Negativer PCR-Test für die Rückreise

  • In mehreren Ländern gilt man nur eine Woche nach der zweiten Impfung als vollständig geimpft, das war dort auch schon immer so.

    In der Schweiz gilt man unmittelbar nach der zweiten Impfung als vollständig geimpft.

    Da kocht jedes Land ein bisschen sein eigenes Süppchen. Vielleicht haben die Franzosen da einfach im Vergleich mit dem Ausland gesehen, dass es mit einer Woche auch passt...

  • Da braucht ja nur eine Fähre mit einer Handvoll positiven Fällen anzukommen, damit die Zahlen im Verhältnis zur Einwohnerzahl weiter explodieren.

    Bislang waren es NICHT die Touristen, die zum Anstieg der Fallzahlen wesentlich beigetragen hätten, sondern maßgeblich vier Veranstaltungen, die als Superspreading-Events die Inzidenz durch die Decke haben gehen lassen.

  • Wir sind aktuell auf der Insel und Corona scheint es hier bei vielen Einheimischen und Franzosen nicht zu geben.

    So zumindest meine subjektive Beobachtung.

    Maske sieht man selten, auch in geschlossenen Räumen wird diese nicht getragen.

    FFP2 tragen zumeist nur die Deutschen Touristen.

    Schade eigentlich, da es letztendlich um den eigenen Tourismus, restriktive die eigenen Einnahmen geht.. ;(party:

  • Hat sich denn etwas an der generellen Einschätzung der Sicherheit der Impfstoffe geändert, das diese Verkürzung rechtfertigen würde? Oder ist das ein Alleingang Frankreichs?

    die Regierung möchte einfach, dass erstens die Impfbereitschaft auch während des Sommers noch steigt und die Menschen so schnell wie möglich über den Pass Sanitaire auch ohne negativen Test überall schnell ihren Status nachweisen können. Ein Entgegenkommen der Regierung.

    Die vollständige Impfung ist doch auch Schutz, Eigenschutz und Frendschutz.

    Nachdem ich Selbsttests kostenlos von meinem Arbeitgeber bekomme habe ich trotz vollständiger Impfung auch nach meiner Rückkehr aus Italien vor 2 Wochen insgesamt 3 Selbsttests durchgeführt. Das war dann eher als Schutz meiner Mitmenschen gedacht. Im Moment sind auch einige Leute etwas erkältet. Wenn man solche Symptome hat kann man mit Selbsttests auch Corona ausschließen.



    soweit ich weiß, gilt die Verkürzung auf eine Woche nur für den pass sanitaire in Bezug auf Restaurant/Bar etc,, nicht aber für die Einreise z B.nach Korsika.

    Hallo Thomas, das dachte ich bisher auch. Aber bei reopen.eu wurde das ich glaube gestern geändert. Vielleicht liegt das daran, dass man den negativen Test ja in beiden Fällen über die Tous Anticovid App nachweisen kann und die da keinen Unterschied macht?

  • Laut quasi amtlichem Mitteilungsblatt der Gebietskörperschaft Korsika, paradisu.de, gilt man bei der Einreise als vollständig geimpft 28 Tage nach der einmaligen Janssen(Johnson&Johnson)Impfung oder 7 Tage nach der Zweitimpfung mit den anderen Impfstoffen.

  • Nachdem ich Selbsttests kostenlos von meinem Arbeitgeber bekomme habe ich trotz vollständiger Impfung auch nach meiner Rückkehr aus Italien vor 2 Wochen insgesamt 3 Selbsttests durchgeführt. Das war dann eher als Schutz meiner Mitmenschen gedacht.

    Das ist aber streng genommen kein Schutz, sondern eher Vorbeugung.


    Schutz ist nach meinem Verständnis, wenn die Impfung wirkt. Die 14 Tage waren ja hoffentlich nicht willkürlich gewählt. Deshalb meine Besorgnis bezüglich einer Verürzung auf sieben Tage, wenn diese nur aus politischen und nicht aus medizinischen Gründen erfolgt ist.


    Und testen werden sich dann nach den sieben Tagen wohl nur noch die wenigsten lassen, gerade wenn es Geld kostet.

  • Ich würde mir darüber keinen Kopf machen. Man ist auch nach der ersten Impfung schon geschützt und viele Länder bieten sogar nach der ersten Impfung schon Erleichterungen.

    Anders gibt es wieder Unterschiede, wie groß die Pause zwischen erster und zweiter Impfung sein sollte, usw.

    Nach drei Wochen werden die Antikörperspiegel vermutlich noch höher sein als nach zwei Wochen, aber man muss halt irgendeinen Kompromiss finden.

  • Schutz ist nach meinem Verständnis, wenn die Impfung wirkt. Die 14 Tage waren ja hoffentlich nicht willkürlich gewählt.

    Nachdem man sich ja nachweislich auch mit kompletter Impfung noch infizieren kann ist diese ja vor Allem ein Selbstschutz vor einem schweren Verlauf. Und davor hat man ja auch schon nach der ersten Impfung einen guten Schutz. Italien erkennt bei seinem gestern angekündigten Pass Sanitaire bereits eine Erstimpfung an.


    Ich glaube ja, dass die ganzen Zeitangaben, wieviele Wochen zwischen erster und zweiter Spritze, wieviel Zeit nach der zweiten Spritze etc. etc. eh mit einem Sicherheitspuffer festgelegt wurden. Da hat man in den letzten Monaten von den Virologen ja auch die verschiedensten Meinungen gehört.

    Das ist aber streng genommen kein Schutz, sondern eher Vorbeugung.

    Auf den Schutz der Impfung habe ich keinen Einfluss. Ich bin zweimal geimpft und muss davon ausgehen, dass mein Körper damit umgeht wie er soll.

    Die Antigentests, die man für 80 Cent beim Discounter kaufen kann sind die selben, die auch in den Testzentren durchgeführt werden nur, dass sie nicht schriftlich bestätigt werden. Wenn ich also Sorge habe, dass ich mich trotz Impfung angesteckt haben könnte, dann sichere ich mich und meine Mitmenschen doch damit ab.

  • guri


    Aber bei reopen.eu wurde das ich glaube gestern geändert.

    ich gebe gerne zu, daß mich eher die Lage hier vor Ort interessiert als irgendwelche Einreise- oder Transitbedingungen.. selber reisen ist für uns gerade überhaupt kein Thema und Besuch aus Deutschland auch nicht. Diejenigen, die trotz Corona vielleicht kommen würden, sind traurigerweise überzeugte Impfgegner...und dann macht reisen gerade so gar keinen Sinn.

  • Ja, deswegen, die Gesamtzahlen sind doch schon über 200, warum dann kein Hochinzidenzgebiet? Das verstehe ich eben nicht.

    Auf der Seite vom Bundesgesundheitsministerium findet man zur Frage, wann ist ein Gebiet ein Hochinzidenzgebiet den Hinweis, dass hier nicht nur die reinen Zahlen ausschlaggebend sind:

    Was ist ein Hochinzidenzgebiet?

    Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete mit besonderen Merkmalen. Dies können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, zum Beispiel in Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tagesinzidenz je 100.000 Einwohnern in Deutschland, Indiz ist regelmäßig eine 7-Tagesinzidenz von mehr als 200 oder eine – aufgrund der qualitativen Bewertung, wie zum Beispiel einer geringen Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate – anzunehmende Inzidenz in entsprechender Höhe.



    Grüsse,

    Sonja

  • Ja, ich habe das aber so verstanden, dass es ausreicht, wenn eines der Kriterien zutrifft. Manche Länder testen halt nicht, dann werden die 200 natürlich nicht erreicht.