Alternative, umweltschonende An-und Abreisemethoden gesucht

  • Aufgrund der Umweltschutzdebatte und die hier im Threat zur französischen Umweltplakette aufgekommenden Frage nach umweltschonende An- und Abteisemethoden möchte ich hiermit auffordern Ideen zu entwickeln und aufzuzeigen wie wir kurz- und mittelfristig auf unsere heiß geliebte Insel kommen.

    Hierbei sollte vor keiner Idee Halt gemacht werden.

    Bin gespannt was am Ende hierbei heraus kommt...:thumbsupparty:

  • crimsonskies

    Hat den Titel des Themas von „Alternative, umweltschonde An-und Abteisemethoden gesucht“ zu „Alternative, umweltschonende An-und Abreisemethoden gesucht“ geändert.
  • Trampen, Fahrgemeinschaften, Mitfahrbörse, Gruppenurlaube, Gemeinschaftsurlaube, Vereinsgründung für Vereinsreisen.

    Wanderreisen von D nach Corse, Paragliding Reisen in Etappen, Ballonfahrten, Zeppelin charter. Fahrradtouren von D nach

    Corse..............................................

    (kann Spuren von Senf enthalten)

    Mark, der mit dem Holz tanzt.

  • Mittelfristig: mit dem Zug zum Hafen und dann mit der Segelfähre übersetzen. Weiter mit einem E-Taxi (100 % selbstgeernteter Solarstrom) oder dem dann gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr (natürlich auch zu 100% aus regenerativer Energie gespeist). Und wenn man dann doch mal irgendwo hin möchte, wo kein Bus/Shuttle hinfährt, dann mietet man sich einen E-Roller.


    Langfristig: hier kommen die autonom fahrenden/fliegenden Fahr- und Flugzeuge ins Spiel. Ob in Zukunft tatsächlich die meisten auf ihr eigenes Auto verzichten werden, weil sie sich bei Bedarf einfach per Knopfdruck eines vor die Haustür bestellen können, wird man sehen. Diese ließen sich für längere Strecken ja auch mit dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr koppeln. Für lange Strecken nähme man dann die Bahn. Die Züge werden dynamisch je nach Bedarf zusammengestellt und fahren nicht nach einem festen Fahrplan. Ähnlich die relativ kleinen, solarbetriebenen Tragflügelfähren oder vielleicht doch auch umweltfreundlich angetriebene Luftfahrzeuge.


    Irgendwann: wir brauchen nicht mehr physisch verreisen. Smartphones nehmen dann keine Fotos oder Videos mehr auf, sondern 360°-3D-Hologramme. Sensoren erfassen sämtliche relevanten Umgebungsbedingungen. Beim Betrachten werden uns diese direkt ins Gehirn projiziert, so daß es sich so anfühlt, als hätten wir es selbst erlebt. Den Urlaub laden wir uns dann aus der Cloud runter. Die Immobilienpreise auf Korsika erreichen ein historisches Tief. Ein schönes Haus an der Küste ist für 30 Schafe zu haben.


    Grüße

    Georg

  • Die umweltschonendste Anreise ist Die, die nicht stattfindet. Das Thema wird sich aber von allein erledigen, denn mittelfristig werden die Kosten ( egal ob Zug, Flug oder PKW ) so ansteigen, dass ein Großteil der Urlauber sich die Anreise nicht mehr leisten kann.

  • Und wie schön, dass Batterien aus biologischem Anbau stammen und unkompliziert auch biologisch abbaubar sind ......

    Nur wer sich der Sonne zuwendet lässt die Schatten hinter sich !

  • Vielleicht in wenigen Jahren (ab 2022) eine relativ umweltverträgliche Anreise: TGV bis Marseille, dann die neue LNG Fähre von Corsicalinea.

    Dann haben wir noch nicht über die Fortbewegung auf der Insel gesprochen ;)party:

  • Wir als Forum können da mit gutem Beispiel vorangehen. Ich schlage vor. dass jährlich immer nur einer von uns fährt und dann im Forum darüber berichtet. Ich würde das die erste Zeit mal übernehmen...XD


    Gruß tizian

  • Mir geht es mittlerweile so, dass ich die Fährüberfahrt aus zwei Gründen meiden wollte, wenn ich denn könnte. Zum einen wegen dieser veralteten umweltbelastenden Dreckschleudern und zum andren erlebe ich fast jede Überfahrt als sehr unangenehm. Ich habe schon oft erlebt, dass Familien mit Kindern oder Ältere oder Menschen mit Behinderungen so eng eingeparkt wurden, dass sie nicht mehr aus ihrem Auto aussteigen konnten. Der Ton der Einweiser und deren Verhalten ist zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig. Da kommt dann oft erst wieder oben an Deck Urlaubsstimmung auf. Deshalb nur zu, auch ich wäre für eine Alternative sehr dankbar.


