Korsika 2022 - die Touristen bleiben aus

  • Mr. Bricolage

    Hat den Titel des Themas von „Korsika 2022 - die Toristen bleiben aus“ zu „Korsika 2022 - die Touristen bleiben aus“ geändert.
  • Also nachdem wir nun 2 Jahre wegen Corona zu feige waren, sind wir Ende Mai 22 fest entschlossen, den o.a. Text zu widerlegen :)party: . Letztes Jahr haben wir bei einer 500er Inzidenz unseren Urlaub abgesagt ... da würde ich heute eine indoor-Party feiern (***Scherz!***)


    VG

    Jörg

  • ... wir waren '21 von mitte Juli bis mitte August auf der Insel ...kein Problem ... überwiegend wurde, im Rahmen der geltenden Regeln , sehr auf deren Einhaltung geachtet.

    Momentan sähe ich kein Problem hinsichtlich Corona nicht nach Corse zu fahren.

    Man kann natürlich verstehen das viele zurückhaltend sind. Aber wohl weniger wegen Corona sondern wegen den Kosten. Alleine die An-/Rückreise hiinsichtlich Spritkosten mind. ... 1/3 mehr.

    Die Unruhen auf der Insel tun Ihr übriges dazu.

    Der Einfluss des Ukrainekrieges q?rr&%

  • die branche ist aber auch nur am jammern !!

    wenn die pandemie vorbei ist bleiben zwei bilder hängen:



    "restaurants und hotels sind keine pandemietreiber, räbäääääää!!"

  • naja, es gibt viele Urlaubswillige die durchaus rechnen müssen .... so einfach ist es nun mal nicht

    Genau das ist der Punkt. Früher konnte man es mit (naja, einigermaßen) gutem Gewissen beim Rechnen belassen, wenn man davon ausgegangen ist, dass die externen Kosten im Spritpreis irgendwie eingerechnet sind.


    Das sind sie im Moment nicht. Im Kontext einer "Zeitenwende", wenn es eine sein sollte, bleibt kein Stein auf dem anderen, sonst wäre es keine Zeitenwende, sondern eine kleine Irritation, die sich wieder gibt.


    Wenn wir von einem Energieembargo oder entsprechenden symmetrischen Reaktionen, wie es so schön bisweilen genannt wird, sprechen, mit den Folgen einer Rezession, soviel sollte eigentlich Konsens sein, dann wirft sich schon die Frage auf, inwieweit man durch sparsames Verhalten in Bereichen, auf die man ohne Not verzichten kann, eine gravierendere Notlage in anderen abfedern kann.


    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es auch Menschen gibt, die jetzt keine Rohstoffe verbrauchen wollen, weil sie erstens das russische Regime nicht unterstützen möchten und zweites dazu beitragen möchten, dass die Energiespeicher für die Grundversorgung ausreichend gefüllt werden können. Jeder Liter Öl und jeder Kubikmeter Gas, die wir jetzt ohne Not verbrennen, kann uns demnächst schmerzlich fehlen. Um zu beurteilen, ob das tatsächlich zutreffen wird, fehlen uns die Prognosemöglichkeiten, weil die immer auf Vergangenheitsdaten beruhen, die als Basis im Rahmen einer "Zeitenwende" nicht zuverlässig sein können. Das gilt insgesamt und nicht nur für die Richtung, die man persönlich vielleicht gut- oder schlechtreden möchte.


    Die Touristen könnten dabei nicht nur in Korsika ausbleiben, man denke da z.B. an die vielen reichen Russen, von denen eineige Geschäftswzeige der Urlaubs- und Wellnesbranche in der Vergangenheit ganz gut gelebt haben.

  • Hallo,


    ohne die Lage in der Ukraine aus den Augen zu lassen, muss man doch einfach mal festhalten, dass wir die Rohstoffe größtenteils von Ländern beziehen, die teils sehr fragwürdig agieren.


    Die Preise an den Zapfsäulen sind inzwischen ziemlich losgelöst vom Ölpreis. Dieser ist diese Woche rund 20% gefallen, während das Benzin keine 10% gefallen ist. Wenn morgens die Pendler tanken, werden bei uns fast 20 Cent aufgeschlagen. Das müssen die Leute aber oft gar nicht beachten, da es die Firma zahlt. Das ist in Deutschland unser größtes Problem. Teils fahren Leute mit dem Privat-PKW in Urlaub, da dieser familientauglicher ist, nutzen aber die Tankkarte der Firma. Da muss lediglich die Kraftstoffsorte übereinstimmen. Preise interessieren da nicht. Da muss sich am Ende niemand wundern, wenn die Preise überproportional steigen. Die meisten Vielfahrer/ Vieltanker interessiert das eher weniger.


