Todesurteil verloren hat. Zum Glück war es nur schwer und auf identifizierbare Weise übertragbar, so dass generelle Grunrechtseinschränkungen nicht notwendig waren.

    Pscht! Sei still!

    Sonst haben wir bald auch Kondompflicht bei Veranstaltungen und Kuschelverbot nach 22 Uhr.


    Ernsthaft, man sollte lernfähig sein und das Ganze global betrachten. Bislang ist mir kein Land bekannt, das eine wirklich erfolgreiche Strategie gefunden hat. Wir kommen noch recht geschmeidig weg, weil unser Gesundheitssystem trotz aller Mängel und Kritik recht gut aufgestellt ist.

    Inzidenzen sind kein Maßstab.

    Wir haben nun bald 3 Jahre Zeit gehabt unsere Krankenhäuser auch personell aufzurüsten. Milliarden sind irgendwohin geflossen aber nicht dahin wo wirkliche Prävention stattfinden würde.

    Masken kommen und in den Kliniken bleibt wie es ist.

  • Und warum? Weil wir Geld sparen wollen. Krankenhäuser müssen Gewinne abwerfen, für wen?

    Weil seinerzeit vor mehr als dreißig Jahren das Geschwurbel nicht um Corona ging, sondern die "Spaziergänger" der Politik klar gemacht haben, dass der öffentliche Dienst aus Sesselfurzern besteht und so etwas wichtiges wie Krankenhäuser, Bahn, Wasser, Elektrizität, Telekommunikationsnetze viel besser von der Privatwirtschaft bereit gestellt werden kann. Das Ergebnis erleben wir jetzt an allen Ecken und Enden. Ich war aus den Gründen, die heute Realität geworden sind immer gegen Privatisierung dieser Bereiche und zwar nicht, weil ich nichts von Wirtschaft verstehe, sondern weil ich behaupte mehr von Wirtschaft zu verstehen, als die Bevölkerung, die die Privatisierungen ohne jegliche Kenntnissec der Zusammenhänge mehrheitlich bejubelt hat.

  • Wir sollten uns hüten der Politik, insbesondere Herrn Lauterbach, die alleinige Schuld für Fehler in der Coronapolitik zu geben. Es ist nicht abzusehen, dass wirtschaftliche Interessen in absehbarer Zeit ihre vorherrschende Rolle verlieren werden. Nicht umsonst ist die Zahl der Millionäre und Milliardäre während Corona gestiegen.