    Gruß

    Klaus

  • Mir geht es mittlerweile so, dass ich die Fährüberfahrt aus zwei Gründen meiden wollte, wenn ich denn könnte. Zum einen wegen dieser veralteten umweltbelastenden Dreckschleudern und zum andren erlebe ich fast jede Überfahrt als sehr unangenehm. Ich habe schon oft erlebt, dass Familien mit Kindern oder Ältere oder Menschen mit Behinderungen so eng eingeparkt wurden, dass sie nicht mehr aus ihrem Auto aussteigen konnten. Der Ton der Einweiser und deren Verhalten ist zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig. Da kommt dann oft erst wieder oben an Deck Urlaubsstimmung auf. Deshalb nur zu, auch ich wäre für eine Alternative sehr dankbar.


    Gruß

    Klaus

    Hallo Klaus,


    zumindest beim Punkt Einparken und Freundlichkeit empfehle ich die beiden französischen Anbieter. Sind gerade wieder von der Insel zurück (mit Kleinkind). Hatten auf beiden Fahrten sehr freundliches Personal auch unter Deck und mehr als genug Platz zum Aussteigen. Habe schon mehrmals erlebt, dass das Personal uns vorzeitig gestoppt hat (ich wollte noch enger ranfahren) nur damit wir genug Platz haben...

    Hilft aber bei der Umweltthematik wenig, außer dass die Fähren in Marseille an Strom angeschlossen sind und somit zumindest im Hafen die Motoren aus sind. Die Piana (Fähre) scheint im vergangenen Monat auch mit einem speziellen Filter ausgestattet worden zu sein. Man ist also zumindest etwas am Thema dran...

    CO2 Ausgleich ist sicher nicht verkehrt, behaupte aber mal, dass da noch einiges mehr oben raus kommt ;)

  • Hallo liebes Forum,

    meistensteils wird ja hier auf dieser Plattform auf Grundlage von Sachlichkeit produktiv diskutiert und es kommt auch mal zu humorvollen Einlassungen, die das ganze bereichern.

    Auffallend bei diesem Thread, der doch ernstzunehmen ist wie jeder andere, ist, daß ein überwiegender Teil der Forumsteilnehmer*innen mit einer Mischung aus Zynismus und Herablassung reagiert.

    Viel klarer und deutlicher wäre es doch, wenn diejenigen, die glauben, eine klimaschonende Anreise nach Korsika und ein klimaschonendes Reisen auf der Insel sei nicht möglich, das einfach offen als ihre Meinung sagen (als sachlicher Beitrag) oder aber bekunden, daß sie gern auf Korsika sind und nicht bereit, über klimaschonende Alternativen nachzudenken.

    Wenn hier mir Solarsegeleien und anderem rumgefrotzelt wird, wirkt das auf mich extrem herablassend gegenüber der Person, die den Thread eröffnet hat. Das finde ich doch echt störend und diesem Forum nicht angemessen.

    Nun zum eigentlichen Phänomen: der Schwierigkeit, klimaschonend nach Korsika anzureisen und sich dort klimaschonend zu bewegen.

    Ich bin bislang immer aus Berlin mit dem Flugzeug angereist und habe meine Fahrrad mitgenommen und suche nun nach einer Alternative.

    Dabei sehe ich zwei Möglichkeiten:

    Fahrt mit dem Flixbus nach Mailand, von dort mit Nahverkehrszug nach Savona oder Livorno. Dort entweder die Nachtfähre kriegen oder im Hotel übernachten und dann die Tagfähre nehmen. Da der Flixbus über Nacht fährt, ist das aber eher ziemlich unbequem und bedeutet zwei Reiseübernachtungen.

    Die Alternative mit der Bahn sieht für mich so aus: ICE Berlin-München, EC München-Bologna. Nahverkehrszüge (nur die nehmen in Italien Fahrräder mit) von Bologna nach Livorno, dort Hotelübernachtung und dann Tagfähre.

    Die Anreisen mit Bus bzw. Bahn sind sehr klimaschonend, heftig zu Buche bzgl. CO2 schlägt die Fährüberfahrt. Die von zum Beispiel CF angebotene Klimakompensation scheint mir etwas mager, das liesse sich besser über atmosfair kompensieren.

    Zu überlegen ist für mich weiterhin, ob die Anmietung eines PKW auf der Insel, was ich bislang mitunter gemacht habe, noch vertretbar ist. Nur mit dem Fahrrad ist der Radius begrenzt. Die Züge auf Korsika nehmen seit 2013 (dem Jahr, auf dem die Tour de France auf Korsika zu Gast war) keine Fahrräder mehr mit. Das ist wirklich bedauerlich.