    Und wenn man dann als Privatperson ein Paar Liter einspart, bringt das leider wenig bis gar nichts. Da gäbe es ganz andere Einsparpotenziale. Bei uns fleigen aktuell wieder den ganzen Tag die Flieger übers Haus. Bis spät abends. Nicht, dass mich das groß stören würde. Das kennen wir gar nicht anders, aber es braucht halt Erdöl...


    Viele Grüße

  • ohne die Lage in der Ukraine aus den Augen zu lassen, muss man doch einfach mal festhalten, dass wir die Rohstoffe größtenteils von Ländern beziehen, die teils sehr fragwürdig agieren.

    Für wieviele Menschen müssen wir nächsten Winter in der EU Heizen? Womöglich noch in schlecht isolierten Gebäuden, die eigentlich schon abgerissen werden sollten?

    Müssen wir nächsten Winter die Ukraine mit Energie beliefern? Oder vielleicht schon früher?

    Mit welcher Energie halten wir unsere Lieferketten für das Notwendigste aufrecht?

    Das sind alles Fragen zu Situationen, auf die wir in Kürze eine Antwort finden müssen, wenn nicht noch ein Wunder geschieht, nach dem es nicht im Geringsten aussieht!

    Da hilft den Kopf in den Sand stecken dann auch nicht mehr weiter.

    Wir können uns hier die Situation schön reden wie wir wollen. Argumente und Meinungen hin und her. Der "Realität", mit der wir in einigen Monaten konfrontiert sein werden, interessiert das nicht.

  • Womöglich noch in schlecht isolierten Gebäuden, die eigentlich schon abgerissen werden sollten?

    Nun ja, der Dämmwahn der hier in Deutschland aufgezwungen werden soll ist auch zu hinterfragen.

    Energieeinsparen ja ... das muss ganz sicher ein Thema sein.

    Nur , was aktuell in die Wege geleitet werden soll ist mehr als überzogen.

    Wer soll das bezahlen. Im Neubau ok ... da gibt es mittlerwele vernüftige Lösungen ...diese ber auch nur in Verbindung mit einem passen Lüftungskonzept und entsprechenden Geräteeinabu. Fenster öffnen ...das ja nicht mehr sein wegen Energieverlust.

    Energetische Ertüchtigung eine Alt-/Bestandsbaus mit enstprechender Erneuerung des Energieerzeugers ... fragt sich nur welche Energieerzeugung.

    Gas soll ja nicht mehr. Photovoltaik nicht immer möglich und nur sinnvoll mit enstprechend großen Speicher >>> teuer, teuer.

    Pellet, Holzschnitzelheizung soll ja gemäß Überlegungen der Grünen auch nicht mehr eingebaut werden dürfen.

    Das heizen mit Strom kann vielleich das sinnvollste sein + Solarthermie + wiederum Speicher für Wasser.

    Denkt eigentlich jemand daran das die Produktion von Dämmmaterialen, Beton und Transport und Produktion von Windkraftanlagen etc. ebenfalls grosse Ressourcen verschlingt.

    Was ist mit der Entsorgung all dieser Dämmmaterialen ... schon heute ist dies ein Problem und zu dem teuer.


    Wir bauen gerade ein Häuschen zur Ferienwohnung um.

    Vorgesehen eine Gasbrennwerttherme mit zukunftsgerichteter Einspeisemöglichkeit eines Wasserstoffanteils im Gas.

    Zuschüsse bekommen wir keine da vorher lediglich ein Holzofen zur Beheizung diente.

    Photovoltaik zu teuer und nicht lohnend.

    Zuschüsse für Erneuerung des Daches + Dämmung und Fenster gibt es auch nicht.

    Dies wäre nur möglich wenn das gesamte Gebäude energetisch ertüchtigt wird.


    Jetzt noch das die co2 - Abgabe in Anteilen auf die Vermieter umgelegt werden soll. Je schlechter die Energiebilanz des Gebäudes desto mehr Anteil hat der Vermieter zu übernehmen.

    Da wären wir wieder bei den Bestandsgebäuden. Ich sprech jetzt nicht von den Wohnungsgesellschaften welche 100erte, tausende Wohnungen vermieten.

    Nein, den ganz normalen Hausbesitzer das z.B. das geerbte Häuschen vermietet. Altbau ... energetisch sicher nicht optimal. Vermutlich wurde bereits das Dach gedämmt und irgendwann 2-fach verglaste Fenster eingebaut. Heizung ca. 15 Jahr alt.

    Und das Häuschen peppen wir jetzt energetisch auf. Von welchen Summen sprechen wir da ... würde jetzt einfach mal einen Betrag zwschen 30-40 Tsd. Euro (nach oben offen) nennen.

    Vermietet werden solche Häuschen überwiegend zu sehr zivilen Preisen.

    Eine Mieterhöhung um die eingesetzten Kosten etwas aufzufangen ist im Grund nicht oder nur in begrenzten Umfang möglich.

    Man darf aber, vielleicht hat man ja noch Mieter die eine"freizügiges" Wohnen "leben", sich noch am "enegieindieluftblasen" beteiligen.

    Letztlich könnte das "leerstehenlassen" die günstigere Lösung sein.


    Zudem kommt ja noch eines hinzu ... die Baukosten werden in Zukunft noch deutlich höher ausfallen.

    Verfügbarkeit von Handwerker, Kosten für Handwerker.

    Materialbeschaffung ... Verfügbarkeit. Wir benötigen z.B., eine Feldverteiler mit Medienfeld ... z.Z. nicht lieferbar (egal welche Hersteller). Aussage zu einer Lieferzeit ... keine Angaben.

  • Hallo,


    zum eigentlichen Thema: Man darf gespannt sein, ob die Touristenmassen auch im Sommer ausbleiben. An die aktuellen Lockerungen wird man sich europaweit noch gewöhnen und sobald Vertrauen in die neue Lage gefasst wurde, wird man auch wieder zu einem normalerem Urlaubsverhalten zurückkehren. Viele trauen dem Ganzen noch nicht und zuletzt war es sicher etwas nervend, immer wieder etwaige Quarantäneregelungen und vieles mehr zu beachten. Die Anreise mit Fähre oder Flugzeug kommt da noch etwas erschwerend hinzu.


    Die Ukraine-Krise kommt bei einigen sicher auch hinzu, wobei ich glaube, dass die Mehrheit sich davon nicht abhalten lassen wird. Wenn das alles so eintrifft, wie Max es beschreibt, müsste man diesen Sommer eigentlich nutzen, da man sich in Zukunft nichts mehr leisten kann oder darf. Ich sehe es nicht ganz so schwarz und hoffe für uns alle, dass es auch so kommen wird.


    Viele Grüße

    Stefan, der aufgrund Baby und Kleinkind in Deutschland bleibt, aber schon die nächsten Jahre herbeisehnt:-)

  • Nun ja, der Dämmwahn der hier in Deutschland aufgezwungen werden soll ist auch zu hinterfragen.

    Mir ist aufgefallen, dass viele der in der Ukraine zerbombten Wohnblocks schon sehr gut gedämmt waren. Und zwar so wie es auf den Bildern aussieht, mindestens nach unseren Standards.

  • Wenn man die Zahlen im vergleich 2019 zu 2021 sieht stellt man fest das die gesamtzahlen de Übernachtung in der Vorsaison 21 deutlich unter den Nächtigungen von 2019 liegen. In der Hauptsaison und Nachsaion jedoch fast wieder auf dem Nuveau von 2019 waren. Eindeutig die Auswirkung der Reisebeschränkungen in den Vorsaisonmonaten.

    Ich denke das in den Sommermonaten wieder ein normales Niveau errreicht wird.

    Momentan herrscht natürlich viel Unsicherheit.

    Meines Erachtens aber weniger wegen Corona sondern Unsicherheit wegen den Preissteigerungen allerorts. Sicher auch wegen den Unruhen auf der Insel.

    Aktuell haben wir monatliche Mehrkosten, nur für Energie, von ca. 170 Euro. Auf das Jahr gerechnet ist das schon fast der halbe Urlaub.

    Wie weit der Ukrainekrieg eine Rolle spielt ... schwer zu beurteilen.

    Ängste das sich der Krieg auch in die EU ausweitet sind unter den Bevölkerungen sicher vorhanden.