    Laut Busgesellschaften kann ich mein Fahrrad zum Beispiel auf der Strecke Casamozza-Porto Vecchio mitnehmen, da habe ich aber keine Erfahrung und wegen eines sehr merkwürdigen Zahlungssystems ist die Fahrt auch online nicht buchbar. Es ist also sehr umständlich, an ein Busticket mit Fahrradtransport zu kommen.

    Alle kurzen und mittellangen Wege auf Korsika absolviere ich mit dem Fahrrad.

    Meine Überlegung also: ist die Kombination Fähre/Mietwagen noch vertretbar oder muß ich mir zumindest für den Mietwagen eine Alternative überlegen.

    Natürlich kann ich auch ganz radikal auf den Korsika-Urlaub verzichten. Und zum Beispiel in Slowenien Urlaub machen (Anreise mit Flixbus und Fahrrad von Berlin recht problemlos und CO2-arm.)

    Wenn jemand all diese Überlegungen überflüssig findet, kann ich das akzeptieren, ich möchte aber doch bitten, meinen Beitrag nun nicht wieder zynisch zu kommentieren. Denn die ganze Problematik rund um nachhaltiges Reisen hat besseres verdient als mittelgute Witzchen.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Gabriel

  • fundf ... so ganz teile ich Deine Einlassung nicht. Es gibt zur Zeit nicht wirklich eine klimaschonenden Anreise nach Korsika.

    Sicher gibt es Minimalurlaubslösungen per Flixbus oder Bahn, Rad auf der Insel ...die Fähre habe ich immer noch. Gegebenenfalls einen "Kurzflug" von Marseille oder Nizza aus.

    Wenn ich mit Family einen Campingurlaub , der ja durchaus Klimaschonend sein kann, plane dann werde ich wohl eher nicht mit z.B. Flixbus anreise.

    Wenn ich als Alleinreisender 14 Tage über den GR 20 laufen will oder mit Minizelt per Rad auf der Insel unterwegs mag das sicher in mancher Hinischt klimaschonender möglich sein.

    Klar kann man den Urlaub einfach sein lassen. Nur, brauche ich zuhause nicht auch wieder Energie in irgendeiner Form?

    Gefordert sind ganz sicher die Fährgesellschaften Ihre Fährflotte auf einen klimschonenderen Stand zu bringen. Das wird sicher in den nächsten Jahren auch passieren.

    Du redest auch ständig nur von Dir. Also bist Du wohl solo auf der Insel.

    Wenn hier mir Solarsegeleien und anderem rumgefrotzelt wird, wirkt das auf mich extrem herablassend gegenüber der Person, die den Thread eröffnet hat. Das finde ich doch echt störend und diesem Forum nicht angemessen.

    Diese Meinung von Dir betrachte ich jetzt ziemlich überzogen.


    Ich möchte behaupten das niemand hier im Forum das Thema ins lächerliche ziehen will.

  • Lieber Günter.

    Ich rede aus zwei Gründen von "ich".

    Erstens weil ich die meisten Urlaube alleine auf Korsika verbracht habe.

    Zweitens weil ich auf der Suche nach Lösungen von meiner Perspektive ausgehe. Deswegen schreibe ich auch nicht zum Beispiel "Familien mit zwei Kindern würde ich raten..." - weil das nicht meine Lebenssituation ist. Und weil ich auch nur für mich Verantwortung übernehmen kann. Und ich würde niemals anderen Leuten sagen, ob und wie sie Urlaub zu machen haben.

    Und in der gedanklichen Folge sind meine Überlegungen auch nur anwendbar auf Menschen, die eine ähnliche Ausgangslage haben. Und nichts anderes habe ich behauptet.

    Selbstverständlich brauche ich, wenn ich nicht in Urlaub fahre, auch zuhause Energie. Aber eben nicht die, die ich verbrauche, wenn ich mich 1000 oder mehr Kilometer Richtung Korsika bewege.

    Dir mag meine Meinung bezüglich dessen, was ich als Herablassung empfinde, überzogen vorkommen.

    Was ich lediglich sehe ist, daß ein großer Anteil der Antworten sich nicht ernsthaft auf das Thema einlassen, sondern mit "witzigen" Bemerkungen über das Thema hinweggeht.

    Es ist mir unbenommen, mich darüber zu ärgern. Denn es ist schlicht unsachlich und dem Thema nicht angemessen. Und ich halte es für ganz normal, daß ich darauf hinweise. Wenn du das anders siehst, ist das ebenso dein gutes Recht.